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Die Behandlung von Risiken bei der Unternehmensbewertung

Erörterung anhand eines Produkthaftungsfalls, dessen mögliche Auswirkungen auf den Unternehmenswert und mögliche kaufvertragliche Berücksichtigung bei der Unternehmensveräußerung

Title: Die  Behandlung von Risiken bei der Unternehmensbewertung

Term Paper , 2009 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stefan Bross (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Im Rahmen von Unternehmenskäufen treten häufig Risiken zu Tage, die es hinsichtlich möglicher (finanzieller) Auswirkungen auf die Beteiligten zu bewerten und kaufvertraglich zu würdigen gilt. Diese Semesterarbeit wirft einen Blick auf die Problematik der Risikobewertung von drohenden Verlusten am Beispiel eines noch nicht gerichtlich entschiedenen Produkthaftungsfalls in einer zum Verkauf stehenden Kapitalgesellschaft. Die grundsätzlichen Informationen und Daten entstammen dem Planspiel des Themenfelds „Mergers & Acquisitions“, Wintersemester/Sommersemester 2008/2009, der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin. Für eine bessere Überschaubarkeit und Klarheit werden die für die Untersuchung unwesentlichen Informationen gekürzt bzw. vereinfacht übernommen.
Nach einer kurzen Darstellung der finanziellen Situation, der Kapitalstruktur und der Berechnung des Unternehmenswerts des zum Verkauf stehenden Un-ternehmens nach der Entity-/Bruttomethode des Discounted Cash flow-Bewertungsverfahres, ohne Beachtung des Produkthaftungsfalls, wird das Problem des Produkthaftungsfalls erörtert, seine Berücksichtigung dem Grunde und der Höhe nach und finanzielle Auswirkungen auf den Unternehmenswert untersucht sowie mögliche Entscheidungsmöglichkeiten für dessen Handhabung aufgezeigt. Im Anschluss daran werden für jeweiligen Optionen mögliche kaufvertragliche Klauseln formuliert und erläutert. Die unterschiedlichen Möglichkeiten werden jeweils aus Verkäufersicht einerseits und aus Käufersicht andererseits betrachtet, um für den untersuchten Beispielfall abschließende Handlungsempfehlungen für beide Seiten zu geben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Ausgangssituation der MIMI-GmbH

2.1 MIMI-GmbH als Kaufgegenstand

2.2 Annahmen zur Ermittlung des Unternehmenswerts

2.3 Ermittlung des Kaufpreises

3 Produkthaftungsfall

3.1 Mögliche finanzielle Auswirkungen

3.2 Berücksichtigung des Risikos dem Grunde nach

3.3 Berücksichtigung des Risikos der Höhe nach

4 Vertragliche Formulierungen

5 Handlungsempfehlungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Risikobewertung bei Unternehmenskäufen am Beispiel eines schwebenden Produkthaftungsfalls. Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, wie solche ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen der Unternehmensbewertung und der anschließenden kaufvertraglichen Gestaltung zwischen Käufer und Verkäufer berücksichtigt werden können, um zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen.

  • Bewertung von Risiken im Rahmen der Unternehmensbewertung
  • Einfluss von Produkthaftungsfällen auf den Unternehmenswert (Entity-Methode)
  • Kaufvertragliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Risikoübernahme
  • Untersuchung von Verhandlungsoptionen zwischen Käufer und Verkäufer

Auszug aus dem Buch

3.2 Berücksichtigung des Risikos dem Grunde nach

Die Geschäftsführung und somit auch die Verkäuferin nehmen an, dass der Produkthaftungsfall mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% gewonnen wird. Davon ausgehend hat die Verkäuferin in der Regel kein Interesse daran, das Risiko des Unterliegens in die finanzielle Unternehmensbewertung einfließen zu lassen. Der ursprüngliche Kaufpreis sollte möglichst nicht verringert werden. Die Käuferin hingegen wird daran interessiert sein, mögliche Risiken bei der Verkäuferin zu belassen. Als Argument könnte die SARASTRO-AG hier ebenso wie die Verkäuferin die relativ geringe Wahrscheinlichkeit des Unterliegens in Höhe von 20% für ein verbleiben des Risikos bei der Verkäuferin anführen.

Wie bereits erwähnt wird das Risiko bilanziell nicht berücksichtigt. Eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten wurde aufgrund des relativ geringen Risikos der Entstehung einer Verbindlichkeit nicht gebildet. Dies könnte die Verkäuferin als Argument anführen, das Risiko der Haftung in der Unternehmensbewertung unberücksichtigt zu lassen. Zur Verdeutlichung der Problematik soll der gleiche Sachverhalt mit allerdings veränderten Wahrscheinlichkeiten des Unterliegens bzw. Obsiegens betrachtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einleitung in die Thematik der Risikobewertung bei Unternehmenskäufen anhand eines konkreten Produkthaftungsfalls.

2 Ausgangssituation der MIMI-GmbH: Darstellung der finanziellen Basisdaten und der Unternehmenswertermittlung mittels DCF-Verfahren für den zu erwerbenden Betrieb.

3 Produkthaftungsfall: Analyse der finanziellen Auswirkungen eines Risikofalls und Diskussion über die Bewertung und Berücksichtigung dieses Risikos in der Transaktion.

4 Vertragliche Formulierungen: Konkrete Entwürfe für Kaufvertragsanpassungen zur Regelung des Haftungsrisikos und der Kaufpreismodalitäten.

5 Handlungsempfehlungen: Zusammenfassende Einschätzung der Verhandlungsstrategien zur Erzielung eines für beide Parteien akzeptablen Ergebnisses.

Schlüsselwörter

Unternehmenskauf, Unternehmensbewertung, Risikobewertung, Produkthaftung, DCF-Verfahren, Kaufpreis, Share-Deal, Rückstellungen, Haftung, Verhandlung, Kaufvertrag, Risikoeinbehalt, Finanzielle Auswirkungen, Ertragswert, Transaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Herausforderungen, die entstehen, wenn ein zum Verkauf stehendes Unternehmen mit einem ungelösten Rechtsrisiko, wie einem Produkthaftungsfall, belastet ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kerngebiete sind die Unternehmensbewertung (DCF-Methode), das bilanzielle Risikomanagement bei drohenden Verbindlichkeiten sowie die juristische Gestaltung von Unternehmenskaufverträgen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie das finanzielle Risiko eines Produkthaftungsfalls methodisch korrekt im Unternehmenswert abgebildet und vertraglich zwischen Verkäufer und Käufer geregelt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Entity-Methode zur Unternehmensbewertung und verknüpft diese mit einer Analyse von Risikoparametern bei ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen von Mergers & Acquisitions.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ermittlung des Unternehmenswerts, die Quantifizierung der Auswirkungen des Produkthaftungsfalls sowie die Erarbeitung konkreter vertraglicher Klauseln zur Risikoallokation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Unternehmenskauf, Risikobewertung, Produkthaftung, DCF-Verfahren, Kaufpreisanpassung und vertragliche Risikoregelung.

Wie beeinflusst der Produkthaftungsfall den Kaufpreis?

Der Fall zeigt, dass das Haftungsrisiko durch Abzinsung oder Preisnachlässe den Unternehmenswert und damit den finalen Kaufpreis direkt reduzieren kann, sofern der Haftungsfall als wahrscheinlich angesehen wird.

Was unterscheidet die Methoden der Risikoberücksichtigung?

Die Arbeit unterscheidet zwischen einer sofortigen Kaufpreisminderung (als Risikoprämie) und nachträglichen Kaufpreisanpassungsmechanismen, abhängig vom Ausgang des gerichtlichen Verfahrens.

Warum wird die Einrichtung eines "Und-Kontos" empfohlen?

Ein Und-Konto stellt sicher, dass der Käufer bei Nichteintritt des Haftungsfalls den vollen Preis zahlen kann und der Verkäufer bei Eintritt des Falls die vertragliche Kaufpreisminderung tatsächlich leisten kann.

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Details

Title
Die Behandlung von Risiken bei der Unternehmensbewertung
Subtitle
Erörterung anhand eines Produkthaftungsfalls, dessen mögliche Auswirkungen auf den Unternehmenswert und mögliche kaufvertragliche Berücksichtigung bei der Unternehmensveräußerung
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
1,0
Author
Stefan Bross (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V126978
ISBN (eBook)
9783640333172
ISBN (Book)
9783640333202
Language
German
Tags
Behandlung Risiken Unternehmensbewertung Erörterung Produkthaftungsfalls Auswirkungen Unternehmenswert Berücksichtigung Unternehmensveräußerung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Bross (Author), 2009, Die Behandlung von Risiken bei der Unternehmensbewertung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126978
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