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Entrepreneurship als Ausgangspunkt sektoralen Strukturwandels

Title: Entrepreneurship als Ausgangspunkt sektoralen Strukturwandels

Term Paper , 2000 , 29 Pages , Grade: 2.3

Autor:in: Christian Gehle (Author)

Business economics - Economic Policy
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Summary Excerpt Details

Die Fragestellung, die dieser Arbeit zu Grunde liegt, lässt sich im Wesentlichen in
drei Bereiche teilen:
Zunächst ist zu ergründen, was sich hinter dem Begriff des Strukturwandels in der
Volkswirtschaftslehre verbirgt und welches die besonderen Voraussetzungen des
sektoralen Strukturwandels sind. Dieser Frage wird im Kapitel 2 nachgegangen, wobei
hier zunächst eine allgemeinen Definition von Strukturwandel gegeben wird um
danach die Ursachen des Strukturwandels aufzuzeigen. Des Weiteren werden verschiedene
Formen des Strukturwandels vorgestellt, wobei ein besonderes Augenmerk
auf dem sektoralen Strukturwandel liegt.
Im dritten Kapitel wird der Begriff des Entrepreneurship genauer bestimmt, wobei
gezeigt wird, dass eine einheitliche Definition in diesem Bereich aufgrund interdisziplinärer
Betrachtungsweisen schwierig ist. Innerhalb eines Überblicks über die Entwicklung
der Gründungsforschung in Deutschland wird versucht, diese interdisziplinären
Sichtweisen zu gliedern. Abschließend wird in diesem Kapitel der Frage
nachgegangen, welche Auswirkungen Entrepreneurship auf den sektoralen Strukturwandel
ausübt?
Nachdem die Bereiche des sektoralen Strukturwandels und des Entrepreneurship in
den Kapiteln 1 und 2 bestimmt sind, sowie ihre Beeinflussung untereinander, wird
im Kapitel 4 das Ausmaß des Entrepreneurship in Deutschland anhand von Zahlenmaterial
bestimmt. Dabei steht nicht alleine die bloße Auswertung eines vorhandenen
Zahlenwerks im Vordergrund, sondern die Frage, wie sich der Anteil des
Entrepreneurship aus vorhandenem Zahlenmaterial ableiten und abgrenzen lässt, da
eine gesonderte Darstellung der Entrepreneurship-Entwicklung im amtlichen Zahlenwerk
nicht zu finden ist und daher durch die in diesem Kapitel beschriebenen
Ansätze zu versuchen ist einen Entwicklungstrend aus vorhandenem Zahlenmaterial
abzuleiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 STRUKTURWANDEL

2.1 FORMEN DES STRUKTURWANDELS

2.2 URSACHEN DES STRUKTURWANDELS

2.3 SEKTORALER STRUKTURWANDEL

2.3.1 Abgrenzung der Sektoren

2.3.2 Trend zur Dienstleistungsgesellschaft

2.3.3 Kritik an der Drei-Sektoren-Analyse

3 ENTREPRENEURSHIP

3.1 BEGRIFF DES ENTREPRENEURSHIP

3.2 GRÜNDUNGSFORSCHUNG

3.3 ENTREPRENEURSHIP UND SEKTORALER STRUKTURWANDEL

3.3.1 Funktionen und Typen des Entrepreneurship

3.3.2 Innovation und Innovationsprozess

3.3.3 Innovation und Strukturwandel

4 ENTREPRENEURSHIP IN ZAHLEN

4.1 DATEN UND MESSPROBLEME

4.2 ANSÄTZE ZUR DATENERMITTLUNG

4.2.1 Selbständige und Selbständigenquote

4.2.2 Umsatzsteuerpflichtige

4.2.3 Gewerbeanmeldungen

4.3 STATISTISCHE AUSWERTUNG

4.3.1 Neugründungen in der Umsatzsteuerstatistik

4.3.2 Gewerbean- und –abmeldungen

5 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Entrepreneurship und dem sektoralen Strukturwandel in Deutschland zu untersuchen und methodische Ansätze zur quantitativen Erfassung dieses Prozesses zu bewerten, da keine direkte amtliche Statistik existiert.

  • Grundlagen des sektoralen Strukturwandels und der Drei-Sektoren-Analyse
  • Definition und interdisziplinäre Einordnung des Entrepreneurship
  • Die Rolle von Innovationen als Auslöser für strukturelle Veränderungen
  • Methoden und Problematiken bei der statistischen Messung von Unternehmensgründungen

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Funktionen und Typen des Entrepreneurship

Betrachtet man die Funktionen, die dem Entrepreneurship in der wissenschaftliche Forschung im Zusammenhang mit dem Entwicklungsprozess der Volkswirtschaft zugeschrieben werden, so liegt dieser in den folgenden drei Hauptpunkten:24

1. Unterstützung anderer Unternehmen im Rahmen der Arbeitsteilung

2. Konkurrieren mit Unternehmen auf bestehenden Märkten

3. Erschließung neuer Märkte

Als Vertreter der ersten Funktion sind vor allem Zulieferbetriebe zu fassen, die zumeist als kleine und mittlere Unternehmen organisiert sind. Zudem bestehen in diesem Umfeld nur geringe Markteinstiegsbarrieren, die sich z.B. in niedrigen Aufwendungen für Startkapital und einer direkten Anbindung an mehrere Kunden niederschlagen. Als weitere Gruppe sind die Nischenbesetzer hervorzuheben, die vor allem Träger der Funktionen 1 und 3 sind. Diese bedienen noch offene, kleinere Marktlücken mit eigenen Produktlösungen. Sind diese Produktinnovationen technologieorientiert, in der Marktdurchdringung noch nicht weit gediehen und verlangen sie eine intensive Vorarbeit der Forschung und Entwicklung, so werden Unternehmen, die diesem Anspruch genügen unter dem Typ der technologieorientierten Unternehmen gefasst. Als weiterer Typ sind Unternehmen zu sehen, die bestehenden Unternehmen Dienstleitungen anbieten, die dort zu einer Leistungssteigerung oder Leistungserweiterung führen. Diese verstehen sich als industrieorientierte Dienstleister, die die Funktionen der Arbeitsteilung und Produktinnovation vereinen. Als letzter Typ ist die Gruppe der Imitatoren und Innovatoren anzusehen. Diese Imitieren auf bestehenden Märkten die dort angebotenen Produkte und erweitern diese durch bestimmte innovative Anteile.25

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die Fragestellung und den Aufbau der Arbeit hinsichtlich der theoretischen Bestimmung von Strukturwandel und Entrepreneurship sowie deren empirischer Erfassung.

2 STRUKTURWANDEL: Dieses Kapitel definiert Strukturwandel, klassifiziert dessen Formen sowie Ursachen und erläutert die Drei-Sektoren-Analyse sowie deren Problematik.

3 ENTREPRENEURSHIP: Hier wird der Begriff Entrepreneurship begrifflich und forschungstheoretisch eingeordnet sowie der Einfluss von Innovationen auf den sektoralen Strukturwandel untersucht.

4 ENTREPRENEURSHIP IN ZAHLEN: Das Kapitel analysiert die Problematik der Datenermittlung für Neugründungen anhand verschiedener statistischer Ansätze und bewertet deren Aussagekraft.

5 ZUSAMMENFASSUNG: Die Zusammenfassung resümiert die theoretischen Erkenntnisse zum Zusammenhang von Entrepreneurship und Strukturwandel sowie die Schwierigkeiten der statistischen Messbarkeit.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship, Strukturwandel, sektoraler Strukturwandel, Gründungsforschung, Innovation, Innovationsprozess, Drei-Sektoren-Analyse, Existenzgründung, Dienstleistungsgesellschaft, Unternehmertum, Neugründungen, Statistik, Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaftsstatistik, Gründungsdynamik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Entrepreneurship als Impulsgeber für den sektoralen Strukturwandel fungiert und wie sich dieser Zusammenhang in der deutschen Wirtschaft abbilden lässt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die theoretische Definition des Strukturwandels, die Rolle des Unternehmers (Entrepreneur) im Innovationsprozess sowie die Herausforderungen bei der quantitativen statistischen Auswertung von Unternehmensgründungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den dynamischen Zusammenhang zwischen Entrepreneurship und sektoralem Strukturwandel aufzuzeigen und zu analysieren, da keine spezifische amtliche Gründungsstatistik existiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die vorhandene ökonomische Theorien und statistisches Datenmaterial (wie Umsatzsteuer- und Gewerbeanzeigenstatistiken) interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Strukturwandel und Entrepreneurship, die Verknüpfung beider Felder durch Innovationen sowie die kritische Prüfung der Datenquellen zur Messung von Gründungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Entrepreneurship, Strukturwandel, Innovation, Gründungsforschung, Dienstleistungsgesellschaft und statistische Messprobleme.

Warum ist die Abgrenzung des Tertiären Sektors problematisch?

Die Abgrenzung ist schwierig, da der Dienstleistungssektor oft als Restgröße der amtlichen Statistik definiert wird und die Unterscheidung zwischen Dienstleistungen und materiellen Gütern zunehmend verschwimmt.

Welche Bedeutung haben Scheinselbständige für die Statistik?

Scheinselbständige führen zu einer Verfälschung der Datenlage, da sie in Statistiken oft als Selbständige gezählt werden, obwohl sie faktisch in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehen.

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Details

Title
Entrepreneurship als Ausgangspunkt sektoralen Strukturwandels
College
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Wirtschaftswissenschaft - Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik)
Course
Sektoraler Wandel
Grade
2.3
Author
Christian Gehle (Author)
Publication Year
2000
Pages
29
Catalog Number
V12789
ISBN (eBook)
9783638185936
Language
German
Tags
entrepreneurship ausgangspunkt strukturwandels
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Gehle (Author), 2000, Entrepreneurship als Ausgangspunkt sektoralen Strukturwandels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12789
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