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Gesundheitsförderliche Auswahl von Führungskräften. Welche Rolle spielen Persönlichkeitseigenschaften?

Titel: Gesundheitsförderliche Auswahl von Führungskräften. Welche Rolle spielen Persönlichkeitseigenschaften?

Einsendeaufgabe , 2020 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Gesundheitspsychologie ist es, das Erleben und Verhalten des Menschen im Zusammenhang mit dem Thema der Gesundheit und Krankheit zu beschreiben, zu erklären und zu verbessern. Vor diesem Hintergrund sollen in der folgenden Arbeit Persönlichkeitseigenschaften bzw. -merkmale vorgestellt werden, die für die Gesundheit des Menschen eine besondere Rolle spielen und mit der gesundheitsförderlichen Auswahl von Führungskräften in Zusammenhang gebracht werden können.

Risiko- und Schutzfaktoren bieten hierbei einen Anhaltspunkt, welche Aspekte das Risiko einer Fehlentwicklung erhöhen oder dämpfen können. Risikofaktoren können dabei personale Risikofaktoren (Vulnerabilität) und soziale Risikofaktoren (Stressoren, Belastungen) darstellen. Schutzfaktoren sind Variablen/ Konstrukte, die Risikofaktoren abschwächen können, um erneut ein angemessenes Funktionsniveau zu erlangen, wobei es personale Schutzfaktoren (Resilienz, Invulnerabilität, persönliche Ressourcen) und soziale Schutzfaktoren (soziale Ressourcen) geben kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Textteil zu Aufgabe C1

Textteil zu Aufgabe C2

Textteil zu Aufgabe C3

1. Das transaktionale Stressmodell

2. Coping-Strategien

3. Beispiel für problem- und emotionsbezogenes Coping

4. Offene Fragen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesundheitspsychologischen Grundlagen von Risiko- und Schutzfaktoren sowie des menschlichen Stresserlebens, um daraus Implikationen für die Auswahl und Förderung von Führungskräften im beruflichen Kontext abzuleiten.

  • Personale Risiko- und Schutzfaktoren bei der Entwicklung psychischer Störungen
  • Die Rolle des Geschlechts und der Persönlichkeit im Kontext gesundheitlicher Belastungen
  • Analyse und Anwendung des transaktionalen Stressmodells nach Lazarus
  • Unterscheidung zwischen problem- und emotionsbezogenen Coping-Strategien
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen der gesundheitlichen Betreuung und Rehabilitation

Auszug aus dem Buch

1. Das transaktionale Stressmodell

Das transaktionale Stressmodell wurde von Richard S. Lazarus und seiner Arbeitsgruppe in den USA in den sechziger Jahren entwickelt (Lazarus & Launier, 1981, zitiert von Bamberg, Keller, Wohlert & Zeh, 2006, S. 9). Die Grundlage stellt dabei Experimente an Studierende dar, um eine modellhafte Erklärung für die Entstehung einer Stressreaktion zu bekommen. Das Stressmodell kann zugunsten eines besseren Verständnisses in Abbildung 2 herangezogen werden. Dabei werden psychische Bewertungs- und Bewältigungsprozesse eine besondere Bedeutung zugesprochen. Da hierdurch gezeigt werden kann, dass psychische Belastungen nicht auf alle Menschen die gleiche Wirkung erzielen.

Laut Lazarus und Folkman (1984, S. 19) ist Stress eine „Beziehung zwischen Person und Umwelt, die von der Person als ihre eigenen Ressourcen auslastend oder überschreitend und als ihr Wohlbefinden gefährdend bewertet wird“ (zitiert von Bamberg et al., 2006, S. 10). Dabei wird der Begriff „transaktional“ eingesetzt, um die Beziehung zwischen Person und Umwelt zu signalisieren, wobei die dynamische Wechselwirkung betont wird. Im Mittelpunkt des Modells steht die Bewertung von Ereignissen und Situationen. Diese kognitiven Bewertungsprozesse sind ausschlaggebend für das Stresserleben des Individuums, denn dadurch kann festgelegt werden, in welchem Ausmaß und Warum eine Personen-Umwelt-Beziehung als stressend empfunden wird (Lazarus, 1999, zitiert von Bamberg et al., 2006, S. 10).

Zusammenfassung der Kapitel

Textteil zu Aufgabe C1: Dieses Kapitel definiert zentrale gesundheitspsychologische Begriffe und beleuchtet personale Risiko- sowie Schutzfaktoren unter Berücksichtigung von Persönlichkeitsmerkmalen und Geschlechtsunterschieden.

Textteil zu Aufgabe C2: Hier wird der Coaching-Prozess anhand eines Fallbeispiels illustriert, wobei die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen wie Ärzte, Therapeuten und Berater im Vordergrund steht.

Textteil zu Aufgabe C3: Dieses Kapitel erläutert das transaktionale Stressmodell nach Lazarus, die daraus resultierenden Coping-Strategien und analysiert Möglichkeiten der Stressbewältigung in konkreten Lebenssituationen.

Schlüsselwörter

Gesundheitspsychologie, Stressmodell, Lazarus, Coping-Strategien, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Resilienz, Persönlichkeitsmerkmale, Führungskräfteauswahl, Patientencoaching, Rehabilitation, Stressbewältigung, Emotionen, psychische Gesundheit, Arbeitsplatz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die gesundheitspsychologischen Grundlagen der Prävention im Kontext von Persönlichkeit, Stressverarbeitung und beruflicher Führung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind personale Risiko- und Schutzfaktoren, das transaktionale Stressmodell nach Lazarus und die praktische Unterstützung von Patienten in komplexen Gesundheitssystemen.

Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Psyche und Organisation zu vereinen und daraus Erkenntnisse für die Auswahl und Förderung von Führungskräften zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Anwendung theoretischer Modelle (wie dem Fünf-Faktoren-Modell und dem transaktionalen Stressmodell) auf ein praxisnahes Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Risiko- und Schutzfaktoren, die detaillierte Analyse eines Coaching-Falls bei Tinnitus-Erkrankung sowie die wissenschaftliche Erläuterung des Stressmodells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe umfassen Resilienz, Stressmodell, Coping-Strategien, Gesundheitspsychologie, Arbeitsplatzbelastung und interdisziplinäre Beratung.

Welche Rolle spielt die Krankenkasse im beschriebenen Coaching-Prozess?

Die Krankenkasse dient als wichtige Schnittstelle, über die Reha-Anträge bewilligt und eine systemische Orientierung für den Patienten ermöglicht wird.

Wie unterscheidet Lazarus zwischen primärer und sekundärer Bewertung?

Bei der primären Bewertung wird geprüft, ob eine Situation stressrelevant ist, während bei der sekundären Bewertung die vorhandenen eigenen Bewältigungsmöglichkeiten zur Überwindung dieser Situation untersucht werden.

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Details

Titel
Gesundheitsförderliche Auswahl von Führungskräften. Welche Rolle spielen Persönlichkeitseigenschaften?
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
23
Katalognummer
V1271772
ISBN (PDF)
9783346721419
ISBN (Buch)
9783346721426
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitsförderliche auswahl führungskräften welche rolle persönlichkeitseigenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Gesundheitsförderliche Auswahl von Führungskräften. Welche Rolle spielen Persönlichkeitseigenschaften?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1271772
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