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Der Textbegriff und der Textsortenbegriff

Title: Der Textbegriff und der Textsortenbegriff

Seminar Paper , 2020 , 26 Pages , Grade: Befriedigend (3,0)

Autor:in: Alexander Ebner (Author)

German Studies - Linguistics
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Die Proseminararbeit befasst sich primär mit dem Textbegriff. Bevor dieses höchst umstrittene und häufig diskutierte Thema ausführlich behandelt wird, gilt die Aufmerksamkeit einer kurzen allgemeinen Einführung in die Textlinguistik. Hiermit soll der Einstieg in das eigentliche Thema etwas erleichtert werden und ein Grundverständnis für die Textlinguistik gegeben werden. Auch soll gezeigt werden, wie der Begriff "Text" in diesem Bereich verwendet wird. Das Einführungskapitel wird letztendlich mit einer kurzen Darstellung der beiden Strömungen der Textlinguistik beendet.

Der Hauptteil der Proseminararbeit widmet sich, wie schon erwähnt, dem Textbegriff. Hierbei wird mit einem kurzen theoretischen Einstieg gestartet, dem anschließend eine Erklärung über die Verwendung des Wortes "Text" und über dessen Herkunft folgt. In weiterer Folge und bis zum Ende des Hauptteils geht es um das Hauptaugenmerk der Arbeit, nämlich um die Definitionsprobleme eines einheitlichen Textbegriffs bis hin zu ähnlichen Komplikationen, die es bei den Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler gibt.

Wenn dieser große Teil zu Ende ist, gibt es noch einen kurzen Einblick in den Textsortenbegriff, da dieses Thema sehr gut zum Vorhergegangenen passt, weil die Herangehensweise eine sehr ähnliche ist. Auch hier wird sowohl auf den Alltag als auch auf die Linguistik geblickt. Anschließend werden die zwei wesentlichsten Kriterien zur Differenzierung herangezogen und zu guter Letzt wird das Kapitel mit einem Beispiel abgerundet.

Zum Abschluss der Proseminararbeit befindet sich noch ein Schlusswort, in dem nochmals die wichtigsten Inhalte und Erkenntnisse zusammengefasst wurden. Das große Ziel dieser wissenschaftlichen Proseminararbeit ist, dass gezeigt wird, dass es aus gewissen, im Laufe der Arbeit immer deutlicher zu erkennen werdenden Gründen, so gut wie unmöglich ist, einen einzigen Textbegriff zu formulieren und zu verwenden. Es handelt es sich bei dieser Arbeit um eine reine Literaturarbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Einführung in die Textlinguistik

2.1 Vom Satz zum Text

2.2 Vom Text zum Satz

3 Der Textbegriff

3.1 Die theoretische Verortung des Textbegriffs

3.2 Die Verwendung des Wortes „Text“ in der Alltagssprache

3.3 Herkunft und Entwicklung des Ausdrucks „Text“

3.4 Vorbemerkungen zum Definitionsproblem des Terminus „Text“

3.5 Die Verwendung des Wortes „Text“ in der Linguistik

3.5.1 Der Textbegriff der sprachsystematisch orientierten Textlinguistik

3.5.2 Der Textbegriff der kommunikationsorientierten Textlinguistik

3.6 Die Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler

3.6.1 Kritik an Beaugrandes und Dresslers Textualitätskriterien

4 Der Textsortenbegriff

4.1 Textsorten in der Alltagssprache

4.2 Der linguistische Textsortenbegriff

4.3 Die Textfunktion als Hauptdifferenzierungskriterium

4.3.1 Die kontextuellen Kriterien

4.3.2 Die strukturellen Kriterien

4.4 Die Differenzierung von Textsorten an einem Beispiel

5 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die grundlegenden Definitionsprobleme des Textbegriffs innerhalb der Linguistik aufzuzeigen und zu erläutern, warum ein einheitlicher, allgemein gültiger Textbegriff in der Fachwissenschaft derzeit kaum zu formulieren ist. Zudem wird der Textsortenbegriff beleuchtet, wobei Parallelen in den Forschungsherangehensweisen gezogen werden.

  • Theoretische Grundlagen und Entwicklung des Textbegriffs
  • Gegenüberstellung von alltagssprachlicher und linguistischer Textverwendung
  • Analyse der sprachsystematischen vs. kommunikationsorientierten Textlinguistik
  • Diskussion der Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler
  • Differenzierung und Klassifizierung von Textsorten

Auszug aus dem Buch

3.6 Die Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler

Vor gar nicht all zu langer Zeit stellte man die Suche nach einem einheitlichen Textbegriff so gut wie ein, da man die Aussichtslosigkeit mehr und mehr erkannte und sich fortan mehr auf die Bildung einer Liste mit aussagekräftigen Texteigenschaften konzentrierte. Die fast schon logische Schlussfolgerung daraus war, dass, wie schon beim Textbegriff, mehrere verschiedene Bündel von für den jeweiligen Ersteller wichtigen Texteigenschaften gebildet wurden. So hat etwa Barbara Sandig eine Grafik (siehe Abbildung 3) gestaltet, die aufzeigt, was ein Text braucht, um als Text klassifiziert werden zu können.

Die sieben Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler erfreuen sich höchstwahrscheinlich deshalb so großer Beliebtheit bei den meisten Forschern, die in diesem Bereich tätig sind, da sie im Vergleich mit anderen Darstellungen, wie jener in Abbildung 3, nicht die zusammenhängende Sichtweise vermissen lassen und nicht ohne Ordnung nebeneinander platziert wurden. Bereits in Kapitel 3.1 kurz angeschnitten, sollen im folgenden Abschnitt die sieben Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler näher beschrieben werden:

Das erste Merkmal, welches von den beiden österreichischen Linguisten genannt wurde, ist unter dem Terminus „Kohäsion“ bekannt. Hierbei wird eruiert, wie die von uns gehörten und gelesenen Wörter miteinander vereinigt sind. Sie sind durch grammatische Formen voneinander abhängig, wodurch gesagt werden kann, dass die Kohäsion auf grammatischen Abhängigkeiten basiert. Deshalb ist es oft nicht möglich, Wortfolgen umzustellen, da dadurch die Kommunikation nicht mehr richtig funktionieren würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, skizziert den Aufbau der Arbeit und stellt die zentrale Forschungsfrage bezüglich der Schwierigkeit, einen einheitlichen Textbegriff zu definieren.

2 Einführung in die Textlinguistik: In diesem Kapitel wird das Forschungsfeld der Textlinguistik definiert und der historische Wandel vom Satz zum Text als zentrale sprachliche Einheit nachgezeichnet.

3 Der Textbegriff: Dieser Hauptteil analysiert die theoretischen Schwierigkeiten bei der Textdefinition, differenziert zwischen alltagssprachlichen und linguistischen Ansätzen und stellt die Textualitätskriterien von Beaugrande und Dressler vor.

4 Der Textsortenbegriff: Dieses Kapitel überträgt die Erkenntnisse über Texte auf Textsorten und diskutiert Methoden zur deren Differenzierung anhand von Funktionen und Kontexten.

5 Schlusswort: Das Schlusswort fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bestätigt die These, dass aufgrund unterschiedlicher linguistischer Strömungen ein universeller Textbegriff kaum realisierbar ist.

Schlüsselwörter

Textlinguistik, Textbegriff, Textsorte, Kohäsion, Kohärenz, Textualität, Beaugrande, Dressler, Sprachsystem, Pragmatik, Kommunikationssituation, Textproduktion, Textrezeption, Literaturarbeit, Textdefinition.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Textlinguistik, insbesondere mit der Problematik, den zentralen Begriff des „Textes“ wissenschaftlich eindeutig zu definieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Neben der Definition des Textbegriffs stehen die Unterschiede zwischen alltagssprachlichem und linguistischem Textverständnis, die Textualitätskriterien sowie der Textsortenbegriff im Zentrum der Betrachtung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, warum die Formulierung eines einheitlichen, allgemein gültigen Textbegriffs aufgrund verschiedener wissenschaftlicher Ansätze in der Linguistik als nahezu unmöglich gilt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer reinen Literaturarbeit, in der bestehende linguistische Theorien und Ansätze analysiert, verglichen und kritisch reflektiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretische Verortung des Textes, seine Geschichte und die unterschiedlichen wissenschaftlichen Strömungen (sprachsystematisch vs. kommunikationsorientiert) sowie die sieben Textualitätskriterien nach Beaugrande und Dressler ausführlich diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Begriffe sind Textlinguistik, Textbegriff, Textualität, Kohäsion, Kohärenz sowie Textsorten und deren Klassifizierung.

Welche Bedeutung haben Kohäsion und Kohärenz laut der Arbeit?

Beide Begriffe sind essenzielle Merkmale der Textualität: Während Kohäsion auf der grammatischen Verknüpfung von Textelementen basiert, beschreibt Kohärenz den inhaltlichen, sinnbildenden Zusammenhang eines Textes.

Warum kritisieren manche Forscher die Kriterien von Beaugrande und Dressler?

Die Kritik entzündet sich primär daran, dass die sieben aufgestellten Merkmale als zu zahlreich empfunden werden, was eine Klassifizierung vieler Texte erschwert, und dass diese Merkmale in der Praxis unterschiedlich stark ausgeprägt sein können.

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Details

Title
Der Textbegriff und der Textsortenbegriff
College
University of Graz  (Institut für Germanistik)
Course
Textlinguistik
Grade
Befriedigend (3,0)
Author
Alexander Ebner (Author)
Publication Year
2020
Pages
26
Catalog Number
V1278017
ISBN (PDF)
9783346730299
ISBN (Book)
9783346730305
Language
German
Tags
Textlinguistik Textbegriff Textsortenbegriff Linguistik Germanistik Deutsch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Ebner (Author), 2020, Der Textbegriff und der Textsortenbegriff, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1278017
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