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Prozessoptimierung bei den sozialen Diensten – Ein Beispiel aus der Praxis

Title: Prozessoptimierung bei den sozialen Diensten – Ein Beispiel aus der Praxis

Seminar Paper , 2008 , 25 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Robert Schwanitz (Author)

Health - Miscellaneous
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Die Einnahmebasis für eine Hauptdomäne der Politik, das Bereitstellen von sozialen Diensten bricht weg, aber der Bedarf steigt stetig. In vielen Bereichen der sozialen Dienste hat die Politik mit Reformen reagiert, um die Fanzierungslücke zu schließen. Auf der einen Seite hat dies eine größere finanzielle Beteiligung für die Inanspruchnahme sozialer Dienste bedeutet. Als Beispiel seien hier nur die 10€ Praxisgebühr im Gesundheitswesen genannt, oder die Beteiligung an Medikamentenkosten. Auf der anderen Seite hat die Politik auch neue Effizienzmaßstäbe für die Anbieter sozialer Dienste festgelegt. Auch hier sei wieder das Gesundheitswesen als Beispiel benannt. Im Bereich der stationären Akutversorgung wurden Fallpauschalen eingeführt, die den Krankenkassen ein höheres Maß an Kontrolle der Krankenhäuser zubilligen. Den Krankenhäusern wird dabei ein Höchstmaß an Wirkkraft abverlangt, da sie dazu aufgerufen sind die Patienten möglichst schnell, effizient und dabei zielführend zu versorgen. Auch im pflegerischen Bereich der stationären und ambulanten Versorgung der älteren Bevölkerung, also im Bereich der Alten- und Seniorenheime so wie der ambulanten Pflegedienste, ist die Belastung gestiegen. Die Pflegesätze sind auf Grund des Kostendrucks in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, wobei sich der Bedarf u.a. auf Grund des schon erwähnten demographischen Wandels aber auch aus Gründen wie z.B. des medizinischen Fortschritts erhöht hat (vgl. Bogedan, 2008, 214). Hier sind neue kreative Lösungen gefragt, die dazu führen, dass Pflegekräfte von Arbeiten entlastet werden, die nicht direkt mit der Versorgung des Patienten zu tun haben. Effizienzgewinne zu erzielen ist in einer Zeit der knappen Kassen wichtiger denn je.
Ziel dieser Arbeit ist es, exemplarisch an Hand eines vom Land NRW und von der EU geförderten Projekts im Bereich der Arzneimittelversorgung der ambulanten und stationären Altenpflege eine Prozessoptimierung und die Einführung einer neuen DL zu beleuchten. Dabei soll einführend der Bereich der sozialen Dienste dargestellt werden und was darunter zu verstehen ist. Kernstück der Arbeit ist die Darstellung des Projekts „Patientenorientierte Arzneimittelversorgung in Einrichtungen der stationären Altenpflege“. Dabei soll speziell der Bereich der Prozessabläufe und deren Aufnahme in den beteiligten Einrichtungen im Fokus stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition sozialer Dienste

1.1 Charakteristika Sozialer Dienste / Sozialer DL

1.2 Zwischenfazit

2. Einführung Praxisbeispiel: Patientenorientierte Arzneimittelversorgung in stationäre Einrichtungen der Altenpflege

2.1 Ablauf und Projektphasen des Modellprojekts

2.1.1 Projektphase I: Anforderungsanalyse

2.1.2 Projektphase II: Erprobungsphase

2.1.3 Projektphase III: Verbreitung und Testung

2.2 Ergebnisse des Modellprojekts

2.2.1 Ermittlung des Ist-Zustands vor Einführung der DL

2.2.2 Umstellung der Belieferung und Ergebnisübersicht

3. Einordung der „patientenindividuellen Arzneimittelversorgung“ in den Kontext sozialer Dienste

3.1 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht exemplarisch anhand eines Modellprojekts zur patientenorientierten Arzneimittelversorgung in der Altenpflege, wie Prozessoptimierungen in sozialen Diensten trotz der strukturellen Besonderheiten dieser Branche erfolgreich implementiert werden können.

  • Charakteristika und Begriffsdefinitionen sozialer Dienstleistungen
  • Herausforderungen durch demographischen Wandel und Finanzierungsdruck
  • Methodik der Prozessaufnahme und -optimierung in der stationären Altenpflege
  • Analyse der Übertragbarkeit von Management-Prinzipien auf soziale Dienste

Auszug aus dem Buch

2.1 Ablauf und Projektphasen des Modellprojekts

Das Projektvorhaben ist entsprechend der Projektplanung durchgeführt worden. Im Kern bedeutet dies, dass das Projekt in eine Anforderungsanalyse (Projektphase I), in eine Einführungsphase (Projektphase II) und in eine Umsetzungs- bzw. Verbreitungsphase / Testung des Echtbetriebes (Projektphase III) im Vorfeld gegliedert worden ist.

Folgendes Phasenmodell, das auch eine Übersicht über die zu leistenden Projektschritte gibt, ist für das Projekt damit eingehalten worden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es werden die aktuelle Bedeutung sozialer Dienste in Deutschland, die Herausforderungen durch den demographischen Wandel und den Finanzierungsdruck sowie das Ziel der Arbeit zur Untersuchung von Prozessoptimierungen beschrieben.

1. Definition sozialer Dienste: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Fundierung über die verschiedenen Definitionsansätze, Klassifikationen und Charakteristika sozialer Dienstleistungen, wie etwa den Personenbezug und das Uno-actu-Prinzip.

2. Einführung Praxisbeispiel: Patientenorientierte Arzneimittelversorgung in stationäre Einrichtungen der Altenpflege: Hier wird das konkrete Modellprojekt vorgestellt, dessen Projektphasen erläutert und die empirischen Ergebnisse zur Prozessoptimierung bei der Arzneimittelversorgung detailliert dargelegt.

3. Einordung der „patientenindividuellen Arzneimittelversorgung“ in den Kontext sozialer Dienste: Die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt werden in den theoretischen Rahmen der sozialen Dienste rückgebunden, um die praktische Anwendbarkeit der Optimierungsmethoden zu bewerten.

Schlüsselwörter

Soziale Dienste, Prozessoptimierung, Patientenorientierte Arzneimittelversorgung, Altenpflege, Personalintensität, Uno-actu-Prinzip, Ko-Produktion, Arzneimittellogistik, Qualitätsmanagement, Effizienzsteigerung, Demographischer Wandel, Sozialwirtschaft, Prozessmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten zur Optimierung von Arbeitsabläufen in sozialen Dienstleistungseinrichtungen am Beispiel einer innovativen Arzneimittelversorgung in der Altenpflege.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die theoretische Einordnung sozialer Dienste, die Herausforderungen durch knapper werdende Ressourcen sowie die praktische Implementierung von Logistiklösungen zur Entlastung des Pflegepersonals.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch Prozessanalysen und die Einführung neuer Dienstleistungen Effizienzgewinne erzielt werden können, ohne die Qualität der sozialen Arbeit zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse theoretischer Fachliteratur sowie auf die Auswertung eines empirischen Abschlussberichts eines geförderten Modellprojekts, inklusive Vorher-Nachher-Vergleichen von Prozesszeiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung sozialer Dienste, die detaillierte Darstellung des Modellprojekts mit seinen Projektphasen und eine abschließende Einordnung der Ergebnisse in den professionellen Kontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Prozessoptimierung, Patientenorientierung, Altenpflege, Personalintensität sowie die spezifischen Charakteristika sozialer Dienste wie das Uno-actu-Prinzip.

Warum ist die "patientenindividuelle Arzneimittelversorgung" für die Forschung relevant?

Sie dient als exemplarisches Fallbeispiel, um zu demonstrieren, wie durch die Auslagerung von „pflegefernen“ Tätigkeiten an externe Dienstleister (Apotheken) Kapazitäten für die direkte Betreuung freigesetzt werden können.

Welche Rolle spielt der "menschliche Faktor" bei der Prozessmessung in sozialen Diensten?

Da soziale Dienstleistungen ko-produktiv erbracht werden, sind Prozesse schwerer quantifizierbar als in der Güterproduktion, da die Mitarbeit der zu pflegenden Personen und deren Tagesform die Messung beeinflussen.

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Details

Title
Prozessoptimierung bei den sozialen Diensten – Ein Beispiel aus der Praxis
College
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Sozialwissenschaft)
Course
Seminar: Management und Leadership im Sozialwesen
Grade
1,7
Author
Robert Schwanitz (Author)
Publication Year
2008
Pages
25
Catalog Number
V127353
ISBN (eBook)
9783640339891
ISBN (Book)
9783640338559
Language
German
Tags
Verblisterung Arzneimittel Logistik Prozessmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Robert Schwanitz (Author), 2008, Prozessoptimierung bei den sozialen Diensten – Ein Beispiel aus der Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127353
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