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Die Geoökozone der immerfeuchten Subtropen

Titel: Die Geoökozone der immerfeuchten Subtropen

Hausarbeit , 2018 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Linda Kirchmeyer (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit gibt einen Überblick über die Geoökozone der immerfeuchten Subtropen. Dabei wurde der Fachbegriff der Ökokozone nach Schultz geklärt sowie eine kurze Zusammenstellung der Gesamtheit aller Geoökozonen aufgezeigt.

Die Basis der Hausarbeit bildet die Auseinandersetzung mit den immerfeuchten Subtropen und ihren naturräumlichen Kriterien. Es wurden Klima, Relief, Gewässer, Böden, Vegetation, Tierwelt und Landnutzung in der vorliegenden Geoökozone charakterisiert. Die Arbeit wurde anhand eines kurzen Fazits abgerundet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Die Ökozonen der Erde

2 Die immerfeuchten Subtropen

2.1 Klima

2.2 Relief und Gewässer

2.3 Böden

2.4 Tierwelt und Vegetation

2.5 Landnutzung

3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen detaillierten Überblick über die Geoökozone der immerfeuchten Subtropen unter Einbeziehung naturräumlicher Kriterien und anthropogener Einflüsse.

  • Charakterisierung der klimatischen Besonderheiten und der hydrologischen Verhältnisse.
  • Analyse der Bodentypen, insbesondere der Acrisole und Alisole.
  • Beschreibung der typischen Vegetationsformen wie der subtropischen Lorbeerwälder.
  • Untersuchung der menschlichen Landnutzung und deren Auswirkungen auf das Landschaftsbild.
  • Diskussion über klimatische Veränderungen durch anthropogene Eingriffe und Entwaldung.

Auszug aus dem Buch

2.5 Landnutzung

Die Gebiete der immerfeuchten Subtropen sind heute sehr dicht besiedelt. So ver-zeichnete man in den letzten Jahrhunderten ein starkes Bevölkerungswachstum, wodurch sich auch die Landschaft stark verändert hat: Die Verkehrsinfrastruktur wurde ausgebaut, Wohn- und Industriegebiete wurden errichtet und die dichten Wälder mussten den Kulturlandschaften weichen, um die wachsende Bevölkerung versorgen zu können (vgl. Misra et al. 2018, S. 1).

Die Landflächen der immerfeuchten Subtropen sind laut Pfadenhauer & Klötzli (2014, S. 282) aufgrund der reichlichen Niederschläge, einer ausgeprägten Regenzeit mit klar datiertem Anfang und Ende sowie den tropisch-warmen Sommertemperaturen eine attraktive Region für die Landwirtschaft. Die Bedingungen ermöglichen den Anbau zahlreicher wärmeliebender Nutzpflanzen. Es finden sich neben Weizen, Soja, Reis, Sorghum, Erdnüssen, Süßkartoffeln und Maniok auch Baumwolle- und Tabak-Plantagen. Der Anbau von Zitrusfrüchten und Tee (vgl. Abbildung 11) unter wintermilden Verhältnissen bringt zwei bis drei Ernten pro Jahr und auch Fruchtbäume aus wechselfeuchten Gebieten wie Pfirsich, Kirsche, Apfel und Birne werden angebaut (vgl. Schultz 2006, S. 87).

Während im südöstlichen China noch traditionsverhafteter, eher kleinbetrieblicher Nassreisbau betrieben wird, stehen in Gebieten mit kolonialisiertem Hintergrund moderne, mittelgroße Betriebe, die sog. „Farmen“. Hier wird spezialisierte Ackerwirtschaft betrieben, es wird also meist nur eine einzige Marktfrucht angebaut. Die nährstoffarmen Böden stellen dabei kein Hemmnis für die pflanzenbauliche Nutzung der Felder dar, benötigen jedoch mit regelmäßiger Düngung und Maßnahmen zur Anhebung der niedrigen pH-Werte Bodenpflege. Die Farmen zeichnen sich durch eine sehr hohe Flächen- und Arbeitsproduktivität aus, weshalb es nicht überrascht, dass die meisten Regionen der immerfeuchten Subtropen wirtschaftlich hoch entwickelt sind (vgl. Schultz 2016, S. 212f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Ökozonen der Erde: Einleitende Definition der Geoökozonen nach Schultz und Einordnung der immerfeuchten Subtropen in das globale System.

2 Die immerfeuchten Subtropen: Umfassende Analyse der naturräumlichen Ausstattung dieser Geoökozone, einschließlich ihrer spezifischen Lage auf den Ostseiten der Kontinente.

2.1 Klima: Beschreibung des sommerfeuchten Ostseitenklimas, welches durch hohe Niederschläge und deutliche thermische Jahreszeiten geprägt ist.

2.2 Relief und Gewässer: Erörterung der morphodynamischen Besonderheiten wie Karstformen und die Bedeutung perennierender Abflüsse.

2.3 Böden: Charakterisierung der zonalen Böden wie Acrisole und Alisole, die von Nährstoffarmut und starker Verwitterung betroffen sind.

2.4 Tierwelt und Vegetation: Fokus auf die feuchtebetonten Waldgesellschaften, insbesondere die subtropischen Lorbeerwälder, und deren Artenreichtum.

2.5 Landnutzung: Untersuchung der agrarwirtschaftlichen Nutzung durch moderne Farmen und traditionellen Nassreisbau sowie die damit verbundenen infrastrukturellen Veränderungen.

3 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der menschlichen Überprägung der Landschaft und der daraus resultierenden klimatischen Risiken.

Schlüsselwörter

Immerfeuchte Subtropen, Geoökozonen, Ostseitenklima, Lorbeerwälder, Acrisole, Alisole, Bodenkunde, Landnutzung, anthropogener Einfluss, Klimawandel, Monsun, Vegetation, physische Geographie, Ernährungssicherheit, Agrarwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Geoökozone der immerfeuchten Subtropen, ihrer naturräumlichen Ausstattung sowie der Art und Weise, wie der Mensch diese Räume durch Landnutzung transformiert hat.

Welche zentralen Themenfelder werden in den Kapiteln behandelt?

Die Arbeit deckt die klimatischen Bedingungen, die Morphologie und Gewässer, die typischen Bodentypen, die vorherrschende Vegetation und die intensive landwirtschaftliche Nutzung ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die immerfeuchten Subtropen anhand ihrer spezifischen natürlichen Kriterien umfassend zu charakterisieren und den Einfluss menschlicher Aktivitäten auf das Ökosystem aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse, die physikalische Geographie sowie aktuelle Forschungsergebnisse zur klimatischen Veränderung und Vegetationsgeschichte zusammenführt.

Was sind die Schwerpunkte des Hauptteils?

Im Hauptteil stehen die naturgeographischen Grundlagen wie das sommerfeuchte Ostseitenklima, die Bodenbildung unter hoher Verwitterung und das Erscheinungsbild subtropischer Wälder im Vordergrund.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit maßgeblich?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie immerfeuchte Subtropen, Lorbeerwälder, anthropogene Landschaftsumgestaltung und klimatische Stabilität definieren.

Welche Bedeutung haben die sogenannten Achrisole und Alisole für die Region?

Es handelt sich um die zonalen Böden der Region, die aufgrund ihrer Versauerung und Nährstoffarmut intensive Bodenpflege durch Düngung und Kalkung erfordern, um agrarisch produktiv zu sein.

Welchen Einfluss hat die Abholzung laut der Untersuchung auf das Klima?

Die durch Landwirtschaft und Rodung bedingte Umgestaltung der Landschaft beeinflusst die Häufigkeit und Dauer von extremen Wetterereignissen, wie beispielsweise Frostperioden in Südflorida.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Geoökozone der immerfeuchten Subtropen
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Autor
Linda Kirchmeyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V1275432
ISBN (PDF)
9783346726032
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ökozonen Immerfeuchte Subtropen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Linda Kirchmeyer (Autor:in), 2018, Die Geoökozone der immerfeuchten Subtropen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1275432
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Leseprobe aus  20  Seiten
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