Der Einfluss des Englischen ist im Französischen und Deutschen besonders in der Jugendsprache spürbar. Jugendliche sind auf beiden Seiten des Rheins trendy, stylen sich ihren Fashion-Look, sind Fans der Stars im VIP-Bereich, geben sich Flirt-Tipps fürs nächste Date oder pimpen ihr Handy auf. Neben der Jugendsprache ist gerade die Werbung durch einen hohen Anglizismengebrauch geprägt. Diese Arbeit hat zum Ziel, den aktuellen Einfluss des Englischen auf das Französische und das Deutsche in der Jugendsprache zu untersuchen. Als sprachliche Quelle dienen Werbeanzeigen aus Jugendzeitschriften.
Zunächst werden entlehnungstheoretische Aspekte vorgestellt und der Anglizismenbegriff bestimmt. Es folgt eine Unterscheidung zwischen Anglizismen und Werbeanglizismen.
Um einen genaueren Eindruck über den englischen Einfluss in der Werbesprache zu geben, gehe ich genauer auf die in ihr enthaltenden Anglizismen ein. Dabei erläutere ich ihre Funktionen und arbeite heraus, warum sich Werbemacher derart häufig englischen Sprachmaterials bedienen. Einen wichtigen Aspekt stellen die Assoziationen dar, die in der Werbung durch Anglizismen ausgelöst werden. Im folgenden Abschnitt sollen die französische und deutsche Jugendsprache und die in ihr verwendeten Anglizismen genauer dargestellt werden.
Im Anschluss werde ich mich mit dem Einfluss des Englischen im Französischen und Deutschen beschäftigen. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der französischen Sprachpolitik und den gegen Anglizismen gerichteten Sprachgesetzen, die mit der Sprachreinigung und dem derzeitigen Umgang mit fremdsprachlichem Einfluss in Deutschland verglichen werden. Die Beziehungen, die Frankreich und Deutschland zu Amerika und England unterhalten, werden ebenfalls beleuchtet.
In der Untersuchung werde ich in je sieben Ausgaben der französischen Jugendzeitschriften Girls! und Star Club sowie der deutschen Bravo und Bravo Girl! die Werbeanzeigen auf ihren Anglizismengebrauch durcharbeiten.
In einem quantitativen Kapitel sollen mengenmäßige Vergleiche vorgenommen werden. Das nächste Kapitel befasst sich mit den Bezügen, die in beiden Ländern zu England und Amerika hergestellt werden. Nach einer ausführlichen Darstellung sollen sie mit den Ergebnissen von Armin Schütz (1968) verglichen werden, der Assoziationen zum angloamerikanischen Raum in französischen Zeitschriften für Erwachsene untersucht hat. Dabei interessiert vor allem, ob solche Bezüge häufiger in Frankreich oder Deutschland hergestellt werden.
Inhaltsverzeichnis
0 Vorwort
1 Einleitung
1.1 Charakterisierung des Untersuchungsmaterials
1.1.1 Girls!
1.1.2 Star Club
1.1.3 Bravo
1.1.4 Bravo Girl!
1.2 Definition: Anglizismus
1.2.1 Entlehnung
2 Werbesprache
2.1 Aufbau einer Werbeanzeige
2.2 Anglizismen in der Werbesprache
3 Jugendsprache
3.1 Zur Varietät Jugendsprache
3.2 Jugend- und Werbesprache
3.3 Jugendsprache und Anglizismen
3.3.1 Ergebnis
4 Anglizismen im Französischen und Deutschen
4.1 Frankreich
4.1.1 Historische Entwicklungen
4.1.2 Die Sprachpolitik in Frankreich
4.1.2.1 Die Loi Bas-Loriol
4.1.2.2 Die Loi Toubon
4.1.2.3 Zu den Folgen der Sprachgesetze
4.2 Deutschland
4.2.1 Historische Entwicklungen
4.2.2 Die Haltung zum englischen Einfluss in Deutschland
5 Analysen der Werbeanzeigen
5.1 Ziele und Vorgehensweise meiner Analyse
5.2 Quantitative Auswertungen
5.2.1 Der Anteil an Anglizismen und Werbeanglizismen
5.2.2 Die beliebtesten Anglizismen und Werbeanglizismen
5.2.3 Identische Entlehnungen in Frankreich und Deutschland
5.2.4 Der Anglizismenanteil in den Jugendzeitschriften
5.2.5 Slogans
5.3 Werbungen in Frankreich und Deutschland im Vergleich
5.3.1 Werbungen von gleichen Unternehmen
5.3.1.1 Nivea
5.3.1.2 Always
5.3.1.3 Coca-Cola
5.3.1.4 MTV
5.3.1.5 Nintendo
5.3.1.6 Skechers
5.3.1.7 L´oréal Paris
5.3.1.8 Garnier
5.3.1.9 Ergebnis
5.3.2 Werbungen in gleichen Branchen
5.3.2.1 Handyzubehör
5.3.2.2 Zeitschriften
5.3.2.3 Fernsehen
5.3.2.4 Jugendberatung
5.3.2.5 Kleidung
5.3.2.6 Veranstaltung
5.3.2.7 Ergebnis
5.4 Der Werbebezug zu Amerika und England
5.4.1 Französische Bezüge zu Amerika
5.4.1.1 Stars, Hollywood, Filme
5.4.1.2 Hip Hop
5.4.1.3 Hippies und Flower Power
5.4.1.4 Halloween
5.4.1.5 Weitere Bezüge zu Amerika
5.4.2 Französische Bezüge zu England
5.4.3 Ergebnis
5.4.4 Deutsche Bezüge zu Amerika
5.4.4.1 Stars, Hollywood, Filme
5.4.4.2 Amerikanische Landschaft
5.4.4.3 Qualität
5.4.4.4 Politik
5.4.4.5 Weitere Bezüge zu Amerika
5.4.5 Deutsche Bezüge zu England
5.4.6 Ergebnis
5.4.7 Abschließender Vergleich der angloamerikanischen Bezüge
6 Schlussbemerkungen
7 Bibliographie
7.1 Wörterbücher
7.2 Primärliteratur
7.3 Sekundärliteratur
8 Anhang
8.2 Beispiele aus dem Dictionnaire de termes officiels
8.2.1 Französische Ersetzungen von Anglizismen im Material
8.3 Frankreich: Übersetzungen von Anglizismen per Fußnote
8.4 Liste der Anglizismen und ihrer Frequenzen
8.4.1 Anglizismen aus den französischen Jugendzeitschriften
8.4.2 Anglizismen aus den deutschen Jugendzeitschriften
8.5 Werbebeispiele
8.5.1 Werbebeispiele zum Werbevergleich
8.5.2 Werbebeispiele zum Werbebezug zu Amerika
8.5.3 Werbebeispiele zu Übersetzungen von Anglizismen
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den aktuellen Einfluss des Englischen auf die französische und deutsche Werbesprache in Jugendzeitschriften. Dabei wird analysiert, wie Anglizismen und Werbeanglizismen eingesetzt werden, um Aufmerksamkeit zu erregen und eine Identifikation mit der Zielgruppe zu ermöglichen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Vergleich der beiden Länder und ihrer jeweiligen Haltung zu angloamerikanischen Einflüssen liegt.
- Vergleich des Gebrauchs von Anglizismen in französischen und deutschen Jugendzeitschriften
- Analyse von Werbeanzeigen hinsichtlich Struktur und Verwendung von Anglizismen
- Untersuchung der Bezüge zu Amerika und England in der Werbung für Jugendliche
- Gegenüberstellung von Strategien der Sprachpolitik (insbesondere in Frankreich) und deren praktischer Umsetzung in der Werbung
- Untersuchung der Rolle der Jugendsprache als funktionale Varietät in der Werbebranche
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Der Einfluss des Englischen ist im Französischen und Deutschen heutzutage in allen Bereichen der Sprache unverkennbar und besonders in der Jugendsprache deutlich spürbar. Jugendliche sind auf beiden Seiten des Rheins cool oder trendy, stylen sich ihren Fashion-Look, tragen Tops und Tanks, grooven zu Techno, House und RNB ab, sind Fans der Stars im VIP-Bereich, geben sich Flirt-Tipps fürs nächste Date, checken die Hits, pimpen ihr Handy auf, surfen im Internet, chatten, schreiben E-Mails, SMS und MMS oder spielen ein top Computergame, können Top-Klingeltöne downloaden, wissen wo die nächste Party steigt oder zappen sich einfach gelangweilt durchs Programm. Neben der Jugendsprache ist gerade die Werbung durch einen hohen Anglizismengebrauch geprägt, der sich z.B. in englischen Produktnamen zeigt. Diese Arbeit hat zum Ziel den aktuellen Einfluss des Englischen auf das Französische und auf das Deutsche näher zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. Dabei fokussiere ich mich auf die Varietät der Jugendsprache. Werbeanzeigen aus Jugendzeitschriften dienen als sprachliche Quelle. Bei der Auswahl der Zeitschriften wurde darauf geachtet, dass sie ähnliche Inhalte behandeln.
Zunächst werden hierzu einleitend entlehnungstheoretische Aspekte vorgestellt und der Anglizismenbegriff bestimmt. Eine Unterscheidung zwischen Anglizismen und Werbeanglizismen soll im Folgenden erläutert werden. Sie bietet sich an, weil nur Werbeanzeigen behandelt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den wachsenden Einfluss des Englischen auf die Jugendsprache und die Werbung in Deutschland sowie Frankreich und legt das Ziel fest, diesen Einfluss zu untersuchen und vergleichend zu analysieren.
1.1 Charakterisierung des Untersuchungsmaterials: Dieses Kapitel stellt die für die Untersuchung ausgewählten Jugendzeitschriften – Girls!, Star Club, Bravo und Bravo Girl! – detailliert vor.
1.2 Definition: Anglizismus: Hier wird der theoretische Rahmen für den Begriff des Anglizismus abgesteckt, inklusive der Definition von Werbeanglizismen und einer kurzen theoretischen Einführung in den Prozess der Entlehnung.
2 Werbesprache: Dieser Abschnitt behandelt die allgemeinen Funktionen und Merkmale der Werbesprache, insbesondere im Hinblick auf den Einsatz von Anglizismen als Mittel zur Steigerung der Werbewirkung.
2.1 Aufbau einer Werbeanzeige: Hier werden die strukturellen Elemente einer Werbeanzeige, wie Schlagzeile, Fließtext, Slogan und Logo, definiert und deren Bedeutung für die Werbekommunikation erläutert.
2.2 Anglizismen in der Werbesprache: Dieses Unterkapitel analysiert, warum Werbemacher bevorzugt auf Anglizismen zurückgreifen, um Aufmerksamkeit, Modernität oder positive Konnotationen zu erzeugen.
3 Jugendsprache: Dieser Teil befasst sich mit den Merkmalen der Jugendsprache als Varietät, ihrer Funktion zur Identitätsbildung und Abgrenzung sowie der Verbindung zur Werbesprache.
3.1 Zur Varietät Jugendsprache: Hier wird das Konzept der Jugendsprache als heterogene, spielerische Form des Sprechens von Jugendlichen definiert und von einer homogenen Standardsprache abgegrenzt.
3.2 Jugend- und Werbesprache: Dieses Kapitel untersucht die Schnittmengen zwischen Jugend- und Werbesprache und wie Werbemacher versuchen, durch die Funktionalisierung jugendsprachlicher Elemente die Zielgruppe anzusprechen.
3.3 Jugendsprache und Anglizismen: Hier wird der hohe Stellenwert von Anglizismen innerhalb der Jugendsprache hervorgehoben, der durch Einflüsse aus der Musik- und Medienwelt geprägt ist.
3.3.1 Ergebnis: Zusammenfassende Betrachtung der Nutzung von Anglizismen in der Jugendsprache und deren stärkere Präsenz in der französischen als in der deutschen Werbung.
4 Anglizismen im Französischen und Deutschen: Dieser Abschnitt beleuchtet die unterschiedlichen historischen Entwicklungen und die sprachpolitischen Rahmenbedingungen des englischen Einflusses in beiden Ländern.
4.1 Frankreich: Fokus auf die französische Sprachpolitik und den Widerstand gegen den angloamerikanischen Einfluss, inklusive der Analyse historischer Hintergründe.
4.1.1 Historische Entwicklungen: Überblick über die historische Entwicklung der französisch-englisch-sprachlichen Beziehung, von der Vorherrschaft des Italienischen bis zum heutigen amerikanischen Einfluss.
4.1.2 Die Sprachpolitik in Frankreich: Darstellung der puristischen Haltung der französischen Sprachpolitik, die den englischen Einfluss als Gefahr für die kulturelle Identität wahrnimmt.
4.1.2.1 Die Loi Bas-Loriol: Analyse des Gesetzes von 1975 zur Einschränkung fremdsprachlicher Begriffe in der Werbung und in rechtlichen Dokumenten.
4.1.2.2 Die Loi Toubon: Erläuterung des Gesetzes von 1994, das die Maßnahmen gegen den englischen Einfluss präzisiert und verschärft.
4.1.2.3 Zu den Folgen der Sprachgesetze: Diskussion der begrenzten Wirksamkeit der Sprachgesetze in der Praxis und der fortwährenden Nutzung von Anglizismen in Medien und Werbung.
4.2 Deutschland: Analyse der historischen Entwicklung und der Haltung gegenüber dem Englischen in Deutschland, die sich stark von der französischen unterscheidet.
4.2.1 Historische Entwicklungen: Darstellung des deutschen Sprachkontakts zum Englischen seit dem 17. Jahrhundert und der Entwicklung zur gegenwärtigen Präsenz des Englischen in allen Schichten.
4.2.2 Die Haltung zum englischen Einfluss in Deutschland: Diskussion des Fehlens staatlicher Sprachgesetze in Deutschland und der eher pragmatischen bis interessierten Haltung gegenüber dem Englischen.
5 Analysen der Werbeanzeigen: Dieses Kapitel bildet den quantitativen und qualitativen Untersuchungsteil der Arbeit, in dem die Werbeanzeigen auf ihren Anglizismengebrauch ausgewertet werden.
5.1 Ziele und Vorgehensweise meiner Analyse: Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, der Auswahl der Zeitschriften und der Kriterien für die Erfassung von Anglizismen und Werbeanglizismen.
5.2 Quantitative Auswertungen: Darlegung der statistischen Ergebnisse bezüglich des Anteils und der Art der Anglizismen in den untersuchten Jugendzeitschriften.
5.2.1 Der Anteil an Anglizismen und Werbeanglizismen: Quantitative Erfassung der Belege für Anglizismen und Eigennamen im Vergleich zwischen Frankreich und Deutschland.
5.2.2 Die beliebtesten Anglizismen und Werbeanglizismen: Auswertung der am häufigsten vorkommenden englischen Entlehnungen in den untersuchten Ausgaben.
5.2.3 Identische Entlehnungen in Frankreich und Deutschland: Liste und Diskussion derjenigen Anglizismen, die in beiden Sprachen identisch verwendet werden.
5.2.4 Der Anglizismenanteil in den Jugendzeitschriften: Vergleich des Anteils an Anzeigen mit englischen Wörtern und Sätzen in den verschiedenen Zeitschriften.
5.2.5 Slogans: Untersuchung der englischen Beeinflussung auf Werbeslogans und Claims in beiden Ländern.
5.3 Werbungen in Frankreich und Deutschland im Vergleich: Detaillierter Vergleich der Werbestrategien ausgewählter Unternehmen und Branchen.
5.3.1 Werbungen von gleichen Unternehmen: Gegenüberstellung der Werbeauftritte von Konzernen wie Nivea, Coca-Cola oder MTV in den beiden untersuchten Märkten.
5.3.1.1 Nivea: Analyse der Unterschiede in der Nivea-Werbung zwischen Frankreich und Deutschland.
5.3.1.2 Always: Vergleich der Werbestrategien für Always-Produkte in den beiden Ländern.
5.3.1.3 Coca-Cola: Diskussion der unterschiedlichen Herangehensweise von Coca-Cola an den französischen und den deutschen Markt.
5.3.1.4 MTV: Analyse der Werbung von MTV für Sendungen und Handydienste.
5.3.1.5 Nintendo: Vergleich der Nintendo-Werbung in Frankreich und Deutschland.
5.3.1.6 Skechers: Untersuchung der Darstellung von Skechers-Werbung, die stark auf visuelle Reize und US-amerikanische Stars setzt.
5.3.1.7 L´oréal Paris: Analyse der Ähnlichkeiten in der Werbepräsentation von L´Oréal Paris.
5.3.1.8 Garnier: Vergleich der Garnier-Werbekampagnen in beiden Ländern.
5.3.1.9 Ergebnis: Zusammenfassung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Werbeauftritt internationaler Konzerne.
5.3.2 Werbungen in gleichen Branchen: Vergleich des Anglizismengebrauchs über Branchen hinweg, etwa bei Handyzubehör oder Zeitschriften.
5.3.2.1 Handyzubehör: Analyse der besonders starken Anglizismennutzung im Bereich der Handywerbung.
5.3.2.2 Zeitschriften: Diskussion des Einsatzes von Anglizismen in der Werbung für Zeitschriften-Abos.
5.3.2.3 Fernsehen: Vergleich der Fernseh- und Filmwerbung in beiden Sprachräumen.
5.3.2.4 Jugendberatung: Analyse der inhaltlichen und sprachlichen Unterschiede in der Werbung für Jugendberatungsdienste.
5.3.2.5 Kleidung: Vergleich der Modewerbung und deren Anglizismenanteil.
5.3.2.6 Veranstaltung: Kurze Betrachtung der Werbung für Veranstaltungen wie Konzerte oder Festivals.
5.3.2.7 Ergebnis: Zusammenfassung der branchenspezifischen Unterschiede beim Gebrauch von Anglizismen.
5.4 Der Werbebezug zu Amerika und England: Untersuchung der werbestrategischen Nutzung von Assoziationen zu den USA und Großbritannien.
5.4.1 Französische Bezüge zu Amerika: Analyse der vielfältigen Bezüge zu US-amerikanischen Symbolen und kulturellen Phänomenen in der französischen Werbung.
5.4.1.1 Stars, Hollywood, Filme: Bedeutung von US-Stars und Hollywood-Metaphorik für die Werbung.
5.4.1.2 Hip Hop: Einbezug der Hip-Hop-Szene in die Werbung für Jugendliche.
5.4.1.3 Hippies und Flower Power: Nutzung der Flower-Power-Bewegung als Werbemotiv.
5.4.1.4 Halloween: Verwendung des Halloween-Fests als werbetechnisches Element.
5.4.1.5 Weitere Bezüge zu Amerika: Auflistung weiterer kleinerer Amerika-Bezüge.
5.4.2 Französische Bezüge zu England: Untersuchung der (selteneren) Bezüge zu England in der französischen Werbung.
5.4.3 Ergebnis: Zusammenfassende Übersicht über die Amerika- und England-Bezüge in der französischen Werbung.
5.4.4 Deutsche Bezüge zu Amerika: Analyse der Deutschland-spezifischen Bezüge zur amerikanischen Kultur.
5.4.4.1 Stars, Hollywood, Filme: Bedeutung amerikanischer Stars für die deutsche Werbung.
5.4.4.2 Amerikanische Landschaft: Nutzung landschaftlicher Stereotype in der deutschen Werbung.
5.4.4.3 Qualität: Anwendung von Erfolgskonzepten aus den USA als Qualitätsversprechen.
5.4.4.4 Politik: Parodistische Verwendung politischer US-Symbole.
5.4.4.5 Weitere Bezüge zu Amerika: Weitere Beispiele für Amerika-Bezüge in Deutschland.
5.4.5 Deutsche Bezüge zu England: Analyse der (sehr spärlichen) England-Bezüge in der deutschen Werbung.
5.4.6 Ergebnis: Zusammenfassende Übersicht der England- und Amerika-Bezüge in der deutschen Werbung.
5.4.7 Abschließender Vergleich der angloamerikanischen Bezüge: Synthese und Vergleich der Ergebnisse zu den angloamerikanischen Bezügen zwischen beiden Ländern.
6 Schlussbemerkungen: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse und Ausblick auf die weitere Entwicklung des englischen Einflusses in der Werbesprache.
7 Bibliographie: Verzeichnis der Wörterbücher und Primär- sowie Sekundärliteratur.
8 Anhang: Ergänzende Dokumentation, Tabellen und Werbebeispiele.
Schlüsselwörter
Werbesprache, Jugendsprache, Anglizismen, Werbeanglizismen, Sprachpolitik, Frankreich, Deutschland, Sprachwandel, Jugendzeitschriften, angloamerikanischer Einfluss, Markenname, Slogans, Sprachkontakt, Cultural Studies, Werbekommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den aktuellen Einfluss des Englischen auf die Werbesprache in französischen und deutschen Jugendzeitschriften und vergleicht dabei die Strategien sowie die Wirksamkeit dieses Einflusses in beiden Ländern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Werbesprache, die Jugendsprache als funktionale Varietät, der Gebrauch von Anglizismen, sprachpolitische Unterschiede sowie kulturelle Bezüge zu den USA und England in der Werbung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, den englischen Einfluss auf die Werbesprache quantitativ und qualitativ zu untersuchen, zu vergleichen, wie Firmen in Frankreich und Deutschland ihre Produkte präsentieren, und festzustellen, inwiefern dies mit kulturellen Identitäten und staatlichen Maßnahmen (z.B. in Frankreich) korrespondiert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine kontrastive Analyse vorgenommen, die auf einer quantitativen Auswertung von Werbeanzeigen aus sieben Ausgaben jeweils französischer und deutscher Jugendzeitschriften basiert, ergänzt durch eine qualitative Betrachtung von Werbestrategien und kulturellen Assoziationen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil erfolgt zunächst die theoretische Einordnung (Werbe- und Jugendsprache), gefolgt von der Analyse der sprachpolitischen Kontexte, der quantitativen Auswertung des Anglizismenanteils und einem detaillierten Vergleich von Werbebeispielen und kulturellen Bezügen zu den USA und England.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Werbesprache, Anglizismen, Sprachpolitik, Jugendzeitschriften, Sprachkontakt und kulturelle Identität.
Warum wird Frankreich mit Deutschland verglichen?
Ein Vergleich ist sinnvoll, da beide Länder zwar stark vom englischen Einfluss geprägt sind, aber grundlegend unterschiedliche sprachpolitische Rahmenbedingungen (Frankreich mit Sprachgesetzen vs. Deutschland ohne solche) aufweisen, was die Untersuchung der Wirksamkeit dieser Maßnahmen ermöglicht.
Welche Rolle spielen die Sprachgesetze in Frankreich für die Ergebnisse?
Die Analyse zeigt, dass die französischen Sprachgesetze (Loi Bas-Lauriol, Loi Toubon) in der Praxis wenig Auswirkungen auf die Werbung haben, da Werbetreibende sie oft umgehen, was die Grenzen staatlicher Sprachplanung unterstreicht.
Inwiefern beeinflussen Stars die Werbung?
Stars dienen als zentrale Träger positiver Konnotationen wie Reichtum und Schönheit, wobei die Werber gezielt US-amerikanische Stars einsetzen, um durch deren Prestige Kaufwünsche bei der Zielgruppe der Jugendlichen zu wecken.
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- Angelina Kalden (Author), 2006, „Werbeanglizismen“ in französischen und deutschen Jugendzeitschriften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127586