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Pädagogisches Handeln zur Unterstützung von Kindern in einer Freispielsituation (Kindergarten)

Titel: Pädagogisches Handeln zur Unterstützung von Kindern in einer Freispielsituation (Kindergarten)

Ausarbeitung , 2020 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jasanta Jeschke (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich habe während des Freispieles beobachten können, dass einige Kinder sich schwer tun, zu Beginn eine Beschäftigung bzw. Spielpartner zu finden. Darum möchte ich durch gezielte Impulse den Kindern, die Hilfe dabei benötigen, das Hineinkommen ins Freispiel vereinfachen. Ebenfalls brauchen vor allem die Jüngeren und neu eingewöhnten Kinder noch Anleitung in das Spiel. Diese möchte ich durch Heranführen in die Bereiche unterstützten. Mir ist bei meinen Beobachtungen aufgefallen, dass die Kinder viel im Baubereich kreativ tätig sind. Aus diesem Grund möchte ich das Bedürfnis der Kinder nach Eigenaktivität und dem Nutzen der eigenen Kreativität unterstützen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Analyse der Freispielsituation

2. Rahmenbedingungen

2.1 Organisatorische Tagesplanung

2.2 Gruppenregeln

3. Ziele

4. Vorbereitung des Raumes oder (Spiel-)Bereichs

5. Pädagogisches Handeln aufgrund der Analyse der Freispielsituation

5.1 Wahrnehmung der Aufsicht

5.2 Erzieherrolle und sich daraus ergebende Handlungsweise und Impulse

5.3 Mögliche Situationen und Konflikte

6. Reflektion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, das Freispielverhalten von Kindern im Kinderhaus durch gezielte pädagogische Impulse zu begleiten und zu unterstützen, um Kindern bei der Findung einer Beschäftigung oder Spielpartnern zu helfen und ihre Eigenkreativität zu fördern.

  • Beobachtung und Analyse des kindlichen Spiels in verschiedenen Gruppenkonstellationen.
  • Strukturierung von Rahmenbedingungen und Tagesplanung im Kinderhaus.
  • Förderung der Eigenaktivität und Kreativität durch gezielte pädagogische Impulse.
  • Konfliktmanagement und Begleitung bei sozialen Interaktionen unter den Kindern.
  • Reflexion des eigenen erzieherischen Verhaltens und der Kommunikation.

Auszug aus dem Buch

1. Analyse der Freispielsituation

Ich beobachtete die Kinder während des Freispiels zwischen 09:00 Uhr bis 10:00 Uhr. Da ich anschließend mein Eingewöhnungskind begleitet habe. Zu Beginn meiner Beobachtung befanden sich im Haus fünfzehn Kinder, verteilt auf mehrere Bereiche. Fünf davon befanden sich draußen im Garten, Zwei saßen am Frühstücktisch, fünf in der Garderobe und die restlichen Drei befanden sich im Kreativbereich.

Die fünfer Jungs Gruppe spielten ohne Aufsicht im oberen Bereich des Gartens. Sodass sie gut sichtbar vom Kreativbereich, als auch von der Küche aus zu sehen waren. Sie beschäftigten sich gemeinsam. Indem sie zunächst Nüsse sammelten, diese aufknackten und die Guten gegessen haben. Anschließend spielten sie fangen und sind häufig gerutscht. Sie mussten mehrmals ermahnt werden, da sie unerlaubt gegen die Kinderhausregeln, trotz ihres Wissens, verstoßen haben. Schnell wurde sichtbar, dass die Männertruppe von J.H. und J.B. dominiert worden ist. Im Laufe des Spiels wurde erkennbar, dass sich die restlichen Drei den zwei dominierenden Jungs sich fügten oder teils für eine kurze Zeit jeder für sich alleine spielte.

In der Küche frühstückten zwei Kinder, die kurz vorher erst im Kinderhaus angekommen waren. Es war ein Dienstag und somit der Müsli Tag. Somit frühstückten die Kinder schnell ihr Müsli in aller Stille fertig und gingen anschließend ihre Zähne putzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Analyse der Freispielsituation: Das Kapitel dokumentiert über drei Beobachtungstage das Spielverhalten und die Gruppenkonstellationen der Kinder in verschiedenen Bereichen des Kinderhauses.

2. Rahmenbedingungen: Hier werden die organisatorische Tagesplanung sowie die geltenden Haus- und Gruppenregeln für das Freispiel erläutert.

3. Ziele: Die Ziele umfassen die Unterstützung beim Einstieg in das Freispiel, die Anleitung insbesondere jüngerer Kinder und die Förderung kreativer Eigenaktivität.

4. Vorbereitung des Raumes oder (Spiel-)Bereichs: Das Kapitel beschreibt, wie der Baubereich in der zweiten Etage für die pädagogische Aktivität vorbereitet wird.

5. Pädagogisches Handeln aufgrund der Analyse der Freispielsituation: Der Autor beschreibt hier die Aufsichtspflicht, die Rolle der Erzieherperson sowie den Umgang mit Konfliktsituationen.

6. Reflektion: Im letzten Kapitel werden die Beobachtungen und die gesetzten Ziele kritisch hinterfragt und das eigene pädagogische Handeln ausgewertet.

Schlüsselwörter

Freispiel, Kinderhaus, Beobachtung, Erzieherrolle, Gruppenkonstellationen, pädagogische Impulse, Eigenkreativität, Konfliktmanagement, Tagesplanung, Spielverhalten, soziale Interaktion, Eingewöhnung, Aufsichtspflicht, Reflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Es geht um die Beobachtung und pädagogische Begleitung von Kindern während der Freispielzeit im Kinderhaus sowie die Reflexion der eigenen Erzieherrolle.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die Analyse von Freispielsituationen, das Einhalten von Regeln, die Förderung der Kreativität und die Unterstützung bei der Spielpartnerfindung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Kindern den Einstieg in das Freispiel zu erleichtern und ihre Eigenaktivität durch gezielte Impulse zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die Methode der teilnehmenden Beobachtung und die anschließende pädagogische Reflexion des eigenen Handelns angewendet.

Was umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Beobachtungen, die Darstellung der Rahmenbedingungen, die Definition der pädagogischen Ziele sowie die Beschreibung des Handelns in der Praxis.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Freispiel, pädagogische Begleitung, Gruppenbeobachtung, Reflexion und Erzieherverhalten charakterisieren.

Wie geht die Autorin mit Konflikten zwischen den Kindern um?

Die Autorin beobachtet die Situation zunächst abwartend; bei Bedarf moderiert sie, hilft den Kindern, das Problem zu klären, oder setzt notwendige Konsequenzen durch.

Welche besondere Herausforderung ergibt sich durch die Eingewöhnung?

Die zeitgleiche Beobachtung und Eingewöhnung eines Kindes erforderte einen besonderen Fokus auf die Gruppendynamik und Spielbereiche, erzeugte aber auch Momente der Verständigung ohne gemeinsame Sprache.

Wie wird die Rolle der Erzieherin bei der Umsetzung von Impulsen definiert?

Die Erzieherin tritt als Partnerin auf Augenhöhe auf, die sich bei vertieftem Spiel zurücknimmt, aber Impulse gibt, wenn Kinder den Zugang zum Spiel noch nicht finden.

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Details

Titel
Pädagogisches Handeln zur Unterstützung von Kindern in einer Freispielsituation (Kindergarten)
Note
1,0
Autor
Jasanta Jeschke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
15
Katalognummer
V1273957
ISBN (PDF)
9783346731364
ISBN (Buch)
9783346731371
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pädagogisches handeln unterstützung kindern freispielsituation kindergarten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jasanta Jeschke (Autor:in), 2020, Pädagogisches Handeln zur Unterstützung von Kindern in einer Freispielsituation (Kindergarten), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1273957
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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