Unterrichtseinheit auf Basis der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn: "Märchen im Deutschunterricht an sozialpädagogischen Fachschulen"


Unterrichtsentwurf, 2009

25 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. TZI als Grundlage für den Entwurf einer Unterrichtseinheit

3. Konkrete Lernsituation

4. Lernziele

5. Exemplarische Vorstellung der ersten Unterrichtsstunde

6. Vorstellung der Unterrichtseinheit

7. Schlussbetrachtung

8. Literaturverzeichnis

9. Anhang

1. Einleitung

Die Themenzentrierte Interaktion (TZI) ist ein Gruppenverfahren, das im Jahre 1955 von Ruth C. Cohn auf der Grundlage von Erkenntnissen der Psychoanalyse und durch Einflüsse der Gruppentherapie entwickelt worden ist (vgl. Löhmer/Standhardt 2006, 15; vgl. Langmaack 2001, 16). In den letzten vier Jahrzehnten hat es eine weite Verbreitung in Mitteleuropa erfahren, gegenwärtig ist die TZI eines der meistangewandten Gruppenverfahren in den Bereichen der Humanistischen Psychologie und Pädagogik (vgl. Löhmer/Standhardt 2006, 9). Die TZI richtet sich insbesondere an Menschen, die Arbeits- und Lernbereiche strukturieren, unter anderem auch an Lehrkräfte.

In der vorliegenden Ausarbeitung soll exemplarisch aufgezeigt werden, wie die Grundlagen der TZI an einer Fachschule für Sozialpädagogik (Berufliches Gymnasium[1] ) im Unterrichtsfach Deutsch umgesetzt werden können. Hierzu wird eine Unterrichtsreihe zur Thematik „Märchen“ konzipiert. Unser persönliches Anliegen an dieser Thematik liegt darin, dass wir ebenso, wie vermutlich die Schüler/innen, Erfahrungen mit Märchen in der Kindheit gesammelt haben. Wir assoziieren mit der Thematik „Märchen“ eine angenehme, ritualisierte Vorlesesituation mit Eltern, Geschwistern und Angehörigen, in welcher der Entfaltung der Fantasie sowie eines naiv-moralischen Gerechtigkeitssinns Raum gegeben wird. Des Weiteren haben wir selbst die Erzieherausbildung absolviert und die Bedeutsamkeit der Thematik „Märchen“ in der beruflichen Praxis erfahren. Daher wollen wir den Schüler/innen diese wertvollen Kenntnisse, Erfahrungen und Einsichten für ihre Zukunft an die Hand geben.

Mit diesem Hintergrund und dieser Zielsetzung sollen in der Ausarbeitung einführend die Grundlagen der TZI in Hinblick auf den Entwurf einer Unterrichtseinheit Berücksichtigung finden. Zur Konkretisierung der Lernsituation folgt eine explizitere Erläuterung der Rahmenbedingungen und der Thematik der Einheit. Daran knüpft die Formulierung der Lernziele unter Berücksichtigung der Anliegen der Lehrperson, der Ziele für die ICH-/WIR- und ES-Erfahrung der Schüler/innen an. In aller Ausführlichkeit, d.h. u.a. unter Berücksichtigung konkreter Formulierungen, wird exemplarisch die erste Unterrichtsstunde beleuchtet. Da ein solches ausführliches Vorgehen im Rahmen dieser Ausarbeitung nicht für die gesamte Unterrichtseinheit möglich ist, erfährt die Vorstellung dieser anschließend in kürzerer und prägnanterer Form Erläuterung. Die Schlussbetrachtung ermöglicht neben einem Fazit, einen Einblick in den persönlichen Lernzuwachs in Hinblick auf unsere zukünftige Lehrertätigkeit, der aus dieser Unterrichtsplanung nach der TZI resultiert.

2. TZI als Grundlage für den Entwurf einer Unterrichtseinheit

Die TZI dient dazu, „Themen, Lernstoff, Sachen, Ideen, Zielformulierungen und andere Aufgaben ins Zentrum der beteiligten Personen zu stellen (themenzentriert), um diese dann im Hin und Her zwischen allen Beteiligten zu bearbeiten (interaktionell werden zu lassen)“ (Langmaack 2001, 16). Der Kern der TZI stellt dabei eine angestrebte Balancebeziehung zwischen den folgenden vier Dimensionen dar:

- „die Person, die sich selbst, den anderen und dem Thema zugewendet ist ( = Ich);

- die Gruppenmitglieder, die durch die Zuwendung zum Lernstoff und ihre Interaktion zur Gruppe werden ( = Wir);
- der Lernstoff, die von der Gruppe behandelte Aufgabe ( = Es);
- das Umfeld, das die Gruppe beeinflußt und von ihr beeinflußt wird – also die Umgebung im nächsten und weitesten Sinn ( = Globe)“ (Löhmer/Standhardt 2006, 27).

Auf diese Dimensionen und ihre Balance muss die Lehrperson mit einer „sechsfachen Aufmerksamkeit“ achten (vgl. Meier-Gantenbein/Späth 2006, 122). Denn der Lehrperson kommt die Aufgabe des Partizipanten und die Verantwortung für die Funktion der dynamischen Balance zwischen dem ICH, WIR, ES und GLOBE zu (vgl. Meier-Gantenbein/Späth 2006, 122).

Wesentlich für die TZI ist der partizipative Leitungsstil, alle Beteiligten strukturieren gemeinsam den Lern- bzw. Unterrichtsprozess. Von besonderer Bedeutung ist daher, dass die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des jeweiligen Unterrichts sowie die gesamte Unterrichtseinheit auf die genannten Dimensionen hin reflektiert werden. Der Unterrichtsprozess muss mithilfe von regelmäßig durchgeführten Selbstsupervisionen und Evaluationen begleitet werden (vgl. Langmaack 2001, 264).

In diesem Kontext stellt die Reflexion der Relationen zwischen den genannten Dimensionen eine wichtige Aufgabe dar. Es ist zwischen einer ICH-Vorbereitung, WIR-Vorbereitung, THEMEN-Vorbereitung[2] (vgl. Hoßfeld 1997, 88ff.) zu unterscheiden. Beispielsweise hat die Lehrperson bei der „ICH-Vorbereitung“ (ebd., 88) die Dyaden „ICH-ICH / ICH-WIR / ICH-ES / ICH-GLOBE“ (ebd.) zu beachten, wodurch der Lehrperson ihre Position gegenüber den anderen Dimensionen bewusst wird. Die WIR-Vorbereitung ermöglicht u.a. insbesondere eine an den Schüler/innen orientierte Themen- und Strukturwahl. In der THEMEN-Vorbereitung wird u.a. das „Wunsch-Thema“ (Ewert 2007, 224) der Schüler/innen in Relevanz zum „Zumutungs-Thema“ (ebd.) gesetzt und eine thematische Entscheidung getroffen, die eine Balance zwischen dem Wunsch- und Zumutungs-Thema herstellt. Bei der GLOBE-Vorbereitung könnten die situativen, räumlichen, materiellen, zeitlichen, personellen, finanziellen etc. Rahmenbedingungen auf ihre Veränderbarkeit hin überdacht sowie die Gegenwarts- und Zukunftsbedeutungen der Lernprozesse überprüft werden. Ein solches Vorgehen, bei dem alle Dimensionen dyadisch reflektiert werden, stellt ein besonders intensiver sowie reflexiver Weg der Unterrichtsvorbereitung dar (vgl. Hoßfeld 1997, 87ff.).

Eine Umsetzung des Unterrichts nach den Grundlagen der TZI impliziert allerdings nicht ausschließlich die Beachtung der z.T. erläuterten Interaktionsmethoden (vgl. Abb. 1). Auch die fundamentalen Wertorientierungen der TZI und die darüberliegenden methodischen Prinzipien der Interaktion müssen sich im Lehrer- sowie Schüler/innenverhalten widerspiegeln. Die Wertorientierungen als Grundlagen der TZI werden durch die Axiome[3] deutlich. Diese Axiome muss die Lehrperson vertreten und in ihrem Denken, Sprechen und Handeln ersichtlich werden lassen, will sie nach der Theorie der TZI Unterricht planen, durchführen und nachbereiten. Mit der Festlegung auf die Axiome versteht sich die TZI als gelebte Ethik (vgl. Langmaack 2001, 45).

„Damit gehört sie zu den moralisch sensiblen Gütern bei deren Erstellung, weit über alles Methodische hinaus, das Wirksamwerden von Werteinstellungen, von entscheidender Bedeutung ist und sich direkt auf die Qualität des Lebens und Zusammenlebens auswirkt“ (ebd.).

Die vorausgegangenen Erläuterungen lassen sich durch das TZI-Haus veranschaulichen.

Zu den Prinzipien zählen die existentiellen Postulate „Sei deine eigene Leitperson“ und „Störungen haben Vorrang“ (vgl. Hoßfeld 1997, 87) sowie die Interventionsregeln, die sogenannten sieben Hilfsregeln[4] (vgl. Langmaack/ Braune- Krickau 1985, 107ff.). Eine Umsetzung dieser Axiome, Postulate und Hilfsregeln setzt ihre Erarbeitung im Unterricht voraus.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Das TZI-Haus (Ewert 2008, 227)

Bezüglich der Frage der Konstruktion unserer eigenen Lehrpersönlichkeit, also wer und wie wir als Lehrperson sein wollen, gilt grundsätzlich, dass wir uns - gemäß der TZI – bei der Unterrichtsplanung, -durchführung und -reflexion die Rahmenbedingungen (den GLOBE), die Lerngruppe (das WIR), die einzelnen Personen (das ICH der Schüler/innen) mit ihren sehr spezifischen und unterschiedlichen Voraussetzungen vergegenwärtigen und den Unterricht dementsprechend realisieren wollen. Innerhalb der Unterrichtseinheit und der jeweiligen Unterrichtsstunde soll eine Balance zwischen ICH, ES, WIR und GLOBE ermöglicht werden. Dafür notwendig ist die Durchführung von Evaluationen und den Einbau von Reflektionszeiten. Besonders wichtig ist uns, dass wir uns als eine Lehrperson mit partizipativer Funktion begreifen und den Unterrichtsprozess gemeinsam mit unseren Schüler/innen konstruieren, so dass insbesondere der Antizipation der persönlichen Interessen der einzelnen Schüler/innen ein zentraler Stellenwert zukommt. Ein weiterer Aspekt, der uns wichtig ist, ist der der Transparenz. Die Schüler/innen sollen wissen, was sie lernen (ES), warum sie es lernen (Begründung ist z.B. durch den GLOBE möglich) und wie sie lernen (also mit welcher Lernmethode).

3. Konkrete Lernsituation

Die Fachschule für Sozialpädagogik (Berufliches Gymnasium[6] ) bildet den Globe der Unterrichteinheit, die in dieser Ausarbeitung vorgestellt werden soll. Wie zuvor bereits erwähnt, wird eine Unterrichtseinheit zum Thema „Märchen“ im Unterrichtsfach Deutsch für Schüler/innen der 11. Klasse konzipiert, die den Berufsabschluss „staatlich anerkannte/r Erzieherin/Erzieher“ gleichzeitig mit der allgemeinen Hochschulreife erwerben wollen (vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen 2007, 7). Der Erzieherberuf als Endziel und somit als GLOBE verbindet alle Beteiligten dadurch zum WIR. Erfahrungsgemäß beläuft sich die Klassengröße auf etwa 24 Schüler/innen, wobei der Anteil von Schülerinnen gegenüber Schülern deutlich überwiegt[7].[5]

Gründe für die Thematisierung von Märchen lassen sich auf der GLOBE-, WIR- und ICH- Ebene finden. An sozialpädagogischen Fachschulen lässt sich für dieses thematische Gebiet auf der Ebene des GLOBEs eine große Relevanz für die zukünftige Berufspraxis der Erzieher/innen herausstellen, da Märchen eine zentrale Bedeutung für Kinder besitzen, die die Adressaten der angehenden Erzieher/innen sind[8]. Zudem erhält das Thema „Märchen“ eine besondere Gewichtung, da es im Lehrplan für diese Schülergruppe explizit genannt wird (vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen 2007, 18).

Der Mehrheit der Schüler/innen wird die Textform des Märchens bekannt sein und unterschiedliche Erfahrungen mit ihr gesammelt haben. Diese Ausgangserfahrungen bieten eine Grundlage dafür, dass die Schüler/innen Gemeinsamkeiten untereinander feststellen und ein Zusammengehörigkeitsgefühl erleben. Auch unterschiedliche Erlebnisse mit Märchen ermöglichen einen Austausch über diese Differenzen und somit ein gegenseitiges Kennenlernen. Märchen bieten also Gesprächsanreize, die das WIR der Gruppe stärken können.

Auf der ICH-Ebene lässt sich eine tiefenpsychologische Bedeutung des Themas für eine Person herausstellen, denn „Märchen befriedigen [einen] naiv-moralischen Gerechtigkeitssinn und verschaffen Genugtuung“ (Fürst/Helbig/Schmitt 2005, S. 50). Sie dienten den Schüler/innen in der Kindheit mit ihren mystischen Elementen zur Erklärung des Lebens, der Liebe und der Naturgewalten, also zur Orientierung in der noch unüberschaubaren Welt (vgl. ebd., S. 50). Aus dieser Perspektive können die Erklärungen auch noch heute eine implizite, elementare Grundlage für das Denken und Handeln der Schüler/innen darstellen. Das Thema „Märchen“ berücksichtigt somit die Bedingungen der Wirklichkeit, die in dem Menschenbild der TZI wie folgt definiert sind: „Die Wirklichkeit ist immer das Gegenwärtige, von Vergangenheit und Zukunft beeinflusst“ (vgl. Langmaack 2001, 47). Das Thema Märchen kann auch deshalb als ein fruchtbares Thema gelten, da es seinen „Ursprung in den realistischen, täglichen und persönlichen Erfahrungen […]“ (Rietz 2001, 263) der Schüler/innen hat (vgl. Langmaack 2001, 85).

4. Lernziele

Bei den Lernzielen für die gesamte Unterrichtseinheit wird zur Verdeutlichung der TZI-Faktoren in das Anliegen der Lehrperson und in die Ziele für die ICH-, WIR- und ES-Erfahrung unterschieden, wodurch somit auch die Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz Berücksichtigung finden.

Anliegen der Lehrperson

- Die Intention der Lehrperson besteht darin, die Vorerfahrungen der Schüler/innen zu erfragen und sie als Wegweiser der Unterrichtseinheit vielfältig zu berücksichtigen. Denn das aktive Mitgestalten fördert selbstständiges Denken, „Vernunft, Einsicht und Humanität [können somit] gestaltend Einfluß auf gesellschaftliche Prozesse nehmen“ (vgl. Hoßfeld 1997, 85).
- Schüler/innen sollen den Wert von Märchen für die kindliche Entwicklung herausstellen, schätzen lernen und ihn verantwortungsbewusst an Kinder weitertragen.

Ziele für die ICH-Erfahrung der Schüler/innen

- Die Schüler/innen sollen Erfahrungen darin sammeln, ihr eigenes Interesse zu äußern und zu vertreten und den Unterrichtsprozess verantwortungsbewusst und aktiv mitzugestalten.
- Die Schüler/innen sollen die Möglichkeit erhalten, ihr eigenes Wissen, Erleben und Fühlen in Bezug auf Märchen wahrzunehmen (vgl. Freudenreich 1997, 252).
- Die Schüler/innen sollen ihre früheren und aktuellen Erfahrungen und damit verbundenen Gefühle im Zusammenhang mit Märchen gegenüber anderen verbalisieren lernen.

[...]


[1] An Beruflichen Gymnasien können Schüler und Schülerinnen berufliche Kenntnisse und die allgemeine Hochschulreife oder einen Berufsabschluss nach Landesrecht und die allgemeine Hochschulreife erwerben (vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen 2008, 1).

[2] Hoßfeld spricht nicht von einer GLOBE-Vorbereitung. Unserer Ansicht nach ist auch die GLOBE-Vorbereitung durchaus praktizierbar und sollte daher ebenfalls durchgeführt werden.

[3] Die TZI basiert auf drei Axiomen, die von Ruth Cohn (vgl. Farau & Cohn 1994 in Langmaack 2000, 12) wie folgt beschrieben wurden: „Das existentiell-anthropologische Axiom : ‚Der Mensch ist eine psycho-biologische Einheit und ein Teil des Universums. Er ist darum gleicherweise autonom und interdependent. Die Autonomie des einzelnen ist um so größer, je mehr er sich seiner Interdependenz mit allen und allem bewusst wird.’ […] Das ethisch-soziale Axiom : ‚Ehrfurcht gebührt allem Lebendigen und seinem Wachstum Respekt vor dem Wachstum bedingt bewertende Entscheidungen. Das Humane ist wertvoll; Inhumanes ist wertbedrohend.’ […] Das pragmatisch-politische Axiom : ‚Freie Entscheidung geschieht innerhalb bedingender innerer und äußerer Grenzen. Erweiterung dieser Grenzen ist möglich.’“ (Langmaack 2000, 12ff.).

[4] Die Hilfsregeln der TZI sind folgende: 1. Vertritt Dich selbst in Deinen Aussagen; 2. Stelle möglichst keine Fragen, es sei denn, Du erläuterst ihren Hintergrund; 3. Seitengespräche haben Vorrang; 4. Nur einer zur gleichen Zeit, bitte; 5. Sei authentisch und selektiv in Deiner Kommunikation; 6. Beachte Signale aus Deinem Körper; 7. Sprich Deine persönlichen Reaktionen aus und stell’ Interpretationen so lange wie möglich zurück (vgl. Langmaack/Braune- Krickau 1985, 107ff.).

[5] Da im Rahmen dieser Ausarbeitung keine Verbindung zur Lerngruppe besteht, können hier keine konkreten, jedoch allgemeine Ausführungen zum WIR und den einzelnen ICHs der Lerngruppe gemacht werden. Eine Beschreibung des GLOBEs findet im Folgenden ebenfalls nur eingeschränkt Berücksichtigung, Angaben über räumliche, materielle und zeitliche Verhältnisse etc. wären Spekulationen.

[6] An Beruflichen Gymnasien können Schüler und Schülerinnen berufliche Kenntnisse und die allgemeine Hochschulreife oder einen Berufsabschluss nach Landesrecht und die allgemeine Hochschulreife erwerben (vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen 2008, 1).

[7] Diese Aussage beruht auf den Beobachtungen und Erfahrungen aus dem bisher absolvierten Pädagogischen Einführungspraktikum sowie der Erzieherausbildung, die wir selbst durchlaufen haben.

[8] Kinder befinden sich im Alter von etwa vier bis acht Jahren in der so genannten magischen Phase und sind in dieser Zeit besonders empfänglich für Märchen (vgl. Fürst/Helbig/Schmitt 2005, 50). „Märchen bieten mit ihren mystischen Elementen eine Erklärung des Lebens, der Liebe und der Naturgewalten an“ (ebd., S. 50).

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Unterrichtseinheit auf Basis der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn: "Märchen im Deutschunterricht an sozialpädagogischen Fachschulen"
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (Institut für deutsche Sprache und Literatur)
Veranstaltung
Themenzentrierte Interaktion
Note
1,0
Autoren
Jahr
2009
Seiten
25
Katalognummer
V127548
ISBN (eBook)
9783640372850
ISBN (Buch)
9783640372812
Dateigröße
622 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtseinheit, Basis, Themenzentrierten, Interaktion, Ruth, Cohn, Märchen, Deutschunterricht, Fachschulen
Arbeit zitieren
Corinna Kühn (Autor)Caroline Knaup (Autor), 2009, Unterrichtseinheit auf Basis der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn: "Märchen im Deutschunterricht an sozialpädagogischen Fachschulen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127548

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