Unterweisung einer Auszubildenden beim Herrichten von Medikamenten in der mobilen Pflege.
Das Herrichten von Medikamenten ist eine Tätigkeit, die uns in unserem Arbeitsalltag ständig begegnet. Sie setzt ein hohes Maß an Konzentration voraus und duldet keine Fehler. Deshalb ist es dem Praxisanleiter wichtig, es den Auszubildenden nahezubringen, um Fehler hierbei auszuschließen. Dies gelingt am besten, wenn sie durch Üben das benötigte Wissen zum Stellen der Medikamente verinnerlichen können und somit ihre Handlungskompetenz gefördert wird.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1. Thema der Facharbeit
1.2. Themenauswahl
1.3. Begründung der Themenauswahl
2. Bedingungsanalyse
2.1. Lernsituation des Anzuleitenden
2.2. Arbeitssituation
2.3. Situation des Praxisanleiters
3. Sachanalyse
3.1. Inhaltsanalyse
3.2. Lernzielformulierung
4. Anleitungsplanung
4.1. Voraussetzung
4.2. Methodenauswahl
4.3. Aufgabenplanung des Praxisanleiters
5. Durchführung der Anleitungen
5.1. Vorgespräch
5.2. Durchführung
5.3. Nachgespräch
6. Auswertung der Anleitung
6.1. Bewertung durch die Schülerin
7. Schlussbemerkung
7.1. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Facharbeit besteht darin, eine strukturierte und professionelle Praxisanleitung zum Thema „Herrichten von Medikamenten“ zu konzipieren und durchzuführen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch die systematisierte Anwendung der „Vier-Stufen-Methode“ die Handlungskompetenz einer Auszubildenden in der ambulanten Pflege nachhaltig gefördert und ein fehlerfreies Arbeiten sichergestellt werden kann.
- Planung und Vorbereitung der Praxisanleitung unter Berücksichtigung der 10-R-Regel
- Analyse der Lernvoraussetzungen in der ambulanten Pflege
- Einsatz und Reflexion der „Vier-Stufen-Methode“ (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Auswerten)
- Sicherer Umgang mit spezifischen Medikationsformen und Dispensern
- Qualitätssicherung durch prozessorientiertes Arbeiten und kontinuierliche Reflexion
Auszug aus dem Buch
1.2. Themenauswahl
Aus den beschriebenen Tätigkeiten, die Auszubildende in der „Mobilen Pflege“ lernen können, hat sich der Verfasser dieser Arbeit für das Herrichten von Medikamenten entschieden, da er als examinierte Pflegeperson in der Einrichtung vor allem für die Durchführung der speziellen Pflegemaßnahmen verantwortlich ist. Die allgemeinen Pflegemaßnahmen werden von ihm vornehmlich geplant und zum Teil von weniger formal qualifizierten Pflegepersonen durchgeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Erläutert die Wahl des Themas „Herrichten von Medikamenten“ aufgrund der hohen Verantwortung und der alltäglichen Relevanz für examinierte Pflegekräfte.
2. Bedingungsanalyse: Beschreibt die Lernvoraussetzungen der Auszubildenden, die betrieblichen Rahmenbedingungen der „Mobilen Pflege“ sowie die Motivation und Rolle des Praxisanleiters.
3. Sachanalyse: Definiert die fachlichen Richtlinien, wie die 10-R-Regel, und legt die Grob- sowie Feinziele für die Anleitungssituation fest.
4. Anleitungsplanung: Umfasst die Vorbereitung der Anleitung durch die Auswahl geeigneter Medikamente und die Anwendung der „Vier-Stufen-Methode“ nach Ch. Allen.
5. Durchführung der Anleitungen: Dokumentiert das Vorgespräch, die praktische Durchführung beim Patienten sowie das abschließende Nachgespräch zur Reflexion.
6. Auswertung der Anleitung: Analysiert die Rückmeldung der Schülerin und die Evaluation des Praxisanleiters bezüglich der gewählten methodischen Vorgehensweise.
7. Schlussbemerkung: Reflektiert den Erkenntnisgewinn durch die strukturierte Planung und Umsetzung der Anleitung und bestätigt den Erfolg der gewählten Methode.
Schlüsselwörter
Herrichten von Medikamenten, Praxisanleitung, 10-R-Regel, ambulante Pflege, Vier-Stufen-Methode, Handlungskompetenz, Medikationsmanagement, Patientenversorgung, Pflegeausbildung, Fehlervermeidung, Pflegemaßnahmen, Reflexion, Auszubildende, Prozessorientierung, Medikamentendispenser
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Praxisanleitung von Auszubildenden in der ambulanten Pflege am Beispiel des korrekten Herrichtens von Medikamenten.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Zentrale Themen sind die fachgerechte Vorbereitung von Medikation nach der 10-R-Regel, die methodische Anleitung in der Praxis sowie die Reflexion darüber.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist, die Handlungskompetenz der Auszubildenden beim patientensicheren Stellen von Medikamenten durch eine strukturierte Anleitung zu fördern.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Zur Anleitung wird die „Vier-Stufen-Methode“ nach Ch. Allen angewendet, um einen handlungsorientierten Lernprozess zu gewährleisten.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in Bedingungsanalyse, fachliche Sachanalyse, detaillierte Planungs- und Durchführungsschritte sowie die abschließende Evaluation durch Anleiter und Auszubildende.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Praxisanleitung, 10-R-Regel, Medikationssicherheit, ambulante Pflege und Vier-Stufen-Methode.
Warum wurde gerade das „Herrichten von Medikamenten“ als Thema gewählt?
Es handelt sich um eine hochsensible Tätigkeit mit geringer Fehlertoleranz, die ein hohes Maß an Konzentration erfordert und daher in der Ausbildung besonders eng begleitet werden muss.
Welche Rolle spielt die „Bedarfsmedikation“ in der Auswertung?
Die Bedarfsmedikation war ein entscheidender Punkt der Reflexion, da sie während der Anleitung zunächst von der Auszubildenden übersehen wurde, was ein wichtiges Lernfeld für die zukünftige Aufmerksamkeit aufzeigte.
- Citar trabajo
- Gernot Rürup (Autor), 2022, Herrichten von Medikamenten (Alten- und Krankenpfleger:in in der Mobilen Pflege), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1271636