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Ausgewählte Fallstudie in der Ernährungssoziologie. Konzept für Kitas und Schulen

Titel: Ausgewählte Fallstudie in der Ernährungssoziologie. Konzept für Kitas und Schulen

Hausarbeit , 2022 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anja Pfeiffer (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Fallstudie thematisiert wichtige Aspekte bei der Erstellung eines ganzheitlichen Ernährungs- und Bewegungskonzeptes (EBK). Ernährungsbildung und die Etablierung von Esskultur sind Teil dessen. Kinder mit Migrationshintergrund und aus sozial schwachen Verhältnissen werden besonders berücksichtigt. Im folgenden Kapitel wird der konkrete Fall und das daraus abgeleitete Ziel der Hausarbeit vorgestellt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der konkreten Vorgehensweise und den notwendigen Schritten der Ernährungswissenschaftlerin (ENW) um Wissen zu den Rahmenbedingungen zu erhalten.

Die Frage, ob Ernährungserhebungsmethoden (EEM) die Arbeit der ENW unterstützen können, wird beantwortet. Es werden Schlüsselpersonen vorgestellt, die dieser bei der Erstellung und Umsetzung des Konzeptes hilfreich sind. Kapitel 4 benennt Literaturquellen zur Recherche geeigneter Projekte, die im Kapitel 5 beispielhaft gezeigt und folgend für das zu erstellende EBK der Kleinstadt bewertet werden. Die Fallstudie mündet in einem Fazit, das die Vorgehensweise, Erkenntnisse und einen Ausblick, auch im Hinblick auf die Verstetigung des Konzeptes gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Fallvorstellung

3. Erste Schritte – der Runde Tisch und Festlegung des methodischen Vorgehens

3.1 Zielfestlegung

3.2 Basisdaten erfassen

3.3 Ernährungserhebungsmethoden: Prüfung und Entscheidung

3.3.1 Qualitative Befragungen mittels leitfadengestützter Interviews

3.3.2 Befragung einzelner fokussierter Gruppen in den Kitas und Schulen

3.4 Einbindung von Schlüsselpersonen

4. Literaturrecherche geeigneter Konzepte

5. Anwendbare Konzepte und Bewertung auf Übertragbarkeit

5.1 Multiplikatorenkonzepte mit dem Fokus auf Familien mit Migrationshintergrund

5.1.1 Gesund sind wir stark! „Sağlıklı daha güçlüyüz!“

5.1.2 Stadtteilmütter Berlin

5.2 „FIT KID- Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas“ und „Schule+Essen=1“

5.3 „MINIFIT“ und „PFIFFIX“– zwei Programme der mhplus Krankenkasse

6. Bewertung auf Übertragbarkeit der Konzepte und eigene Ideen für die Kleinstadt

7. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung einer strukturierten Vorgehensweise zur Entwicklung eines ganzheitlichen Ernährungs- und Bewegungskonzeptes (EBK) für Kitas und Schulen in einer Kleinstadt, unter besonderer Berücksichtigung sozial benachteiligter Familien und Kinder mit Migrationshintergrund.

  • Analyse und Erfassung der gesundheitlichen Ausgangslage mittels geeigneter Ernährungserhebungsmethoden.
  • Identifikation und Einbindung relevanter Schlüsselpersonen zur nachhaltigen Umsetzung.
  • Bewertung bestehender Praxis-Konzepte auf ihre Übertragbarkeit in den lokalen Kontext.
  • Konzeption eines Mehrkomponentenansatzes zur Förderung der Esskultur und körperlichen Aktivität.
  • Strategien zur Überwindung soziokultureller Sprachbarrieren und zur Verstetigung der Maßnahmen.

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Befragung einzelner fokussierter Gruppen in den Kitas und Schulen

Ein kleinerer Teil der KiJu´s soll im Rahmen der Betreuungszeiten zu ihren Wünschen in der Verpflegung, der Bewegungsmöglichkeiten in den Einrichtungen und ihrem Verzehrverhalten im Bereich Snacks, Softdrinks, Obst und Gemüse befragt werden. Dies dient der Partizipation der Beteiligten und dem Erhalt bisher unbekannter Informationen. Im Ergebnis wird die geplante Vorgehensweise zur Konzeption bestätigt oder neue zu berücksichtigende Aspekte aufgezeigt. Damit kann die Gestaltung der Präventionskette kindzentriert erfolgen (LVG&AFS & BZgA, n.d., S. 15).

Es bietet sich ein bebilderter Fragebogen an, der für Kinder mit Sprachbarrieren leicht zu erfassen ist. Er dient dazu, die Beliebtheit und Nutzung der Mittagsverpflegung in den Kitas und Schulen und die Wünsche der Kinder zu erfragen. Ergänzend Fragen zu den für die Kinder bekannten und genutzten Bewegungsmöglichkeiten in ihren Lebenswelten runden die zu erhaltenen Informationen für die ENW ab. Neben dieser Erfassung lässt sich in einem kleinen extra Bereich des Fragebogens im Rahmen der direkten, retrospektiven Form der EEM der übliche Verzehr speziell von Zwischenmahlzeiten, wie Snacks, Obst, Gemüse oder Softdrinks, mittels Food Frequency Questionaire (FFQ)5 erfragen (Straßburg, 2010, S. 426). Um den Aufwand und die Kosten überschaubar zu halten wird der Fragebogen in fokussierten Gruppen in den Kitas und Schulen durch die ENW ausgeteilt. Vorgesehen sind in der Kleinstadt dafür die Vorschulkinder der Kitas, die KiJu´s jeweils einer Klasse in der Stufe drei, fünf, sieben, neun und elf. Dies stellt einen überschaubaren Stichprobenumfang verschiedener Jahrgänge dar und kann gut von der ENW ausgewertet werden. Vorteilhaft ist, dass hierbei kein Interviewer von Nöten ist (Straßburg, 2010, S. 427). Die Erfahrungen der KIGGS- Studie zeigen, dass ab der Sekundarstufe I eine Befragung der Kinder selbst möglich ist (Mensink et al., 2020, S.17f). Die Fragebögen ab Klasse fünf sind gut selbständig ausfüllbar. Der zeitliche Aufwand der Pädagogen ist auf das Ausbringen und Einholen der Fragebögen während der Schulstunde begrenzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der gesundheitlichen Herausforderungen durch Übergewicht und Adipositas bei Kindern sowie Begründung für ganzheitliche Präventionskonzepte in Kita und Schule.

2. Fallvorstellung: Definition der lokalen Ausgangslage in einer Kleinstadt und Vorstellung des Gremiums, das ein präventives Gesundheitskonzept entwickeln soll.

3. Erste Schritte – der Runde Tisch und Festlegung des methodischen Vorgehens: Beschreibung der notwendigen organisatorischen Schritte, Datenerhebung und der methodischen Entscheidung über Ernährungserhebungsinstrumente.

4. Literaturrecherche geeigneter Konzepte: Nennung relevanter Wissensquellen und Ansprechpartner zur Recherche für eine fundierte Konzeptplanung.

5. Anwendbare Konzepte und Bewertung auf Übertragbarkeit: Vorstellung erfolgreich erprobter Modelle für gesundheitsfördernde Maßnahmen und deren Analyse auf den Kleinstadt-Kontext.

6. Bewertung auf Übertragbarkeit der Konzepte und eigene Ideen für die Kleinstadt: Synthese der Konzepte zu einem individuellen Mehrkomponentenplan und konkrete Anwendungsvorschläge für Ernährung und Bewegung.

7. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der gewählten Vorgehensweise und Ausblick auf die nachhaltige Verstetigung der Projektergebnisse.

Schlüsselwörter

Ernährungsbildung, Gesundheitsförderung, Präventionskette, Kita, Schule, Adipositasprävention, Esskultur, Partizipation, Mehrkomponentenkonzept, Migrationshintergrund, Ernährungsberatung, Verpflegungsstandard, Bewegungsförderung, soziale Ungleichheit, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Ernährungs- und Bewegungskonzeptes (EBK) für Bildungseinrichtungen einer Kleinstadt, um Fehlernährung und Bewegungsmangel bei Kindern entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Ernährungsbildung, der Optimierung der Mittagsverpflegung, der Bewegungsförderung sowie der erfolgreichen Einbindung von Kindern aus sozial schwachen Haushalten und Familien mit Migrationshintergrund.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist ein konkreter Leitfaden für Ernährungswissenschaftler, um unter Einbeziehung lokaler Akteure und bestehender Konzepte die Gesundheit von Kindern nachhaltig zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden qualitative Befragungen von Schlüsselpersonen sowie altersgerechte, teilstandardisierte Befragungen (Fragebögen) der Kinder als Basisdaten-Erhebung eingesetzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Vorgehensweise zur Datenerfassung, prüft bestehende Konzepte (wie "FIT KID" oder "Stadtteilmütter") auf ihre Übertragbarkeit und entwirft ein individuelles Mehrkomponentenmodell für die Kleinstadt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe wie Ernährungsbildung, Präventionskette, Partizipation und soziale Chancengleichheit definieren den Fokus der Untersuchungen dieser Fallstudie.

Warum spielt die Einbindung von Religion eine Rolle?

Die Berücksichtigung religiöser Speisevorschriften, etwa durch Halal-Menüs, ist essenziell, um die Akzeptanz des Verpflegungskonzepts bei Familien mit Migrationshintergrund zu erhöhen und soziale Ausgrenzung zu verhindern.

Wie soll das Konzept nachhaltig verstetigt werden?

Die Verstetigung wird durch die Bildung eines dauerhaften Verpflegungsausschusses, die Zertifizierung nach DGE-Qualitätsstandards und die regelmäßige Einbindung der Eltern in den gesamten Prozess sichergestellt.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ausgewählte Fallstudie in der Ernährungssoziologie. Konzept für Kitas und Schulen
Note
1,3
Autor
Anja Pfeiffer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
23
Katalognummer
V1276034
ISBN (PDF)
9783346725189
ISBN (Buch)
9783346725196
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ausgewählte fallstudie ernährungssoziologie konzept kitas schulen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Pfeiffer (Autor:in), 2022, Ausgewählte Fallstudie in der Ernährungssoziologie. Konzept für Kitas und Schulen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1276034
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Leseprobe aus  23  Seiten
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