Die brutale Unterdrückung des gewaltsam annektierten Osttimors durch das diktatorische Regime Indonesiens mit der Unterstützung von westlich alliierten Industrienationen, gehörte zum Alltag der Zivilbevölkerung während der 24-jährigen indonesischen Besatzungszeit. In der Zeitspanne zwischen der Invasion und der darauffolgenden Annexion starben 200.000 Menschen, dies entspricht etwa einem Drittel der gesamten Bevölkerung Osttimors. Diese Arbeit wird sich mit der Rolle der westlichen Mächte, deren Unterstützung und Mitwirken vor der Invasion, als auch während der Besatzungszeit befassen. Der Fokus liegt besonders auf der Kollaboration Australiens, den USA und Groβbritanniens mit der indonesischen Besatzungsmacht. Dabei stehen der historische Kontext, sowie die militärische Unterstützung, im Mittelpunkt der Abhandlung.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Osttimor im Kontext des Kalten Krieges
- Vorbereitung der Invasion mit westlichem Einverständnis
- Unterstützung während der Besatzungszeit
- Militärische Unterstützung
- Fazit
- Literaturverzeichnis
- Filmdokumentationen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert die Rolle der westlichen Mächte in der Unterdrückung und Ausbeutung Osttimors während der indonesischen Besatzungszeit. Der Fokus liegt auf der Kollaboration Australiens, der USA und Großbritanniens mit dem indonesischen Regime, insbesondere im Hinblick auf die militärische Unterstützung und den historischen Kontext.
- Die Rolle des Kalten Krieges im Osttimor-Konflikt
- Die Desinformation und Propaganda, die zur Rechtfertigung der Invasion eingesetzt wurde
- Die Interessen der westlichen Mächte in Osttimor
- Die Unterstützung der westlichen Mächte für die indonesische Besatzungsmacht
- Die Folgen der Besatzung für die osttimoresische Bevölkerung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die brutale Unterdrückung Osttimors durch Indonesien mit westlicher Unterstützung dar und skizziert die Ziele der Arbeit. Kapitel 2 beleuchtet den Osttimor-Konflikt im Kontext des Kalten Krieges und analysiert die Rolle der Propaganda und Desinformation, die zur Rechtfertigung der Invasion eingesetzt wurde. Kapitel 3 untersucht die Vorbereitung der Invasion und die Rolle der westlichen Mächte, insbesondere Australiens, bei der Unterstützung des indonesischen Regimes. Kapitel 4 befasst sich mit der Unterstützung der westlichen Mächte während der Besatzungszeit, insbesondere mit der militärischen Unterstützung.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Osttimor, Indonesien, Kalter Krieg, Invasion, Besatzung, Unterdrückung, Ausbeutung, westliche Mächte, Australien, USA, Großbritannien, Militär, Propaganda, Desinformation, Interessen, Kollaboration, Menschenrechte, Opfer.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauerte die indonesische Besatzung in Osttimor?
Die Besatzung dauerte 24 Jahre, beginnend mit der Invasion im Jahr 1975 bis zum Abzug der indonesischen Truppen 1999.
Wie viele Menschen starben während der Besatzungszeit?
In der Zeit zwischen Invasion und Annexion starben etwa 200.000 Menschen, was etwa einem Drittel der gesamten Bevölkerung Osttimors entsprach.
Welche Rolle spielten westliche Mächte in diesem Konflikt?
Industrienationen wie die USA, Großbritannien und Australien unterstützten das indonesische Regime politisch und militärisch, oft aus geostrategischen Interessen im Kontext des Kalten Krieges.
Warum wurde die Invasion von westlichen Staaten toleriert?
Im Kontext des Kalten Krieges fürchteten westliche Mächte ein „zweites Kuba“ in Südostasien. Indonesien unter Suharto galt als wichtiger antikommunistischer Partner.
Welche speziellen Interessen hatte Australien in Osttimor?
Neben politischen Interessen spielten auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle, insbesondere der Zugang zu den Öl- und Gasvorkommen in der Timorsee.
- Quote paper
- Max Krier (Author), 2007, Osttimor: Unterdrückung und Ausbeutung einer Nation mit westlicher Kooperation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127258