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Dankbarkeit als Stresspuffer. Inwiefern kann Dankbarkeit als Puffer für stressige Lebensereignisse dienen?

Título: Dankbarkeit als Stresspuffer. Inwiefern kann Dankbarkeit als Puffer für stressige Lebensereignisse dienen?

Trabajo de Investigación , 2021 , 19 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Christoph J. Koerber (Autor)

Salud - Control del estrés
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Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine Querschnitts-Untersuchung der Beziehung zwischen Dankbarkeit, Stress und Lebenszufriedenheit und der abfedernden Wirkung von Dankbarkeit auf das Stressempfinden. 23 Hochschulstudenten füllten retrospektive Fragebögen zu dispositioneller Dankbarkeit, Stressempfinden und Lebenszufriedenheit sowie zur Anzahl der erlebten stressigen Lebensereignisse aus. Die Daten wurden mittels Korrelationen und multipler hierarchischer Regression analysiert. Die Ergebnisse der Analysen zeigten signifikante Zusammenhänge zwischen Dankbarkeit, Stress und Lebenszufriedenheit. Aufgrund einer zu geringen Stichprobengröße sind die Interpretationen der Regressionsanalyse nicht statistisch gesichert. Ansonsten stimmen die Ergebnisse mit früheren Forschungsergebnissen überein, die den positiven Zusammenhang von Dankbarkeit und Lebenszufriedenheit belegen sowie den negativen von Stress und Lebenszufriedenheit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Teil

2.1. Stress, Dankbarkeit und Lebenszufriedenheit

2.2. Theorien zur Dankbarkeit

3. Empirischer Teil

3.1. Methode

3.1.1. Teilnehmer und Vorgehen

3.1.2. Instrumente

3.1.2.1. Dankbarkeit

3.1.2.2. Stressempfinden

3.1.2.3. Lebenszufriedenheit

3.1.2.4. Stressige Lebensereignisse

3.1.3. Plan zur Datenanalyse

3.2. Ergebnisse

3.2.1. Deskriptive Statistik und interne Konsistenz

3.2.2. Korrelationsanalyse

3.2.3. Dankbarkeit als Stresspuffer

4. Diskussion

4.1. Limitationen

4.2. Implikationen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen Dankbarkeit, Stress und Lebenszufriedenheit bei Hochschulstudierenden, mit einem besonderen Fokus auf die potenzielle Rolle der Dankbarkeit als Puffer für die negativen Auswirkungen stressiger Lebensereignisse auf das subjektive Stressempfinden.

  • Beziehung zwischen dispositioneller Dankbarkeit und Lebenszufriedenheit
  • Einfluss von stressigen Lebensereignissen auf das psychische Wohlbefinden
  • Dankbarkeit als psychologischer Schutzfaktor (Stresspuffer)
  • Anwendung der Broaden-and-Build-Theorie zur Erklärung der Dankbarkeitswirkung
  • Kritische Analyse von Korrelation und Moderation bei kleiner Stichprobengröße

Auszug aus dem Buch

2.1. STRESS, DANKBARKEIT UND LEBENSZUFRIEDENHEIT

Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit unzähligen herausfordernden Situationen und Stressoren konfrontiert, die sich oft negativ auf ihre Gesundheit auswirken können (Weinstein, et al., 2009). Allerdings gibt es bemerkenswerte inter- und intraindividuelle Unterschiede in den Reaktionen auf solche Lebensereignisse. Dankbarkeit als psychologische Eigenschaft kann als Schutzfaktor in Bezug auf solche schwierigen Lebensereignisse wirken. In diesem Zusammenhang hat die Forschung gezeigt, dass Dankbarkeit negativ mit dem subjektiven Stressempfinden verbunden ist (Lee, et al., 2018). Darüber hinaus, dass Dankbarkeit im Laufe der Zeit zu sinkenden Stressniveaus führt (Wood et al., 2008b; c). In einer aktuelleren Studie, die ein Tagebuch-Design verwendete, wurde festgestellt, dass Stress und Wohlbefinden bei Personen, die sich an tägliche Ereignisse erinnerten, für die sie dankbar waren, weniger stark korrelierten als bei Personen, die sich nicht an solche Ereignisse erinnerten (Krejtz et al. 2016).

Wood, Froh und Geraghty (2010) entwickelten eine Theorie zur Erklärung dieser Effekte von Dankbarkeit. Zunächst argumentierten sie, dass dankbare Menschen eine kognitive Linse haben, die bestimmt, wie sie die Welt wahrnehmen. Diese Linse würde dazu führen, dass sie Hilfe als wertvoller, externe Ressourcen als zugänglicher und Positives in unangenehmen Erfahrungen wahrnehmen. Darüber hinaus postulieren sie, dass Dankbarkeit Teil einer umfassenderen Lebensorientierung ist, die darauf abzielt, das Positive in der Welt wahrzunehmen und zu schätzen. Auch andere Autoren beschreiben, wie dankbare Menschen die Welt im Allgemeinen als einen angenehmeren Ort betrachten und sich die Zeit nehmen, sich auf die positiven Aspekte des Lebens zu konzentrieren (Adler & Fagley, 2005; Watkins et al., 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Dankbarkeit in einer modernen, von Stress geprägten Welt und formuliert das Ziel der Studie, die stresspuffernde Funktion von Dankbarkeit zu replizieren.

2. Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Hintergrund zu Stress und Dankbarkeit und stellt theoretische Modelle vor, wie Dankbarkeit als kognitive Linse oder emotionserweiterndes Prinzip das Wohlbefinden beeinflusst.

3. Empirischer Teil: Hier werden das methodische Vorgehen, die verwendeten Messinstrumente (u.a. PSS10, GQ6) sowie die Ergebnisse der Korrelations- und Regressionsanalysen detailliert dargestellt.

4. Diskussion: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse, adressiert die Limitationen der geringen Stichprobengröße sowie methodische Einschränkungen und leitet praktische Implikationen für den Alltag ab.

Schlüsselwörter

Dankbarkeit, Stress, Lebenszufriedenheit, Stresspuffer, psychische Gesundheit, positives Coping, dispositionelle Dankbarkeit, Stressempfinden, psychologische Resilienz, Lebensereignisse, Moderationsanalyse, Wohlbefinden, Dankbarkeitstraining, psychologische Strategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die psychologische Rolle der Dankbarkeit und ob diese als Schutzfaktor fungieren kann, um die negativen Folgen von stressigen Lebensereignissen abzumildern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Korrelation zwischen Dankbarkeit, Stress und Lebenszufriedenheit sowie der Frage der stresspuffernden Wirkung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen den genannten Variablen erneut statistisch aufzuzeigen und zu prüfen, ob Dankbarkeit das Stressempfinden nach schwierigen Ereignissen moderiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Querschnitts-Untersuchung, bei der Daten mittels Fragebögen erhoben und durch Korrelationsanalysen sowie multiple hierarchische Regression ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (inkl. Coping-Theorien und der Broaden-and-Build-Theorie) sowie den empirischen Teil, in dem Vorgehen und statistische Ergebnisse präsentiert und diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Dankbarkeit, Stress, Lebenszufriedenheit, der Stresspuffer-Effekt und die Verwendung psychologischer Skalen wie GQ6 und PSS10.

Warum konnte die stresspuffernde Wirkung in dieser Studie nicht statistisch bestätigt werden?

Der Autor führt dies auf die zu geringe Stichprobengröße (N=23) zurück, die eine statistisch signifikante Bestätigung des Interaktionseffekts in der Regressionsanalyse verhinderte.

Welchen Stellenwert haben die Limitationen der Studie?

Der Autor reflektiert kritisch über statistische Kenntnisse, die Stichprobengröße und das Studiendesign, um daraus wertvolle Lerneffekte für zukünftige wissenschaftliche Arbeiten abzuleiten.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Dankbarkeit als Stresspuffer. Inwiefern kann Dankbarkeit als Puffer für stressige Lebensereignisse dienen?
Universidad
Academy for health and sport
Calificación
1,0
Autor
Christoph J. Koerber (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
19
No. de catálogo
V1277987
ISBN (Ebook)
9783346732699
ISBN (Libro)
9783346732705
Idioma
Alemán
Etiqueta
Dankbarkeit Stress Lebenszufriedenheit Stresspuffer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christoph J. Koerber (Autor), 2021, Dankbarkeit als Stresspuffer. Inwiefern kann Dankbarkeit als Puffer für stressige Lebensereignisse dienen?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1277987
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