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Feministische Kunst als flache Widerstandsform im Kontext der politischen Philosophie und Gewaltforschung von Iris Därmann

Título: Feministische Kunst als flache Widerstandsform im Kontext der politischen Philosophie und Gewaltforschung von Iris Därmann

Ensayo , 2022 , 11 Páginas , Calificación: sehr gut

Autor:in: Anonym (Autor)

Arte - Consideraciones generales
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Im Folgenden stelle ich die Untersuchungen und wesentliche Schlussfolgerungen der Kulturwissenschaftlerin und Philosophin Iris Därmann zur Gewalt- und Widerstandsforschung vor. Diese setze ich in den Kontext der Arbeit feministischer Künstler*innen. Nach Därmann sind nicht nur Flucht, Selbstverstümmelung, Freitod oder das reine Überleben sogenannte „flache“ Widerstandsformen – im Gegensatz zu bewaffneten Revolutionen. Ich argumentiere, dass auch künstlerische Praktiken, die mit Eigensinn und Ungehorsam ein etabliertes Machtgefüge aushöhlen oder unterwandern, widerständig sind. Feministische künstlerische Praxis verkörpert das „Schwergewicht der Zartheit“, wie Därmann es nennt. Revolutionäres Handeln braucht keine Waffen, kein Blutvergießen und keine politische Machtdemonstration. Leise, einfallsreich und beharrlich – die hier vorgestellten Künstler*innen leben ihren eigenen Widerstand.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Abstrakte Beschreibung des Forschungsvorhabens

1.2 Begriffliche Einordnung: Was ist Feminismus?

2. Theoretische Grundlage: Iris Därmann

2.1 Dekonstruktion der Philosophiegeschichte

2.2 Konzept der „flachen“ Widerstandspraktiken

2.3 Abgrenzung von makropolitischer Gewalt

3. Analyse feministischer künstlerischer Praxen

3.1 Nora Al-Badri und Nikolai Nelles: „The Other Nefertiti“

3.2 Zehra Doğan: Widerstand im Kerker

3.3 Suzanne Lacey: Installation „Auto on the Edge of Time“

4. Schlussbetrachtung

4.1 Das bezeugende Sprechen und Schreiben

4.2 Resümee zur Wirksamkeit flacher Widerstandsformen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potential feministischer Kunst als „flache“ Widerstandspraxis, indem sie künstlerische Interventionen in den Kontext der Gewalt- und Widerstandsforschung der Philosophin Iris Därmann stellt und die Wirksamkeit eines Widerstands abseits bewaffneter Revolutionen analysiert.

  • Analyse des Konzepts „flacher“ Widerstandsformen nach Iris Därmann.
  • Untersuchung von Kunst als Mittel zur Subversion etablierter Machtstrukturen.
  • Fallstudien zu den Werken von Nora Al-Badri, Zehra Doğan und Suzanne Lacey.
  • Reflektion über die Rolle von „bezeugendem Sprechen“ als künstlerische und historische Praxis.
  • Critique der Trennung zwischen privater und politischer Sphäre in geisteswissenschaftlichen Widerstandsbegriffen.

Auszug aus dem Buch

Das Schwergewicht der Zartheit: Feministische Kunst als flache Widerstandspraxis im Kontext der Politischen Philosophie und Gewaltforschung

Iris Därmann leistet diese Arbeit als Philosophin und Autorin, die mit ihren monumentalen, akribischen Untersuchungen der Europäischen Philosophiegeschichte das Narrativ der angeblichen kulturellen Überlegenheit der westlichen Welt dekonstruiert. Gleichzeitig zeichnet sie die über Jahrhunderte systematisch verschwiegenen Widerstände gegen dieses Narrativ auf. Sie untersucht im Kontext des kolonialistischen Menschenhandels und der Versklavung geraubter Menschen sogenannte „flache“ Widerstandspraktiken und „Passivierung“.

Vor dem Hintergrund europäischer Kolonialisierung ganzer Kontinente und der Kommodifizierung menschlicher Körper erläutert sie, wie Widerstand nicht nur an revolutionären Umstürzen und machtpolitischem Erfolg gemessen werden kann. Die punktuelle Schwächung, das individuelle Infragestellen despotischer Machtverhältnisse in Form von Eigensinn, Ungehorsam, Sabotage, sogar Freitod sind legitime und ebenbürtige Widerstandsformen und nicht minder revolutionär als ein bewaffneter Aufstand.

„Man kann sie (...) als mikrorevolutionäre Ereignisse (…) bezeichnen, da sie (…) der organisierten Gewalt (…) etwas entgegensetzen, das diese in ihrem Lauf aufhält, unterbricht oder zumindest irritiert“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung definiert das Verständnis von Feminismus als Systemkritik und führt das Untersuchungsobjekt der feministischen Kunst als widerständige Kraft ein.

Theoretische Grundlage: Iris Därmann: Dieses Kapitel arbeitet die philosophische Basis heraus, die Widerstand über den Erfolg definiert und nicht-gewaltsame, „flache“ Praktiken als legitim und demokratisch einstuft.

Analyse feministischer künstlerischer Praxen: Der Hauptteil untersucht anhand konkreter Beispiele – das Hacking-Projekt von Al-Badri/Nelles, die Gefängniskunst von Doğan und Laceys Installation – wie diese theoretischen Konzepte in der Praxis umgesetzt werden.

Schlussbetrachtung: Das Schlusskapitel synthetisiert die Erkenntnisse und identifiziert das Prinzip des „Bezeugens“ als verbindendes, zentrales Element aller analysierten Widerstandspraktiken.

Schlüsselwörter

Feministische Kunst, Iris Därmann, Widerstandspraxis, Gewaltforschung, Flache Widerstandformen, Mikrorevolution, Subversion, Ziviler Ungehorsam, Politische Philosophie, Nora Al-Badri, Zehra Doğan, Suzanne Lacey, Bezeugendes Sprechen, Machtgefüge, Körperpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie feministische Künstlerinnen durch „flache“ Widerstandspraktiken etablierte Machtstrukturen unterwandern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Gewalt- und Widerstandsforschung, feministische Kunsttheorie, politische Philosophie und das Verhältnis von privater zu politischer Sphäre.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, dass künstlerische Praktiken abseits gewaltsamer Revolutionen signifikante widerständige Kraft entfalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer kulturwissenschaftlichen und philosophischen Analyse sowie der Fallstudien-Methodik im Kontext zeitgenössischer Kunstwerke.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Es werden drei spezifische künstlerische Ansätze detailliert analysiert: das Hacking von Museumsdaten, Kunst aus Gefängnismaterialien und raumgreifende Installationen zu häuslicher Gewalt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Widerstand, Feminismus, Mikrorevolution, Subversion, Bezeugen, Kunst, Machtverhältnisse.

Wie unterscheidet sich der Widerstandsbegriff nach Därmann von traditionellen Vorstellungen?

Därmanns Konzept misst Widerstand nicht am Erfolg oder am stummen Umsturz, sondern an der Unterbrechung, Irritation und dem Akt der Selbstbehauptung innerhalb von Gewalträumen.

Welche Rolle spielt das „Bezeugen“ in den vorgestellten Werken?

Es fungiert als Methode, um Erlebtes in die öffentliche Sphäre zu tragen, die Deutungshoheit über die Geschichte zurückzugewinnen und als „bezeugendes Sprechen“ Realitäten zu verändern.

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Detalles

Título
Feministische Kunst als flache Widerstandsform im Kontext der politischen Philosophie und Gewaltforschung von Iris Därmann
Universidad
University of the Arts Berlin  (Institut für Kunst im Kontext)
Calificación
sehr gut
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
11
No. de catálogo
V1278625
ISBN (PDF)
9783346731159
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kunst Bildende Kunst Philosophie Iris Därmann Zehra Dogan Nora Al-Badri Suzanne Lacy Kunstwissenschaft künstlerische Forschung Visuelle Anthropologie Medienkunst Widerstandsforschung Black Studies Feminismus Kunst im Kontext Journalismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Feministische Kunst als flache Widerstandsform im Kontext der politischen Philosophie und Gewaltforschung von Iris Därmann, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1278625
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