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Neuer Institutionalismus und der Property-Rights-Ansatz in der Wirtschaftstheorie [Seminararbeit plus Präsentation]

Titre: Neuer Institutionalismus und der Property-Rights-Ansatz in der Wirtschaftstheorie [Seminararbeit plus Präsentation]

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2003 , 32 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Dirk Backen (Auteur)

Economie politique - Microéconomie, en général
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Résumé Extrait Résumé des informations

[...] Jeder von uns hat täglich und ständig etwas mit diesen so genannten „Property Rights“ zu
tun, denn gerade in einer Marktwirtschaft, wie die unsere, spielen die Rechte an einem
materiellen oder immateriellen Gut eine sehr große Rolle.
Kauft man sich auf dem Weg zur Uni eine Zeitung, hat man soeben das Recht der Nutzung
erworben, aber ein Recht zur Vervielfältigung für gewerbliche Zwecke hat man nicht
bekommen.
Somit ist es wichtig zu wissen, welche Rechte man an einem Gut besitzt und welche nicht,
wenn man eine Weiterverwertung beabsichtigt.
Mit dem Begriff an sich, den Grundannahmen, der Verteilung, den verschiedenen
Ausgestaltungen von Property Rights und dessen Missbrauch, beschäftige ich mich im 3.
Kapitel dieses Proseminars.
Diese Rechte müssen allerdings erst einmal auf die Wirtschaftsubjekte einer
Volkswirtschaft verteilt werden, nicht immer ist es so einfach wie bei einem Zeitungskauf.
Man stelle sich einmal die Produktion von einem Musikstück vor, an dem mehrere
Menschen und eventuell auch Firmen beteiligt sind.
So muss im Vorfeld bereits geklärt werden, wer welchen Anteil vom Gewinn – fest oder
variabel erhält, wer das Recht an der Vermarktung hat und wie lang das gelten soll.
Dies wird alles durch Verträge festgelegt und von so genannten Institutionen überwacht.
Mitte der sechziger Jahre entwickelte Ronald H. Coase die neoklassische Theorie zum
„Neuen Institutionalismus“ weiter. Coase stellt die Zusammenhänge und Abhängigkeiten
zwischen ökonomischen Handelns und den gesetzten Rechtsnormen, sowie den
institutionellen Vorraussetzungen dar. Auf den „Neuen Institutionalismus“ werde ich im Folgenden Kapitel kurz eingehen, um die
Einordnung der Property Rights Theorie als Teilgebiet des „Neuen Institutionalismus“ zu
ermöglichen.
Im dritten Kapitel möchte ich die Anwendung der Property-Rights-Theorie kurz berühren.
Eine ausführlichere Darstellung dieses Gebietes würde den Rahmen dieser Arbeit deutlich
sprengen. Die Property-Rights-Theorie spielt nicht nur bei öffentlichen Gütern und externen
Effekten eine große Rolle, sondern auch in der Unternehmenstheorie. Auf letzteres werde
ich nicht mehr eingehen, ebenso nicht auf die sehr aktuelle und momentan immer wieder
diskutierte Bedeutung der Property-Rights-Theorie auf bezüglich Urheberrechte der
elektronischen Informationsprodukte. Dies sind zwar zwei sehr interessante Themen, doch
würde jedes von ihnen eigenständige Arbeiten erfordern.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. NEUER INSTITUTIONALISMUS

2.1 ZUM INSTITUTIONSBEGRIFF IN DER ÖKONOMIE

2.2 ENTSTEHUNG VON INSTITUTIONEN

2.3 ENTSTEHUNG DES NEUEN INSTITUTIONALISMUS

2.4 FORSCHUNGSZWEIGE DES NEUEN INSTITUTIONALISMUS

3. DIE PROPERTY-RIGHTS-THEORIE

3.1 PROPERTY RIGHTS

3.2 ANNAHMEN DER PROPERTY-RIGHTS-THEORIE

3.2.1 Individuelle Nutzenfunktion

3.2.2 Begrenzte Rationalität

3.2.3 Opportunismus

3.2.4 Schutz von Verfügungsrechten

3.2.5 Existenz von Transaktionskosten

3.3 MERKMALE VON VERFÜGUNGSRECHTEN

3.3.1 Arten der Nutzungsmöglichkeit

3.3.2 Verteilung und weitere Ausgestaltung von Property Rights

3.3.3 Exklusive Verfügungsrechte

3.3.4 Verfügungsrechte und Haftung

3.3.5 Verfügungsmacht

3.4 TRANSAKTIONSKOSTEN UND TRANSAKTIONSKOSTENTHEORIE

3.4.1 Wichtige Zusammenhänge in Verbindung mit Transaktionskosten

4. ANWENDUNGSBEREICHE DER PROPERTY-RIGHTS-THEORIE

4.1 PROPERTY RIGHTS UND ÖFFENTLICHE GÜTER

5. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über den Property-Rights-Ansatz als Teilgebiet des Neuen Institutionalismus und beleuchtet die ökonomische Bedeutung der Spezifikation von Verfügungsrechten. Ziel ist es, die Wirkungsweise dieses Ansatzes in der Wirtschaftstheorie zu erläutern und dessen Anwendung, insbesondere bei der Internalisierung externer Effekte, zu verdeutlichen.

  • Grundlagen des Neuen Institutionalismus und der Institutionenökonomik
  • Konzeptionelle Analyse der Property-Rights-Theorie und ihrer Annahmen
  • Systematik der Verfügungsrechte und deren ökonomische Merkmale
  • Rolle von Transaktionskosten bei der Durchsetzung von Verträgen
  • Anwendung des Ansatzes zur Analyse öffentlicher Güter und externer Effekte

Auszug aus dem Buch

3.1 Property Rights

Der Begriff „Property Rights“ ist nicht ganz eindeutig definiert. Die wörtliche Übersetzung (=Eigentumsrechte) trifft den Sinn nicht. Oft wird der Begriff „Property Rights“ in der Fachliteratur beibehalten.

Weitere Bezeichnungen für Property Rights sind Handlungs-, Vermögens-, Eigentums-, Besitz- und Nutzungsrechte. Am Treffendsten wird Property Rights in der deutschen Literatur mit „Verfügungsrechten“ gleichgesetzt.

In dieser Arbeit verwende ich die Begriffe Verfügungsrechte und Property Rights, beide und als Synonym für einander.

Die Property-Rights-Theorie geht genauso, wie der „Neue Institutionalismus“ von der Kritik am neoklassischen Modell aus, setzt aber speziell bei den sozialen Institutionen an. Das Hauptanliegen des Property-Rights-Ansatzes besteht darin, den Einfluss von sozial anerkannten, auf Konvention, Tradition, gesetztem Recht oder auf Verträgen beruhenden institutionellen Handlungsbeschränkungen auf wirtschaftliche Probleme zu erklären.

Wie bei den anderen genannten Zweigen des „Neuen Institutionalismus“, analysiert auch der Property-Rights-Ansatz die Funktionen und die Verbesserung von Institutionen.

Die Verteilung dieser Verfügungsrechte und der Umgang mit ihnen bilden den Kern der Property-Rights-Theorie. So sind Güter, ob immateriell oder materiell, nicht weiter von ökonomischen Belang, sondern vielmehr die mit ihnen verbundenen Rechte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Property Rights und Einordnung in den Kontext der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

2. NEUER INSTITUTIONALISMUS: Darstellung der theoretischen Grundlagen, Entstehung von Institutionen und Übersicht der verschiedenen Forschungszweige des Neuen Institutionalismus.

3. DIE PROPERTY-RIGHTS-THEORIE: Eingehende Erläuterung der Theorie, ihrer zentralen Annahmen, der Merkmale von Verfügungsrechten sowie der Bedeutung von Transaktionskosten.

4. ANWENDUNGSBEREICHE DER PROPERTY-RIGHTS-THEORIE: Untersuchung der Anwendbarkeit des Ansatzes, mit besonderem Fokus auf öffentliche Güter und die Internalisierung externer Effekte.

5. SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende kritische Würdigung des Property-Rights-Ansatzes und dessen Bedeutung für die ökonomische Analyse.

Schlüsselwörter

Neuer Institutionalismus, Property Rights, Verfügungsrechte, Transaktionskosten, Institutionenökonomik, öffentliche Güter, externe Effekte, Internalisierung, Coase-Theorem, Eigentumsrechte, Nutzenfunktion, begrenzte Rationalität, Opportunismus, Wirtschaftslehre

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Property-Rights-Ansatz und dessen Einordnung in den Neuen Institutionalismus innerhalb der Wirtschaftstheorie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die ökonomische Definition von Verfügungsrechten, die Bedeutung von Transaktionskosten sowie die Analyse von Anreizstrukturen bei der Nutzung von Gütern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Property-Rights-Ansatz zu umreißen und aufzuzeigen, wie institutionelle Rahmenbedingungen das wirtschaftliche Handeln und die Effizienz beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Literatur zum Neuen Institutionalismus, ergänzt durch grafische Modelle wie die Edgeworth-Box zur Veranschaulichung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen und Annahmen der Theorie (wie Opportunismus und begrenzte Rationalität) sowie deren Anwendung auf öffentliche Güter.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Property Rights, Institutionen, Transaktionskosten, externe Effekte und die Internalisierung von Problemen im Wirtschaftsgefüge.

Was besagt die Alchian-Parabel?

Die Parabel illustriert die „Verdünnung“ von Eigentumsrechten: Wenn Gewinne in einer großen Gruppe geteilt werden müssen, sinkt der individuelle Anreiz zur effizienten Arbeitsleistung.

Wie erklärt die Theorie das Problem öffentlicher Güter?

Öffentliche Güter leiden laut Theorie unter fehlenden exklusiven Verfügungsrechten, was häufig zu Übernutzung und ineffizientem Ressourceneinsatz führt.

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Résumé des informations

Titre
Neuer Institutionalismus und der Property-Rights-Ansatz in der Wirtschaftstheorie [Seminararbeit plus Präsentation]
Université
University of Hamburg  (Wirtschaftswissenschaften)
Cours
VWL Proseminar
Note
2,3
Auteur
Dirk Backen (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
32
N° de catalogue
V12751
ISBN (ebook)
9783638185585
Langue
allemand
mots-clé
Neuer Institutionalismus Property-Rights-Ansatz Wirtschaftstheorie Präsentation] Proseminar
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dirk Backen (Auteur), 2003, Neuer Institutionalismus und der Property-Rights-Ansatz in der Wirtschaftstheorie [Seminararbeit plus Präsentation], Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12751
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Extrait de  32  pages
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