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Staatliche Kapitalbeteiligung an Unternehmen - ein Instrument der Wirtschaftsförderung?

Título: Staatliche Kapitalbeteiligung an Unternehmen - ein Instrument der Wirtschaftsförderung?

Trabajo Escrito , 2022 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Steffen Baumüller (Autor)

Economía - Otros
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Das Ziel dieser Arbeit ist die Beantwortung der Frage, ob staatliche Unternehmensbeteiligungen in kleinen und mittleren Unternehmen ein geeignetes Instrument der Wirtschaftsförderung darstellen. Zunächst werden die grundlegenden Begriffe Beteiligungskapital, KMU und Wirtschaftsförderung definiert. Dabei wird auch auf die Oberziele der Wirtschaftsförderung eingegangen. Anschließend dient Kapitel 3 dazu, die verschiedenen Formen der Beteiligung zu erläutern. In Kapitel 4 werden die Förderprogramme der Beteiligungsgesellschaften Bayern Kapital und der bayerischen Beteiligungsgesellschaft als Anschauungsbeispiele vorgestellt.

Das fünfte Kapitel befasst sich mit den einhergehenden positiven sowie negativen Auswirkungen der staatlichen Unternehmensbeteiligung. Anschließend werden die gesammelten Argumente reflektiert und im Rahmen der Wirtschaftsförderung bewertet. Zuletzt werden die Ergebnisse in einem Fazit zusammengefasst. Anzumerken ist, dass die folgende wissenschaftliche Arbeit sich nicht mit staatlichen Kapitalbeteiligungen an großen Unternehmen beschäftigt, da der deutsche Mittelstand in dieser Arbeit im Vordergrund stehen soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Definition staatliches Beteiligungskapital

2.2 Definition der KMU

2.3 Definition und Ziele der Wirtschaftsförderung

3. Möglichkeiten der Kapitalbeteiligung

4. Vorstellung von ausgewählten Förderprogrammen

4.1 Bayerische Beteiligungsgesellschaft

4.2 Bayern Kapital

5. Analyse der Auswirkungen und Bewertung der staatlichen Kapitalbeteiligung

5.1 Probleme und negative Auswirkungen

5.2 Vorteile und Chancen

5.3 Abschließende Bewertung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu analysieren, ob staatliche Unternehmensbeteiligungen an kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein geeignetes Instrument der Wirtschaftsförderung darstellen, um unter anderem den Mangel an verfügbarem Wagniskapital in Deutschland zu addressieren.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen (Beteiligungskapital, KMU, Wirtschaftsförderung)
  • Möglichkeiten und Formen der Kapitalbeteiligung (offene vs. stille Beteiligung)
  • Vorstellung staatlicher Förderprogramme (BayBG und Bayern Kapital)
  • Analyse der positiven und negativen Auswirkungen staatlicher Beteiligungen
  • Diskussion der Rolle staatlicher Akteure in der Marktwirtschaft

Auszug aus dem Buch

5.1 Probleme und negative Auswirkungen

Die Wirtschaftsförderung mithilfe staatlicher Beteiligungsgesellschaften weist gewisse Defizite auf. Zum einen bedeutet die Beteiligungsfinanzierung für Unternehmen höhere Kosten, da Eigenkapital in der Regel teurer ist als Fremdkapital. Die Bereitstellung von Eigenkapital ist für den Investor mit einem höheren Risiko verbunden als die Fremdkapitalfinanzierung. Je nach Rechtsform haftet der Eigenkapitalgeber nur mit seiner Einlage oder gegebenenfalls mit seinem privaten Vermögen. Auch werden Fremdkapitalgeber bei einer Insolvenz vorrangig behandelt. Für dieses höhere Risiko lässt sich der Eigenkapitalgeber durch eine sogenannte „Risikoprämie“ entschädigen. Die Risikoprämie ist höher als der Zinssatz bei einem klassischen Kredit.

Ein weiteres Problem für Unternehmer besteht im Verlust von Unabhängigkeit, die mit dem Verkauf von Unternehmensbeteiligungen einhergeht. Auch wenn für staatliche Beteiligungsgesellschaften das primäre Ziel die Wirtschaftsförderung und nicht Renditeoptimierung ist, muss davon ausgegangen werden, dass staatliche Akteure ihre Interessen genauso vertreten wie Private-Equity-Gesellschaften.

Einer der Hauptproblematiken bei einer staatlichen Kapitalbeteiligung ist, dass es sich hierbei um einen aktiven Staatseingriff in die Marktwirtschaft handelt. In gewissen Förderprogrammen wie z. B. der Seedsfonds Bayern sowie der Seedsfonds Bayern extended wird der Tatbestand der staatlichen Beihilfe für Unternehmensneugründungen nach Artikel 22 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission erfüllt. Bei staatlichen Beihilfen handelt es sich um eine Unterform der Subvention, bei der der Staat geldliche und geldwerte Vorteile bestimmten Zielgruppen ohne Gegenleistung gewährt. Subventionen sind jedoch umstritten unter Ökonomen. Einer der Kritikpunkte ist die Verminderung der Wettbewerbsfähigkeit der subventionierten Akteure.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit identifiziert die schwach ausgeprägte Gründerszene in Deutschland und führt die staatliche Förderung durch Beteiligungskapital als potenzielles Instrument zur Stärkung des Mittelstands ein.

2. Theoretische Grundlagen: Hier werden die relevanten Fachbegriffe wie Beteiligungskapital, KMU sowie die Ziele der staatlichen Wirtschaftsförderung theoretisch fundiert definiert.

3. Möglichkeiten der Kapitalbeteiligung: Das Kapitel erläutert die verschiedenen Finanzierungsformen, insbesondere den Unterschied zwischen offener und stiller Beteiligung als Mezzanine-Finanzierung.

4. Vorstellung von ausgewählten Förderprogrammen: Es werden konkrete Anschauungsbeispiele staatlicher Akteure, namentlich der Bayerischen Beteiligungsgesellschaft (BayBG) und der Bayern Kapital GmbH, vorgestellt.

5. Analyse der Auswirkungen und Bewertung der staatlichen Kapitalbeteiligung: Dieses Kapitel diskutiert kritisch die Probleme staatlicher Interventionen (z. B. Subventionsproblematik) und stellt diese den Chancen, wie Beschäftigungswachstum und Zugang zu Netzwerken, gegenüber.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass die Vorteile staatlicher Kapitalbeteiligung die negativen Aspekte überwiegen und das Instrument eine sinnvolle Ergänzung zur Stärkung der Gründerkultur darstellt.

Schlüsselwörter

Staatliche Kapitalbeteiligung, Wirtschaftsförderung, KMU, Beteiligungskapital, Venture Capital, Wagniskapital, Mittelstand, Unternehmensfinanzierung, Eigenkapital, Bayerische Beteiligungsgesellschaft, Bayern Kapital, Subventionen, Existenzgründung, Beteiligungsformen, Risikokapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die staatliche Kapitalbeteiligung an kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ein geeignetes Instrument der Wirtschaftsförderung darstellt.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die Definitionen von Beteiligungskapital und KMU, die verschiedenen Formen der Kapitalbeteiligung sowie die spezifische Rolle staatlicher Förderprogramme in Bayern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu evaluieren, ob Unternehmensbeteiligungen durch den Staat geeignet sind, um das Wachstum und die Innovationsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, der Auswertung von Studien sowie der Untersuchung von Praxisbeispielen staatlicher Fördervehikel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen gelegt, danach die Förderprogramme von BayBG und Bayern Kapital detailliert vorgestellt und schließlich die Vor- und Nachteile der staatlichen Beteiligung analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Beteiligungskapital, Wagniskapital, KMU und Wirtschaftsförderung geprägt.

Inwiefern unterscheidet sich die staatliche Beteiligung von privatem Private-Equity?

Während private Gesellschaften primär gewinnorientiert handeln und unter Exitdruck stehen, ist das Ziel staatlicher Programme die Wirtschaftsförderung, was oft langfristigere Engagements ermöglicht.

Welche Rolle spielen die Fördergesellschaften BayBG und Bayern Kapital?

Diese Gesellschaften fungieren als staatliche Fördervehikel, die gezielt Eigenkapital bzw. Mezzanine-Kapital in junge Technologieunternehmen und Mittelständler investieren.

Was kritisiert der Verfasser an staatlichen Beteiligungen?

Der Verfasser sieht insbesondere den aktiven Staatseingriff in die Marktwirtschaft kritisch, da dieser (z. B. durch Subventionscharakter) Wettbewerbsverzerrungen oder Verdrängungseffekte verursachen kann.

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Detalles

Título
Staatliche Kapitalbeteiligung an Unternehmen - ein Instrument der Wirtschaftsförderung?
Universidad
University of Applied Sciences Deggendorf
Calificación
1,3
Autor
Steffen Baumüller (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
23
No. de catálogo
V1275401
ISBN (PDF)
9783346720368
ISBN (Libro)
9783346720375
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wirtschaftsförderung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Steffen Baumüller (Autor), 2022, Staatliche Kapitalbeteiligung an Unternehmen - ein Instrument der Wirtschaftsförderung?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1275401
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