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Führung in Veränderungsprozessen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Mitarbeiterleistung?

Titel: Führung in Veränderungsprozessen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Mitarbeiterleistung?

Bachelorarbeit , 2018 , 89 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lars Dethlefs (Autor:in)

Führung und Personal - Personalführung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Welchen Einfluss hat das Führungsverhalten heutzutage in Veränderungsprozessen noch auf die Mitarbeiterleistung? Hier existiert ein scheinbarer Widerspruch zwischen dem Trend der Abschaffung von Hierarchieebenen und Führungsfunktionen einerseits und den zuvor überspitzt dargestellten hohen Anforderungen an selbige andererseits. Daher stellt sich insbesondere vor dem Hintergrund andauernder Veränderungsprozesse die Frage, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen unterschiedlichem Führungsverhalten und der Mitarbeiterleistung in Veränderungsprozessen gibt.

Diese Forschungsfrage wird im weiteren Verlauf untersucht. Dafür wird im zweiten Kapitel zunächst auf die theoretischen Grundlagen eingegangen. Ein Schwerpunkt liegt in der Darstellung von Führungstheorien sowie der Erklärung der Konstrukte "Arbeitsleistung" und "Arbeitszufriedenheit". Zum Ende des zweiten Kapitels wird sich näher mit dem Veränderungsmanagement auseinandergesetzt sowie schließlich Hypothesen aus den zuvor vorgestellten Theorien für die weitere Untersuchung abgeleitet. Im dritten Kapitel folgt die Erläuterung der Methodik, welche vornehmlich die Operationalisierung der Hypothesen und die Konstruktion des Erhebungsinstrumentes beinhaltet. Die Ergebnisse der Studie werden anschließend im vierten Kapitel vorgestellt. Die Diskussion der Ergebnisse, ein Fazit sowie ein Ausblick erfolgen schließlich im fünften Kapitel.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Ansätze

2.1 Führung und Führungsverhalten

2.1.1 Bedeutung und Definitionsansätze von Führung

2.1.2 Führung im Kontext der Organisationspsychologie

2.1.3 Führungsverhalten im Kontext der Führungstheorien

2.2 Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit

2.2.1 Definition und Modell der Arbeitsleistung

2.2.2 Modelle der Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation

2.3 Veränderungsmanagement

2.3.1 Definitionen von Veränderungsmanagement

2.3.2 Formen des organisationalen Wandels

2.3.3 Phasen des Veränderungsprozesses

2.3.4 Umgang mit Widerstand im Veränderungsprozess

2.4 Führung und Mitarbeiterleistung in Veränderungsprozessen

2.4.1 Bedeutung von Führung in Veränderungsprozessen

2.4.2 Aktueller Forschungsstand: Führung und Arbeitszufriedenheit

2.4.3 Herleitung der Hypothesen

3 Methoden

3.1 Methodische Operationalisierung

3.1.1 Hypothese 1

3.1.2 Hypothese 2

3.2 Konstruktion des Erhebungsinstrumentes

3.2.1 Erfassung von demografischen Daten

3.2.2 Erfassung des Konstrukts „Führungsverhalten“

3.2.3 Erfassung des Konstrukts „Arbeitszufriedenheit“

3.2.4 Erfassung des Konstrukts „Mitarbeiterleistung“

3.3 Durchführung der empirischen Studie

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Auswertung

4.2 Induktive Auswertung / Ergebnisse zu Hypothesen

4.2.1 Hypothese 1

4.2.2 Hypothese 2

4.3 Induktive Auswertung / Ergebnisse zu weiteren Befunden

5 Diskussion und Ausblick

5.1 Interpretation der Stichprobe

5.2 Interpretation der Hypothesen

5.3 Interpretation weiterer Befunde

5.4 Kritische Würdigung

5.5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Forschung ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen mitarbeiterorientiertem Führungsverhalten und der Arbeitszufriedenheit sowie Arbeitsleistung von Angestellten während organisationaler Veränderungsprozesse in deutschen Unternehmen.

  • Führungsverhalten in Veränderungsprozessen
  • Einfluss auf Arbeitszufriedenheit
  • Einfluss auf Mitarbeiterleistung
  • Theoretische Fundierung von Führung und Change Management
  • Empirische Überprüfung mittels Online-Befragung

Auszug aus dem Buch

2.1.3.1 Eigenschaftsansatz

Zu Beginn des frühen 20. Jahrhunderts wurde gute Führung mit den Eigenschaften der Führenden erklärt. Dieser eigenschaftstheoretische Ansatz (auch: Trait Theory) nimmt an, dass erfolgreiche Führungskräfte bestimmte Eigenschaften besitzen, dank derer sie erfolgreich sind und die ihnen die Möglichkeit geben, Einfluss auf die zu Führenden auszuüben (Bass, 2008). Der Ansatz geht zurück auf die Great-Man-Theory von Carlyle (1841), wonach die Besitzer dieser Eigenschaften diese an die jeweiligen Nachkommen vererben. Stogdill (1948) hat basierend auf vielen Studien der vorangegangenen Jahre zu diesem Thema eine Liste von Eigenschaften erstellt, die bei erfolgreichen Führungskräften identifiziert wurden. Zeitgleich weist er jedoch daraufhin, dass zusätzlich zu den notwendigen Eigenschaften auch eine Passung der Eigenschaften zur jeweiligen Situation vorliegen muss. Darauf aufbauend hat Stogdill (1974) in einer späteren Arbeit die Ergebnisse weiterer Studien aufgenommen und Eigenschaften identifiziert, die die Wahrscheinlichkeit erfolgreicher Führung in jeder Situation erhöhen.

Berthel und Becker (2013) weisen darauf hin, dass der Eigenschaftsansatz der Führung kritisch zu betrachten ist. Es werden insbesondere nicht sämtliche Faktoren, die Führungserfolg erklären, berücksichtigt. Wie bereits von Stogdill (1948) festgestellt, fehlt die Berücksichtigung der Situation. Darüber hinaus finden weder die Aufgabe noch der Geführte eine angemessene Beachtung im Rahmen der Eigenschaftstheorie. Auch die Eigenschaften selbst können nicht trennscharf definiert werden. Zudem ist es oftmals so, dass sich bestimmte Eigenschaften erst nach Übernahme einer Führungsverantwortung entwickeln (Berthel & Becker, 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz von Führung in Veränderungsprozessen vor dem Hintergrund von Hierarchieabbau dar und formuliert die zentrale Forschungsfrage der Untersuchung.

2 Theoretische Ansätze: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu Führungstheorien, Arbeitsleistung, Arbeitszufriedenheit und Change Management, aus denen die zu untersuchenden Hypothesen abgeleitet werden.

3 Methoden: Hier wird die Operationalisierung der Hypothesen sowie die Konstruktion der Erhebungsinstrumente und die Durchführung der empirischen Online-Studie detailliert beschrieben.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Analysen der Stichprobe sowie die induktiven Ergebnisse zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.

5 Diskussion und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Studie interpretiert, kritisch gewürdigt und ein Fazit sowie Anregungen für zukünftige Forschung gezogen.

Schlüsselwörter

Führung, Führungsverhalten, Mitarbeiterorientierung, Veränderungsprozesse, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsleistung, Change Management, empirische Studie, Online-Befragung, Organisationspsychologie, Führungstheorien, Hierarchieabbau, Mitarbeiterführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob mitarbeiterorientiertes Führungsverhalten zu einer höheren Arbeitszufriedenheit und Arbeitsleistung bei Mitarbeitern in Veränderungsprozessen führt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Führungstheorien, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsleistung und Change Management innerhalb privatrechtlicher Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob ein signifikanter Zusammenhang zwischen verschiedenen Stilen des Führungsverhaltens und der Leistungsfähigkeit bzw. Zufriedenheit von Mitarbeitern während Veränderungsprozessen besteht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde eine empirische quantitative Studie mittels Online-Befragung durchgeführt. Die Daten wurden anschließend statistisch mit SPSS ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Fundamente, die methodische Operationalisierung der Hypothesen, die Durchführung der Datenerhebung sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der erzielten Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mitarbeiterorientierung, Change Management, Führung, Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterleistung.

Welche Fragebögen wurden zur Erhebung genutzt?

Die Arbeit nutzt den „Fragebogen zur Vorgesetzten-Verhaltens-Beschreibung“ (FVVB), den „Kurzfragebogen zur Erfassung von Allgemeiner und Facettenspezifischer Arbeitszufriedenheit“ (KAFA) und den „Fragebogen zur Einschätzung des leistungsbezogenen Arbeitsverhaltens“ (FELA).

Was ist das zentrale Ergebnis der Studie?

Die Studie belegt, dass mitarbeiterorientiert geführte Angestellte während Veränderungsprozessen zufriedener sind und eine höhere Arbeitsleistung erbringen als nicht mitarbeiterorientiert geführte Angestellte.

Ende der Leseprobe aus 89 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Führung in Veränderungsprozessen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Mitarbeiterleistung?
Hochschule
Hochschule Fresenius Düsseldorf
Note
1,3
Autor
Lars Dethlefs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
89
Katalognummer
V1272711
ISBN (PDF)
9783346718099
ISBN (Buch)
9783346718105
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Führung Mitarbeiter Verhalten Leistung Führungsverhalten Mitarbeiterleistung Veränderungsprozesse Change Change-Management Unternehmen Psychologie Wirtschaftspsychologie Betriebswirtschaft Betriebswirtschaftslehre BWL Optimierung Veränderung Veränderungsmanagement Hochschule Fresenius Zufriedenheit Mitarbeiterzufriedenheit Employer Branding Arbeitspsychologie Organisationspsychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Dethlefs (Autor:in), 2018, Führung in Veränderungsprozessen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen Führungsverhalten und Mitarbeiterleistung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1272711
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Leseprobe aus  89  Seiten
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