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Hauptamtliche Einsatzkräfte im medizinischen Rettungsdienst. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihrer Belastung und Beanspruchung?

Title: Hauptamtliche Einsatzkräfte im medizinischen Rettungsdienst. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihrer Belastung und Beanspruchung?

Bachelor Thesis , 2022 , 56 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Miscellaneous
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Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Zusammenhang zwischen Belastung und Beanspruchung bei Einsatzkräften im medizinischen Rettungsdienst in verschiedenen Schichtsystemen auseinander. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: "Welchen Effekt haben 8-Stunden-, 12-Stunden- und 24-Stunden-Schichtsysteme auf die Belastung und Beanspruchung von hauptamtlichen Einsatzkräften im Rettungsdienst?"

Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurden die erhobenen Daten von 297 hauptamtlichen Einsatzkräften in einer quantitativen Studie analysiert. Dieses Thema ist von besonderer Aktualität, da Ende 2020 erlassene Rahmenbedingungen zu einer Reform geführt haben. Darüber hinaus stellt die psychische Gesundheit von Einsatzkräften ein omnipräsentes und häufig untersuchtes Themenfeld dar.

Die wissenschaftliche Arbeit gliedert sich in sieben Abschnitte, wobei einige in weiteren Unterkapiteln vertieft werden.
Zu Beginn der Arbeit werden unter dem Abschnitt Einleitung die Relevanz des Themas und die Zielsetzung der Arbeit erläutert.

Der folgende zweite Abschnitt widmet sich einer allgemeinen Erläuterung des Rettungsdienstes in Deutschland und den arbeitsrechtlichen Grundlagen. Fortführend wird der aktuelle Forschungsstand offengelegt und das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept nach Rohmert und Rutenfranz dargestellt. Auf dieser Grundlage werden im darauffolgenden Kapitel die Forschungsfrage und die fünf zu untersuchenden Hypothesen definiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Abstract

2 Einleitung

2.1 Relevanz des Themas

2.2 Zielsetzung der Arbeit

3 Theoretischer Hintergrund

3.1 Rettungsdienst in Deutschland

3.2 Rechtliche Grundlagen

3.3 Aktueller Forschungsstand

3.4 Belastungs- und Beanspruchungskonzept

4 Forschungsfrage und Hypothesen

5 Methode

5.1 Studiendesign

5.2 Instrumente zur Erhebung

5.3 Auswertungverfahren

6 Ergebnisse

7 Diskussion

8 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen beruflichen Belastungen und der daraus resultierenden Beanspruchung bei hauptamtlichen Rettungsdienstkräften in Abhängigkeit von unterschiedlichen Schichtmodellen (8, 12 und 24 Stunden). Ziel ist es, durch eine quantitative Studie mit 297 Probanden zu klären, ob sich die Art des Schichtsystems signifikant auf das empfundene Belastungserleben und die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben auswirkt.

  • Analyse psychischer und physischer Belastungsfaktoren im Rettungsdienst.
  • Vergleich von 8-, 12- und 24-Stunden-Schichtsystemen hinsichtlich Stressfaktoren.
  • Einfluss der Einsatzfrequenz und Berufserfahrung auf das Wohlbefinden.
  • Untersuchung der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben (Work-Life-Balance).
  • Validierung theoretischer Modelle (z. B. nach Rohmert und Rutenfranz).

Auszug aus dem Buch

3.4 Belastungs- und Beanspruchungskonzept

Das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept gilt als Paradigma der Arbeitswissenschaften und wurde von Rohmert und Rutenfranz entwickelt (Hackstein et al., 1986, S. 553). Es dient der Beurteilung der Wirkung der verrichteten menschlichen Arbeit auf den arbeitenden Menschen (Hackstein et al., 1986, S. 553).

Im Belastungs-Beanspruchungs-Konzept müssen zuerst die Beanspruchungen betrachtet werden. Sie entsprechen dem direkt interessierenden Aspekt der Beurteilung der Wirkungen und ergeben die Beurteilungskriterien (Hackstein et al., 1986, S. 554). Faktoren, die auf den Arbeitenden wirken, werden Beanspruchung genannt und werden überwiegend als unangenehm wahrgenommen. Sie können fortführend zu einem Abbruch der beanspruchenden Tätigkeit führen (Hackstein et al., 1986, S. 554).

Die Inanspruchnahme des Menschen lässt sich durch verschiedene Indikatoren, sogenannte Beanspruchungsindikatoren, feststellen. Beispielhaft kann die erhöhte Herzfrequenz genannt werden (Hackstein et al., 1986, S. 554). Aufgrund der verschiedenen Wirkweisen der Beanspruchung ist eine Einteilung in verschiedene Teilbereiche sinnvoll. So kann die Beanspruchung in physische und psychische Beanspruchung unterteilt werden (Hackstein et al., 1986, S. 555). Die physische Beanspruchung bezieht sich dementsprechend auf körperliche Aspekte und die psychische Beanspruchung auf geistige Aspekte (Hackstein et al., 1986, S. 555).

Zusammenfassung der Kapitel

2 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Untersuchung psychosozialer Faktoren im Rettungsdienst und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit dar.

3 Theoretischer Hintergrund: Es erfolgt eine Darstellung der Strukturen des deutschen Rettungsdienstes, der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie der theoretischen Grundlagen zu Belastung und Beanspruchung.

4 Forschungsfrage und Hypothesen: Hier werden auf Basis der Literatur fünf Hypothesen entwickelt, die den Einfluss von Schichtsystemen und Einsatzfrequenzen auf das Wohlbefinden untersuchen.

5 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das quantitative Studiendesign, die verwendeten Erhebungsinstrumente (u.a. WHO-5, COPSOQ) und die statistische Auswertung.

6 Ergebnisse: Die statistische Auswertung der Daten mittels varianzanalytischer Verfahren (ANOVA) zur Prüfung der Hypothesen wird hier detailliert dargestellt.

7 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, in den Kontext bestehender Studien eingeordnet und kritisch reflektiert, wobei auch Limitationen der Studie erörtert werden.

8 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Ausblicke für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Rettungsdienst, Schichtsystem, Belastung, Beanspruchung, Psychische Gesundheit, 24-Stunden-Dienst, Work-Life-Balance, Einsatzfrequenz, Berufsjahre, quantitative Studie, Arbeitswelt, Notfallrettung, Stressfaktoren, Organisationsstruktur, Arbeitnehmer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen den Arbeitsbedingungen im Rettungswesen, insbesondere der Schichtplanung, und dem dadurch hervorgerufenen Stresserleben (Beanspruchung) sowie der Lebensqualität der Einsatzkräfte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse verschiedener Schichtzeitmodelle (8, 12, 24 Stunden), der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie der Identifikation psychologischer und physischer Belastungsfaktoren.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Untersuchung der Frage, inwieweit unterschiedliche Schichtsysteme (insbesondere der 24-Stunden-Dienst) die subjektive Belastung und das Wohlbefinden von hauptamtlich Beschäftigten im Rettungsdienst beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein deduktiver, quantitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte per Online-Fragebogen unter 297 Einsatzkräften; statistisch ausgewertet wurden die Daten mittels einfaktorieller und mehrfaktorieller Varianzanalysen (ANOVA) via SPSS.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung in das Belastungs-Beanspruchungs-Konzept, die Ableitung von Hypothesen, die Beschreibung des methodischen Vorgehens und die detaillierte Präsentation sowie Diskussion der statistischen Testergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Rettungsdienst, Schichtsystem, psychische Beanspruchung, Work-Life-Balance, Einsatzfrequenz und quantitative Arbeitsforschung.

Warum spielt der 24-Stunden-Dienst eine besondere Rolle in dieser Untersuchung?

Der 24-Stunden-Dienst ist ein hochrelevantes und diskussionswürdiges Thema in der Rettungsdienstpolitik (besonders in NRW), da er einerseits eine flexiblere Schichtgestaltung ermöglicht, aber andererseits mit spezifischen Belastungsprofilen und Forderungen der Einsatzkräfte verbunden ist.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Schichtsysteme?

Die Ergebnisse zeigen, dass zwar keine signifikanten Unterschiede in der allgemeinen Beanspruchung zwischen den Systemen vorlagen, Einsatzkräfte im 24-Stunden-Dienst jedoch die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben tendenziell positiver wahrnehmen.

Welche Limitationen werden für die Studie genannt?

Der Autor weist darauf hin, dass die Stichprobengröße im Vergleich zu anderen Studien eher klein ist und die Ergebnisse aufgrund regionaler Unterschiede in der Gesetzgebung möglicherweise nicht uneingeschränkt auf alle Bundesländer übertragbar sind.

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Details

Title
Hauptamtliche Einsatzkräfte im medizinischen Rettungsdienst. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihrer Belastung und Beanspruchung?
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,5
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
56
Catalog Number
V1275955
ISBN (PDF)
9783346726834
ISBN (Book)
9783346726841
Language
German
Tags
Rettungsdienst Belastung Beanspruchung Psychologie psychische Beanspruchung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Hauptamtliche Einsatzkräfte im medizinischen Rettungsdienst. Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihrer Belastung und Beanspruchung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1275955
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