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Das Innovationspotenzial der Unternehmenskultur. Wie wirken sich die verschiedenen Arten auf das Innovationspotenzial eines Unternehmens aus?

Titel: Das Innovationspotenzial der Unternehmenskultur. Wie wirken sich die verschiedenen Arten auf das Innovationspotenzial eines Unternehmens aus?

Bachelorarbeit , 2018 , 50 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Leo Zimmermann (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Unternehmenskultur zu dem größten Innovationspotenzial führt.

Wie schafft es ein Unternehmen, Ideen zu generieren und diese dann zu erfolgreichen Innovationen zu entwickeln? Ein wesentlicher Einflussfaktor ist die Unternehmenskultur. Bisherige Studien haben in der Regel lediglich die allgemeine Kausalität zwischen Unternehmenskultur und Innovationspotenzial untersucht, oder die Bedeutung einzelner Merkmale der Unternehmenskultur. Wie sich verschiedene Grundarten von Unternehmenskulturen auf das Innovationspotenzial auswirken, ist bislang kaum untersucht.

Der Grundlagenteil dieser Arbeit führt in die Begriffe „Innovation“ und „Unternehmenskultur“ ein. „Innovation“ erläutert der Grundlagenteil anhand ihrer Definition, Arten, Prozesse und ihrer unternehmerischen Bedeutung. Anschließend definiert der Grundlagenteil den Begriff „Unternehmenskultur“ und klassifiziert vier verschiedene Typen anhand der im Unternehmen vorherrschenden Werte: Hierarchie-, Clan-, Ad-hocracy-und Markt-Kultur („Competing Values Framework“ (CVF)).

Anknüpfend wird die Forschungsfrage näher erläutert und hierfür die Innovationskultur vorgestellt. Der Hauptteil dieser Arbeit stellt je zwei Metastudien und quantitative Studien vor. Sie bilden die Datengrundlage für diese Arbeit. Die vier Studien klassifizieren die Unternehmenskultur anhand des CVF und untersuchen den Zusammenhang zwischen verschiedenen Kultur-Typen und Innovationen. Aus der Zusammenführung der vier Studien lassen sich innovationsfördernde und -hemmende Kulturelemente ableiten.

Weitere Literatur außerhalb der vier Studien untermauert die Ergebnisse und liefert mögliche Erklärungen, warum die Studien zu ihren jeweiligen Ergebnissen gelangen. Die Arbeit schließt mit einer Antwort auf die Forschungsfrage ab und zieht ein Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagenteil

2.1 Innovation

2.1.1 Definition

2.1.2 Innovationsarten

2.1.3 Innovationsprozess

2.1.4 Unternehmerische Bedeutung

2.2 Unternehmenskultur

2.2.1 Definition

2.2.2 Das „Competing Values Framework“

2.3 Forschungsfrage

3. Ergebnisse aus Metastudien

3.1 Hartnell, Ou und Kinicki (2011)

3.2 Büschgens, Bausch und Balkin (2013)

4. Ergebnisse aus quantitativen Studien

4.1 Ernst (2003)

4.2 Naranjo-Valencia, Jimenez-Jimenez und Sanz-Valle (2016)

5. Zusammenführung der Meta- und quantitativen Studien

6. Interpretation der Ergebnisse

6.1 Grundsätzlich innovationsfördernde Kulturelemente

6.2 Grundsätzlich innovationshemmende Kulturelemente

7. Zusammenfassung

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss verschiedener Unternehmenskulturen, klassifiziert nach dem "Competing Values Framework" (CVF), auf das Innovationspotenzial von Unternehmen. Das Hauptziel besteht darin, zu klären, welcher Kulturtyp Innovationen am effektivsten fördert und welche Kulturelemente dabei eine zentrale Rolle spielen.

  • Analyse und Vergleich theoretischer und empirischer Ansätze zur Unternehmenskultur.
  • Klassifizierung von Kulturen anhand der vier Typen: Hierarchie, Clan, Adhocracy und Markt.
  • Gegenüberstellung von Meta-Studien und quantitativen Untersuchungen zur Innovationsleistung.
  • Identifikation von förderlichen und hemmenden Kulturelementen für Innovationsprozesse.

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Das „Competing Values Framework“

Ein häufig in der Literatur verwendetes Modell zur Beschreibung der Unternehmenskultur ist das auf den Arbeiten von QUINN/ROHRBAUGH (1983), den Weiterentwicklungen von QUINN (1988) sowie CAMERON/FREEMAN (1991) basierende „Competing Values Framework“ (CVF) (vgl. Hauschildt et al. 2016, S. 103; Ernst 2003, S. 28).

Dieses Modell charakterisiert organisationale Wertesysteme mithilfe von zwei Wertdimensionen, mit jeweils gegensätzlichen Ausprägungen (vgl. hierzu und zum Folgenden Abb. 1, S. 13). Die vertikale Achse bildet das Kontinuum zwischen organischen und mechanistischen Prozessen ab. Das dazugehörige Wertepaar unterscheidet zwischen Betonung auf Flexibilität vs. Kontrolle. Die horizontale Achse differenziert zwischen interner vs. externer Orientierung. Hier zeigt sich, ob ein Unternehmen eher auf interne Erhaltung, geregelte Abläufe und Integration, als auf externe Positionierung mit dem Hauptaugenmerk auf Wettbewerb und Differenzierung Wert legt (Quinn/Rohrbaugh 1983, S. 367).

Im Einzelnen lassen sich vier Typen von Unternehmenskultur ableiten: Hierarchie-, Clan-, Adhocracy- und Markt-Kultur (vgl. Abb. 1).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung von Innovationen für das wirtschaftliche Überleben und definiert die Forschungsfrage bezüglich des Zusammenhangs zwischen Unternehmenskultur und Innovationspotenzial.

2. Grundlagenteil: Hier werden zentrale Begriffe definiert, das "Competing Values Framework" als Analyseraster vorgestellt und die unternehmerische Bedeutung von Innovation erläutert.

3. Ergebnisse aus Metastudien: In diesem Kapitel werden zwei ausgewählte Metastudien präsentiert, die den Zusammenhang zwischen verschiedenen Unternehmenskulturen und Innovationen auf einer breiten Datengrundlage untersuchen.

4. Ergebnisse aus quantitativen Studien: Hier stehen zwei quantitative Studien im Fokus, die spezifisch den Einfluss der Unternehmenskultur auf den Innovationserfolg beziehungsweise radikale Produktinnovationen analysieren.

5. Zusammenführung der Meta- und quantitativen Studien: Dieses Kapitel vergleicht die Ergebnisse der zuvor vorgestellten Studien und deckt Konsistenzen sowie Diskrepanzen in den Befunden auf.

6. Interpretation der Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse interpretiert, um explizit innovationsfördernde und -hemmende Elemente innerhalb der verschiedenen Unternehmenskulturen abzuleiten.

7. Zusammenfassung: Die Arbeit fasst hier die zentralen Erkenntnisse zusammen und stellt die Tendenz dar, dass keine einzelne Unternehmenskultur universell zum größten Erfolg führt.

8. Fazit: Das abschließende Kapitel resümiert, dass die Wahl der Unternehmenskultur je nach Innovationsziel (radikal vs. inkrementell) strategisch angepasst werden sollte.

Schlüsselwörter

Unternehmenskultur, Innovation, Innovationspotenzial, Competing Values Framework, Adhocracy-Kultur, Markt-Kultur, Clan-Kultur, Hierarchie-Kultur, Radikale Innovation, Inkrementelle Innovation, Innovationskultur, Organisationskultur, Innovationserfolg, Marktorientierung, Unternehmensführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Unternehmenskultur auf das Innovationspotenzial eines Unternehmens hat und welche spezifischen kulturellen Merkmale Innovationen fördern oder hemmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Definition von Innovation und Unternehmenskultur, die Anwendung des "Competing Values Framework" (CVF) sowie die kritische Auswertung verschiedener Meta- und quantitativer Studien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage: "Welche Unternehmenskultur führt zum größten Innovationspotenzial?"

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse sowie Zusammenführung von Meta- und quantitativen Studien renommierter Autoren, um evidenzbasierte Schlussfolgerungen zu ziehen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil evaluiert das CVF, stellt vier kulturwissenschaftliche Studien vor und führt deren Ergebnisse zusammen, um daraus förderliche und hemmende kulturelle Elemente für den Innovationsprozess herauszuarbeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unternehmenskultur, Innovation, Competing Values Framework, Adhocracy-Kultur, Markt-Kultur sowie die Unterscheidung zwischen radikalen und inkrementellen Innovationen.

Ist die Adhocracy-Kultur immer die beste Wahl für Innovationen?

Obwohl sie theoretisch oft als innovationsfördernd gilt, zeigen die empirischen Ergebnisse, dass auch die Markt-Kultur sehr erfolgreich sein kann, insbesondere bei der Umsetzung von Innovationen und Effizienzstreben.

Warum spielt die Art der Innovation für die Wahl der Unternehmenskultur eine Rolle?

Radikale Innovationen benötigen aufgrund ihrer Komplexität und Unsicherheit eher adhokratische Elemente, während inkrementelle Innovationen durch strukturierte Markt-Kulturen effizienter vorangetrieben werden können.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Innovationspotenzial der Unternehmenskultur. Wie wirken sich die verschiedenen Arten auf das Innovationspotenzial eines Unternehmens aus?
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Note
2,0
Autor
Leo Zimmermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
50
Katalognummer
V1270427
ISBN (PDF)
9783346716071
ISBN (Buch)
9783346716088
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Innovation Innovationspotential Unternehmenskultur Innovationsprozess Competing Values Framework Innovationsförderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leo Zimmermann (Autor:in), 2018, Das Innovationspotenzial der Unternehmenskultur. Wie wirken sich die verschiedenen Arten auf das Innovationspotenzial eines Unternehmens aus?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1270427
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Leseprobe aus  50  Seiten
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