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Kapitalstruktur deutscher börsennotierter Unternehmen. Der Einfluss immaterieller Vermögensgegenstände

Titel: Kapitalstruktur deutscher börsennotierter Unternehmen. Der Einfluss immaterieller Vermögensgegenstände

Hausarbeit , 2021 , 35 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit Blick auf die Relevanz der Kapitalstruktur unter dem Shareholder-Value Aspekt und der zunehmenden Bedeutung von immateriellen Vermögensgegenständen wird mit dieser wissenschaftlichen Untersuchung das Ziel verfolgt den Einfluss der immateriellen Vermögensgegenstände auf die Wahl der Kapitalstruktur bei deutschen börsennotierten Unternehmen zu eruieren.

Zur Verfolgung der Zielsetzung wird die folgende Null- und Alternativhypothese formuliert:
H0: Der Anteil der immateriellen Vermögensgegenstände am Gesamtvermögen hat keinen positiven Einfluss auf den Verschuldungsgrad aufgrund von Agency-Kosten der Eigenfinanzierung.

HA: Der Anteil der immateriellen Vermögensgegenstände am Gesamtvermögen hat einen positiven Einfluss auf den Verschuldungsgrad aufgrund von Agency-Kosten der Eigenfinanzierung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise

2 Theoretische Grundlagen der Kapitalstrukturtheorie

2.1 Irrelevanztheorem nach Modogliani und Miller

2.2 Statische Trade-off Theorie

2.3 Integrierte Trade-off Theorie

2.4 Stand der Forschung

3 Konzeption der empirischen Untersuchung und Methodik

3.1 Methodik und Prüfung der Regressionsfunktion

3.2 Operationalisierung der Variablen

3.3 Datenerhebung und Datengrundlage

4 Empirische Analyse des Einflusses von immateriellen Vermögensgegenständen auf die Wahl der Kapitalstruktur

4.1 Deskriptive Analyse

4.2 Regressionsdiagnostik

4.3 Ergebnisse der empirischen Untersuchung

4.4 Theoriekonformität und kritische Würdigung der Ergebnisse

5 Würdigung der Forschungshypothese und Fazit

5.1 Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse und Würdigung der Forschungshypothese

5.2 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht den Einfluss von immateriellen Vermögensgegenständen auf die Kapitalstruktur deutscher börsennotierter Unternehmen unter Berücksichtigung von Agenturkosten und dem Shareholder-Value-Ansatz, um zu eruieren, ob eine positive Korrelation zwischen immateriellen Werten und der Verschuldungsquote besteht.

  • Theoretische Fundierung der Kapitalstruktur (Modigliani-Miller, Trade-off Theorien)
  • Analyse von Agency-Konflikten und deren Auswirkungen auf die Finanzierungspolitik
  • Empirische Untersuchung der Auswirkungen immaterieller Vermögenswerte auf den Verschuldungsgrad
  • Operationalisierung komplexer Messgrößen im Kontext deutscher Rechnungslegungsstandards
  • Ableitung und Überprüfung einer Forschungshypothese mittels OLS-Regressionsanalyse

Auszug aus dem Buch

2.2 Statische Trade-off Theorie

Im Jahr 1963 haben Modogliani und Miller eine Erweiterung zu ihrem Irrelevanztheorem mit Einbezug von der steuerlichen Absetzbarkeit von Fremdkapitalzinsen veröffentlicht. Mit dieser Erweiterung entsteht der Anreiz zusätzlich Fremd- zugunsten von Eigenkapital zu substituieren. Durch die höheren Fremdkapitalzinsen reduziert sich die steuerliche Bemessungsgrundlage aus der wiederum höhere Ausschüttungen nach Steuern an die Eigenkapitalgeber resultieren als bei einem Unternehmen, dass sich in höherem Ausmaß eigenfinanziert.

Als Ergebnis steigt der Unternehmenswert durch eine Variation der Kapitalstruktur, sodass ein optimaler Verschuldungsgrad bestehen kann. Der Vergleich wird in der Abbildung 1 veranschaulicht. In der Praxis sind die wenigsten Unternehmen fast ausschließlich Fremdfinanziert. Da es sich bei den Annuitäten um unbedingte Zahlungen handelt, steigt mit dem Verschuldungsgrad das Insolvenzrisiko entsprechend an.

Hinzukommt das zunehmende wahrgenommene Risiko durch die Fremdkapitalgeber. Diese fordern eine Prämie für das zusätzlich übernommene Risiko. Mit der zusätzlichen Prämie sollen eventuelle direkte bzw. indirekte Insolvenzkosten ausgeglichen werden. Bei den direkten Insolvenzkosten handelt es sich um zahlungs- bzw. aufwandswirksame Beträge, wie Gerichtsgebühren oder Gutachterhonorare.

Die indirekten Kosten einer Insolvenz haben einen opportunistischen Charakter und sind die Folge aus einem rechtlich und wirtschaftlich eingeschränkten Geschäftsbetrieb im Sinne von entgangenen oder verlorenen Kundenbeziehungen und erhöhter Mitarbeiterfluktuation. Unter Berücksichtigung dieser makroökonomischen Facetten besteht die Möglichkeit eine optimale Kapitalstruktur zu erreichen. Dabei liegt das Optimum im Schnittpunkt aus dem marginalen Vorteil aus dem Tax-Shild und marginalen Nachteil aus den Insolvenzkosten. Die Kapitalstruktur ist als optimal anzusehen, denn sie führt zu einem maximierten Unternehmenswert. Abbildung 1 illustriert diese Kausalität.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problemstellung der Kapitalwahl unter Berücksichtigung immaterieller Vermögenswerte vor und definiert das Forschungsziel.

2 Theoretische Grundlagen der Kapitalstrukturtheorie: Erläutert klassische Ansätze wie das Irrelevanztheorem und die Trade-off Theorien als theoretisches Fundament.

3 Konzeption der empirischen Untersuchung und Methodik: Beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Operationalisierung der Variablen sowie die Datengrundlage der Studie.

4 Empirische Analyse des Einflusses von immateriellen Vermögensgegenständen auf die Wahl der Kapitalstruktur: Präsentiert die deskriptive Analyse, die Regressionsergebnisse sowie deren kritische Würdigung.

5 Würdigung der Forschungshypothese und Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen, bewertet die aufgestellte Hypothese und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder.

Schlüsselwörter

Kapitalstruktur, Immaterielle Vermögensgegenstände, Agency-Theorie, Verschuldungsgrad, Regressionsanalyse, Trade-off Theorie, Shareholder-Value, Unternehmenswert, Insolvenzkosten, Finanzierungspolitik, Steuerersparnis, Anlagevermögen, Bilanzanalyse, Kapitalmarkt, CDAX

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich das Vorhandensein immaterieller Vermögensgegenstände (wie Patente oder Markenrechte) auf die Wahl der Kapitalstruktur deutscher börsennotierter Unternehmen auswirkt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Kapitalstruktur, der Agency-Theorie sowie einer empirischen Überprüfung dieser Zusammenhänge am deutschen Kapitalmarkt.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ermitteln, ob Unternehmen mit einem höheren Anteil an immateriellen Vermögensgegenständen aufgrund spezifischer Agency-Kosten eine andere Verschuldungsneigung aufweisen als Unternehmen mit vorwiegend Sachanlagevermögen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine multivariate Regressionsanalyse genutzt, basierend auf Daten von 310 Unternehmen aus dem CDAX für das Jahr 2020.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Kapitalstrukturtheorien, die Konzeption der empirischen Untersuchung inkl. Variablendefinition und die anschließende statistische Analyse der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Kapitalstruktur, immaterielle Vermögensgegenstände, Agency-Kosten, Verschuldungsgrad und Regressionsanalyse.

Warum spielt das Agency-Problem eine so zentrale Rolle in dieser Untersuchung?

Das Agency-Problem dient als theoretische Brücke, um zu erklären, warum Management-Entscheidungen über Fortführung oder Liquidation des Unternehmens durch die Art der Vermögenswerte beeinflusst werden und wie dies die Kreditwürdigkeit verändert.

Welches Ergebnis erzielt die empirische Untersuchung bezüglich der immateriellen Werte?

Die Ergebnisse bestätigen, dass die Intensität der immateriellen Vermögensgegenstände einen statistisch signifikanten positiven Einfluss auf den Verschuldungsgrad der untersuchten Unternehmen hat.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von anderen Studien im Bereich der Kapitalstruktur?

Während viele Studien den Fokus auf Sachwerte legen, differenziert diese Arbeit spezifisch zwischen verschiedenen Arten von immateriellen Vermögenswerten (z. B. Goodwill vs. restliche immaterielle Werte) und deren Verwertbarkeit als Kreditsicherheit.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kapitalstruktur deutscher börsennotierter Unternehmen. Der Einfluss immaterieller Vermögensgegenstände
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Veranstaltung
Empirisches Finance und Accounting
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
35
Katalognummer
V1270450
ISBN (PDF)
9783346716095
ISBN (Buch)
9783346716101
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapitalstruktur Finance börsennotiert Statistik Regression Multivariate lineare Leverage irrelevant theorie trade-off theorie statisch integriert modellierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Kapitalstruktur deutscher börsennotierter Unternehmen. Der Einfluss immaterieller Vermögensgegenstände, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1270450
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Leseprobe aus  35  Seiten
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