Arbeitslosigkeit bezeichnet den Zustand der beruflichen Beschäftigungslosigkeit arbeitsfähiger und arbeitswilliger Personen. Diese ist gewissen Fluktuationen unterworfen. Es wird differenziert in friktioneller (Sucharbeitslosigkeit), witterungsbedingter bzw. saisonaler und konjunktureller Arbeitslosigkeit. Eine langfristige Arbeitslosigkeit ist wesentlich problematischer. Diese entsteht durch neue Technologien, Rationalisierungen und dadurch verursachten Arbeitsplatzabbau.
Inhaltsverzeichnis
1.0 Definition
1.1 Berechnung der Arbeitslosenquote
1.2 Entwicklung der Arbeitslosenquote
1.3 Der deutsche Arbeitsmarkt
1.3.1 Die Arbeitsmarktveränderung im Jahr 1990
2.0 Arten der Arbeitslosigkeit
2.1 Friktionelle Arbeitslosigkeit
2.2 Strukturelle Arbeitslosigkeit
2.2.1 Merkmal
2.2.2 Technologie
2.2.3 Institution
2.3 Saisonale Schwankung
2.4 Konjunkturelle Schwankung
2.5 Sockelarbeitslosigkeit
3.0 Ursachen der Arbeitslosigkeit
3.1 Arbeitsmarkt-Friktion
3.2 Strukturmangel
3.3 Merkmalsdiskrepanz
3.4 Konjunkturabschwung
4.0 Folgen der Arbeitslosigkeit
4.1 auf die Betriebswirtschaft
4.2 auf die Volkswirtschaft
4.3 Individuelle Folgen
5.0 Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
5.1 Neoklassischer Erklärungsansatz
5.2 Keynesianischer Erklärungsansatz
5.3 Die Phillipskurven
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Arbeitslosigkeit in Deutschland, wobei der Fokus auf der Systematisierung der verschiedenen Arten, der Analyse ihrer Ursachen sowie der Bewertung ökonomischer Folgen und bekämpfungsstrategischer Ansätze liegt.
- Differenzierung der verschiedenen Formen der Arbeitslosigkeit (friktionell, strukturell, saisonal, konjunkturell).
- Analyse der volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen von Beschäftigungslosigkeit.
- Untersuchung der psychosozialen Konsequenzen für betroffene Individuen.
- Gegenüberstellung neoklassischer und keynesianischer Erklärungsmodelle zur Arbeitsmarktsteuerung.
- Diskussion der historischen Entwicklung und politischer Maßnahmen zur Arbeitsmarktregulierung.
Auszug aus dem Buch
2.1 Friktionelle Arbeitslosigkeit
Diese entsteht bei einem Wechsel von einer bis zur nächste Arbeitsstelle. Im Regelfall ist dies nur eine kurze Überbrückungszeit der Vollbeschäftigung und nicht von langer Dauer. „Die Arbeitslosigkeit, die aus dem Suchprozess der Arbeitskräfte nach passenden Arbeitsplätzen resultiert, wird auch als friktionelle Arbeitslosigkeit bezeichnet.“ Die friktionelle Arbeitslosigkeit ist somit nicht so bedeutungsvoll wie die folgenden Punkte.
Zusammenfassung der Kapitel
1.0 Definition: Erläutert die grundlegenden Begriffe der Arbeitslosigkeit, die Berechnung der Arbeitslosenquote sowie die historische Entwicklung unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Wiedervereinigung.
2.0 Arten der Arbeitslosigkeit: Systematisiert die verschiedenen Erscheinungsformen der Arbeitslosigkeit, von friktionellen Übergängen bis hin zur langfristigen Sockelarbeitslosigkeit.
3.0 Ursachen der Arbeitslosigkeit: Identifiziert die treibenden Faktoren für Arbeitslosigkeit, darunter Arbeitsmarkt-Friktionen, Strukturmängel und konjunkturelle Abschwünge.
4.0 Folgen der Arbeitslosigkeit: Untersucht die weitreichenden negativen Auswirkungen auf die betriebswirtschaftliche Leistung, das staatliche Budget und die psychische Gesundheit der Individuen.
5.0 Bekämpfung der Arbeitslosigkeit: Stellt wirtschaftstheoretische Ansätze gegenüber, um Instrumente und Strategien zur Reduktion von Arbeitslosigkeit zu erörtern.
Schlüsselwörter
Arbeitslosigkeit, Arbeitslosenquote, Deutschland, Strukturwandel, Konjunktur, Neoklassik, Keynesianismus, Inflation, Phillipskurve, Sozialversicherung, Arbeitsmarkt, Mismatch, Beschäftigung, Rezession, Wirtschaftspolitik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Arbeitslosigkeit in Deutschland, unterteilt in deren verschiedene Arten, zugrunde liegende Ursachen sowie deren ökonomische und soziale Folgen.
Welche zentralen Themenfelder deckt das Werk ab?
Zentrale Themen sind die Definition und statistische Erfassung von Arbeitslosigkeit, die Einteilung in verschiedene Arbeitslosigkeitsarten, deren Ursachenanalyse und die theoretische Bekämpfung durch wirtschaftspolitische Ansätze.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis über die Dynamik des deutschen Arbeitsmarktes zu vermitteln und die theoretischen Hintergründe aufzuzeigen, die zur Erklärung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit dienen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung offizieller Statistiken und empirischer Daten zur Arbeitsmarktentwicklung.
Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?
Der Hauptteil erörtert detailliert die verschiedenen Arten der Arbeitslosigkeit, ihre spezifischen Ursachen, die negativen Auswirkungen auf Wirtschaft und Individuum sowie die neoklassischen und keynesianischen Erklärungsmodelle.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Begriffe wie Arbeitslosenquote, Strukturwandel, Konjunktur, Neoklassik und Keynesianismus sind maßgebliche Indikatoren für den Inhalt der Arbeit.
Warum spielt die Wiedervereinigung für die Arbeitslosenstatistik eine Rolle?
Die Wiedervereinigung führte zu einem Zusammenbruch der Wirtschaft in den neuen Bundesländern, was durch den Prozess der Transformation zu einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosenzahlen führte.
Was unterscheidet friktionelle von struktureller Arbeitslosigkeit?
Friktionelle Arbeitslosigkeit ist kurzfristig und entsteht durch Suchprozesse beim Stellenwechsel, während strukturelle Arbeitslosigkeit auf einem dauerhaften Missverhältnis zwischen Arbeitsangebot und -nachfrage beruht.
Wie beeinflusst die Arbeitslosigkeit die staatlichen Haushalte?
Hohe Arbeitslosigkeit reduziert Steuereinnahmen und erhöht gleichzeitig die Ausgaben für Sozialleistungen, was zu Einzahlungsdefiziten führt und häufig steigende Lohnnebenkosten nach sich zieht.
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- Andrea Kansy (Author), 2009, Arbeitslosigkeit in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127569