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Metaphern in der Fußballberichterstattung zur WM 2006

Ein deutsch-polnischer Vergleich

Title: Metaphern in der Fußballberichterstattung  zur WM 2006

Bachelor Thesis , 2006 , 75 Pages , Grade: 1,1

Autor:in: Julian Gröger (Author)

Cultural Studies - Miscellaneous
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(polnisch)
Streszczenie
W tej pracy zostanie przeanalizowane używanie metafor w celu wyjaśnienia lub skomento¬wania konkretnego meczu piłki nożnej zarówno w języku polskim jak i niemieckim. Ta praca jest studium kontrastywnych porównań językoznawczych. Zostaną tutaj przedstawione różne teorie metafor pod wzglem paradigmy lingwistycznej. Od Arystotelesa do Lakoffa/Johnsona metafora była definiowana i interpretowana na różne sposoby: od dającej się opisać figury retorycznej do elementu języka codziennego, który w dużym stopniu wpływa na nasze myślenie i postępowanie. Weinrich (1976) zbadał, że używane metafory można podsumować jako tak zwane Bildfelder (pole obrazów). Określone Bildfelder służą określonym przed¬miotom albo stanom jako Bildspender (dawca obrazów). W piłce nożnej te pola to przede wszystkim wojna/walka, praca i teatr. Lingwistyka kognitywna na czele z Georgem Lakoffem jako jej najważniejszym przedstawicielem stwierdza, że te wyżej wymienione pola mówią dużo o tym jak i co myślimy o piłce nożnej. Dlatego warto jest zająć się porównaniem metafor używanych w polskich i niemickich mediach. Metodą badawczą jest tutaj analiza i ocena komentarzy dotyczących meczu Polska-Niemcy podczas Mistrzostw Świata w piłce hożnej 2006 na podstawie telewizyjnych relacji na żywo jak i artykułów z gazet z dnia następnego. Weinrich postawił tezę wspólnych pól obrazów cywilizacji zachodu (abendländischen Bildfeldgemeinschaft). Jego teza zakłada, że używane w Europie koncepcje metaforyczne występują w wielu językach. Dlatego rzadziej dochodzi do nieporozumień międzykulturowych, które powstają przez używanie metafor. Także to studium może zasadniczo potwierdzić tą tezę. W wymiarze makro najczęściej używane obrazy są identyczne. Natomiast istnieją znaczne różnice w wewnętrznej strukturze tych obrazów. Jednak analizowane materiały dotyczące jednego konkretnego meczu są zbyt ograniczone, a także zbyt specyficzne, aby móc jednoznacznie stwierdzić ogólne zdanie. Powody tego organiczenia mogą leżeć w specyfice tego konkretnego meczu.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort:

1. Einleitung

1.1 Die Metapher – Eingangsfragen zur Definition

1.2 Schwierigkeit Sprachvergleich

1.3 Völkerpsychologie

2. Theorien der Metapher

2.1 Metaphernverständnis der antiken Rhetorik

2.2 Die Metapher in der modernen Semantik – Interaktionstheorie

2.3 Metaphernverständnis der Textlinguistik – Kontext- und Konterdeterminationstheorie

2.4 Metaphernverständnis der kognitiven Linguistik

2.4.1 Regularitäten der Bildlichkeit – Semantische Klassifizierung der Metapher

2.4.2 Weinrichs Kulturkreisbehauptung

3. Methodik

3.1 Wahl des Analysekorpus

3.2 Methoden der Korpusanalyse

4. Fußball und Sprache

4.1 Die Fernsehreportage

4.2 Die Fußballlexik

5. Die Untersuchung - Metaphorik in der deutschen und polnischen Fußballberichterstattung

5.1 Metaphorik des Krieges/Kampfes

5.2 Metaphorik der Arbeit/ des Handwerks

5.3 Metaphorik der Maschine

5.4 Metaphorik des Theaters

5.5 Metaphorik der Kommunikation/ der Beziehung

5.6 Übersicht und restliche Bildfelder

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Verwendung von Metaphern in der deutschen und polnischen Fußballberichterstattung während der Weltmeisterschaft 2006. Ziel ist es, durch einen kontrastiven Sprachvergleich Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der metaphorischen Konzeptualisierung des Fußballspiels zu identifizieren und die Frage zu beantworten, ob die Art der Metaphorik Rückschlüsse auf das jeweilige Verständnis des Fußballs oder kulturelle Hintergründe zulässt.

  • Theoretische Grundlagen der Metaphernforschung (antike Rhetorik, Interaktionstheorie, Textlinguistik, kognitive Linguistik)
  • Kontrastive Analyse der Metaphorik in deutschen und polnischen Live-Reportagen und Presseberichten
  • Identifikation und Vergleich bedeutender Bildfelder (z.B. Krieg/Kampf, Arbeit, Maschine, Theater)
  • Untersuchung der Rolle kultureller Traditionen bei der Bildung von Metaphern
  • Reflektion über die Variabilität und Konventionalisierung von Sprachbildern im Fußball

Auszug aus dem Buch

2.4 Metaphernverständnis der kognitiven Linguistik

Die kognitive Linguistik fußt auf der paradigmatischen Grundüberzeugung, dass Sprache nicht als autonome arbiträre Struktur angemessen beschrieben werden kann, sondern vielmehr in enger Abhängigkeit mit der menschlichen Kognition zu betrachten ist. Konkret verfolgen Ansätze der kognitiven Linguistik zwei Hauptziele: Einerseits suchen sie aus sprachlichen Strukturen Rückschlüsse für den Aufbau der Denkstrukturen zu ziehen, andererseits dienen der kognitiven Linguistik umgekehrt Erkenntnisse über den Aufbau der menschlichen Kognition zur Erklärung sprachlicher Tatsachen (vgl. Linke u.a. 2004: 98ff.). Die im Zuge der kognitiven Wende (Schwarz 2 1996:13-15) vollzogene enge Verknüpfung von Sprache und Denken ist dabei als Gegenreaktion zu einer rein strukturalistischen Linguistik zu verstehen, welche die Autonomie des Sprachlichen betonte. Ludwig Wittgenstein hat hierfür philosophisch einige Vordenkleistungen vollbracht, wenn bei ihm etwa von der „Verhexung unseres Verstandes durch die Sprache“ (Wittgenstein 1971) die Rede ist.

Der metaphorische Prozess, in dem auf der Ebene der Sprache beispielsweise Abstraktes durch konkret Fassbares ausgedrückt wird, ist folglich für die kognitive Linguistik keine ausschließliche Angelegenheit sprachlich konventionalisierter Gebrauchsregeln, sondern er gehorcht in idealer Weise dem Postulat kognitiver Motiviertheit der Sprache. Denn wenn unser Denken, wie es die Kognitionsforschung nahe legt, durch Bildhaftigkeit geprägt ist, dann ist die Allgegenwart der Metapher dafür das beste Indiz. Und dann ist umgekehrt „die Analyse der sprachlichen Metaphern der ideale Weg zur Erschließung mentaler bildhafter Konzeptualisierungen“ (Osthus 2000: 102). Die Metapher wird in der kognitiven Linguistik als sprachlicher Reflex menschlicher Denkprozesse begriffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in die Thematik der Metaphorik im Fußball ein, skizziert die methodischen Herausforderungen eines Sprachvergleichs und stellt erste Definitionen sowie theoretische Ansätze vor.

2. Theorien der Metapher: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Metapherntheorien, von der antiken Rhetorik über die Interaktions- und Textlinguistik bis hin zur kognitiven Linguistik.

3. Methodik: Hier werden die Auswahlkriterien für das Analysekorpus (Deutschland-Polen, WM 2006) sowie die korpuslinguistischen Methoden zur Auswertung und Interpretation dargelegt.

4. Fußball und Sprache: Dieses Kapitel beleuchtet die Besonderheiten der Fußballberichterstattung im Fernsehen und die Rolle der Fachlexik in der Sportberichterstattung.

5. Die Untersuchung - Metaphorik in der deutschen und polnischen Fußballberichterstattung: Das Hauptkapitel präsentiert die detaillierte Analyse und den Vergleich der identifizierten Bildfelder, wie Krieg, Arbeit, Maschine und Theater.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Hypothesen, diskutiert die Ergebnisse des Sprachvergleichs und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsperspektiven.

Schlüsselwörter

Metapher, Fußball, Fußballberichterstattung, Sprachvergleich, kontrastive Linguistik, kognitive Linguistik, Bildfelder, WM 2006, Kriegsmetaphorik, Arbeitsmetaphorik, Fernsehreportage, Sprachbild, Semantik, Textlinguistik, Kulturkreis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Verwendung von Metaphern in der deutschen und polnischen Fußballberichterstattung am Beispiel des WM-Spiels Deutschland gegen Polen im Jahr 2006.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit behandelt die Theorie der Metapher, kontrastive Linguistik, Fußball als soziales und kulturelles Phänomen sowie die sprachliche Gestaltung von Live-Reportagen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Metapherngebrauch beider Sprachen zu finden und zu prüfen, ob sich daraus kulturell bedingte Konzepte des Fußballs ableiten lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine kontrastive Analyse unter Anwendung der Bildfeldtheorie nach Harald Weinrich sowie Erkenntnisse der kognitiven Linguistik und Korpuslinguistik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse spezifischer Bildfelder wie Krieg/Kampf, Arbeit/Handwerk, Maschine, Theater sowie Kommunikation und Beziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Metapher, Kontrastive Linguistik, Fußball, Bildfelder, WM 2006, Sprachvergleich, Kognitive Linguistik und Fußballberichterstattung.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Krieg" und "Arbeit" eine Rolle?

Diese Bildfelder zeigen die stärksten Unterschiede zwischen den Sprachen; während im Polnischen die kriegerische Metaphorik dominiert, weisen deutsche Kommentare eine stärkere Affinität zur Arbeitsmetaphorik auf.

Welche Rolle spielt die Fernsehreportage bei der Metaphernproduktion?

Der Reporter nutzt Metaphern als dramatisches Gestaltungsmittel, um das Spiel für das Fernsehpublikum unterhaltsam und verständlich zu machen und den emotionalen Gehalt zu steigern.

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Details

Title
Metaphern in der Fußballberichterstattung zur WM 2006
Subtitle
Ein deutsch-polnischer Vergleich
College
European University Viadrina Frankfurt (Oder)
Course
Die Kultur des Fußballs
Grade
1,1
Author
Julian Gröger (Author)
Publication Year
2006
Pages
75
Catalog Number
V127498
ISBN (eBook)
9783640341795
ISBN (Book)
9783640341832
Language
German
Tags
Metaphern Fußballberichterstattung Vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julian Gröger (Author), 2006, Metaphern in der Fußballberichterstattung zur WM 2006, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127498
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