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Emotionale Intelligenz, Emotionen und Motivinkongruenz

Title: Emotionale Intelligenz, Emotionen und Motivinkongruenz

Submitted Assignment , 2019 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - General
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Diese Arbeit behandelt das Thema Emotionale Intelligenz (EI) und deren Bedeutung bei der Zusammenstellung von Teams. Weiterhin wird die Frage beantwortet, was Emotionen sind und wie sie entstehen. Hierbei wird auf den Begriff "Emotionsarbeit" eingegangen. Zuletzt werden Motivinkongruenz und Motivkongruenz beschrieben und auf Präventions- oder Interventionsmaßnahmen zur Herstellung von Motivkongruenz eingegangen.

Nach der Veröffentlichung des Bestsellers "Emotionale Intelligenz: Why it can matter more than IQ" 1995 von Daniel Goleman, weckte das Thema "Emotionale Intelligenz" enormes öffentliches Interesse. Zu dem Begriff gibt es verschiedene alternative Modelle.

Dabei lassen sich zwei bedeutende Unterscheidungen machen. Zum einen Fähigkeitsmodelle und zum anderen, gemischte Modelle. Bis auf das Modell von Mayers und Saloveys "Fähigkeitsmodell" sind alle anderen emotionale Intelligenz-
Konzeptualisierungen gemischt, die so das Konstrukt um die Persönlichkeitsmerkmale erweitern und im Gegensatz zum Fähigkeitsmodell andere Messinstrumente verwenden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Emotionale Intelligenz

1.1 Definition

1.2 Emotionale Intelligenz und Teamzusammenstellung

1.3 Kritische Auseinandersetzung mit der EI

2. Emotionen

2.1 Definition

2.2 Entwicklung von Emotionen (Emotionstheorien)

2.3 Umgang und Regulation von Emotionen

2.3.1 Regulation

2.3.2 Emotionsarbeit

3.0 Motive

3.1 Motivinkongruenz

3.2 Negativen Folgen der Motivinkongruenz

3.3 Präventions- oder Interventionsmaßnahmen für Motivkongruenz

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich mit den zentralen Konstrukten der Allgemeinen Psychologie auseinander, wobei der Fokus auf dem Einfluss emotionaler Kompetenzen und motivationaler Faktoren auf das menschliche Handeln und das psychosomatische Wohlbefinden liegt. Die Forschungsfrage untersucht dabei insbesondere, wie emotionale Regulation und die Kongruenz zwischen expliziten und impliziten Motiven das Erleben und Verhalten steuern.

  • Grundlagen und kritische Analyse der Emotionalen Intelligenz
  • Multidimensionale Komponentenmodelle der Emotion
  • Die Rolle der Emotionsarbeit in Dienstleistungskontexten
  • Konfliktpotential durch Motivinkongruenz
  • Strategien zur Förderung der Motivkongruenz und Stressbewältigung

Auszug aus dem Buch

1.2 Emotionale Intelligenz und Teamzusammenstellung

Bereits Goleman (1995) erkannte, dass emotionale Intelligenz ein wichtiger Baustein bei der Zusammenarbeit von Teams ist. Nach Goleman hat jede Zusammenarbeit von Menschen einen Gruppen-IQ, von dem der Erfolg der Aufgabe und somit der Gruppe abhängig ist. Jedoch ist der durchschnittliche IQ der Gruppe nicht die akademische Leistung, sondern im Bereich der EI, die Fähigkeit zur sozialen Harmonie. Der Yale-Psychologie Robert Sternberg und die Forscherin Wendy Williams waren die ersten mit der Idee einer Gruppenintelligenz, indem sie untersuchten worin der Unterschied zwischen effektiven Gruppen und weniger effektiven Gruppen liegt (zit. nach Goleman, 2015, S. 207). Es hat sich sowohl gezeigt, dass die Mitglieder, die besonders eifrig waren oft die Fähigkeit der sozialen Intelligenz fehlte, was in sozialen Situationen angemessen ist und was nicht, als auch die Tatsache, dass Mitglieder, die nicht mitmachten der größte Ballast für eine Gruppe darstellte. Wenn hingegen Harmonie herrschte, konnte das größte Potenzial aus den kreativsten und talentiertesten Mitgliedern herausgeholt werden (zit. nach Goleman, 2015, S. 206).

Das Zauberwort einer erfolgreichen Arbeit heißt: Netzwerk. Wer es schafft sich ein informelles Netzwerk aufzubauen, das aus Arbeitskollegen mit unterschiedlichen Fähigkeiten besteht, kann sich bei Aufgaben außerhalb des eigenen Spezialgebietes an andere Mitglieder des Netzwerkes wenden. Zudem ist es ausschlaggebend für eine ad hoc-Gruppe, bei der die Mitglieder exakt nach deren unterschiedlichen Fähigkeiten ausgewählt werden. Bei einem hohen emotionalen IQ können Menschen überdurchschnittliches leisten, unter anderem auch da sie es schaffen ihre informellen Netzwerke in ad hoc-Teams zu verwandeln (zit. nach Goleman, 2015, S. 206-207).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Emotionale Intelligenz: Untersuchung verschiedener Modelle der emotionalen Intelligenz, ihrer Bedeutung für Gruppendynamiken sowie eine kritische wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Validität des Konzepts.

2. Emotionen: Definition und Differenzierung von Emotionen anhand von Komponentenmodellen sowie Erläuterung theoretischer Ansätze zur Entstehung und Regulation von Emotionen, inklusive der speziellen Anforderungen an die Emotionsarbeit.

3.0 Motive: Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Motivinkongruenz, ihren gesundheitlichen Folgen als Stressor und Interventionsmöglichkeiten zur Förderung der Motivkongruenz.

Schlüsselwörter

Emotionale Intelligenz, Emotionsarbeit, Motivinkongruenz, Gruppenintelligenz, Affektregulation, Tiefenhandeln, Stressor, psychische Gesundheit, Motivationspsychologie, Validität, Reliabilität, Selbstregulation, Leistungsfähigkeit, emotionale Dissonanz, Basisemotionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt grundlegende psychologische Prozesse, die das menschliche Erleben und Verhalten steuern, mit einem Schwerpunkt auf emotionalen Kompetenzen und dem Zusammenspiel von Motiven.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition und Kritik der emotionalen Intelligenz, die Struktur von Emotionen und deren Regulation sowie die Auswirkungen von Diskrepanzen zwischen unbewussten und bewussten Motiven.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein theoretisches Verständnis für emotionale und motivationale Faktoren zu schaffen und aufzuzeigen, wie diese im beruflichen und privaten Kontext das Wohlbefinden und die Performanz beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der kritischen Auswertung psychologischer Theorien und empirischer Studien zur emotionalen Intelligenz und Motivationspsychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei große Bereiche: Die Analyse der emotionalen Intelligenz, die theoretische Fundierung von Emotionen sowie die Untersuchung von Folgen und Interventionsmöglichkeiten bei Motivinkongruenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Emotionale Intelligenz, Emotionsarbeit, Motivinkongruenz und Affektregulation charakterisiert.

Warum wird die emotionale Intelligenz kritisch hinterfragt?

Das Konzept steht in der Kritik, da es oft an wissenschaftlicher Validität und reliablen Messinstrumenten mangelt und die theoretischen Modelle teilweise als unwissenschaftlich betrachtet werden.

Welche Rolle spielt die Emotionsarbeit für Dienstleister?

Emotionsarbeit stellt eine hohe Anforderung dar, da Mitarbeiter ihre Gefühle betrieblichen Normen anpassen müssen, was bei mangelnder Balance zu emotionaler Dissonanz und gesundheitlichen Problemen führen kann.

Was kann man gegen Motivinkongruenz tun?

Präventiv hilft die bewusste Imagination von Zielen, um implizite Motive besser einzubeziehen. Bei bereits bestehender Inkongruenz zeigt sich der Einsatz von emotionalen Bewältigungsstrategien wie "emotional disclosure" als hilfreich.

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Details

Title
Emotionale Intelligenz, Emotionen und Motivinkongruenz
College
SRH - Mobile University
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
23
Catalog Number
V1271739
ISBN (PDF)
9783346720733
ISBN (Book)
9783346720740
Language
German
Tags
emotionale intelligenz emotionen motivinkongruenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Emotionale Intelligenz, Emotionen und Motivinkongruenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1271739
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