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Eine Untersuchung der Diasammlung über bildnerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern

Titel: Eine Untersuchung der Diasammlung über bildnerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern

Hausarbeit , 2017 , 42 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Elena Morlang (Autor:in)

Kunst - Fotografie und Film
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Untersuchung der Sammlung von Dias am Lehrstuhl der Kunstpädagogik über bildnerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern.

Um diese Frage differenzierter behandeln zu können, soll zunächst mit einem Exkurs in die Geschichte der Kunstdidaktik begonnen werden und bedeutende fachdidaktische Ansätze der letzten Jahrzehnte vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Verhältnisse sowie ihren verfolgten Zielen und Inhalten in den wesentlichen Zügen dargestellt werden.

Von diesem geschichtlichen Hintergrund ausgehend, stehen im praktischen Teil der vorliegenden Arbeit die Diapositive im Vordergrund. Zunächst wird der Begriff des Diapositivs erläutert und die Vorteile dessen aufgezeigt. Im Fokus der Untersuchung steht neben dem Sichten und Fotografieren, die Bestandsübersicht über die Dias. Um eine gründliche und strukturierte Analyse des Materials zu ermöglichen, entwickelte ich eine Tabelle, in der ich die Ergebnisse festhielt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der Einsatz von Medien im Kunstunterricht

2. Überblick über die Geschichte der Kunstdidaktik in Deutschland

2.1 Die Kunsterziehungsbewegung

2.2 Die Kunsterziehung zwischen 1933 und 1945

2.3 Die Kunsterziehung nach dem Zweiten Weltkrieg

2.4 Der „formale“ Kunstunterricht in den Sechzigerjahren

2.5 Die 70er Jahre: Visuelle Kommunikation / Ästhetische Erziehung

3. Untersuchung der Diasammlung am Lehrstuhl für Kunstpädagogik

3.1 Begriffsklärung Diapositiv

3.2 Vorteile von Diapositiven

3.3 Bestandübersicht

3.4 Bildnerische Verfahren

3.5 Bildnerische Thematik in den 60er und 70er Jahren

3.6 Vergleich zu heute

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Diasammlung des Lehrstuhls für Kunstpädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität. Ziel ist es, die Entwicklung der dort archivierten bildnerischen Arbeiten von Schülerinnen und Schülern sowie der eingesetzten Lehrmittel im Kontext der Geschichte der Kunstdidaktik zu analysieren und mit heutigen Unterrichtspraktiken zu vergleichen.

  • Historische Entwicklung der Kunstdidaktik in Deutschland
  • Strukturelle Analyse und Bestandserfassung der Diasammlung
  • Methodik und Mediengebrauch im Kunstunterricht der Nachkriegszeit
  • Relevanz bildnerischer Themen (z. B. Mensch, Tier, Umwelt) in der Grundschulpädagogik
  • Vergleich historischer Diapräsentationen mit modernen digitalen Vermittlungsformen

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffsklärung Diapositive

Ein Diapositiv, abgekürzt Dia, lässt sich definieren, als „eine durchsichtige Bildvorlage aus Kunststoff oder Glas,[..], [welche] [..] mit einem Projektor auf eine Bildfläche, wie [..] [beispielsweise] einer Leinwand, geworfen [wird]“.

Die Bezeichnung Dia kommt von dem altgriechischen Wort dia für durch. Dias werden auch als Diapositive oder Umkehrfilm bezeichnet, besitzen einen höheren Kontrastumfang als Papierabzüge und können sich damit auch heute noch im Vergleich zur Digitalfotografie durchsetzen.

Es existierten sowohl Schwarzweiß-, als auch Farb-Diapositive. Für die Malerei ist jedoch beispielsweise das Farbdia zu bevorzugen (vgl. Kowalski 1969, S. 133). Die ersten Farb-Dias wurden im Jahr 1861 präsentiert, das Fotofarbverfahren kam jedoch erst im Jahr 1896 auf den Markt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Einsatz von Medien im Kunstunterricht: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Bildmedien als essenzielles Unterrichtsmittel, von den historischen Diapositiven bis hin zur modernen digitalen Präsentation.

2. Überblick über die Geschichte der Kunstdidaktik in Deutschland: Ein Abriss über die kunstdidaktischen Strömungen und Reformen vom frühen 20. Jahrhundert über die NS-Zeit bis hin zur Ästhetischen Erziehung der 70er Jahre.

3. Untersuchung der Diasammlung am Lehrstuhl für Kunstpädagogik: Das Hauptkapitel widmet sich der systematischen Erfassung und inhaltlichen Analyse der Diasammlung, inklusive einer genauen technologischen Untersuchung sowie der Aufarbeitung spezifischer Bildthemen.

4. Fazit: Die Ergebnisse zeigen, dass trotz des technologischen Wandels die Zielsetzungen des Kunstunterrichts hinsichtlich der Förderung kreativer Ausdrucksfähigkeit und Reflexion über Kunstwerke grundlegend beständig geblieben sind.

Schlüsselwörter

Kunstpädagogik, Kunstdidaktik, Diapositiv, Kunstunterricht, Ästhetische Erziehung, Visuelle Kommunikation, Bildnerische Verfahren, Mediengeschichte, Bestandserfassung, Kinderzeichnung, Grundschule, Lerngeschichte, Medieneinsatz, Kunsterziehungsbewegung, Schulpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Hausarbeit?

Die Arbeit untersucht eine historische Sammlung von Diapositiven an einem universitären Lehrstuhl, um anhand dieses Filmmaterials Einblicke in die Lehrmethoden und thematischen Schwerpunkte des Kunstunterrichts der 1950er bis 1970er Jahre zu gewinnen.

Welche Epochen der Kunstdidaktik werden beleuchtet?

Der zeitliche Bogen spannt sich von der Kunsterziehungsbewegung um 1900 über die Phase des Nationalsozialismus und den formalen Kunstunterricht der 60er Jahre bis hin zur Ästhetischen Erziehung der 70er Jahre.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Rekonstruktion der Lehrmittelsammlung sowie der Nachweis, dass bestimmte Themen und gestalterische Probleme, die früher mittels Dias vermittelt wurden, in der heutigen Kunstdidaktik – wenn auch unter geänderten Medienbedingungen – weiterhin zentral sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Auswertung der Diasammlung angewandt?

Die Autorin entwickelte eine strukturierte Tabelle zur Analyse und Katalogisierung der unbeschrifteten oder inkonsistent etikettierten Bestände, um Themen, Techniken und Zielgruppen systematisch greifbar zu machen.

Welche inhaltlichen Themenbereiche werden im Hauptteil besonders hervorgehoben?

Im Zentrum stehen Mensch- und Tierdarstellungen, das Hexenmotiv im Märchen, die Darstellung von Beruf und Arbeit in der Umwelt der Kinder sowie die Entwicklung der Raumdarstellung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kunstpädagogik, Diapositiv-Analyse, Mediendidaktik und die Verfremdung als künstlerisches Gestaltungsmittel.

Wie unterschied sich der „formale“ Kunstunterricht der 60er Jahre von anderen Ansätzen?

Dieser Ansatz zielte auf messbare Lernschritte und bildnerische Ordnungstätigkeiten ab, wobei die Objektivierbarkeit von Kunst im Vordergrund stand, was häufig zu einer intuitiven Verarmung der Schülerarbeiten führte.

Warum wurde das Thema „Neger“ früher im Unterricht behandelt?

Die Autorin verdeutlicht, dass dies primär aus formalen Anlässen der Farblehre und Technik geschah, betont jedoch gleichzeitig die heutige (und zu Recht bestehende) Ablehnung dieser Bezeichnung aufgrund ihrer negativen Konnotation und rassistischen Implikation.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine Untersuchung der Diasammlung über bildnerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Note
1,0
Autor
Elena Morlang (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
42
Katalognummer
V1268867
ISBN (PDF)
9783346755988
ISBN (Buch)
9783346755995
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eine untersuchung diasammlung arbeiten schülerinnen schülern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elena Morlang (Autor:in), 2017, Eine Untersuchung der Diasammlung über bildnerische Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268867
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  42  Seiten
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