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Analyse der Theorie „Lebensbewältigung“ von Lothar Böhnisch

Título: Analyse der Theorie „Lebensbewältigung“ von Lothar Böhnisch

Trabajo Escrito , 2021 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Lars B. Appel (Autor)

Trabajo social
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In der Sozialen Arbeit gehören Kenntnisse über wissenschaftliche Theorien der Sozialen Arbeit und der Bezugswissenschaften zu einem Selbstverständnis. Von Klient:innen und Kostenträger:innen wird erwartet, dass Sozialarbeiter:innen ihre Tätigkeiten und Handlungen mit wissenschaftlichen Theorien begründen können.

Soziale Arbeit bezieht sich nach Engelke, Bormann und Spatscheck auf vielfältige sowie komplexe Beziehungen zwischen Menschen und ihrer Umwelt. Dabei zielt die Sozialarbeit auf Problemlösung und Veränderung, um Klient:innen zu bestärken, sich selbst zu helfen sowie Klient:innen zu befähigen, ihr gesamtes Potenzial zu entwickeln und Dysfunktionen vorzubeugen.

Theorien der Sozialen Arbeit helfen dabei, Probleme zu erkennen und zu lösen. Vor diesem Hintergrund entstand das Forschungsinteresse der vorliegenden Studienarbeit. Das Ziel der vorliegenden Studienarbeit besteht darin, den Leser:innen in Form einer Literaturanalyse einen Einblick in Lothar Böhnischs Theorie bzw. Konzept der „Lebensbewältigung“ zu geben und diese zu analysieren.

Zudem wird – um ein besseres Verständnis bzw. eine bessere Veranschaulichung für die Theorie zu generieren – die „Lebensbewältigung“ auf die Fallgeschichte bezogen und anhand dieser erörtert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorie/Theoretischer Ansatz

2.1 Geschichtlicher und gesellschaftlicher Hintergrund

2.2 Theoriekern und zentrale Aussagen

2.3 Wissenschaftstheoretische Zuordnung

2.4 Fallanwendung

2.5 Kritische Theorieprüfung

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, Lothar Böhnischs Ansatz der „Lebensbewältigung“ theoretisch zu erschließen und anhand einer konkreten Fallgeschichte aus der Praxis der Sozialen Arbeit zu analysieren, um ein tieferes Verständnis für die Anwendungsmöglichkeiten dieser Theorie in kritischen Lebenssituationen zu entwickeln.

  • Grundlagen und Entstehungskontext der Theorie „Lebensbewältigung“ von Lothar Böhnisch.
  • Wissenschaftstheoretische Einordnung im Kontext der Sozialen Arbeit.
  • Analyse geschlechterspezifischer Bewältigungsstrategien bei Männern und Frauen.
  • Praktische Fallanwendung zur Identifikation von psychologischen Bedürfnissen und Hilfeprozessen.
  • Kritische Reflexion der Theorie hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Anforderungen.

Auszug aus dem Buch

2.4 Fallanwendung

Im Folgenden wird das Konzept der „Lebensbewältigung“ auf den Fall „Familie H./W.“ bezogen. Dazu folgt nun eine Kurzbeschreibung der Fallgeschichte. Im Fokus steht eine Familie, die aus zwei Erwachsenen und vier Kindern besteht. Herr W. – der Vater der Kinder – leidet aufgrund von in seiner Familie auftretenden Todesfällen (Tod zweier Verwandter) unter Depressionen. Zudem hat er ein Drogenproblem (Alkohol und Cannabis), ist suizidal, unzuverlässig, arbeitslos und gewalttätig gegenüber seiner Freundin Frau H. Dabei nimmt er in Kauf, dass seine Kindern die Gewalt mitbekommen, weshalb die Kinder zunehmend verängstigt sind. Daraufhin wurde ein Schutzplan entworfen – er darf sich den Kindern vorerst nicht mehr nähern.

Herr W. ist in einem Heim aufgewachsen. Die Hauptindikationsträger*innen sind die Kinder und Frau H., weil das Kindeswohl oberste Priorität hat und lediglich Frau H. bemüht ist, ihren Kindern zu helfen. Frau H. hat Hilfsleistungen in Anspruch genommen und erhält professionelle Hilfe von einer Kinderkrankenpflegerin und zwei Familienhelfer*innen. Herr W. verweigert teilweise Hilfeleistungen und zeigt kaum kooperierendes Verhalten. Um zu gewährleisten, dass die Kinder bei Frau H. wohnen bleiben können und eine stationäre Unterbringung vermieden werden kann, ist es notwendig, Frau H. zu stabilisieren und ihr soziales Umfeld zu stärken. Denn sie ist mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert und hat das Gefühl, isoliert zu leben. Aus diesen Gründen entstehen bei den Kindern Entwicklungsstörungen. Außerdem ist sie emotional abhängig von Herrn W. Die Kinder haben gesundheitliche Probleme und Entwicklungsverzögerungen. Zudem werden sie zunehmend vernachlässigt und verwahrlosen (kein regelmäßiges Zähneputzen, Schulbesuche finden nicht regelmäßig statt). Außerdem sollte der Schutz vor körperlicher Gewalt für sie und die Kinder gewährleistet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, definiert das Forschungsinteresse an der „Lebensbewältigung“ nach Böhnisch und legt die methodische Vorgehensweise sowie die Forschungsfrage fest.

2 Theorie/Theoretischer Ansatz: Dieses Kapitel erläutert den konzeptionellen Kern der Theorie, bettet sie historisch ein, ordnet sie wissenschaftstheoretisch ein, erprobt sie an einer Fallstudie und prüft ihre Validität.

2.1 Geschichtlicher und gesellschaftlicher Hintergrund: Hier wird der biographische und gesellschaftspolitische Kontext von Lothar Böhnisch beleuchtet, insbesondere die Entwicklungen in der Sozialpädagogik seit den 1980er Jahren.

2.2 Theoriekern und zentrale Aussagen: Dieses Kapitel beschreibt das „dreidimensionale Modell“ der Lebensbewältigung, das Streben nach Handlungsfähigkeit und die Bedeutung der Biografisierung sowie die geschlechterspezifischen Unterschiede.

2.3 Wissenschaftstheoretische Zuordnung: Es erfolgt eine Einordnung der Theorie in die Denktraditionen der Hermeneutik und Phänomenologie, um die Übertragbarkeit auf sozialarbeitswissenschaftliche Paradigmen zu klären.

2.4 Fallanwendung: Die Theorie wird hier auf die konkrete Fallgeschichte der „Familie H./W.“ übertragen, wobei insbesondere Handlungsanforderungen für Sozialarbeiter*innen abgeleitet werden.

2.5 Kritische Theorieprüfung: Abschließend wird evaluiert, inwieweit die Theorie die wissenschaftlichen Anforderungen und Kriterien an Theorien der Sozialen Arbeit erfüllt.

3 Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und reflektiert den Stellenwert der Theorie innerhalb der aktuellen Theoriediskurse in der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Lebensbewältigung, Lothar Böhnisch, Soziale Arbeit, Handlungsfähigkeit, Psychosoziales Gleichgewicht, Biografisierung, Geschlechterdifferenzierung, Fallanalyse, Empowerment, Milieubildung, Hermeneutik, Phänomenologie, Hilflosigkeit, Sozialpädagogik, Sozialarbeitswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Theorie der „Lebensbewältigung“ von Lothar Böhnisch und untersucht deren praktische Relevanz durch die Anwendung auf eine spezifische Fallgeschichte im Bereich der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Felder umfassen die Entstehungsgeschichte der Theorie, das Modell des psychosozialen Gleichgewichts, die Methodik der Fallanwendung sowie die geschlechtsspezifische Betrachtung von Bewältigungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, zu zeigen, wie Böhnischs Konzept eingesetzt werden kann, um Menschen in kritischen Lebenssituationen zu verstehen und sie durch professionelle Hilfe zur Wiedererlangung ihrer Handlungsfähigkeit zu befähigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie der Anwendung hermeneutischer und phänomenologischer Methoden zur theoretischen Einordnung und Fallbearbeitung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung des Bewältigungsansatzes, eine wissenschaftstheoretische Verortung, eine detaillierte Fallanalyse und eine kritische Überprüfung der Theorie anhand sozialarbeitswissenschaftlicher Gütekriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Lebensbewältigung“, „Handlungsfähigkeit“, „Biografisierung“, „Empowerment“ und „geschlechterspezifischer Ansatz“ definieren.

Wie erklärt die Arbeit die Situation der Familie H./W.?

Die Arbeit nutzt das Modell der Lebensbewältigung, um das deviante Verhalten des Vaters als fehlgeschlagenen Bewältigungsversuch bei Arbeitslosigkeit zu deuten und die emotionale Abhängigkeit der Mutter als Strategie zur Erlangung von Anerkennung zu verstehen.

Inwieweit lässt sich die Theorie wissenschaftlich legitimieren?

Die kritische Theorieprüfung kommt zu dem Schluss, dass zentrale Anforderungen an eine Theorie der Sozialen Arbeit erfüllt werden, wobei jedoch Vorhersagen über zukünftiges Verhalten nur bedingt möglich sind und einige sozialarbeitsspezifische Anforderungen nicht vollständig auf Böhnischs Konzept zutreffen.

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Detalles

Título
Analyse der Theorie „Lebensbewältigung“ von Lothar Böhnisch
Universidad
Fresenius University of Applied Sciences Frankfurt
Calificación
1,3
Autor
Lars B. Appel (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
20
No. de catálogo
V1275406
ISBN (PDF)
9783346729057
ISBN (Libro)
9783346729064
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lothar Böhnisch Lebensbewältigung Soziale Arbeit Theorien der Sozialen Arbeit Case Fallanwendung Fallgeschichte Analyse Analyse der Theorie Lebensbewältigung Lebensbewältigung von Lothar Böhnisch "Lebensbewältigung" Bewältigungsstrategien Bewältigungsverhalten Lebensbewältigung Lothar Böhnisch Wissenschaftstheoretische Zuordnung Konzept der Lebensbewältigung Lothar Böhnisch Hausarbeit Lebensbewältigung Hausarbeit
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Citar trabajo
Lars B. Appel (Autor), 2021, Analyse der Theorie „Lebensbewältigung“ von Lothar Böhnisch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1275406
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