Untersucht wird der Verkauf von Aufmerksamkeit am Beispiel des Unternehmens YouTube. YouTube wirtschaftet trotz seiner imensen Aufmerksamkeit noch immer defizitär. Die Anleger fordern schwarze Zahlen. Warum das noch nicht gelungen ist und welche Finanzierungsmöglichkeiten das Unternehmen hat, ist Gegenstand dieser Arbeit.
Vorgestellt wird ein neues Modell, das auf Beobachtungen des Internetmarktes und der Technologiebranche basiert. Der Ansatz versucht abseits der bisherigen Marktstrategie, ALLE Vermögenswerte des Unternehmens zu erfassen und gewinnbringend zu verwerten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Wirtschaftssystem YouTube
- Unternehmensgeschichte
- Finanzierungsmodell
- Geschäftsmodell
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit dem Wirtschaftssystem von YouTube, einem der erfolgreichsten Web 2.0 Angebote. Ziel ist es, die Erlösquellen des Unternehmens herauszuarbeiten und dessen Finanzierung zu begreifen. Dabei wird die Unternehmensgeschichte, das Finanzierungs- und Geschäftsmodell sowie die wirtschaftlichen Chancen von YouTube analysiert.
- Entwicklung und Geschichte von YouTube
- Finanzierungsmodell und Kapitalgeber
- Geschäftsmodell und Erlösquellen
- Wirtschaftliche Chancen und Herausforderungen
- Innovative Erlösquellen und zukünftige Entwicklungen
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel gibt einen Überblick über die Unternehmensgeschichte von YouTube und erläutert die Entstehung des Videoportals. Es werden die Herausforderungen der Finanzierung in der Anfangsphase und die Bedeutung der Venture Capital-Gesellschaft Sequoia Venture Capital hervorgehoben. Das Kapitel beleuchtet auch die Synergieeffekte, die sich durch den Verkauf an Google ergeben haben.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Finanzierungsmodell von YouTube. Es werden die hohen Investitionskosten und die Notwendigkeit von Fremdkapital erläutert. Die Rolle von Venture Capital-Gesellschaften und die Finanzierung durch Sequoia Venture Capital werden detailliert beschrieben. Das Kapitel analysiert auch die Kostenstruktur von YouTube, insbesondere die Kosten für Traffic und Hosting.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Geschäftsmodell von YouTube. Es wird die Bedeutung des kostenfreien Angebots und der Werbefinanzierung hervorgehoben. Die verschiedenen Werbeformen, die YouTube anbietet, werden vorgestellt und deren Effektivität diskutiert. Das Kapitel beleuchtet auch die strategischen Partnerschaften, die YouTube mit Unternehmen und Benutzern eingegangen ist, um die Werbemöglichkeiten zu erweitern.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Web 2.0, YouTube, User Generated Content, Finanzierungsmodell, Geschäftsmodell, Werbefinanzierung, Erlösquellen, Wirtschaftliche Chancen, Venture Capital, Google, Kostenstruktur, Traffic, Hosting, Werbeformen, Strategische Partnerschaften.
Häufig gestellte Fragen
Wie finanziert sich YouTube primär?
Die Hauptfinanzierungsquelle von YouTube ist der Verkauf von Werbeflächen. Durch verschiedene Werbeformen (z. B. Pre-Roll-Ads) wird die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnbringend verwertet.
Warum arbeitete YouTube lange Zeit defizitär?
Die Kosten für Hosting, Traffic und die notwendige technische Infrastruktur sind aufgrund der enormen Datenmengen extrem hoch und überstiegen jahrelang die Werbeeinnahmen.
Welche Rolle spielt Google für die Finanzierung von YouTube?
Seit der Übernahme durch Google profitiert YouTube von Googles mächtigem Werbenetzwerk (AdSense) und der stabilen finanziellen Basis des Mutterkonzerns.
Was ist Sequoia Venture Capital?
Sequoia war eine der ersten Venture-Capital-Gesellschaften, die YouTube in der Startphase mit dem nötigen Fremdkapital versorgte, um das schnelle Wachstum zu ermöglichen.
Welche neuen Erlösquellen werden für YouTube diskutiert?
Neben klassischer Werbung werden Modelle wie strategische Partnerschaften mit Medienhäusern, Premium-Abos und die Verwertung aller Vermögenswerte (Daten, Reichweite) zur Gewinnmaximierung genutzt.
- Arbeit zitieren
- Sandra Yvonne Richter (Autor:in), 2008, Finanzierungsmöglichkeiten von YouTube, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127369