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Welche Methoden gibt es als Sozialarbeiter in der Behindertenarbeit?

Titel: Welche Methoden gibt es als Sozialarbeiter in der Behindertenarbeit?

Hausarbeit , 2017 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im ersten Abschnitt meiner Hausarbeit nehme ich eine ausführliche Begriffsdefinition zur geistigen Behinderung vor. Der Hauptteil meiner Arbeit beschäftigt sich mit der Sozialen Arbeit in der Behindertenhilfe und welche Arbeitsformen es hierbei gibt. Ich werde die Form der Erlebnispädagogik, des Gentle Teachings sowie das Soziale Kompetenztraining hierzu vorstellen. Ein weiterer wichtiger Aspekt meiner Hausarbeit ist das Normalisierungsprinzip sowie die Selbstbestimmung und das Konzept des Empowerments. Inhaltlich komme ich dann zu meinem letzten Punkt und beziehe mich beim Empowerment ebenfalls auf die Soziale Arbeit. Abschließend ziehe ich dann noch mein Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

3. Soziale Arbeit in der Behindertenhilfe

3.1 Erlebnispädagogik

3.2 Gentle Teaching

3.3 Soziales Kompetenztraining

4. Das Normalisierungsprinzip

4.1 Erfolg und Kritik des Normalisierungsprinzips

4.2 Selbstbestimmung und Empowerment

4.3 Empowerment in der Behindertenhilfe

5. Fazit

6. Quellenangaben

6.1 Literaturverzeichnis

6.2. Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen Überblick über Methoden und Arbeitsformen in der Behindertenhilfe zu geben, um angehenden Sozialarbeiter*innen fundiertes Wissen für die Praxis mit Menschen mit geistiger Behinderung zu vermitteln.

  • Grundlagen und Definition der geistigen Behinderung
  • Therapeutische Ansätze wie Erlebnispädagogik und Gentle Teaching
  • Bedeutung und Anwendung des Normalisierungsprinzips
  • Das Konzept des Empowerments in der praktischen Behindertenarbeit

Auszug aus dem Buch

3.2 Gentle Teaching

Eine weitere pädagogische Arbeitsform in der Behindertenarbeit ist das Gentle Teaching. Die Zielgruppe dieser Form sind Menschen mit einer komplexen geistigen Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten oder Lernschwierigkeiten. Das Gentle Teaching gilt als problemlösende und präventive Methode. Das Ziel hierbei ist es, den Menschen zu helfen ihre soziale Kommunikation wiederherzustellen. Die Methode basiert auf der sogenannten Bindungstheorie und soll den geistig behinderten Personen durch menschliche Anerkennung ein Gefühl der Sicherheit geben (Theunissen, 2016, S. 221-226). Es basiert auf der Schaffung von neuen Beziehungen und zeichnet sich durch eine Lebensweltorientierung aus (Theunissen, 2005, S. 202f). Das Gentle Teaching ist eine Form der Einzelarbeit und findet im natürlichen Lebensraum statt. Den Menschen sollen Werte wie Respekt, Akzeptanz, Freundschaft, Empathie, Wärme, Freiheit und Solidarität vermittelt werden. Grundgedanke hiervon ist eine entwicklungsdynamische und milieuorientierte Aufbereitung der Verhaltensproblematik. Die Arbeit sollte stets in einem vertrauten Raum stattfinden, um den Personen ein Gefühl der Sicherheit und des Wohlfühlens zu vermitteln. Die Beziehungsarbeit des Gentle Teaching basiert auf mehreren Phasen.

In der ersten Phase geht es um die bedingungslose Akzeptanz und Toleranz und um das Aufbauen einer vertrauten Beziehung zwischen dem geistig Behinderten und dem*r Sozialarbeiter*in. Der Betroffene soll dadurch fühlen, dass jemand ganz für ihn da ist und, dass er als Person wertgeschätzt wird. Weitere Phasen sind die langsame Heranführung an bestimmte Aufgaben, gemeinsames partnerschaftliches Tun, entwicklungsfördernde Situationen oder ähnliches. Der Betroffene soll langsam und langfristig an die Anpassung der gesellschaftlichen Bedingungen, Werte, Normen sowie an ein gemeindeintegriertes Leben herangeführt werden. Die Rolle des*r Pädagogen*in oder des*r Sozialarbeiters*in ist einfühlsam und dialogisch-partnerschaftlich. An den*die Sozialarbeiter*in werden hohe Anforderungen wie Ausdauer, Geduld, Einfühlvermögen, Sensibilität und Frustrationstoleranz beim Gentle Teaching in der Behindertenarbeit gestellt. Ebenso ist die Methode nur auf dem Hintergrund von Supervisionen vertretbar (Theunissen, 2016, S. 221-226).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert das Forschungsinteresse und die Literaturanalyse zum Thema Methoden in der Behindertenarbeit.

2. Definition: Es werden verschiedene medizinische und pädagogische Ansätze zur Definition geistiger Behinderung gegenübergestellt und kritisch betrachtet.

3. Soziale Arbeit in der Behindertenhilfe: Das Kapitel stellt konkrete Arbeitsweisen wie Erlebnispädagogik, Gentle Teaching und soziales Kompetenztraining für die Praxis vor.

4. Das Normalisierungsprinzip: Die Bedeutung des Konzepts der Normalisierung für Lebensbedingungen sowie die Relevanz von Empowerment für Selbstbestimmung werden analysiert.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Methoden und dem Hinweis, dass die Wahl der Intervention immer individuell auf den Klienten abgestimmt sein muss.

6. Quellenangaben: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Internetquellen zum Thema.

Schlüsselwörter

Geistige Behinderung, Soziale Arbeit, Behindertenhilfe, Normalisierungsprinzip, Empowerment, Erlebnispädagogik, Gentle Teaching, Soziales Kompetenztraining, Selbstbestimmung, Teilhabe, Inklusion, Behindertenarbeit, Arbeitsmethoden, Defizitorientierung, Stärkenperspektive.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die vielfältigen Methoden und Arbeitsformen, die Sozialarbeiter*innen in der Arbeit mit geistig behinderten Menschen zur Verfügung stehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind pädagogische Konzepte wie Erlebnispädagogik und Gentle Teaching, das gesellschaftspolitische Normalisierungsprinzip sowie das moderne Empowermentkonzept.

Welches primäre Ziel wird mit der Arbeit verfolgt?

Ziel ist es, das praktische Wissen über wissenschaftlich fundierte Arbeitsweisen in der Behindertenhilfe für das Studium und die spätere Berufspraxis zu erweitern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Bei der Arbeit handelt es sich um eine Literaturanalyse, die verschiedene Fachquellen und Theorien zum Thema Behindertenhilfe auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung therapeutischer Ansätze, die Analyse des Normalisierungsprinzips und eine tiefgehende Betrachtung des Empowermentmodells nach Georg Theunissen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie geistige Behinderung, Soziale Arbeit, Empowerment und Normalisierungsprinzip definieren.

Wie unterscheidet sich die pädagogische von der medizinisch-juristischen Definition der Behinderung?

Die medizinische Sicht fokussiert stark auf Befunde und Diagnosen, während die pädagogische Definition die Erschwernis der Lebensgestaltung und Teilhabe innerhalb der Gesellschaft in den Vordergrund rückt.

Was genau versteht man unter dem Empowermentkonzept nach Theunissen?

Es handelt sich um ein assistierendes Modell, das auf vier Ebenen (subjektzentriert, gruppenbezogen, institutionell, gesellschaftlich) die Wiederentdeckung der Stärken des Individuums zur Steigerung der Autonomie fördert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Methoden gibt es als Sozialarbeiter in der Behindertenarbeit?
Hochschule
Hochschule Fresenius Frankfurt
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V1270063
ISBN (PDF)
9783346714794
ISBN (Buch)
9783346714800
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welche methoden sozialarbeiter behindertenarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Welche Methoden gibt es als Sozialarbeiter in der Behindertenarbeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1270063
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Leseprobe aus  16  Seiten
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