Diese Zusammenfassung umfasst das Thema Auditarten und behandelt Unterscheidungen anhand des Auditors, des
Prüfungsgegenstandes und des Zeitpunktes. Zudem wird auf Sonderformen eingegangen.
Aus dem Inhalt:
- Systemaudit;
- Prozessaudit;
- Produktaudit;
- Performance Audit;
- Compliance Audit
Inhaltsverzeichnis
- 1. Begrifflich – systematische Grundlegung Audit
- 2. Merkmale von Qualitätsaudits
- 3. Auditoren
- 4. Auditarten
- 4.1 Unterscheidung anhand des Auditors
- 4.1.1 Interne Audits
- 4.1.2 Externe Audits
- 4.2 Unterscheidung anhand des Prüfungsgegenstandes
- 4.2.1 Systemaudit
- 4.2.2 Prozessaudit
- 4.2.3 Produktaudit
- 4.3 Unterscheidung anhand des Zeitpunktes
- 4.3.1 Planmäßiges Audit
- 4.3.2 Außerplanmäßiges Audit
- 4.3.3 Wiederholungsaudit
- 4.4 Sonderformen
- 4.4.1 Performance Audit
- 4.4.2 Compliance Audit
- 4.1 Unterscheidung anhand des Auditors
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit verschiedenen Auditarten im Kontext von Business Excellence & Total Quality Management. Sie analysiert die systematische Grundlegung von Audits, erläutert die Merkmale von Qualitätsaudits und beleuchtet die Rolle von Auditoren. Im Fokus stehen verschiedene Kategorien von Auditarten, differenziert anhand des Auditors, des Prüfungsgegenstandes und des Zeitpunkts. Darüber hinaus werden Sonderformen von Audits, wie Performance- und Compliance-Audits, vorgestellt.
- Systematische Grundlegung und Definition von Audits
- Merkmale und Charakteristika von Qualitätsaudits
- Kompetenzprofile und Auswahlkriterien für Auditoren
- Klassifizierung von Auditarten nach verschiedenen Kriterien
- Sonderformen von Audits im Kontext von Business Excellence
Zusammenfassung der Kapitel
1. Begrifflich – systematische Grundlegung Audit
Dieses Kapitel legt den Grundstein für das Verständnis von Audits. Es definiert den Begriff Audit nach der Norm DIN EN ISO 19011:2011 und verdeutlicht die Rolle von Audits im Qualitätsmanagement. Es werden die Ziele und Zwecke von Audits erläutert und der Bezug zur lateinischen Wortbedeutung „audire“ hergestellt. Die Kapitel verdeutlicht den Nutzen von Audits für die Verbesserung von Prozessen und die Identifizierung von Schwachstellen.
2. Merkmale von Qualitätsaudits
Dieses Kapitel beleuchtet die spezifischen Merkmale von Qualitätsaudits. Es werden die systematische Vorgehensweise, die Dokumentation der Ergebnisse, die gemeinsame Diskussion mit Beteiligten und die Festlegung von Maßnahmen zur Verbesserung hervorgehoben.
3. Auditoren
Dieses Kapitel befasst sich mit der Rolle und Bedeutung von Auditoren. Es hebt die entscheidende Rolle der Kompetenz von Auditoren für das Auditergebnis hervor. Es werden wichtige Kompetenzen eines Auditors genannt und es wird auf die Norm ISO 19011 verwiesen, die Qualifikationskriterien für Auditoren festlegt.
4. Auditarten
Dieses Kapitel behandelt die verschiedenen Auditarten, die anhand unterschiedlicher Kriterien klassifiziert werden. Es wird auf die Unterscheidung nach Auditor (intern vs. extern), Prüfungsgegenstand (Systemaudit, Prozessaudit, Produktaudit) und Zeitpunkt (planmäßig, außerplanmäßig, Wiederholungsaudit) eingegangen. Darüber hinaus werden Sonderformen von Audits, wie Performance- und Compliance-Audits, vorgestellt.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Kernthemen Audit, Qualitätsmanagement, Business Excellence & Total Quality Management, Auditarten, Auditoren, Systemaudit, Prozessaudit, Produktaudit, Performance-Audit, Compliance-Audit, DIN EN ISO 19011, ISO 19011.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Systemaudit und einem Prozessaudit?
Ein Systemaudit bewertet die Wirksamkeit des gesamten Qualitätsmanagementsystems einer Organisation, während ein Prozessaudit die Konformität und Effizienz spezifischer Arbeitsabläufe oder Verfahren untersucht.
Welche Rolle spielt die Norm DIN EN ISO 19011 bei Audits?
Die DIN EN ISO 19011 ist der Leitfaden für die Auditierung von Managementsystemen. Sie definiert Begriffe, legt Qualifikationskriterien für Auditoren fest und beschreibt die systematische Vorgehensweise bei der Durchführung von Audits.
Was versteht man unter einem Compliance Audit?
Ein Compliance Audit ist eine Sonderform des Audits, bei der geprüft wird, ob eine Organisation alle relevanten rechtlichen Vorschriften, internen Richtlinien und vertraglichen Verpflichtungen einhält.
Wann wird ein Produktaudit durchgeführt?
Ein Produktaudit findet statt, um die Qualität eines fertigen Produkts anhand festgelegter Spezifikationen und Kundenanforderungen zu prüfen, oft unmittelbar vor der Auslieferung.
Was unterscheidet interne von externen Audits?
Interne Audits (First-Party) werden vom Unternehmen selbst durchgeführt. Externe Audits erfolgen entweder durch Kunden (Second-Party) oder durch unabhängige Zertifizierungsstellen (Third-Party).
Was ist das Ziel eines Performance Audits?
Das Performance Audit konzentriert sich auf die Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Wirksamkeit von Prozessen, um Optimierungspotenziale im Sinne von Business Excellence aufzudecken.
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- Johannes Nass (Author), 2016, Auditarten. Business Excellence und Total Quality Management, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1278448