Atheistisches Ostdeutschland. Spuren atheistischer Staatsideologie der SED anhand des Jugendweihe-Rituals


Hausarbeit, 2021

21 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Terminologische Einordnung
2.1. Religion
2.2. Atheismus

3. Die Stellung von Religion in der DDR
3.1. Atheistische Staatsideologie
3.2. Religion und Kirche im sozialistischen Staat
3.3. Ritual zwischen Religions-Bezug und Atheismus-Streben
3.4. Teilnahme zwischen Freiwilligkeit und Zwang

4. Religion in den neuen Bundesländern
4.1. Veränderungen mit dem Ende des SED-Regimes
4.2. Atheistisches Ritual ohne sozialistischen Staat

5. Fazit

6. Literatur

1. Einleitung

Menschen glauben seit jeher an diverse Götter und Göttinnen – oder sie tun es eben nicht. Ostdeutschland (Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen) als Gebiet der ehemaligen Sowjetischen Besatzungszone und dann der DDR war und ist bis heute in weiten Teilen ungläubig. Im Vergleich zu den westlichen Bundesländern geben 68% der Befragten in einer Umfrage von 2013 an, wenig oder gar nicht an einen Gott zu glauben. Im Westen Deutschlands sind es nur 27% und damit vergleichsweise eine Minderheit, die das Konzept einer Transzendenz in Form einer Göttlichkeit ablehnt.1 Besonders die Konfessionslosigkeit als fehlende Zugehörigkeit zu einer der christlichen Kirchen ist in Ostdeutschland ein Massenphänomen. Neben Estland sticht es sogar europaweit hinsichtlich der weitestgehenden ‚Abstinenz‘ von Religiosität heraus.2 Die Gründe, warum Menschen innerhalb eines kulturellen Kontextes glauben oder nicht, sind vielfältig und meist eine komplexe Verstrickung aus gesellschaftlichen Einflüssen (hier besonders: eine bestimmte Staatsideologie) und individueller Entscheidungen in unterschiedlichsten Lebenslagen. Glaube oder Nichtglaube entscheiden zudem maßgeblich darüber, ob und wie alltägliche und lebenszyklische Rituale vollzogen werden: Geheiratet wird in der Kirche oder im Standesamt, am Tisch wird gebetet oder nicht. Rituale sind dabei sozusagen eine Form gelebter Religiosität oder Areligiosität. Schwindet aus unterschiedlichsten Gründen Religiosität aus dem Leben, schwinden auch religiöse Rituale, hinterlassen eine unbesetzte Nische oder werden durch areligiöse (d.i. atheistische) Rituale ersetzt. Im Folgenden soll für diesen Fall beispielhaft erläutert werden, wie das christlich-evangelische Übergangsritual der Konfirmation in der ehemaligen DDR von der atheistischen Jugendweihe verdrängt wurde und wie der Erfolgskurs dieser „Art Konfirmation, nur ohne Gott“3 zu erklären ist. Um zu verstehen, was die dahinterstehende atheistische Staatsideologie der Sozialistischen Einheitspartei ausmachte, ist es vonnöten, kurz den Atheismusbegriff als Verneinung des Religionsbegriffes aufzugreifen. Das Ziel der Ausführungen ist das Aufzeigen atheistisch-ideologischer Einflüsse auf die Ausübung von Ritualen durch staatliche Interventionen während der sozialistischen SED-Regierung und dessen Wirken bis in die Gegenwart hinein.

2. Terminologische Einordnung

2.1. Religion

Zur Annäherung an den Begriff Religion soll an dieser Stelle auf die Bandbreite diverser Religionsdefinitionen hingewiesen werden, die sowohl der problematischen Definierbarkeit des Begriffs als auch der kulturellen Befangenheit einzelner Personen in einem bestimmten Kontext zuzuschreiben sind. Religion sei zunächst verstanden als ein Grundphänomen menschlichen Lebens. Was Religion in Abgrenzung zu anderen Bereichen menschlichen und gesellschaftlichen (Zusammen)Lebens (bspw. Bildung) bedeutet, ergibt sich aus einer Minimaldefinition und der Fusion zweier Definitionsansätze. Der substantielle Religionsbegriff auf der einen Seite sucht explizit nach „ihrem Wesen bzw. ihrer Substanz“4 – also einem jeder Religion innewohnenden Kern. Auf der anderen Seite steht ein funktionalistischer Religionsbegriff, der wiederum nach „den Leistungen bzw. Funktionen“ fragt, „die sie für die Gesellschaft, aber auch für das einzelne Individuum erbringt“5. Das Wesen der Religion bildet zunächst die Unterscheidung zwischen einer Transzendenz (Götter, Göttinnen usw.) und der Immanenz, wobei die Kommunikation mit der Transzendenz durch bspw. diverse Rituale als religiöses Handeln bezeichnet wird. Die Funktion des Glaubens an diese Transzendenz (also: die Funktion von Religion) ist bspw. die Bewältigung des Kontingenzproblems, die Stiftung von (Lebens)Sinn oder die Integration des Individuums in eine Gemeinschaft.6

2.2. Atheismus

In Opposition zur Überzeugung, es existiere eine Transzendenz und diese wirke maßgeblich in der Immanenz, steht nun die Verneinung dessen. Die griechische Vorsilbe ‚a‘ dient im Begriff Atheismus eben dieser Verneinung einer transzendenten (göttlichen) Instanz (‚theos‘).7 Neben den vielen Differenzierungsmöglichkeiten sei der Atheismus im Folgenden nicht nur als Verneinung, sondern auch als proaktive Ablehnung jeglichen religiösen Handelns einzuordnen.

3. Die Stellung von Religion in der DDR

3.1. Atheistische Staatsideologie

Die Ursachen, warum Menschen von traditionell religiösen Handlungen absehen oder eine ablehnende Haltung gegenüber religiösen Handlungen grundsätzlich einnehmen, sind vielfältig und wie o.g. nicht selten auf einen ganz bestimmten kulturellen Kontext zurückzuführen. Zur Kontextualisierung soll näher betrachtet werden, wie sich die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik gegenüber religiöser Fragestellungen positionierte. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der politischen Neuordnung Deutschlands unter den Siegermächten in jeweilige Besatzungszonen, begann auch der Aufbau eines sozialistischen Staates im Osten des Landes. Im Zuge der offiziellen Ausrufung des Sozialismus in der Sowjetischen Besatzungszone nach stalinistischen Gesichtspunkten im Jahre 1953, waren alle gesellschaftlichen Bereiche einer Weltanschauung unterzuordnen: Dem wissenschaftlichen Marxismus-Leninismus. Das Ziel war letztlich der Aufbau eines kommunistischen Arbeiter- und Bauernstaates über den Weg des Sozialismus, welcher im wissenschaftlichen Marxismus einen naturgesetzlichen Zwischenschritt zum Kommunismus darstellt. Eine ähnlich naturgesetzliche Prognose lässt sich in den marxistisch-leninistischen Lehren hinsichtlich der Entwicklung von Religion finden. Ein Grundsatz der Lehren ist, dass Religion ganz von selbst und naturgemäß in einer sozialistischen Gesellschaft aussterben werde. Und dies sei als logische Konsequenz nicht nur ein Kollateralschaden, sondern das aktiv zu verfolgende Ziel.8 Demzufolge liegt dem marxistischen Denken eine die Religion prinzipiell ablehnende Haltung zugrunde. Sie ist etwas, das von der Gesellschaft überwunden werden müsse, um die kommunistische Utopie zu realisieren. „Der Marxist beschränkt sich nicht darauf, die Religion zu verneinen. […] Atheist zu sein bedeutet, […] ein Mensch zu sein, der leidenschaftlich und unversöhnt gegen alle Fronten der Religion kämpft.“ 9 Die Regierung in der DDR wartete jedoch nicht auf das naturgemäße Absterben der Religion, sondern ging proaktiv gegen religiöse Weltanschauungen vor. Atheismuspropaganda in allen Lebensbereichen war das Mittel zur Realisierung der atheistischen Utopie mit dem übergeordneten Ziel, einen kommunistischen Staat aufzubauen, in dem keine Transzendenz gebraucht wird, um die Immanenz zu bewältigen.10

3.2. Religion und Kirche im sozialistischen Staat

Die atheistisch-propagandistische Regierung des sozialistischen Staates DDR formte das gesellschaftliche und private Leben der Bürgerinnen und Bürger in vielerlei Hinsicht maßgeblich. Das Absterben alter und die Entwicklung neuer Rituale waren dabei entscheidende Merkmale gesellschaftlicher Umwälzungen. Als staatlicher Akteur und besondere Triebkraft dieser Umwälzungen sei an dieser Stelle die Sozialistische Einheitspartei (SED) zu nennen, die seit der Gründung der DDR 1949 ihre und die Vormachtstellung der marxistisch-leninistischen Ideologie zu realisieren versuchte. Die Machtübernahme der SED im Osten Deutschlands erfolgte nach ersten demokratischen Ansätzen im Nachkriegsdeutschland jedoch sowohl durch eine manipulierte Wahl als auch erste innerparteiliche Säuberungen und Disziplinierungen. Diktatorische Tendenzen der SED- Regierung waren also bereits zu Beginn der Staatsgründung zu erkennen und prägten die Herangehensweise der Partei im Hinblick auf gesellschaftliche Umwälzungen in allen Bereichen bis 1989.11 Die tiefgreifendsten weltanschaulichen Veränderungen konnte die sozialistische Regierung der DDR im Bereich der Religion und Kirchen verzeichnen. Dies lässt sich vor Allem daran erkennen, dass der Anteil der Konfessionsangehörigen zum Ende des SED-Regimes 1989 seit dessen Beginn von über 90% auf 30% zurückgegangen war.12 Besonders die christlichen Kirchen standen im Fokus des gesamtgesellschaftlichen Wertewandels unter sozialistischen (d.i. atheistischen) Vorzeichen. Dies lag mitunter auch daran, dass die Zusammenarbeit jener Kirchen mit dem vorherigen nationalsozialistischen Regime während des Dritten Reiches der nun regierenden antifaschistischen SED bekannt war. Die Legitimation des Kampfes gegen die christlichen Kirchen war neben der naturgesetzlichen Abkehr von Religion also nun auch die Mission der Entnazifizierung im neuen sozialistischen Staat und der diesbezüglich unglücklichen Vorgeschichte der Kirchen.13 Dieser Kampf für einen atheistischen Staat und gegen die (christlichen) Kirchen umfasste während der real-politischen Umsetzung des Sozialismus in Ostdeutschland sowohl Phasen der Kooperation als auch Konfrontation beider Akteure. Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 begann für die Kirche zunächst eine „Phase der Integration“14, in der sie als eine der wenigen verbliebenen Institutionen während der Nachkriegszeit eine umfassende gesellschaftliche sowie politische Legitimation erfuhr. Die SED als spätere Einheitspartei mit totalitären Machtansprüchen war zu jener Zeit politisch nahezu irrelevant, da sie erst 1946 aus KPD und SPD gegründet und vier Jahre später regierende Partei wurde.15 Der Beginn der SED-Regierung war geprägt durch Zurückhaltung gegenüber den Kirchen in den Jahren zwischen DDR-Gründung 1949 und des Zweiten Parteitages der SED im Juli 1952. Dies kann angesichts der noch fehlenden politischen Macht als hauptsächlich taktische Handlung orientiert am politischen Interesse der SED verstanden werden. Der Parteitag war der Beginn einer ersten Konfrontationsphase christlicher Kirchen mit den Werten und Normen des atheistischen SED-Regimes. Es erfolgten erste massive Eingriffe des Staates in die kirchlichen Strukturen und Institutionen. Diverse diakonische Anstalten wurden beschlagnahmt, Bahnhofsmissionen geschlossen und großzügig Christen und Christinnen verhaftet. Ganz besonders die Presse übernahm eine wichtige Rolle bei der nun aggressiven Verbreitung der marxistisch-atheistischen Ideologie.16 Bereits bei diesen ersten schwerwiegenden politischen Eingriffen in das gesellschaftliche und private Leben war ein großer Rückgang der Kirchenmitglieder zu verzeichnen.17 Die SED schien also mittels Repressionen erste handfeste Erfolge bei der Realisierung ihrer atheistischen Utopie zu erlangen. Die Politik der DDR führte damit in relativ kurzer Zeit zu einem angepassten Verhalten der Bürgerinnen und Bürger entsprechend der staatlichen Ideologie. Die Kirchenaustritte seien an dieser Stelle jedoch als Reaktion auf die Aggressivität der Regierung und nicht als die plötzliche Bekehrung zur marxistischen Idee eines atheistischen Verständnisses der Welt zu verstehen. Besonders die „Junge Gemeinde“ der christlichen Kirchen und Jugendliche im Allgemeinen sind Opfer der politischen Aggressivität geworden. Es wurde verlangt, sich öffentlich von der Bekennung zu einem Glauben und der damit einhergehenden Zugehörigkeit zu einer Gemeinde loszusagen. Das aggressive Vorgehen und die den Menschen auferlegten Repressionen führten schlussendlich zu einer immensen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in der DDR, da viele Jugendliche die ausbleibenden Berufs- und Aufstiegschancen zugunsten ihres Glaubens in Kauf nahmen. Die Kirche als religiöse Institution erklärte sich zum Kampf gegen den Staat bereit und somit zur Verteidigung eines religiösen gegenüber eines atheistischen Weltbildes. Der Widerstand junger Gläubiger im Zusammenspiel mit genereller Unzufriedenheit in der Bevölkerung mündete schließlich in den Aufstand vom 17. Juni 1952.18 Die Symbolkraft und Wirkmacht sowohl der 500.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch der 50 Toten nach militärischer Beendigung der Aufstände durch die Regierung führten an dieser Stelle (zumindest vorübergehend) tatsächlich zu einer Abkehr der SED von ihrer aggressiven Repressionspolitik.19 Nach einer die Beziehung von Staat und Kirche einläutenden kurzen Kooperations- und der daran anknüpfenden Konfrontationsphase, ist die darauffolgende Kirchenpolitik weder das eine noch das andere. Beide Akteure standen vor dem Problem, dass sie 1. für Kooperation weltanschaulich zu konträre Positionen vertraten und 2. bei direkter Konfrontation das Risiko neuer (blutiger) Aufstände zu hoch war. „Langfristiger, systematischer und behutsamer“20 plante die SED-Regierung daraufhin ihre atheistisch-weltanschaulichen Positionen gegenüber der Kirche zu vertreten und praktisch „ihre Wirkungsmöglichkeiten schrittweise einzuschnüren und administrativ zu erschweren.“21 Das Mittel, um die kulturelle Landschaft in der DDR entsprechend der marxistischen Ideologie im Bereich der Religion zu gestalten, war nun also mehr eine passiv-aggressive Unterwanderung als aggressive Bekehrung und Zwang. Sinnbildlich für diesen Kurs der SED-Politik sei an dieser Stelle die Einführung eines neuen atheistischen Rituals durch die Regierung im Jahr 1954 zu nennen: die Jugendweihe.22

3.3. Ritual zwischen Religions-Bezug und Atheismus-Streben

Wurde in dem nach marxistisch-weltanschaulichen Gesichtspunkten regierten Staat mit diktatorischen Tendenzen das Konzept einer transzendenten Sphäre abgelehnt, so waren religiöse Praktiken, die eben auf dem Kontakt mit einer Transzendenz beruhen, früher oder später unumgänglich Opfer eines immensen Verdrängungsprozesses. Da vorrangig Jugendliche und die christlichen Kirchen in der Schusslinie atheistischer Indoktrination standen, griffen etwaige Verdrängungsprozesse im Bereich religiöser Praktiken junger Menschen und hier besonders bei der evangelischen Konfirmation23 als Übergangsritual vom Jugend- ins Erwachsenenalter. Das Vorgehen gegen eine gesamtgesellschaftliche Religiosität und für einen atheistischen Staat durch massive Eingriffe der SED in das öffentliche und private Leben, war ein „Kampf gegen die evangelische Kirche, der sich an der Entscheidung zwischen Konfirmation und Jugendweihe zuspitzte, […]“24. Trotz des rigoros atheistischen Kurses, hatte die sozialistische Jugendweihe jedoch nicht zu unterschätzende inhaltliche Gemeinsamkeiten mit der christlichen Konfirmation; sie war und ist inhaltlich gewissermaßen tatsächlich eine „[w]eltliche Alternative ohne Pastor und Abendmahl“25. Vergleicht man den Ablauf beider Riten, dann ist die Jugendweihe fast eine Nachbildung christlicher Konfirmation. Zunächst ist die Konfirmation seit jeher ein traditionell-christliches Übergangsritual vom Jugend- ins Erwachsenenalter und symbolisiert die offizielle Aufnahme in eine christliche Gemeinde durch den Übergang von religiöser Unmündigkeit zu religiöser Mündigkeit. Dem/Der Jugendlichen wird mit der Konfirmation wie auch mit anderen christlichen Weihen (bspw. mit der Taufe) durch einen christlichen Amtsträger ‚Heiligkeit‘ als ein durch das vollzogene Ritual erworbenes Attribut zugesprochen.26 Diese erworbene ‚Heiligkeit‘ symbolisiert „neben der Glaubens- auch die allgemein menschliche Reife, den Übertritt zum Erwachsenwerden“27. Eine Konfirmation umfasst zwei zentrale Komponenten: Den Festakt und den Konfirmationsunterricht, bei dem es um die Aneignung von Wissen zum christlichen Glauben und der Bekennung zu eben diesem geht.28

[...]


1 Vgl. Pollack, Detlef; Müller, Olaf: Religionsmonitor - verstehen was verbindet. Religiosität und Zusammenhalt in Deutschland, Gütersloh: Bertelsmann Stiftung 2013, S. 12

2 Vgl. Storch, Kersten: Konfessionslosigkeit in Ostdeutschland, in: Gärtner, Christel et al. (Hrsg.), Atheismus und religiöse Indifferenz, Wiesbaden: Springer Fachmedien GmbH 2003, S. 232 - 233

3 Griese, Hartmut M.: Übergangsrituale im Jugendalter. Jugendweihe, Konfirmation, Firmung und Alternativen - Positionen und Perspektiven am „runden Tisch“, Münster: LIT Verlag 2000. Band 2. 43

4 Pickel, Gert: Religionssoziologie: Eine Einführung in zentrale Themenbereiche, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2011, S. 21

5 Pickel, 2011, Seite 21

6 Vgl. Pollack, Detlef: Probleme der Definition von Religion, in: Pollack, Detlef et al. (Hrsg.) Handbuch der Religionssoziologie, Wiesbaden: Springer VS 2018, S. 23 – 25, 34 – 36, 37 – 39, 42 – 43

7 Vgl. Raters, Marie-Luise: Atheismus, in: Grözinger, Karl E (Hrsg.) Religionen und Weltanschauungen Berliner Wissenschaftsverlag 2009, Band 6, S. 17

8 Vgl. Richter, Hedwig: Die DDR, Paderborn: Ferdinand Schöningh GmbH & Co. KG 2009, S. 7 – 23

9 Schachnasarow, G. Ch. et al.: Обшествоведение, im Text zit. nach: Was ist Kommunismus? Übers. v. H. Bentzien, Berlin 1974, S. 165 -172

10 Vgl. Neubert, Erhart: Lexikon des DDR – Sozialismus, Wien: Schöningh, 1996, S. 71

11 Vgl. Schroeder, Klaus: Der SED – Staat, Geschichte und Strukturen der DDR, München: Bayerische Landeszentrale für politische Bildung 2013, S. 79 – 80, 93 – 94

12 Vgl. Pollack, Detlef et al.: Religion in der Moderne. Ein internationaler Vergleich, Frankfurt am Main: Campus Verlag GmbH 2015, S. 274

13 Vgl. Richter, 2009, S. 75 – 76

14 Neubert, 1996, S. 331

15 Vgl. Schroeder, 2013, S. 25 – 27

16 Vgl. Richter, 2009, S. 76 – 77

17 Vgl. Pollack, 2015, S. 275

18 Vgl. Richter, 2009, S. 77 – 78

19 ebd. S. 17 – 18

20 Pollack, 2015, Seite 276

21 ebd.

22 Vgl. Richter, 2009, S. 78 – 79

23 Im Folgenden soll der Fokus auf das evangelische Ritual gelegt werden, da der Anteil der Evangelikalen mit 81% in der DDR weit höher als der der Katholiken mit nur 18%. (Pollack, 2000)

24 Meulemann, Heiner: Erzwungene Säkularisierung in der DDR – Wiederaufleben des Glaubens in Ostdeutschland? Religiöser Glaube in ost- und westdeutschen Alterskohorten 1991 – 1998, in: Gärtner, Christel et al. (Hrsg.), Atheismus und religiöse Indifferenz, Wiesbaden: Springer Fachmedien GmbH 2003, S. 271

25 Griese, Hartmut M.: Übergangsrituale im Jugendalter. Jugendweihe, Konfirmation, Firmung und Alternativen – Positionen und Perspektiven am „runden Tisch“, Münster: LIT Verlag 2000, Band 2, S. 43

26 Vgl. Hallberg, Bo: Die Jugendweihe – zur deutschen Jugendweihetradition, Göttingen: Vadenhoeck und Ruprecht 1979, S. 26

27 Urban, Detlef: Konfirmation in 30 Jahren Jugendweihepraxis – Verlust und Herausforderung für die evangelischen Kirchen in der DDR. in: Jugend ohne Bekenntnis? Berlin: Wichern Verlag 1984, S. 121

28 Vgl. Audehm, Kathrin: Familienfest zwischen Glauben, Wissen und Können, in: Wulf, Christoph et al. (Hrsg.), Bildung im Ritual – Schule, Familie, Jugend, Medien, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2004, S. 211

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Details

Titel
Atheistisches Ostdeutschland. Spuren atheistischer Staatsideologie der SED anhand des Jugendweihe-Rituals
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,7
Autor
Jahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1273730
ISBN (Buch)
9783346717320
Sprache
Deutsch
Schlagworte
atheistisches, ostdeutschland, spuren, staatsideologie, jugendweihe-rituals
Arbeit zitieren
Eva Renz (Autor:in), 2021, Atheistisches Ostdeutschland. Spuren atheistischer Staatsideologie der SED anhand des Jugendweihe-Rituals, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1273730

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