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Autoritärer und partizipativer Führungsstil. Eine Gegenüberstellung

Title: Autoritärer und partizipativer Führungsstil. Eine Gegenüberstellung

Term Paper , 2022 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Simone Täger (Author)

Leadership and Human Resources - Management Styles
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In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die für diese Arbeit maßgeblichen Begriffe definiert und differenziert. Dazu gehören die Begriffe Führung, Führungstheorien und Führungsstil. Kapitel 3 stellt den autoritären, Kapitel 4 den partizipativen Führungsstil näher dar. In Kapitel 5 wird der Vergleich der beiden Führungsstile aufgezeigt.

Die vorliegende Arbeit ist eine Theoriearbeit, die im Fazit mit einem kurzen Praxisbezug schließt. Der Forschungsstand zu dem Thema dieser Arbeit wurde zum einen aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Kassel nebst Fernleihen, zum anderen aus digitalen über das Katalogportal KARLA gefundenen Texten recherchiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsdefinitionen

2.1 Führung

2.2 Führungstheorien

2.2.1 Bedürfnispyramide nach Maslow

2.2.2 Situative Führungstheorie

2.2.3 Interaktionstheorie

2.3 Führungsstil

3 Der autoritäre Führungsstil

4 Der partizipative Führungsstil

5 Gegenüberstellung von autoritärem und partizipativem Führungsstil

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den unterschiedlichen Ansätzen der Mitarbeiterführung auseinander, um die differenzierten Wirkungsweisen und Anwendungsbereiche von autoritären und partizipativen Führungsstilen innerhalb von Organisationen zu untersuchen.

  • Grundlagen und Definition der Begriffe Führung und Führungsstil
  • Analyse klassischer Führungstheorien wie der Maslowschen Bedürfnispyramide
  • Detaillierte Untersuchung der Merkmale autoritärer Führung
  • Erarbeitung der Vorteile und Funktionsweisen partizipativer Führung
  • Synoptische Gegenüberstellung der beiden Führungsstile hinsichtlich ihrer Effektivität

Auszug aus dem Buch

Der autoritäre Führungsstil

Der autoritäre Führungsstil ist geprägt durch direkte Verhaltenskontrolle sowie führerorientiertes Beziehungskonzept, welches wenig aufgaben- noch unternehmensorientiert ist (Wunderer 2018: 48). Der Entscheidungsspielraum des Vorgesetzten, der entscheidet und anordnet, ist maximal groß (Horvath 2012: 383; Hummel/Zander 2008: 12; Küpper et al. 2013: 238; Rohleder 2003: 68). Der Vorgesetzte übt alleine Aktivität aus, während die Mitarbeiter passiv bleiben (müssen) (Rohleder 2003: 68f.).

Nach Rohleder gibt es eine strenge personelle Trennung innerhalb der Organisation zwischen „Führen, Anordnen und Kontrollieren einerseits und Ausführen andererseits“ (2003: 69). Schierenbeck beschreibt die Rahmenbedingungen für den autoritären Führungsstil so: Es besteht ein starkes Niveaugefälle zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Die Mitarbeiter haben keine Eigeninitiative und sind stark sicherheitsmotiviert. Das Umfeld, in dem der autoritäre Führungsstil angewandt wird, ist eher stabil mit geringer Komplexität und Dynamik.

Die Arbeitsaufgaben in diesem Umfeld verlangen keine Eigeninitiative, sondern werden pflichtbewusst, routiniert und zielstrebig erledigt. Die Organisation unterliegt einer strengen Hierarchie mit Betonung einer vertikalen Struktur, in der die Informationen per Befehl und Meldung fließen (2016: 129). Ein Vorgesetzter, der den autoritären Führungsstil auslebt, muss „hohe Selbstverantwortung, hohe Selbstkontrolle, weite Voraussicht, gute Entscheidungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen“ (Rohleder 2003: 69) mitbringen.

Die Mitarbeiter hingegen müssen mit folgenden Anforderungen auskommen: „Anerkennung des Vorgesetzten als alleinige Instanz, Akzeptierung und Ausführung der Anordnungen des Vorgesetzten, keine Geltendmachung von Kontrollrechten“ (ebd.: 69).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung der Führung ein und erläutert die Zielsetzung sowie die methodische Vorgehensweise der Theoriearbeit.

2 Begriffsdefinitionen: Hier werden die Kernbegriffe Führung, Führungstheorien und Führungsstil detailliert erläutert und wissenschaftlich differenziert.

3 Der autoritäre Führungsstil: Dieses Kapitel beschreibt die Merkmale, Rahmenbedingungen und die daraus resultierenden Anforderungen an Vorgesetzte und Mitarbeiter bei einer autoritären Führung.

4 Der partizipative Führungsstil: Hier wird der Fokus auf die Einbindung der Mitarbeiter und die kooperative Entscheidungsfindung gelegt, inklusive der empirisch belegten Vorteile.

5 Gegenüberstellung von autoritärem und partizipativem Führungsstil: In diesem Kapitel erfolgt eine vergleichende Analyse der beiden Führungsstile sowie eine Bewertung ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.

6 Fazit: Das Fazit resümiert, dass es keinen universell richtigen Führungsstil gibt, sondern die situative Anpassung der entscheidende Erfolgsfaktor ist.

Schlüsselwörter

Führung, Führungsstil, Autoritäre Führung, Partizipative Führung, Führungstheorien, Maslow, Situative Führung, Führungserfolg, Mitarbeiterführung, Personalführung, Organisationsstruktur, Entscheidungsfindung, Zielorientierung, Betriebswirtschaft, Management.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die autoritären und partizipativen Führungsstile im Hinblick auf ihre Anwendbarkeit und Effektivität in Organisationen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den theoretischen Grundlagen der Führung und Führungstheorien stehen die Ausprägung von Führungsverhalten und die Auswirkungen auf die Mitarbeitermotivation im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, warum unterschiedliche Führungsstile in verschiedenen Situationen eingesetzt werden und welche Auswirkungen dies auf die Organisation hat.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine Theoriearbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert, ergänzt durch einen integrierten Praxisbezug zu öffentlichen und universitären Verwaltungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die detaillierte Darstellung der beiden Führungsstile und deren anschließende vergleichende Analyse.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Typische Schlüsselbegriffe sind Personalführung, Entscheidungszentralisation, partizipative Führung und autoritäres Management.

Warum wird der partizipative Stil bei der Arbeit in der öffentlichen Verwaltung als nur begrenzt möglich eingestuft?

Da viele Prozesse in der öffentlichen Verwaltung auf rechtlich vorgegebenen politischen Beschlüssen basieren, ist der Handlungsspielraum für weitreichende Partizipation oft durch bürokratische Vorgaben eingeschränkt.

In welcher Situation ist laut der Autorin ein autoritärer Führungsstil sinnvoll?

In Krisensituationen, wie beispielsweise bei einem Feuerwehreinsatz, ist eine klare, hierarchische Anweisungsstruktur notwendig, um schnellste Entscheidungen und maximale Effizienz zu gewährleisten.

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Details

Title
Autoritärer und partizipativer Führungsstil. Eine Gegenüberstellung
College
University of Kassel  (Unikims)
Course
Controlling I
Grade
2,0
Author
Simone Täger (Author)
Publication Year
2022
Pages
17
Catalog Number
V1268810
ISBN (eBook)
9783346713490
ISBN (Book)
9783346713506
Language
German
Tags
Führungsstil autoritär partizipativ
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Täger (Author), 2022, Autoritärer und partizipativer Führungsstil. Eine Gegenüberstellung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268810
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