Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Inklusion

Inklusion in der Schule. Welche Herausforderungen existieren bei der Unterrichtung verhaltensauffälliger Kinder?

Titel: Inklusion in der Schule. Welche Herausforderungen existieren bei der Unterrichtung verhaltensauffälliger Kinder?

Akademische Arbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Ivan Samardzic (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die Frage untersucht, welche Herausforderungen hinter dem Unterricht mit verhaltensauffälligen Kindern, welche einen großen Teil der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf ausmachen, stecken können.
Um dieser Frage nachzugehen, wird im ersten Schritt die allgemeine Rolle des inklusiven Unterrichts an den Schulen Deutschlands untersucht. Hierbei wird zunächst der Inklusionsbegriff im Allgemeinen geklärt, bevor auf Basis des Konzepts des Sonderpädagogen Hans Wocken das Bild eines "Hauses der Vielfalt" erläutert wird. Auf diese Weise soll unter anderem verdeutlicht werden, welches Ziel durch die inklusive Pädagogik verfolgt wird.

Der zweite Schritt bildet den Hauptteil der Arbeit. Hier wird einleitend der Begriff der Verhaltensauffälligkeit untersucht und durch das tiefenpsychologische Modell von Siegmund Freud genauer beleuchtet. Daran anschließend werden mehrere Herausforderungen genannt und beschrieben, denen sich das deutsche Schulsystem auf dem Weg hin zu einem allgemeingültigen inklusiven Schulunterricht stellen muss. Außerdem wird beschrieben, dass es wichtig ist, diese Herausforderungen zu bewältigen, um die entsprechenden Chancen und Möglichkeiten erreichen zu können, die dadurch dargeboten werden. Zum Schluss werden die wichtigsten Erkenntnisse in einem Fazit zusammengefasst und erneut präsentiert.
Der Abschluss der Arbeit wird durch ein persönliches Fazit gestaltet, in dem rückblickend die eigene Meinung zu dem Erarbeiteten dargestellt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schule als inklusiver Kooperationskontext

3. Unterricht mit verhaltensauffälligen Kindern

3.1 Einführung

3.2 Herausforderungen des inklusiven Unterrichts

3.3 Fazit

4. Persönliches Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Herausforderungen, die bei der praktischen Umsetzung von Inklusion im Unterricht mit verhaltensauffälligen Kindern auftreten. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem inklusiven Bildungsanspruch und der schulischen Realität sowie die daraus resultierenden methodischen und strukturellen Probleme aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Inklusionspädagogik und das Konzept des "Hauses der Vielfalt".
  • Psychologische Hintergründe von Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter.
  • Kritische Analyse individueller Förderpläne im inklusiven Setting.
  • Problematik einheitlicher Bewertungssysteme und Notengebung.
  • Herausforderungen und Grenzen des traditionellen Frontalunterrichts in heterogenen Lerngruppen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Hauptteil

Nachdem nun die Begrifflichkeit rund um die Verhaltensauffälligkeit seitens Schülerinnen und Schülern geklärt wurde, befasst sich der nächste Schritt der Arbeit mit möglichen Herausforderungen, die bei der praktischen Umsetzung der Inklusion in der Arbeit mit heterogenen Lerngruppen auftreten können.

Eine erste Schwierigkeit stellen die individuellen Förderpläne dar. Um einen Förderplan für jeden Schüler bzw. jede Schülerin aufzustellen, muss man sich zunächst der jeweiligen Stärken und Schwächen bewusst werden. Bezüglich der Lernpläne ist ein Umdenken notwendig, da diese angepasst werden müssen, um an individuelle Leistungsstandards angepasst zu werden. Entsprechend der Vielfalt der Kinder entsteht auch eine Vielfalt des Wissens, auf das reagiert werden muss, indem durch die Lehrpläne eine Orientierung vorgegeben wird, welche aufweist, inwiefern der Lernfortschritt der einzelnen Schülerinnen und Schüler optimiert werden kann. Dem bisher gültigen Grundsatz, dass der Lehrplan bestimmte Leistungen als allgemeingültig betrachtet, um höhere Klassenstufen erreichen zu können, soll abgedankt werden. Vielmehr müssen die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Kinder berücksichtigt werden, wobei die Pädagogen die jeweiligen Stärken und Anlagen fördern sollen und ein allgemeines Verständnis davon herrschen soll, dass es genügt, wenn das Kind „das leistet, was es leisten kann“.

Neben der jeweiligen Lernprozessbegleitung, die eine Beurteilung der Schülerleistung ermöglicht, ziehen individuelle Förderpläne jedoch auch in Bezug auf Lehrkräfte und Pädagogen positive Aspekte mit sich. So gilt das Bemühen einer Lehrkraft allen Kindern zeitgleich das selbe Wissen zu vermitteln als ein Stressfaktor. Innerhalb der inklusiven Pädagogik fällt dieser Stressfaktor weg, da durch einen zieldifferenten Unterricht ein individuelles Lernniveau gefördert und die Lehrkraft somit entlastet wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Komplexität der Inklusion im deutschen Schulsystem ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Herausforderungen im Unterricht mit verhaltensauffälligen Kindern.

2. Schule als inklusiver Kooperationskontext: Dieses Kapitel erörtert die historische Entwicklung und die gesellschaftliche Notwendigkeit inklusiver Pädagogik sowie das Konzept der Schule als "Haus der Vielfalt".

3. Unterricht mit verhaltensauffälligen Kindern: Hier werden Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten theoretisch beleuchtet und anschließend konkrete Barrieren wie Förderpläne, Bewertungssysteme und Frontalunterricht kritisch analysiert.

3.1 Einführung: Dieser Abschnitt definiert den Begriff Verhaltensauffälligkeit und erläutert die diagnostische Einordnung sowie die psychologische Perspektive, insbesondere unter Bezugnahme auf Siegmund Freud.

3.2 Herausforderungen des inklusiven Unterrichts: Hier steht die praktische Umsetzung im Vordergrund, wobei Chancen und Probleme individueller Förderpläne und zieldifferenten Lernens im Fokus stehen.

3.3 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Herausforderungen – Förderpläne, Bewertung und Frontalunterricht – zusammen und betont die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels.

4. Persönliches Fazit: Der Autor reflektiert kritisch die eigene Haltung zum Bildungssystem und zur Ausbildung von Lehrkräften bezüglich ihres Umgangs mit heterogenen Lerngruppen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Inklusionspädagogik, verhaltensauffällige Kinder, sonderpädagogischer Förderbedarf, individueller Förderplan, Frontalunterricht, Heterogenität, Leistungsbewertung, Schulsystem, Lernschwierigkeiten, Psychoanalyse, Vielfalt, Schulerfolg, Pädagogen, Bildungsanspruch.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Ausarbeitung?

Die Arbeit befasst sich mit der Inklusion im deutschen Schulsystem, wobei ein besonderer Fokus auf den Herausforderungen bei der Unterrichtung verhaltensauffälliger Kinder liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die inklusive Didaktik, die psychologische Betrachtung von Verhaltensauffälligkeiten, Fragen der Leistungsbewertung und die methodische Gestaltung von Unterricht in heterogenen Gruppen.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welche spezifischen Herausforderungen im Unterrichtsalltag bei der Betreuung und Förderung von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten innerhalb eines inklusiven Rahmens entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine theoretische Auseinandersetzung anhand fachwissenschaftlicher Literatur geführt, ergänzt durch die Anwendung tiefenpsychologischer Modelle zur Erklärung von Lernverweigerung und Verhaltensauffälligkeiten.

Welche Schwerpunkte bilden den Hauptteil der Untersuchung?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Problematik starrer Lehrpläne, die Notwendigkeit individueller Förderpläne sowie die Kritik an klassischen Bewertungssystemen und dem Frontalunterricht.

Welche charakteristischen Schlagworte beschreiben die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Inklusion, Heterogenität, individuelle Förderung, Verhaltensauffälligkeit und die Überwindung traditioneller Unterrichtsstrukturen.

Inwiefern beeinflusst das Modell von Sigmund Freud die Argumentation der Arbeit?

Das tiefenpsychologische Modell dient dazu, Verhaltensauffälligkeiten nicht nur als disziplinarische Störung, sondern als Ergebnis tieferliegender, unbewusster Konflikte oder Lernprobleme zu verstehen.

Warum wird die aktuelle Lehrerbildung in der Arbeit kritisiert?

Der Autor argumentiert, dass die Lehrerausbildung zu sehr auf mechanische Abläufe und fachliche Vermittlung fokussiert ist, während die notwendige soziale Kompetenz zur Wertschätzung und Förderung individueller Persönlichkeiten vernachlässigt wird.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion in der Schule. Welche Herausforderungen existieren bei der Unterrichtung verhaltensauffälliger Kinder?
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
1,6
Autor
Ivan Samardzic (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1268983
ISBN (PDF)
9783346710895
ISBN (Buch)
9783346710901
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inklusion schule welche herausforderungen unterrichtung kinder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ivan Samardzic (Autor:in), 2021, Inklusion in der Schule. Welche Herausforderungen existieren bei der Unterrichtung verhaltensauffälliger Kinder?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268983
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  17  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum