Welchen Einfluss hatten die ungeklärten Grenzfragen zwischen der Volksrepublik China und der Sowjetunion auf den chinesisch-sowjetischen Grenzkonflikt 1969?


Seminararbeit, 2007
20 Seiten, Note: 1-2

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Grenzfrage
1.2 Die Bedeutung der chinesisch-sowjetischen Grenze

2 Chinesisch-Russische Grenzfragen im 16. – 20. Jahrhundert
2.1 Die russische Expansionspolitik im 16. und 17. Jahrhundert
2.2 Erste Grenzziehungen im 17. und 18. Jahrhundert
2.3 Grenzpolitik im 19. Jahrhundert
2.3.1 Der Vertrag von Aigun
2.3.2 Der Vertrag von Peking
2.3.3 Der Vertrag von St. Petersburg
2.4 Grenzpolitik im 20. Jahrhundert
2.4.1 Die Erklärungen von Karachan 1919/
2.4.2 Erste Freundschaftsbündnisse
2.5 Die Zuspitzung des Konfliktes

3 Der Ausbruch des Grenzkonfliktes 1969 und seine Folgen

4 Fazit

5 Anhang

6 Bibliographie

1 Einleitung

Als am 1. Oktober 1949 Mao Tse-tung die Volksrepublik China ausrief, bedeutete dies zum ersten Mal seit Jahrhunderten eine Normalisierung in der Beziehung zwischen China und der Sowjetunion.[1] Doch diese Entspannungsphase hielt nicht lange an.

Die russische Expansionspolitik, die im 16. Jahrhundert begonnen hatte, und durch die China hunderttausende von Quadratkilometern an Territorium weggenommen wurden, enthielt ein grosses Konfliktpotential, das mehrmals in einen chinesisch-russischen Krieg auszubrechen drohte. Die Spannungen waren schliesslich so gross, dass es im Laufe der 1960er Jahre immer wieder zu kleineren Zwischenfällen an der chinesisch-sowjetischen Grenze kam, die im Jahre 1969 zu bewaffneten Ausschreitungen führten, wobei es zu mehreren Hunderten von Toten und Verletzen kam.[2]

Der chinesisch-sowjetische Konflikt war nicht nur ein ideologischer Kampf zwischen zwei kommunistischen Parteien. Vielmehr war er ein Konflikt über die Zugehörigkeit bestimmter Gebiete. Die ungelösten Grenzfragen spielten dabei eine wesentliche Rolle.[3]

In dieser Arbeit soll untersucht werden, ob die ungelösten Grenzfragen zwischen China und der Sowjetunion einen Einfluss auf den am 2. März 1969 offen ausgebrochenen Konflikt hatten.

Die Fragestellung lautet: „Welchen Einfluss hatten die ungeklärten Grenzfragen zwischen der Volksrepublik China und der Sowjetunion auf den chinesisch-sowjetischen Grenzkonflikt?“.

Da die Analyse aller ungeklärten Grenzfragen den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde, werde ich mich durch die folgende These etwas einschränken:

Zu den Hauptursachen für den am 2. März 1969 ausgebrochenen chinesisch-sowjetischen Grenzkonflikt gehören insbesondere die „ungleichen“ Verträge von Aigun (1858), Peking (1860) und St. Petersburg (1881).

Das Hauptaugenmerk gilt dabei dem Gebiet um die Grenzflüsse Amur und Ussuri.

Der erste Teil dieser Arbeit ist zugleich der Hauptteil, in welchem die chinesisch-russischen Grenzfragen zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert untersucht werden. Anhand eines chronologischen Aufbaus sollen die russische Expansionspolitik und die Territoriumsverluste des chinesischen Kaiserreichs aufgezeigt werden.

Der anschliessende Teil wird sich auf den Grenzkonflikt zwischen der Volksrepublik China und der Sowjetunion konzentrieren, der am 2. März 1969 am Grenzfluss Ussuri eskalierte. Zusätzlich soll ein Ausblick in die Gegenwart erstellt werden.

Das abschliessende Fazit dient der Diskussion der Fragestellung und der These.

Um die Grenzfragen und die Grenzziehungen zu veranschaulichen, können die im Anhang angegeben Quellen zu Karten zurate gezogen werden.

1.1 Grenzfrage

Grenzen sind im internationalen Verständnis eine der wesentlichen Bedingungen für die Definition staatlicher Souveränität. Grenzen definieren das Territorium des betroffenen Staates. Sie trennen nicht nur, vielmehr besitzen sie einen verbindenden Charakter zwischen den Nachbarnationen. Grenzziehungen können in der Regel nur im gemeinsamen Einverständnis der betroffenen Staaten vorgenommen werden, denn eine unilaterale Grenzziehung besitzt ein hohes Konfliktpotenzial.[4]

1.2 Die Bedeutung der chinesisch-sowjetischen Grenze

Für das Kaiserreich China und das Zarenreich Russland hatte die Grenze eine symbolische Bedeutung.[5] Die Chinesen betrachteten diese Mauer als Beweis eines grossen Verlustes des eigenen Territoriums; einerseits ein Verlust an Ausländer im Generellen und andererseits an die Russen im Speziellen. Sie haben durch diesen Verlust den Russen gegenüber ihr Gesicht verloren, was aus kultureller Sicht eine grosse Scham ist.[6]

Die russische Bevölkerung verband mit dieser Grenze etwas anderes: Die chinesisch-russische Grenze symbolisierte ihnen ihre grosse Macht und ihren Triumph gegenüber China.[7]

2 Chinesisch-Russische Grenzfragen im 16. – 20. Jahrhundert

2.1 Die russische Expansionspolitik im 16. und 17. Jahrhundert

Bis zum 17. Jahrhundert hatten Russland und China keine gemeinsame Grenze. Das Kaiserreich und das Zarenreich hatten vielerorts nur natürliche Grenzen und die meisten dieser Grenzgebiete waren noch nicht entdeckt.[8] Die weiten Zwischengebiete wurden hauptsächlich weder von Han-Chinesen noch von Russen bewohnt, sondern von Nomaden.[9] Bis zu dem Zeitpunkt, wo erstmals russische Soldaten ins Grenzgebiet von China vordrangen, hatte sich China kaum Gedanken um ihre nördliche Grenze gemacht.[10]

Unter „Ivan dem Schrecklichen“ eröffnete sich im 16. Jahrhundert der Weg für die Russen bis zum Ural.[11] Das Ziel „Ivan des Schrecklichen“ war, in den Besitz eines eisfreien Hafens an der pazifischen Küste zu gelangen. 1640 drang der russische Kommandant Wassilij Pojarkow mit seinem Heer in das chinesische Amur-Gebiet ein. Die russischen Soldaten begannen im Amur-Gebiet erste Städte zu bauen.[12]

Die russische Kolonialisierungspolitik im Gebiet des Flusses Amur führte zu ersten Auseinandersetzungen zwischen dem Zarenreich und dem Kaiserreich. In den Kämpfen, die zwischen 1652 und 1656 zwischen den beiden Parteien stattfanden, blieben meistens die chinesischen Truppen siegreich. Dies führte zu einem Stillstand des russischen Vormarsches.[13]

Der Konflikt konnte nur durch einen Grenzvertrag geschlichtet werden.

2.2 Erste Grenzziehungen im 17. und 18. Jahrhundert

Der erste zwischen einem europäischen Staat und dem Kaiserreich China abgeschlossene Vertrag, wurde am 7. September 1689 zwischen China und Russland in Nertchinsk unterzeichnet.[14]

Dieser Vertrag legte die Grenzen zwischen beiden Staaten fest, welche längs des Gorbica, zum Kamm des Gebirges Stanonoj und weiter auf dem Gebirgskamm längs der Wasserscheide in Richtung zum Meer führte. Das Amur-Tal blieb somit chinesisch. Russland musste sich daraus zurückziehen, erhielt dafür rund 240’000 km2 chinesischen Gebietes.[15]

Ingesamt war dieser Vertrag auf den Interessen beider Parteien aufgebaut.

Der im Oktober 1727 unterzeichnete Grenzvertrag von Kjachta, legte die Grenze im östlichen und mittleren Abschnitt fest. Der Grenzabschnitt begann am westlichsten Punkt der in Nertchinsk festgelegten Grenze (Oberlauf des Argun) und führte bis zum westlichen Sajan-Gebirge.[16] Auch der Vertrag von Kjachta basierte auf einem Interessenausgleich.

Die Verträge von Nertchinsk und Kjachta führten zu einer stabilen Phase, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts andauerte. Dies vor allem auch, weil China in dieser Zeit zu einer relativ starken Macht herangewachsen war und militärisch etwa gleich ausgerüstet war wie Russland.[17] Russland musste deshalb sein Streben nach Ostasien vorsichtiger angehen.

2.3 Grenzpolitik im 19. Jahrhundert

Das Zeitalter der industriellen Revolution läutete eine neue Epoche ein. Die erhöhte Arbeitsproduktivität, die wachsende Wichtigkeit von ausländischen Märkten, der gesteigerte Handel sowie die Technologie führten zu einem neuen Verhältnis der Machtbeziehungen.[18]

China und Russland konnten jedoch nicht mit dem Industrialisierungsprozess mithalten. Sie konzentrierten sich immer noch mehr auf das Territorium als auf die See. Da beide, vor allem aber China, sich bis zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich auf das eigene Land konzentriert hatten und sich nicht um internationale Beziehungen kümmerten, hatten sie es unter anderem verpasst, die Schifffahrt weiterzuentwickeln.[19]

Die russische Expansionspolitik Richtung Osten wurde von der industriellen Revolution, die im Westen in vollem Gange war, zusehends verstärkt. Russland fürchtete, dass britische und französische Truppen, sich im Zuge ihrer Kolonialisierungspolitik am Pazifik festsetzen würden und ihnen somit den Zugang zum Meer abschneiden könnten. Zudem sorgten sie sich um das Amurgebiet. Sie befürchteten, dass die Aufmerksamkeit der Westmächte bald auf Nordchina und das dortige Flusssystem fallen würde, um den Handel zu beeinflussen. Dieses Flusssystem hätte den Westmächten den Weg nach Sibirien und zu seinen Ressourcen geöffnet.[20] Dies wiederum hätte für Russland schwere Folgen gehabt, denn: „Whoever controls the left (northern) bank and the mouth of the Amur will control Siberia.“.[21]

Grossbritannien hatte zudem durch seine Macht und den grossen Einfluss erreicht, dass die russische Expansion Richtung Westen abgeschnitten und im gleichen Zug der Handel mit dem Zarenreich eingeschränkt wurde. Dies führte in Russland umgehend zu einem finanziellen Problem und sie mussten ihre Strategie ändern.[22]

Schon bald bemerkte Russland, dass China innerlich zerrissen und somit gegen aussen sehr schwach war.

2.3.1 Der Vertrag von Aigun 1858

Als Wende der relativ stabilen Beziehungen zwischen Russland und China, kann der Opiumkrieg (1840-1842) betrachtet werden. Das Bild eines starken chinesischen Reiches verschwand allmählich.[23] Das Zarenreich sah nun die Möglichkeit gekommen, die Schwäche Chinas für die Erweiterung der eigenen Macht und des russischen Territoriums auszunutzen. Im Jahre 1847 begannen sie mit einer systematischen Besetzung des linken Amur-Ufers. Dem Bau von ersten russischen Siedlungen folgte bald die Schifffahrt und Transporte von russischen Soldaten und Siedlern auf dem Amur.[24] Das wäre ihnen -laut Vertrag von Nerchinsk- nur in einer bestimmten Zone und nicht in voller Länge erlaubt gewesen.

China konnte sich nur auf Protestnoten beschränken, denn neben den Niederlagen gegenüber den Westmächten hatte es auch noch mit der Taiping-Revolution zu kämpfen, welche das Land nahe an den Zusammenbruch brachten.[25]

Das Zarenreich nutzte die Gunst der Stunde und versuchte erneut sein Territorium zu vergrössern. S.C.M. Paine nannte es einen „masterful bluff“ der Russen, als es ihnen gelang, die Chinesen zu dem am 28. Mai 1858 unterzeichneten „Vertrag von Aigun“ zu zwingen. Denn Russland täuschte China gewaltige militärische und finanzielle Stärke vor. Durch seine Ignoranz gegenüber der „Aussenwelt“, wusste China nicht, dass Russland zu diesem Zeitpunkt alles andere als militärisch und finanziell stark war.[26]

Der Vertrag von Aigun legte die Flussläufe des Argun und Amur als Grenze fest. Der Territoriumszuwachs für Russland wird je nach russischen, chinesischen oder westlichen Angaben auf 400'000 bis 600'000 km2 geschätzt.[27] Zudem regelte dieser Vertrag, dass China seine Häfen für den internationalen Handel öffnen und ausländische Vertreter in Peking Einlass gewähren musste.[28]

Seit der Unterzeichung dieses Vertrages verschlechterten sich die gegenseitigen Beziehungen stetig, denn China unterzeichnete zwar den Vertrag, ratifizierte ihn jedoch nicht. Dieser Vertrag war der erste der sogenannten „ungleichen“ Verträge.

2.3.2 Der Vertrag von Peking 1860

Diese erste Gebietsabtretung reichte Russland nicht und sie verlangten mehr; nämlich das Küstengebiet zwischen dem Amur, dem Ussuri und dem Meer. China lehnte diese Forderungen jedoch deutlich ab.[29] Als englische und französische Truppen infolge des zweiten Opiumkrieges in Peking einmarschierten, wurde die Lage für China zunehmend kritischer.[30] Dies kam Russland sehr gelegen. Das Zarenreich wusste gezielt wie es die beiden Parteien gegeneinander ausspielen musste und stellte sich anschliessend zur Verfügung als deren Vermittler. Durch gleichzeitige Gewaltandrohung im Falle einer Nicht-Ratifizierung sowie dem Hinweis auf geleistete „Freundschaftsdienste“, respektive Vermittlerrolle, zwang Russland China den in Aigun aufgesetzten Vertrag zu ratifizieren sowie die weiter geforderten Gebiete an Russland abzutreten.[31] Am 14. November 1860 wurde als Ergebnis dieser Verhandlungen der Vertrag von Peking unterschrieben. In diesem Vertrag wurden die Grenzziehung im Amur und Ussuri sowie auch der westliche Sektor der russischen Grenze festgelegt.[32]

[...]


[1] Vgl. Cheng-Chi, Ursprünge des Grenzkonfliktes, S. 65.

[2] Vgl. Herrmann, Territoriale Ansprüche, online, S. 53.

[3] Vgl. Cheng-Chi, Ursprünge des Grenzkonfliktes, S. 1.

[4] Vgl. Herrmann, Territoriale Ansprüche, online, S. 51-52.

[5] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 94.

[6] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 10.

[7] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 9.

[8] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 4.

[9] Vgl. Pommerening, Grenzkonflikt, S. 106.

[10] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 29.

[11] Vgl. Cheng-Chi, Ursprünge des Grenzkonfliktes, S. 15.

[12] Vgl. Salisbury, Krieg zwischen Russland und China, S. 52.

[13] Vgl. Heinzig, Der sowjetisch-chinesische Grenzkonflikt, S. 7.

[14] Vgl. Ti-hung, Völkerrechtliche Argumentation, S. 11.

[15] Vgl. Pommerening, Grenzkonflikt, S. 115.

[16] Vgl. Cheng-Chi, Ursprünge des Grenzkonfliktes, S. 19.

[17] Vgl. Ti-hung, Völkerrechtliche Argumentation, S. 13.

[18] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 30.

[19] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 30-31.

[20] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 37.

[21] Paine, Imperial Rivals, S. 37.

[22] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 29.

[23] Vgl. Pommerening, Grenzkonflikt, S. 126.

[24] Vgl. Cheng-Chi, Ursprünge des Grenzkonfliktes, S. 21-24.

[25] Vgl. Heinzig, Der sowjetisch-chinesische Grenzkonflikt, S. 10.

[26] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 64.

[27] Vgl. Heinzig, Der sowjetisch-chinesische Grenzkonflikt, S. 11.

[28] Vgl. Paine, Imperial Rivals, S. 66.

[29] Vgl. Cheng-Chi, Ursprünge des Grenzkonflikts, S. 26.

[30] Vgl. Hergt, dtv-Atlas der Weltgeschichte, S. 369.

[31] Vgl. Ti-hung, Völkerrechtliche Argumentation, S. 22.

[32] Vgl. Cheng-Chi, Ursprünge des Grenzkonfliktes, S. 27.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Welchen Einfluss hatten die ungeklärten Grenzfragen zwischen der Volksrepublik China und der Sowjetunion auf den chinesisch-sowjetischen Grenzkonflikt 1969?
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Veranstaltung
Seminar «Konfliktzone GUS-Südgrenze»
Note
1-2
Autor
Jahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V127887
ISBN (eBook)
9783668747227
ISBN (Buch)
9783668747234
Dateigröße
551 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
welchen, einfluss, grenzfragen, volksrepublik, china, sowjetunion, grenzkonflikt
Arbeit zitieren
Sarah Baumgartner (Autor), 2007, Welchen Einfluss hatten die ungeklärten Grenzfragen zwischen der Volksrepublik China und der Sowjetunion auf den chinesisch-sowjetischen Grenzkonflikt 1969?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127887

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Welchen Einfluss hatten die ungeklärten Grenzfragen zwischen der Volksrepublik China und der Sowjetunion auf den chinesisch-sowjetischen Grenzkonflikt 1969?


Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden