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Dienstplanung nach Erkenntnissen der Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin. Individualmodell vs. Schichtmodell

Titel: Dienstplanung nach Erkenntnissen der Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin. Individualmodell vs. Schichtmodell

Ausarbeitung , 2018 , 20 Seiten , Note: 5.0

Autor:in: Oliver Kustermann (Autor:in)

Führung und Personal - Personalführung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob sich für die Rettung St. Gallen ein Dienstplanungsmodell nach dem Individualprinzip oder einem Schichtmodell eignet. Zudem soll geklärt werden, inwieweit die aktuelle Dienstplanung aktuellen Erkenntnissen aus Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin gerecht wird. Zu diesem Zweck verfolgt der Verfasser folgende Ziele: Analyse der vier Dienstplanungsmodelle und Darlegen von Stärken und Schwächen. Erkenntnisse zu den Bereichen Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie aus aktueller wissenschaftlicher Literatur sammeln und wichtige Eckpunkte darlegen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen Grundsätze für zukünftige Dienstplanung in der Rettung St. Gallen formulieren.

Um die vier Dienstplanungsmodelle vergleichen zu können, wird der Verfasser zunächst geeignete Analysekriterien festlegen. Nach ersten Recherchen stehen bereits einige Schriften und Quellen zur Verfügung. Herausfordernd dabei wird es werden, die für die Fragestellung der Arbeit zielführenden Informationen zu gewinnen. Speziell für den Rettungsdienst fehlen validierte Daten, Studien oder Literatur zum Thema. Im Rahmen der Literaturrecherche zu Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie ist festzustellen, dass zum Thema Schichtarbeit und deren Auswirkungen eine Vielzahl an wissenschaftlichen Studien vorhanden ist, welche sich jedoch häufig gegenseitig widersprechen oder sich widerlegen.

Um für die Bearbeitung des Themas eine geeignete Grundlage zu schaffen, stützt sich diese Arbeit daher auf Publikationen von anerkannten Fachorganisationen und staatlichen Stellen sowie Fachliteratur mit Focus auf Gesundheitsberufe im Allgemeinen. Die Begrifflichkeiten Be- und Entlastung werden vom Verfasser hauptsächlich aus dem Blickwinkel der Schichtplanung erörtert. Belastende Faktoren z.B. durch schwere körperliche Arbeiten oder psychisch belastende Einsätze sind nicht Gegenstand dieser Arbeit. Nach den überwiegend aus der Theorie gewonnen Erkenntnissen und daraus gezogenen Schlussfolgerungen wird der Verfasser Grundlagen für ein mögliches Dienstplanungskonzept erarbeiten. Die vier vorhandenen Dienstplanungsmodelle erfüllen bereits rechtliche Vorgaben der Personalverordnung hinsichtlich Arbeitszeit, Ferien und weiteren Kriterien, weshalb der Bereich Recht nicht gesondert behandelt wird. Sonderfälle wie z.B. Schwangerschaft, Sonderdienstplanung bei Events oder Grossereignissen werden ebenfalls nicht behandelt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1.: Einleitung

1.1: Auswahl und Begründung des Themas

1.2: Fragestellung und Ziele der Arbeit

1.3: Überblick über den Aufbau der Arbeit und Abgrenzung des Themas

1.4: Bedeutung für die praktische Arbeit

2.: Analyse der vorhandenen Dienstplanmodelle

3.: Arbeitsmedizinische und psychologische Aspekte zum Arbeiten in Schichten

3.1: Arbeitsmedizinische Aspekte - Körperliche Auswirkungen von Schichtarbeit

3.2: Arbeitspsychologische Aspekte – psychische und soziale Auswirkungen von Schichtarbeit

3.3: Schlussfolgerungen und Formulierung allgemeiner Grundsätze zur Dienstplanung

4: Schlussteil

4.1: Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse

4.2: Überprüfung der Zielsetzung und praktische Konsequenzen

4.4 Reflexion persönlicher Erlebnisse

5.: Quellen und Anhänge

5.1: Literaturverzeichnis

5.2: Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

5.3: Abkürzungsverzeichnis

Zielsetzung & Themen der Publikation

Die Arbeit untersucht, welches Dienstplanungsmodell (Individualplanung oder Schichtmodell) für die Rettung St.Gallen am besten geeignet ist, um einerseits Betriebserfolg sicherzustellen und andererseits das Wohlbefinden sowie die Gesundheit der Mitarbeitenden angesichts der Herausforderungen durch Schichtarbeit zu fördern.

  • Vergleich der bestehenden Dienstplanungsmodelle
  • Analyse arbeitsmedizinischer Folgen von Schichtarbeit
  • Untersuchung psychologischer und sozialer Auswirkungen
  • Diskussion der Führungsverantwortung in der Dienstgestaltung
  • Entwicklung von Grundsätzen für eine zukunftsorientierte Dienstplanung

Auszug aus dem Buch

3.1: Arbeitsmedizinische Aspekte - Körperliche Auswirkungen von Schichtarbeit

Stoffwechsel / metabolisches Syndrom

Unregelmässige Arbeitszeiten beeinflussen die Essens- und Aktivitätszeiten. Unregelmässige und unausgewogene Ernährung ist ein Hauptgrund für Übergewicht und das metabolische Syndrom. So ist durch Studien belegbar, dass Schichtarbeitende einen höheren Body-Mass-Index (BMI) aufweisen, als Nicht-Schichtarbeitende (Biggi et al. 2008).

Herz-Kreislauf

Es gibt keine eindeutige Datenlage, die den Einfluss von Schichtarbeit auf das Herz-Kreislauf-System hinterleuchtet. Man darf davon ausgehen, dass der wesentliche Grund für Erkrankungen hier durch zusätzliche Faktoren wie z.B. ungesunde Lebensgewohnheiten und metabolisches Syndrom begünstigt werden. Wesentliche Einflussfaktoren stellen auch Stress und Schlafdefizit dar.

Immunsystem

Zunehmende Müdigkeit infolge des Arbeitens in einem Schichtsystem senkt die Immunabwehr des Körpers. Das Risiko für Infekterkrankungen steigt (Nagai 2009).

Verdauungssystem

Es gibt Hinweise, dass Sichtarbeit mit Problemen des Magen-Darm-Trakts, wie z.B. Sodbrennen oder Reizdarmsyndrom in Verbindung zu bringen ist. Es kann jedoch nicht vollständig belegt werden, ob Schichtarbeit oder äussere Faktoren wie Lebensweise, Ernährung etc. ursächlich sind. Es darf davon ausgegangen werden, dass eine Kombination aus Stress, fehlender Erholung und unregelmässiger Nahrungsaufnahme infolge Schichtarbeit eine wesentliche Belastung darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1.: Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Rettung St.Gallen und begründet das Ziel der Untersuchung verschiedener Dienstplanungsmodelle unter Berücksichtigung von Gesundheit und Führung.

2.: Analyse der vorhandenen Dienstplanmodelle: Gegenüberstellung von Stärken und Schwächen der Individualplanung und des Schichtmodells mittels einer SWOT-Analyse.

3.: Arbeitsmedizinische und psychologische Aspekte zum Arbeiten in Schichten: Fundierte wissenschaftliche Untersuchung der Auswirkungen von Schichtarbeit auf den menschlichen Körper und die Psyche sowie Ableitung von Planungsprinzipien.

4: Schlussteil: Synthese der Erkenntnisse mit einer kritischen Prüfung der anfänglichen Fragestellung und Reflexion der eigenen Erlebnisse im Lernprozess.

5.: Quellen und Anhänge: Auflistung der verwendeten Literatur und Verzeichnisse zur wissenschaftlichen Absicherung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Dienstplanung, Rettungsdienst, Schichtmodell, Individualplanung, Gesundheitsmanagement, Arbeitsmedizin, Arbeitspsychologie, Führung, Schlafstörungen, Metabolisches Syndrom, Mitarbeiterzufriedenheit, Schichtarbeit, Prävention, Ergonomie, Belastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Dienstplanungsmodelle bei der Rettung St.Gallen und bewertet deren Auswirkungen auf die Mitarbeitergesundheit und den Betriebserfolg.

Welche Dienstplanmodelle werden verglichen?

Es werden das Modell der Individualplanung mit Freiwünschen sowie das Schichtmodell mit fixen Rhythmen und Freiblöcken gegenübergestellt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu klären, welches Modell sich für die Rettung St.Gallen besser eignet und wie die Dienstplanung aktuellen arbeitsmedizinischen und psychologischen Anforderungen gerecht werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden nutzt der Autor?

Der Autor führt eine Literaturrecherche zu den Themen Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie durch und nutzt eine SWOT-Analyse zur Evaluierung der Dienstplanungsmodelle.

Welche zentralen Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Der Fokus liegt auf den physischen Auswirkungen (Stoffwechsel, Herz-Kreislauf) und psychischen Folgen (Schlafstörungen, Burnout, soziale Isolation) der Schichtarbeit.

Welche Rolle spielt die Führung bei der Dienstplanung?

Die Führungskraft trägt durch die Gestaltung fairer und transparenter Dienstpläne maßgeblich zur Prävention von psychischen und physischen Belastungen bei.

Warum wird das Schichtmodell gegenüber der Individualplanung tendenziell bevorzugt?

Das Schichtmodell bietet Vorteile wie eine gerechtere Dienstverteilung, planbare Erholungsphasen und einen geringeren Planungsaufwand bei wachsenden Betriebsorganisationen.

Wie reflektiert der Autor seine persönlichen Erfahrungen?

Der Autor berichtet, wie seine eigene Erkenntnisgewinnung während des Schreibprozesses zu einer bewussteren Gestaltung seines eigenen Dienstverhaltens führte.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Dienstplanung nach Erkenntnissen der Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin. Individualmodell vs. Schichtmodell
Veranstaltung
Vorbereitungslehrgang Führungsperson in Rettungsorganisationen
Note
5.0
Autor
Oliver Kustermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V1268933
ISBN (PDF)
9783346758088
ISBN (Buch)
9783346758095
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Dienstplanung Schichtarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Kustermann (Autor:in), 2018, Dienstplanung nach Erkenntnissen der Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin. Individualmodell vs. Schichtmodell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268933
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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