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Prävention von psychischen Erkrankungen. Vergleich zweier Präventionsprogramme und Ableitung von Präventionsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte

Titel: Prävention von psychischen Erkrankungen. Vergleich zweier Präventionsprogramme und Ableitung von Präventionsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte

Hausarbeit , 2022 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Leonie Hollers (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Ausarbeitung werden zwei Präventionsprogramme, die sich die Prävention von psychischen Erkrankungen zum Thema gemacht haben, verglichen und es wird herausgefunden, welches der beiden sinnvoller für den Gebrauch im Schulalltag ist.

Beginnend wird der Präventionsbegriff erläutert. Danach wird sich dem Präventionsprogramm „GO! Gesundheit und Optimismus“ zugewendet, bei dem vorerst die Erkrankungen Depression und Angststörung thematisiert und erklärt werden.

Infolgedessen werden die Merkmale des Präventionsprogrammes „GO! Gesundheit und Optimismus“ aufgezeigt. Nach diesem Schritt geht es weiter mit der Erklärung des zu vergleichenden Programmes „Verrückt? Na Und!“. Nun folgt der Vergleich der beiden Programme, bei dem am Ende explizit auf die verschiedenen Kritikpunkte eingegangen wird. Nach dem Vergleich kann gesagt werden, welches der beiden Programme sich als sinnvoller und besser in den Schulalltag integrierbarer herausstellt.

Des Weiteren wird ein Bezug zur Salutogenese und zur Resilienz gezogen, da diese als wichtige Grundannahmen der Prävention gelten. Abschließend wird ein Fazit gezogen, angesichts des Aspektes, inwiefern das erlangte Wissen über Präventionsmaßnahmen die Arbeit als pädagogische Fachkraft unterstützen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Prävention

3 Präventionsprogramm „GO! Gesundheit und Optimismus“

3.1 Depressionen und Angststörungen

3.2 „GO! Gesundheit und Optimismus“

4 Präventionsprogramm „Verrückt? Na und!“

5 Vergleich der beiden Programme

5.1 Vergleich der Kritikpunkte

5.2 „Verrückt? Na Und!“ oder „GO! Gesundheit und Optimismus“?

6 Bezug zur Salutogenese und Resilienz

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht zwei Präventionsprogramme im schulischen Kontext mit dem Ziel, ihre Wirksamkeit, Anwendbarkeit und pädagogische Sinnhaftigkeit in Bezug auf die Prävention psychischer Erkrankungen bei Jugendlichen zu evaluieren.

  • Vergleich der Programme "GO! Gesundheit und Optimismus" und "Verrückt? Na und!"
  • Analyse der Zielgruppen, Methoden und Implementierungsmöglichkeiten im Schulalltag
  • Evaluation der Wirksamkeit anhand vorliegender Studien
  • Bezugnahme zu zentralen Konzepten wie Salutogenese und Resilienz
  • Ableitung pädagogischer Implikationen für die Arbeit mit betroffenen Jugendlichen

Auszug aus dem Buch

3.2 „GO! Gesundheit und Optimismus“

Bei dem Präventionsprogramm „GO! Gesundheit und Optimismus“, geht es um die Prävention von Depressionen und Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 13-18 Jahren (vgl. CTC 2022: GO!). Die Autor*innen, die das Programm entwickelt haben, sind Dipl. -Psych. Juliane Junge, Dr. phil. Simon-Peter Neumer, Dr. phil. Rolf Manz und Prof. Dr. Jürgen Margraf (vgl. Junge et al. 2002: o. S.).

Das Präventionsprogram basiert auf dem Vier-Komponenten-Modell, das verdeutlicht, dass sich Belastungssituationen in vier Ebenen widerspiegeln. Dazu gehören die Gedanken, die Gefühle, das Verhalten und der Körper. Diese vier Komponenten stehen auch untereinander in einer Wechselwirkung (vgl. Junge et al. 2002: 35).

Inhaltlich setzt sich das Präventionsprogramm aus einer Kombination von Informationsmaterial über die Entwicklung von Ängsten und Depressionen und Gesundheitsfördernden Programmbausteinen, wie beispielsweise Rollenspielen, zusammen (vgl. CTC 2022: GO!). Es soll dementsprechend zum „Abbau dysfunktionaler Verhaltensweisen“ (vgl. CTC 2022: GO!) dienen und Techniken zur Stressbewältigung, sowie der Förderung der sozialen Kompetenz, vermitteln. Dazu gibt es verschiedene Methoden, die in Form von acht bis 16 wöchentlichen Sitzungen, die 90 Minuten umfassen, bearbeitet werden. Die Sitzungen beinhalten unterschiedliche Themenschwerpunkte, beginnend mit Informationsteilen über Angst und Depressionen, bis hin zu Übungen zum Training neuer Verhaltensweisen (vgl. Junge et al. 2002: 46 f.). Diese neuen erlernten Verhaltensweisen, wie zum Beispiel Stressbewältigungstechniken, sollen präventiv wirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz der Prävention psychischer Erkrankungen bei Jugendlichen und stellt die zu vergleichenden Programme vor.

2 Prävention: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Prävention, inklusive verschiedener Formen und Differenzierungen, dargelegt.

3 Präventionsprogramm „GO! Gesundheit und Optimismus“: Das Kapitel bietet einen Überblick über das Programm, dessen theoretisches Modell sowie die zugrunde liegende Thematik der Depressionen und Angststörungen.

4 Präventionsprogramm „Verrückt? Na und!“: Hier wird das Programm, seine Entstehung, Zielsetzung und die methodische Umsetzung im schulischen Alltag beschrieben.

5 Vergleich der beiden Programme: Dieses Kapitel führt einen detaillierten systematischen Vergleich beider Interventionsmaßnahmen in verschiedenen Kategorien sowie ihrer Kritikpunkte durch.

6 Bezug zur Salutogenese und Resilienz: Die Arbeit setzt die Programme in einen wissenschaftlichen Kontext zu den Konzepten der Salutogenese und Resilienz.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der Programme für die pädagogische Praxis.

Schlüsselwörter

Prävention, Psychische Erkrankungen, Schule, Depressionen, Angststörungen, GO! Gesundheit und Optimismus, Verrückt? Na und!, Salutogenese, Resilienz, Jugendliche, Pädagogik, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Schulalltag, Interventionsstudie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Vergleich zweier schulbasierter Präventionsprogramme, die darauf abzielen, psychische Erkrankungen bei Jugendlichen zu verhindern oder frühzeitig Hilfestellungen zu bieten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Prävention von Depressionen und Angststörungen, die Theorie der Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie die Konzepte von Salutogenese und Resilienz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Sinnhaftigkeit und Integrierbarkeit der beiden Programme "GO! Gesundheit und Optimismus" und "Verrückt? Na und!" für den Einsatz im Schulalltag zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem vergleichenden methodischen Ansatz, der auf bestehender Literatur und vorliegenden Evaluationsstudien der jeweiligen Programme aufbaut.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Prävention, die Vorstellung der beiden Programme, eine Gegenüberstellung derer Kritikpunkte und einen Abgleich mit den theoretischen Modellen der Gesundheitsförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Schulpädagogik, psychische Gesundheit, Jugendalter, primäre Prävention und Resilienzförderung beschreiben.

Warum wird "Verrückt? Na und!" als effektiver eingestuft?

Die Autorin hebt hervor, dass die breite Vernetzung, die Einbindung von Betroffenen als Experten (Peers) und die flexiblere Umsetzbarkeit das Programm für den Schullalltag oft praktikabler machen.

Welche Rolle spielt die Salutogenese für diese Programme?

Die Salutogenese dient als theoretisches Fundament, da sie den Fokus auf die Erhaltung der Gesundheit und das Kohärenzgefühl legt, was durch beide Programme mittels Aufklärung und Bewältigungstechniken gefördert werden soll.

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Details

Titel
Prävention von psychischen Erkrankungen. Vergleich zweier Präventionsprogramme und Ableitung von Präventionsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Institut für Pädagogik)
Veranstaltung
Seminar zur Relevanz von Prävention in verschiedenen pädagogischen Bereichen
Note
1,0
Autor
Leonie Hollers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
18
Katalognummer
V1268790
ISBN (PDF)
9783346721532
ISBN (Buch)
9783346721549
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Prävention psychische Erkrankungen Pädagogik Jugendliche Prävention in der Schule Präventionsprogramme
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leonie Hollers (Autor:in), 2022, Prävention von psychischen Erkrankungen. Vergleich zweier Präventionsprogramme und Ableitung von Präventionsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268790
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Leseprobe aus  18  Seiten
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