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Nachteilsausgleich und reduzierte individuelle Lernziele als integrative Maßnahmen in Schweizer Schulen

Titel: Nachteilsausgleich und reduzierte individuelle Lernziele als integrative Maßnahmen in Schweizer Schulen

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bauke Janssen (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit stellt den Nachteilsausgleich und reduzierte individuelle Lernziele als integrative Maßnahmen in Schweizer Schulen vor. Im weiteren Verlauf wird die qualitative Inhaltsanalyse als Methode zur Erfassbarkeit der Wahrnehmung dieser Maßnahmen untersucht.

Hierfür soll zunächst ein theoretischer Rahmen hergestellt werden, in welchem auf die Definition und Entwicklung der Integration und Inklusion in der Schweiz sowie integrative schulische Maßnahmen eingegangen wird. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf RILZ und NAG, da diese im Zentrum der genannten Studie stehen. Anschließend wird die Rolle der Schulleitenden in diesem Kontext dargestellt, um deren Position bzgl. der zu untersuchenden Studie zu begründen. Danach wird die Methode der qualitativen Inhaltsanalyse erläutert, bevor die Studie von Lozano et al. (2020) diskutiert wird. Hierbei werden zunächst dessen Ziel und Design ausgeführt, bevor das Vorgehen und die Ergebnisdarstellung kritisch reflektiert werden. Die abschließende Schlussbetrachtung fasst die gesammelten Ergebnisse zusammen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Rahmen

2.1 Integration als Bildungsauftrag an Schweizer Schulen

2.2.1 RILZ

2.2.2 NAG

2.3 Die Rolle von Schulleitenden im Kontext der Integration

3 Die Qualitative Inhaltsanalyse

4 Die Wahrnehmung der Chancen und Risiken von RILZ und NAG durch Schulleitende in der Schweiz: Eine Qualitative Untersuchung

4.1 Ziel und Design der untersuchten Studie

4.2 Reflexion des Vorgehens und der Ergebnisse

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung der qualitativen Inhaltsanalyse als methodischer Zugang, um die Wahrnehmung von Chancen und Risiken bei der Umsetzung integrativer Maßnahmen (Nachteilsausgleich und reduzierte individuelle Lernziele) durch Schulleitende in der Schweiz darzustellen.

  • Definition und Entwicklung von Integration und Inklusion im Schweizer Bildungssystem
  • Analyse der integrativen Maßnahmen RILZ und NAG in ihrer schulischen Praxis
  • Reflektion der Rolle und Verantwortung von Schulleitenden bei der Implementierung integrativer Prozesse
  • Methodologische Evaluierung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung empirischer Daten

Auszug aus dem Buch

2.1 Integration als Bildungsauftrag an Schweizer Schulen

Für die Gestaltung von Bildungsangeboten wird spätestens seit der Weltkonferenz Pädagogik für besondere Bedürfnisse: Zugang und Qualität durch die UNESCO im Jahr 1994 eine eindeutige inklusive und integrative Ausrichtung gefordert (vgl. UNESCO, 1994, S. 2 ff.). Das Ziel ist es, eine Schule für alle SuS und eine verbesserte Integration von Minderheiten zu ermöglichen. Die Integration definiert sich hier dadurch, dass SuS unabhängig vom Geschlecht, sozialer Herkunft, Leistung oder Einschränkung in eine Schule integriert werden, welche für die Allgemeinheit geschaffen wurde (vgl. Strasser, 2006, S.7). Dieser Prozess unterscheidet sich von der Separation, welche impliziert, dass ein Teil der SuS, bei welchem spezielle Merkmale festgestellt werden (z.B. Leistungsschwäche, geistige Behinderungen), einer gesonderten Klasse oder Schule zugewiesen wird (vgl. ebd.; SZH 2022, o.S.). Die Inklusion wird in der Regel als Ziel beschrieben, in dessen Richtung sich die Gesellschaft und ganze Systeme entwickeln sollen. „[D]ie Vielfalt ist Normalität“ (SZH, 2022, o.S.) - was bedeutet, dass Schulen von Beginn an Minderheiten in ihre Angebote einschließen und einen Ausschluss nicht in Betracht ziehen sollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass integrative schulische Maßnahmen mit Spannungsfeldern behaftet sind, und erörtert die Forschungsfrage zur Eignung der qualitativen Inhaltsanalyse.

2 Theoretischer Rahmen: Das Kapitel klärt die Begriffe Integration und Inklusion im Schweizer Kontext und beleuchtet die Maßnahmen RILZ und NAG sowie die Rolle der Schulleitenden.

3 Die Qualitative Inhaltsanalyse: Hier werden die wissenschaftlichen Grundlagen und die methodischen Prinzipien der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring dargelegt.

4 Die Wahrnehmung der Chancen und Risiken von RILZ und NAG durch Schulleitende in der Schweiz: Eine Qualitative Untersuchung: Dieses Kapitel verknüpft die methodische Analyse mit der empirischen Studie von Lozano et al. und reflektiert deren Vorgehen.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, wie die gewählte Forschungsmethode dazu beigetragen hat, die Schulleiter-Perspektive auf integrative Maßnahmen wissenschaftlich aufzuarbeiten.

Schlüsselwörter

Integration, Inklusion, Nachteilsausgleich, NAG, RILZ, Reduzierte individuelle Lernziele, qualitative Inhaltsanalyse, Schulleitung, Schweizer Schulen, Chancengleichheit, Bildungsauftrag, qualitative Forschung, pädagogische Praxis, Schulmanagement, Sonderpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und methodischen Erfassbarkeit von integrativen Maßnahmen an Schweizer Schulen, speziell dem Nachteilsausgleich und reduzierten individuellen Lernzielen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die Themenfelder umfassen die rechtliche und pädagogische Verankerung der Integration in der Schweiz, die praktische Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen und die evaluierende Perspektive von Schulleitenden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Evaluation der qualitativen Inhaltsanalyse als geeignete Methode, um komplexe Wahrnehmungen von Schulleitenden hinsichtlich der Chancen und Risiken integrativer Maßnahmen abzubilden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird die qualitative Inhaltsanalyse (QI) nach Mayring verwendet, um die von Lozano et al. erhobenen Daten zu diskutieren und methodisch zu reflektieren.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu RILZ und NAG sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Studie von Lozano et al. (2020).

Wodurch zeichnet sich die Arbeit aus?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von theoretischem Diskurs über Inklusion mit der methodenkritischen Analyse eines konkreten Forschungsprojekts aus.

Welche Risiken ergeben sich laut den befragten Schulleitenden bei der Anwendung von RILZ?

Schulleitende nennen insbesondere das Risiko der Überforderung durch Lernzielreduktion, mögliche Stigmatisierung der Schülerinnen und Schüler sowie Schwierigkeiten bei der sozialen Integration in die Klasse.

Warum wird im Kontext des NAG die Abgrenzung zwischen Behinderung und Normalität als problematisch angesehen?

Da Störungsbegriffe einem stetigen gesellschaftlichen Wandel unterliegen, besteht bei der Vergabe des Nachteilsausgleichs stets das Risiko einer Ungleichbehandlung oder unberechtigten Bevorzugung.

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Details

Titel
Nachteilsausgleich und reduzierte individuelle Lernziele als integrative Maßnahmen in Schweizer Schulen
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,0
Autor
Bauke Janssen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1274892
ISBN (PDF)
9783346724564
ISBN (Buch)
9783346724571
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nachteilsausgleich reduzierte individuelle lernziele integrative maßnahmen schweizer schulen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bauke Janssen (Autor:in), 2021, Nachteilsausgleich und reduzierte individuelle Lernziele als integrative Maßnahmen in Schweizer Schulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1274892
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Leseprobe aus  22  Seiten
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