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Südafrika als zweites Mallorca?

Title: Südafrika als zweites Mallorca?

Presentation (Elaboration) , 2001 , 10 Pages

Autor:in: Rolf Endres (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

1 Einleitung

1.1 Historischer Hintergrund

Seit 1994 ist Südafrika eine Demokratie. Seit 1994 sind die Wirtschaftssanktionen, die zuvor die internationalen Wirtschaftsbeziehungen Südafrikas behinderten, aufgehoben. Und seit 1994 ist Südafrika auch offiziell, trotz Faktoren wie hoher Gewalttätigkeit, wieder als Tourismusziel für die erste Welt
interessant – selbst wenn schon vorher Tausende von hauptsächlich deutschen Touristen sich die “Welt in einem Land”, so der Tourismusslogan Südafrikas, nicht entgehen lassen wollten, startet erst jetzt der richtige Boom.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Historischer Hintergrund

1.2 Ein Markt mit großem Potential

1.3 Tourismus unterstutzt die wirtschaftliche Entwicklung

2 Massentourismus

2.1 Kurzdefinition

2.2 Abschreckende Beispiele

3 “High yield”-Tourismus

3.1 Kurzdefinition

3.2 Der “High Yield”-Tourismus erfreut sich wachsender Beliebtheit

3.3 Vorteile des “High Yield”-Tourismus

3.4 Gegenargumente

4 Fazit

4.1 Die Notwendigkeit eines “Dritten Weges”

4.2 Beispiele

4.3 Schlußgedanken

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strategische Ausrichtung der Tourismusbranche in Südafrika vor dem Hintergrund des rasanten Branchenwachstums. Das primäre Ziel ist es, die Vor- und Nachteile von Massentourismus gegenüber dem sogenannten „High Yield“-Tourismus abzuwägen, um ein nachhaltiges, ökonomisch wie sozial ausgewogenes Entwicklungsmodell für das Land zu identifizieren.

  • Historische Einordnung der südafrikanischen Tourismusentwicklung seit 1994.
  • Differenzierung zwischen Massentourismus und „High Yield“-Tourismus.
  • Analyse der ökonomischen Auswirkungen und sozialen Risiken beider Modelle.
  • Erörterung eines „Dritten Weges“ zur Verbindung wirtschaftlicher Interessen mit sozialer Gerechtigkeit.

Auszug aus dem Buch

3.3 Vorteile des “High Yield”-Tourismus

Aus der Sicht der Touristen, die das Angebot wahrnehmen können, bietet dieses Tourismuskonzept neben dem ublichen hohen fünf Sterne Standard weite, menschenleere Strände, einen erholsamen Urlaub und alles, was man sich wünschen könnte. Nie fühlt man sich wie in Disneyland, während man gerade durch den Busch läuft, denn Kommerzialiserung gibt es fast keine und alles ist den persönlichen Wünschen des Kunden angepaßt.

Zwischen der einheimischen Bevölkerung und Touristen kommt es kaum zu unterschwelligen Konflikten, wie z.B. die Wutanfälle Pariser Autofahrer, wenn irgendwelche Touristen wieder einmal auf einem Zebrastreifen stehen bleiben, während die Fußgängerampel auf rot geschaltet ist. Womöglich kommt es sogar zu freundlichem Kontakt, weil die Touristen nicht als eine Belastung empfunden werden und sie weniger durch ihre Art und Vielzahl auffallen.

Einer der wichtigsten Vorteile ist, daß High-Yield Tourismus sich sehr gut mit Okotourismus verbinden lässt. Durch niedriges Volumen werden naturliche Okosysteme kaum belastet und auch in der Zukunft als Geldeinnahmequelle existieren. In diesem Sinn ist Nachhaltigkeit das stärkste Argument für High Yield Tourismus, das sich durch Massentourismus schwerlich erfüllen lässt. Außerdem ist es leichter, im Falle einer Fehlentscheidung von High Yield Tourismus zum Massentourismus zu wechseln als umgekehrt.

Ferner ist Geld für Naturschutz da, weil die Touristen, die kommen, auch entsprechend ihrer kleineren Zahl mehr Geld ausgeben können.

Außerdem ist die Gefahr des sogenannten Kulturimperialismus gemildert, der für gewisse Gegenden und Kulturen, wie zum Beispiel die San-Buschmänner in der Kalahari-Wüste, eine echte Existenzbedrohung zu werden droht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtet den historischen Hintergrund Südafrikas seit 1994 und das enorme, bisher kaum erschlossene Marktpotenzial im Tourismussektor.

2 Massentourismus: Definiert den Massentourismus als volumenorientiertes Modell und diskutiert kritisch die negativen Begleiterscheinungen anhand internationaler Beispiele.

3 “High yield”-Tourismus: Erläutert das Konzept des ertragsorientierten „High Yield“-Tourismus, dessen Vorzüge für Ökologie und Exklusivität sowie die damit verbundenen sozio-ökonomischen Gegenargumente.

4 Fazit: Plädiert für einen „Dritten Weg“, der Massentourismus und Elitentourismus verbindet, um sowohl ökonomische Stabilität als auch soziale Inklusion zu gewährleisten.

Schlüsselwörter

Südafrika, Tourismus, Massentourismus, High-Yield-Tourismus, Wirtschaftswachstum, Nachhaltigkeit, Sozio-ökonomische Entwicklung, Ökotourismus, Kulturimperialismus, Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Entwicklungsstrategie, Dritter Weg, Exklusivität, Ressourcenmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die touristische Entwicklung Südafrikas und bewertet, welche Strategie – Massentourismus oder ein exklusiveres „High Yield“-Modell – langfristig am sinnvollsten für das Land ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus, den Folgen unkontrollierten Wachstums sowie der sozialen Verantwortung gegenüber der eigenen Bevölkerung bei der Gestaltung von Tourismusangeboten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein ausgewogenes Tourismusmodell („Dritter Weg“) zu skizzieren, das ökonomische Erträge maximiert, ohne die ökologische Integrität zu gefährden oder die einheimische Bevölkerung auszuschließen.

Welche Methode wird für die Argumentation verwendet?

Der Autor nutzt eine vergleichende Analyse ökonomischer Konzepte und stellt die Vor- und Nachteile von Tourismusmodellen den spezifischen sozio-ökonomischen Gegebenheiten Südafrikas gegenüber.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Definition und kritische Analyse des Massentourismus sowie des „High Yield“-Tourismus, inklusive ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren den Text?

Wichtige Begriffe sind Tourismuspotenzial, Nachhaltigkeit, Arbeitsbeschaffung, Elitentourismus und der „Dritte Weg“ in der Tourismuspolitik.

Warum sieht der Autor den "High Yield"-Tourismus kritisch in Bezug auf die Arbeitslosigkeit?

Da beim "High Yield"-Modell die Anzahl der Touristen gering ist, sinkt der Absatzmarkt für lokale Zulieferer und den informellen Sektor, was die wichtige Funktion des Tourismus als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme schwächt.

Welches konkrete Problem sieht der Autor bei der Preisgestaltung im Tourismus?

Der Autor warnt davor, dass durch zu hohe Preise, die auf ausländische Touristen zugeschnitten sind, die eigene Bevölkerung vom Zugang zu kulturellen und natürlichen Sehenswürdigkeiten im eigenen Land ausgeschlossen werden könnte.

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Details

Title
Südafrika als zweites Mallorca?
College
Otto Beisheim School of Management Vallendar
Course
Aufnahmeprüfung - Referat
Author
Rolf Endres (Author)
Publication Year
2001
Pages
10
Catalog Number
V1277
ISBN (eBook)
9783638108027
Language
German
Tags
Südafrika Mallorca Aufnahmeprüfung Referat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rolf Endres (Author), 2001, Südafrika als zweites Mallorca?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1277
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