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Das Konzept der „Smart City“. Adoptionsbarrieren innerhalb intelligenter Verkehrsmanagement-Lösungen

Title: Das Konzept der „Smart City“. Adoptionsbarrieren innerhalb intelligenter Verkehrsmanagement-Lösungen

Term Paper , 2020 , 31 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Janine Kuhlmann (Author)

Economy - Transport Economics
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Ziel dieser Arbeit ist es, anhand der Adoptionsbarrieren nach Rogers die Potentiale und Herausforderungen für verschiedene Lösungsansätze aus dem Bereich der Smart Mobility zu untersuchen und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Um ein einheitliches Verständnis zu gewährleisten, werden zunächst grundlegende Konstrukte wie das Internet der Dinge und die Smart City vorgestellt. Im darauffolgenden werden die einzelnen Lösungsansätze aus dem Bereich der Smart Mobility theoretisch vorgestellt und mit den Adoptionsbarrieren nach Rogers verknüpft. Die Untersuchung stützt sich dabei auf die Auswertung und Analysen von Sekundärdaten aus Fachbüchern, Branchenpublikationen und Fachzeitschriften.

Es zeichnet sich eine Entwicklung ab, die in den nächsten 20 Jahren zu einer neuen Wohlstandsökonomie mit mehr ökologischen, sozialen und individuellen Zügen führen wird. Hierbei werden Werte, Waren und Zeit zu unverzichtbaren Ressourcen werden. Das immaterielle Kapital, wie beispielsweise Ideen und technisches Know-how, erlangen immer mehr an Bedeutung. Die Digitalisierung ist inzwischen bis zu den Städten und Kommunen durchgedrungen. Voll vernetzte und intelligente Städte – sogenannte Smart Cities – bieten Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen wie der Urbanisierung, dem zunehmenden Verkehrsaufkommen und dem Umweltschutz. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts lebten etwa 13% der Bevölkerung in Städten. Bedingt durch die exponentielle Urbanisierung gehen Forscher davon aus, dass bis zum Jahre 2050 knapp 80% der Bevölkerung in städtischen Gebieten bzw. Ballungsgebieten leben werden. Um den Anforderungen an die städtischen Infrastrukturen gerecht zu werden, verlangt es zunehmend nach neuen Governance-Formen und Strategien. Die Smart Mobility stellt hierbei einen Teilbereich dar. Eine essentielle Rolle für eine erfolgreiche Umsetzung spielt zudem das Internet der Dinge.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHE UND DEFINITORISCHE GRUNDLAGEN

2.1 DER TECHNOLOGIETREND INTERNET OF THINGS (NIKOLAUS)

2.2 DAS SMART CITY-KONZEPT (NIKOLAUS)

2.3 DAS HANDLUNGSFELD DER SMART MOBILITY (KUHLMANN)

2.3.1 Smart Lighting (Koster)

2.3.2 Smart Parking (Kuhlmann)

2.3.3 Praxisbeispiel: KoMoD Düsseldorf (Nikolaus)

2.4 ADOPTIONSBARRIEREN NACH ROGERS (KUHLMANN)

3 ADOPTIONSBARRIEREN BEI INTELLIGENTEN VERKEHRSMANAGEMENT LÖSUNGEN

3.1 DIE ADOPTIONSBARRIEREN INNERHALB DER SMART MOBILITY

3.1.1 Smart Lighting (Koster)

3.1.2 Smart Parking (Kuhlmann)

3.1.3 Praxisbeispiel: KoMoD Düsseldorf (Nikolaus)

3.2 HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE STÄDTE (KOSTER)

4 ZUKUNFTSAUSSICHTEN UND FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Potentiale und Herausforderungen verschiedener Smart Mobility-Lösungen durch die Anwendung der Adoptionsbarrieren nach E. Rogers. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Akzeptanz solcher Technologien bei Endverbrauchern und städtischen Entscheidern zu erlangen, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Implementierung in Smart Cities abzuleiten.

  • Smart City-Grundlagen und Internets der Dinge
  • Anwendungsfelder Smart Lighting und Smart Parking
  • Analyse durch Rogers' Adoptionsbarrieren
  • Praxisbeispiel KoMoD Düsseldorf
  • Herausforderungen wie Digital Divide und Datensicherheit

Auszug aus dem Buch

2.4 Adoptionsbarrieren nach Rogers (Kuhlmann)

Die Adoptionsbarrieren nach Rogers sind Bestandteil der Diffusionstheorie. Jene Erklärungsansätze basieren auf den durch Everett M. Rogers geschaffen Grundlagen in der Veröffentlichung Diffusion of Innovations aus dem Jahre 1962. Das Ziel der Diffusionsforschung ist es, Erklärungsansätze für die Verbreitung von Innovationen zu liefern. Während die Diffusionstheorie die Durchsetzung und Etablierung einer Innovation in einem sozialen System in Abhängigkeit der Zeit beschreibt, bezeichnet die Adoption die Akzeptanz und ständige Nutzung eines neuen Objektes und stellt so einen Teilbereich der Innovationsforschung dar. Rogers definiert den Begriff der Innovationsadoption als Entscheidung von Individuen und Organisationen, vollumfänglich Gebrauch von einer Innovation zu machen. Dabei unterscheidet er weiterhin noch zwischen produktspezifischen, adopterspezifischen und umweltspezifischen Einflussfaktoren. Da in dieser Arbeit die Diffusion bestimmter Produkte, im Zusammenhang mit der Smart City, im Mittelpunkt stehen, werden ausschließlich produktbezogene Determinanten untersucht. Rogers definiert fünf produktbezogenen Eigenschaften von Innovationen, die einen Einfluss auf die Adoption haben können, wie folgt: 1. Relativer Vorteil: Der relative Vorteil ist das Maß, in dem eine Innovation als besser empfunden wird, als die ursprüngliche Lösung. Hierbei ist jedoch nicht der objektive Vorteil von Belang, sondern ob das Individuum die Innovation als vorteilhaft empfindet. Dies kann beispielsweise durch soziale Prestigefaktoren, Bequemlichkeit und Zufriedenheit gemessen werden. Je größer der wahrgenommene relative Vorteil einer Innovation ist, desto schneller wird sie angenommen. 2. Kompatibilität: Die Kompatibilität ist der Grad, in dem eine Innovation mit den bestehenden Werten, Erfahrungen und Bedürfnissen der Individuen einhergeht. Eine Innovation, die mit den Werten und Normen eines sozialen Systems unvereinbar ist, wird weniger schnell adoptiert, wie eine die kompatibel ist. 3. Komplexität: Die Komplexität spiegelt das Maß wider, in dem eine Innovation als schwer verständlich und nutzbar empfunden wird. Da ein hoher empfundener Schwierigkeitsgrad mit psychischen und monetären Aufwänden verbunden ist, kann dies die Vorteile und somit die Adoption der Innovation einschränken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Hinführung zur Bedeutung von Smart Cities im Kontext der Urbanisierung und Definition der Zielsetzung der Arbeit auf Basis der Adoptionsbarrieren.

2 THEORETISCHE UND DEFINITORISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der technologischen Basis (IoT), des Smart City-Konzepts sowie der spezifischen Felder Smart Mobility und der fünf Adoptionsbarrieren nach Rogers.

3 ADOPTIONSBARRIEREN BEI INTELLIGENTEN VERKEHRSMANAGEMENT LÖSUNGEN: Analyse der vorgestellten Technologien Smart Lighting, Smart Parking und des KoMoD-Projekts anhand der theoretischen Barrieren sowie Diskussion der übergeordneten städtischen Herausforderungen.

4 ZUKUNFTSAUSSICHTEN UND FAZIT: Zusammenführende Betrachtung der Ergebnisse und Fazit bezüglich der Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Umdenkens zur Erreichung erfolgreicher Smart City-Implementierungen.

Schlüsselwörter

Smart City, Smart Mobility, Internet of Things, Adoptionsbarrieren, Innovationsadoption, Everett M. Rogers, Smart Lighting, Smart Parking, KoMoD Düsseldorf, Digital Divide, Verkehrsmanagement, urbane Transformation, Technologietrend, Nutzerakzeptanz, Datensicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die Untersuchung von Adoptionsbarrieren für technologische Lösungen innerhalb einer Smart City, insbesondere mit Fokus auf intelligente Mobilität.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Felder sind Smart Lighting, Smart Parking und vernetzte Verkehrssysteme sowie deren Diffusion in der Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Potenziale und Hürden bei der Einführung von Smart Mobility-Anwendungen aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen für Städte zu formulieren.

Welcher wissenschaftliche theoretische Rahmen wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Diffusionstheorie und die von Everett M. Rogers definierten fünf produktbezogenen Adoptionsbarrieren als Analyseinstrument.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Anwendungsbeispiele wie SM!GHT, Cleverciti und das Projekt KoMoD in Düsseldorf sowie übergeordnete Herausforderungen für Städte.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Schlagworte sind etwa Smart City, Innovationsforschung, Verkehrsmanagement und Digitalisierung im urbanen Raum.

Was ist das "KoMoD"-Projekt in Düsseldorf?

Es handelt sich um ein gefördertes Testfeld zur Erprobung von Fahrzeug-Infrastruktur-Vernetzung und automatisiertem Fahren unter Realbedingungen.

Warum ist die Einbindung der Bürger laut der Autorin entscheidend?

Die Autorin argumentiert, dass ohne frühzeitige Teilhabe, Transparenz und die Berücksichtigung von Nutzerideen Skepsis gegenüber neuen Technologien entsteht, die den Projekterfolg gefährdet.

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Details

Title
Das Konzept der „Smart City“. Adoptionsbarrieren innerhalb intelligenter Verkehrsmanagement-Lösungen
College
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Grade
1,3
Author
Janine Kuhlmann (Author)
Publication Year
2020
Pages
31
Catalog Number
V1277903
ISBN (PDF)
9783346734273
ISBN (Book)
9783346734280
Language
German
Tags
Smartcity Adoptionsbarrieren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Janine Kuhlmann (Author), 2020, Das Konzept der „Smart City“. Adoptionsbarrieren innerhalb intelligenter Verkehrsmanagement-Lösungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1277903
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