In diesem Bericht schildere ich auf 16 Seiten meine Eindrücke, werde über die Besonderheiten und die Gestaltung des Englischunterrichts berichten, meine eigenen Unterrichtsstunden beschreiben und schlussendlich die Lehrerrolle und mein pädagogisches Selbstkonzept reflektieren.
Da Englisch in jeder Klasse nur ein- oder zweimal wöchentlich unterrichtet wurde, hatte ich auch die Möglichkeit, mir andere Fächer anzusehen, besonders Mathematik, Deutsch und Kunst, aber auch Sport und Musik. Des weiteren wurde mir die Möglichkeit geboten, ganze Stunden oder nur Teile zu unterrichten. Außerdem durfte ich Ausflüge begleiten und an der Computer AG teilnehmen. Über all das reflektiere ich in meinem Bericht.
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeines
2. Erste Eindrücke
3. Besonderheiten der Schule im Fach Englisch
4. Gestaltung des Englischunterrichts an der Schule
5. Meine eigene Stunde
6. Die zweite Woche – Etwas ganz Besonderes
7. Projekt: Wandertag der Eb zum Bauernhof
8. Mein pädagogisches Selbstkonzept (PSK)
9. Gesamtfazit
10. Anhang
10.1. Verlaufsplan für die Einzelstunde (45 Minuten) am 16.09.2008 in der Ec:
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als Reflexion eines Blockpraktikums an einer ländlichen Grundschule. Das primäre Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Lehrerrolle sowie die methodische Analyse der Unterrichtsgestaltung im Fach Englisch innerhalb der flexiblen Eingangsstufe.
- Strukturen und Organisation der flexiblen Eingangsstufe
- Didaktische Konzepte im Englischunterricht der Grundschule
- Durchführung und Evaluation eigener Unterrichtsstunden
- Reflexion über das pädagogische Selbstkonzept
- Herausforderungen und Chancen im Lehreralltag
Auszug aus dem Buch
5. Meine eigene Stunde
In der dritten und vierten Praktikumswoche habe ich dann einige Englischstunden unterrichtet. Zur Hilfe hatte ich das Lehrerhandbuch des Lehrwerks Sunshine. Besonders spannend war, dass ich dieselbe Stunde in den drei Eingangsstufenklassen unterrichten durfte und so die Reaktion der SuS verschiedener Klassen erfahren konnte und auch selbst gemerkt habe, was mir an den Vorgaben des Lehrerhandbuchs gefällt und welche Teile nicht. Alle drei Stunden waren komplett unterschiedlich, da ich jedes Mal mit Absprache der Kolleginnen Unterrichtssequenzen variiert habe. Dennoch musste man darauf achten, dass die Schülerinnen und Schüler alle letztendlich die gleichen Kompetenzen und Vokabeln erlernen. Darum beschreibe ich alle drei Stunden im Detail.
Das erste Mal habe ich die zweite Stunde der Unterrichtseinheit Nose and Toes mit dem Titel Storytelling: Little Red Riding Hood in der unruhigsten, aber dennoch interessierten Eingangsstufenklasse Ec unterrichtet. Die Vorbereitung verlief recht einfach, denn das Lehrerhandbuch hat mir gut geholfen. Ich musste nur die Zeit genau planen und entscheiden, welche Teile ich unterrichten möchte und was für die SuS zu viel werden könnte, da die Stunde im Lehrerhandbuch meiner Meinung nach und auch laut der Mentorinnen viel zu komplex aufgebaut ist. Im Verlauf der Stunde sind mir dann einige Vor- und Nachteile aufgefallen, die ich in den zwei folgenden Stunden nach Absprache im Kollegium geändert habe.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Allgemeines: Beschreibung der Rahmenbedingungen der ländlichen Grundschule, der Lehrerschaft und der räumlichen Ausstattung.
2. Erste Eindrücke: Schilderung des Einstiegs in das Praktikum, der Erstellung des Stundenplans und der ersten Erfahrungen im Kollegium.
3. Besonderheiten der Schule im Fach Englisch: Erläuterung der jahrgangsübergreifenden Klassenstruktur (Flexible Eingangsstufe) und deren Bedeutung für das Lernen.
4. Gestaltung des Englischunterrichts an der Schule: Vorstellung der verwendeten Lehrwerke sowie der didaktischen Ansätze zur Vokabelvermittlung und Sprechförderung.
5. Meine eigene Stunde: Detaillierte Reflexion über die Planung und Durchführung der Storytelling-Einheiten sowie die Anpassung an verschiedene Klassenniveaus.
6. Die zweite Woche – Etwas ganz Besonderes: Bericht über die Vertretung einer gesamten Klasse und die damit verbundenen ersten intensiven Lehrerfahrungen.
7. Projekt: Wandertag der Eb zum Bauernhof: Reflexion über die Vorbereitung und Durchführung eines außerschulischen Lernortes.
8. Mein pädagogisches Selbstkonzept (PSK): Tiefgehende Auseinandersetzung mit der eigenen Entwicklung als angehende Lehrkraft und dem Lehrer-Schüler-Verhältnis.
9. Gesamtfazit: Abschließendes Resümee über die gewonnenen Erkenntnisse und die persönliche Motivation für den Lehrerberuf.
10. Anhang: Dokumentation der tabellarischen Verlaufsplanung einer Beispielstunde.
Schlüsselwörter
Praktikumsbericht, Grundschule, Flexible Eingangsstufe, Englischunterricht, Lehrerrolle, Unterrichtsplanung, pädagogisches Selbstkonzept, Sunshine, Playway, Lehrer-Schüler-Verhältnis, Differenzierung, Storytelling, Berufswahl, Reflexion, Grundschuldidaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit dokumentiert und reflektiert ein vierwöchiges Blockpraktikum an einer ländlichen Grundschule mit dem Schwerpunkt auf dem Englischunterricht in der flexiblen Eingangsstufe.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Organisation der flexiblen Eingangsstufe, die didaktische Gestaltung des Englischunterrichts, die Durchführung eigener Lehrproben und die Entwicklung eines pädagogischen Selbstkonzepts.
Welches Ziel verfolgt die Autorin?
Das primäre Ziel ist die Reflexion über die eigene Eignung für den Lehrerberuf sowie die praktische Anwendung und kritische Erprobung didaktischer Methoden im Grundschulalltag.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin nutzt die Methode der teilnehmenden Beobachtung und der reflexiven Praxisberichterstattung zur Analyse der unterrichtlichen Prozesse.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung der Unterrichtsplanung, der Durchführung verschiedener Englisch-Einheiten und der Bewältigung von Vertretungssituationen im Schulalltag.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Praktikumsbericht, Grundschule, Flexible Eingangsstufe, Englischunterricht, Lehrerrolle und pädagogisches Selbstkonzept.
Wie geht die Autorin mit schwierigen Situationen in der Klasse um?
Die Autorin reflektiert Strategien wie das konsequente Einhalten von Klassenregeln, das Einbauen von Pufferzonen in der Unterrichtsplanung und das direkte, respektvolle Ansprechen von Störungen.
Warum wurde das Konzept des "Storytelling" gewählt?
Das Konzept soll durch den Einsatz von Bilderbüchern und Handpuppen eine motivierende Erstbegegnung mit der englischen Sprache ermöglichen und den Fokus auf die mündliche Sprachkompetenz legen.
Welche Rolle spielt die "Flexible Eingangsstufe" für die Didaktik?
Sie ermöglicht eine Binnendifferenzierung, bei der Erst- und Zweitklässler voneinander lernen können, was die Eigenverantwortung und soziale Kompetenz der Schüler fördert.
Was ist das Fazit zur eigenen Lehrerrolle?
Das Praktikum hat den Traumberuf Lehrerin bestätigt und der Autorin geholfen, ihre Stärken und Schwächen im pädagogischen Handeln besser einzuschätzen.
- Quote paper
- Daniela Schulze (Author), 2008, Praktikumsbericht: Vier Wochen in einer Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127549