Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Lesen

Lesekompetenz im Deutschunterricht. Inwieweit fördern digitale Angebote die Lesekompetenz?

Titel: Lesekompetenz im Deutschunterricht. Inwieweit fördern digitale Angebote die Lesekompetenz?

Hausarbeit , 2022 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Denise Lenders (Autor:in)

Didaktik - Lesen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit soll der Fragestellung nachgegangen werden: Inwieweit fördern digitale Lernangebote die Lesekompetenz? Dabei wird auf die zwei digitalen Leseangebote "Antolin" sowie "Leseo" eingegangen. Die Hausarbeit führt durch einen theoretischen Hintergrund in die Thematik der Lesekompetenz ein und stellt deren unterschiedliche Ebenen dar. Anschließend wird auf die unterschiedlichen Konzepte für den Deutschunterricht nach Kruse eingegangen, wobei hier der Fokus auf die Leseförderung gelegt und vertieft wird. Nachdem die digitalen Lernangebote eingeführt sowie betrachtet worden sind, werden Chancen sowie Grenzen besprochen. Abschließend wird im Fazit ein Resümee diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lesekompetenz

2.1 Definition

2.2 Lesekompetenzdimensionen

3. Drei Konzepte für den Unterricht

3.1 Leseförderung

3.2 Lesetraining

3.3 Literarische Bildung

4. Förderung von Lesekompetenz anhand ausgewählter digitaler Angebote

4.1 Exkurs: Leseanimation

4.2 Antolin

4.3 Leseo

5. Chancen und Grenzen

6. Fazit

Zielsetzung & Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Fragestellung, inwieweit digitale Lernangebote die Lesekompetenz von Grundschülern fördern können. Dabei werden die zwei bekannten digitalen Leseangebote „Antolin“ und „Leseo“ im Hinblick auf ihren Mehrwert für den Deutschunterricht sowie ihre fachdidaktischen Potenziale und Limitierungen analysiert.

  • Grundlagen der Lesekompetenz und aktuelle Erklärungsmodelle
  • Didaktische Konzepte des Leseunterrichts (Leseförderung, Lesetraining, literarische Bildung)
  • Analyse der digitalen Plattformen „Antolin“ und „Leseo“
  • Chancen und Grenzen der Digitalisierung im Leseunterricht
  • Bedeutung der Lesesozialisation und extrinsischer vs. intrinsischer Motivation

Auszug aus dem Buch

4.2 Antolin

„Antolin“ ist eine seit 20 Jahren laufende und internetbasierte Plattform zur Leseförderung und gehört seit 2003 zu der Westermann Gruppe. Das Ziel mit dem „Antolin“ wirbt ist: „Ein Kind nimmt Bücher in die Hand, weil sie ein Teil seines Lebens sind, weil sie ihm Vergnügen bereiten! Ein Kind wächst heran zu einem Menschen, der mit offenen Augen durch's Leben geht, der zwischen den Zeilen liest, der zufrieden und belesen ist. Wir Eltern, Lehrer/innen und Autor/innen machen uns dafür stark, wir schieben die Kinder an, machen ihnen Mut, freuen uns mit ihnen und sind stolz auf sie. Antolin hilft dabei!“ (VGL. ANTOLIN C). Zunächst war Antolin ein kostenfreies Angebot, welches durch die rasante Verbreitung und Nutzung 2003 kostenpflichtig wurde. Die Kosten für eine Klassenlizenz betragen beispielsweise 49 € pro Jahr (Vgl. ANTOLIN, 2022 A). Abzurufen ist die Seite unter www.antolin.de.

Im Jahr 2002 entwickelte der Lehrer Albert Hoffmann das Leseförderportal „Antolin“ mit dem Ziel, Leseanreize zu schaffen sowie gleichzeitig die Leseleistung zu dokumentieren und zu belohnen. Die individuell angelegten „Lesekonten“ veranschaulichen dem Schüler oder der Schülerin die jeweilige Leseleistung und motivieren den Schüler oder die Schülerin zum Weiterlesen (VGL. ANTOLIN, 2021 B).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den fortschreitenden gesellschaftlichen Digitalisierungsprozess und dessen Einfluss auf das Leseverhalten sowie die Relevanz digitaler Angebote im Deutschunterricht.

2. Lesekompetenz: In diesem Kapitel wird der Begriff der Lesekompetenz theoretisch hergeleitet und anhand des Mehrebenenmodells nach Rosebrock und Nix detailliert differenziert.

3. Drei Konzepte für den Unterricht: Es werden die zentralen didaktischen Säulen der Leseförderung, des Lesetrainings und der literarischen Bildung erläutert, um den Rahmen für einen systematischen Leseunterricht zu spannen.

4. Förderung von Lesekompetenz anhand ausgewählter digitaler Angebote: Das Kapitel bietet eine Einführung in die Plattformen „Antolin“ und „Leseo“ und beschreibt deren Funktionsweisen sowie Ziele innerhalb des Bildungssystems.

5. Chancen und Grenzen: Hier werden die Potenziale der Programme als Leseanreiz den Herausforderungen und fachdidaktischen Bedenken, wie etwa der Gefahr einer extrinsischen Motivationssteuerung, gegenübergestellt.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion, die betont, dass digitale Angebote keine umfassende Förderung der Lesekompetenz ersetzen, sondern nur eine methodische Ergänzung darstellen können.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Leseförderung, Digitalisierung, Antolin, Leseo, Lesesozialisation, Deutschunterricht, Medienkompetenz, Lesemotivation, Mehrebenenmodell, Didaktik, Grundschule, Lesetraining, Literaturunterricht, Schulleistungsstudien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie digitale Lernangebote wie „Antolin“ und „Leseo“ im schulischen Kontext zur Förderung der Lesekompetenz bei Kindern eingesetzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der Definition der Lesekompetenz stehen die didaktischen Konzepte des Leseunterrichts sowie die Chancen und Kritikpunkte digitaler Medien bei der Leseanimation im Mittelpunkt.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Hauptfragestellung lautet: Inwieweit fördern digitale Lernangebote die Lesekompetenz bei Grundschulkindern?

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die auf Basis aktueller Fachliteratur und Schulleistungsstudien eine fachdidaktische Analyse der ausgewählten digitalen Medien vornimmt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Lesekompetenz, die Vorstellung didaktischer Unterrichtskonzepte und die detaillierte Vorstellung sowie kritische Prüfung der Lernplattformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind Lesekompetenz, Leseförderung, digitale Medien, Lesesozialisation und pädagogische Didaktik.

Welche Rolle spielt die Motivation beim Einsatz von „Antolin“?

Die Programme zielen darauf ab, durch spielerische Elemente und Belohnungspunkte Anreize zum Lesen zu schaffen, wobei die Autorin kritisch anmerkt, dass dies zu einer eher extrinsischen Motivation führen kann.

Wie unterscheidet sich „Leseo“ in der Aufgabenstellung von analogen Übungen?

„Leseo“ bietet digitale Interaktionen wie Lückentexte oder Suchbilder, die sich am IGLU-Kompetenzstufenmodell orientieren, während analoge Konzepte oft stärker auf das literarische Gespräch und freien Austausch setzen.

Warum betont die Autorin die Bedeutung des sozialen Austauschs?

Da digitale Programme oft individuell am Gerät bearbeitet werden, geht wertvolle Reflexion und der konstruktive soziale Austausch über den gelesenen Text verloren, welcher für eine tiefgreifende literarische Bildung essenziell ist.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lesekompetenz im Deutschunterricht. Inwieweit fördern digitale Angebote die Lesekompetenz?
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Veranstaltung
Lesen und Schreiben
Note
1,7
Autor
Denise Lenders (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
19
Katalognummer
V1274737
ISBN (PDF)
9783346719270
ISBN (Buch)
9783346719287
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutschunterricht Lesekompetenz Grundschule Lesen und Schreiben Fördern Digitale Leseangebote Antolin Leseo
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Denise Lenders (Autor:in), 2022, Lesekompetenz im Deutschunterricht. Inwieweit fördern digitale Angebote die Lesekompetenz?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1274737
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum