Ein 45-jähriger Mann mit leichtem Übergewicht und Bluthochdruck, möchte Gesundheitssport im Fitnessstudio betreiben. Um seinen Bluthochdruck zu senken wird ein Trainingsplan zur Gewichtsreduktion erstellt. Hauptbestandteil ist ein Kraftausdauertraining, Ausdauerprogramm und Stretchingprogramm.
Inhaltsverzeichnis
1. Voraussetzungen/ persönliche Daten des Kunden
1.1 Geschlecht, Alter, Beruf
1.2 Sportliche Vorerfahrung
1.3 Gesundheitliche Einschränkungen
1.4 Zielstellung
1.5 PWC 130– Test
1.5.1 Auswertung des PWC – Tests
1.5.2 Bewertung des Erholungspulses
1.6 Trainingsempfehlung
2. Sachanalyse
2.1 Definition Blutdruck
2.2 Definition Bluthochdruck
2.3 Ursachen für Bluthochdruck
2.4 Symptome für Bluthochdruck
2.5 Therapien für Bluthochdruck
2.6 Behandlungen von Bluthochdruck
2.7 Schlussfolgerungen für das Sportliche Training
2.8 Aufgabenstellung
3. Trainingssteuerung / Trainingsplanung
3.1 Organisationsform des Krafttrainings
3.1.1 Stationstraining
3.2 Trainingsmethode – Kraftausdauermethode (KA 1)
3.3 Prozentangaben zur Steuerung des Trainings
3.3.1 Abschätzung der Belastungsintensität
3.3.2 Leistungsbestimmung
3.4 Trainingsziele beim Ausdauertraining
3.5 Trainingsmethode – kontinuierliche Dauermethode
3.6 Präventivprogramm auf dem Fahrradergometer
3.7 Makrozyklus
3.8 Mikrozyklus
3.8.1 Aufwärmen
3.8.2 Abwärmen Stretching
3.9 Legitimation der Übungsauswahl
4. Übungsanalyse
4.1 low back
4.1.1 Erklärung zum Ursprung, Ansatz und Funktionen der beanspruchten Muskeln
4.1.1.1 M. erector spinae
4.1.1.1.1 M. longissimus
4.1.1.1.2 M. iliocostalis
4.1.1.2 M. gluteus maximus
4.1.2 Bewegungsausführung
4.1.3 Alternativübung: Strecken des Oberkörpers am Boden
4.2 leg curl
4.2.1 Erklärung zum Ursprung, Ansatz und Funktionen der beanspruchten Muskeln
4.2.1.1 M. biceps femoris
4.2.1.2 M. semitendinosus
4.2.1.3 M. semimembranosus
4.2.1.4 M. gastrocnemius
4.2.2 Bewegungsausführung
4.2.3 Alternativübung: Kniebeugen mit dem Pezziball
4.3 Rudern am Tiefen Block mit langem Griff
4.3.1 Erklärung zum Ursprung, Ansatz und Funktionen der beanspruchten Muskeln
4.3.1.1 M. rhomboideus major
4.3.1.2 M. rhomboideus minor
4.3.1.3 M. supraspinatus
4.3.1.4 M. infraspinatus
4.3.1.5 M. trapezius
4.3.1.6 M. teres major
4.3.2 Bewegungsausführung
4.3.3 Alternativübung: Seitwärtsheben der Arme mit nach vorn gebeugtem Oberkörper
4.4 Trizeps am hohen Block mit pronierten Unterarmen
4.4.1 Erklärung zum Ursprung, Ansatz und Funktionen der beanspruchten Muskeln
4.4.1.1 M. trizeps brachii
4.4.2 Bewegungsausführung
4.4.3 Alternativübung: Strecken der arme mit Kurzhanteln, auf einer Bank liegend
4.5 glute machine
4.5.1 Erklärung zum Ursprung, Ansatz und Funktionen der beanspruchten Muskeln
4.5.1.1 M. erector spinae
4.5.1.1.1 M. longissimus
4.1.1.1.2 M. iliocostalis
4.5.1.2 M. gluteus maximus
4.5.2 Bewegungsausführung
4.5.3 Alternativübung: Hüftstrecken am Boden
4.6 ab machine
4.6.1 Erklärung zum Ursprung, Ansatz und Funktionen der beanspruchten Muskeln
4.6.1.1 M. rectus abdominis
4.6.1.2 M. obliquus externus abdominis
4.6.1.3 M. obliquus internus abdominis
4.6.1.4 M. transversus abdominis
4.6.1.5 M. iliopsoas
4.6.2 Bewegungsausführung
4.6.3 Alternativübung: sit up
5. Trainingsplan
6. Schlussbetrachtung
6.1 Motivation
6.2 Weiterführendes Training
7. Anhang
7.1 Anamnesebogen
8. Quellen
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines maßgeschneiderten Trainingsprogramms für einen 45-jährigen Probanden mit leicht erhöhtem Blutdruck und Übergewicht. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch gezielte sportliche Aktivität, insbesondere Kraftausdauer- und Ausdauertraining, langfristig eine Blutdrucksenkung erreicht und die allgemeine Fitness gesteigert werden kann.
- Anamnese und gesundheitliche Ausgangslage
- Physiologische Grundlagen von Bluthochdruck
- Trainingssteuerung mittels Kraftausdauermethode
- Ergometrie zur Belastungsbestimmung
- Detaillierte Übungsanalyse und Trainingsplanerstellung
Auszug aus dem Buch
2.1 Definition Blutdruck
Blutdruck ist messbar. Hierbei wird ein Wertepaar ermittelt mit einem höheren Wert (systolischer Blutdruck) und bei einem niedrigeren Wert (diastolischer Blutdruck).
Der systolische Blutdruckwert wird durch die Auswurfleistung des Herzens bestimmt.
Der diastolische Wert entspricht dem Restdruckwert im Arteriensystem bei Erschlaffung des Herzens. Dieses wird bestimmt von dem Gefäßwiderstand in den Organen, der Haut und der Muskulatur.
In der Regel werden Blutdruckwerte am Oberarm bestimmt. Hierbei können Werte von 120 – 130 mm Hg in der Systole und Werte von etwa 80 mm Hg in der Diastole als Normalwerte in der Ruhe registriert werden.
Im Alter lässt die Elastizität der Blutgefäße durch Wandverkalkungen und Fetteinlagerungen nach. Hierdurch steigt in der Regel der Ruheblutdruck.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Voraussetzungen/ persönliche Daten des Kunden: Darstellung der Anamnesedaten, der sportlichen Vorgeschichte und der Zielsetzung für den Kunden.
2. Sachanalyse: Theoretische Grundlagen zu Bluthochdruck, dessen Ursachen, Symptomen und therapeutischen Ansätzen durch Sport.
3. Trainingssteuerung / Trainingsplanung: Methodische Erläuterung der Trainingssteuerung, inklusive Kraftausdauer, Intensitätsberechnungen und Zyklusplanung.
4. Übungsanalyse: Detaillierte sportanatomische Betrachtung der Übungen inklusive Ursprung, Ansatz und Funktion der beteiligten Muskulatur.
5. Trainingsplan: Konkrete Ausgestaltung des Trainingsprogramms mit Übungsabfolgen und Belastungsparametern.
6. Schlussbetrachtung: Überlegungen zur langfristigen Motivationsförderung und zur Weiterführung des Trainingsprogramms.
7. Anhang: Bereitstellung des verwendeten Anamnesebogens zur Erfassung der Kundendaten.
8. Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur und Verweise.
Schlüsselwörter
Bluthochdruck, Kraftausdauertraining, Ausdauertraining, PWC-Test, Trainingssteuerung, Hypertonie, Gewichtsreduktion, Herz-Kreislauf-System, Sportanatomie, Ergometrie, Fitness, Gesundheitsförderung, Prävention, Belastungsintensität, Trainingsmethode
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines Fitness-Trainingsplans für einen 45-jährigen Mann, der unter Bluthochdruck leidet und sein Gewicht reduzieren möchte.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die sportwissenschaftliche Theorie bei Hypertonie, die Planung von Kraftausdauereinheiten und die sportanatomische Analyse der Übungsauswahl.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die langfristige Senkung des Blutdrucks durch eine Kombination aus gesundheitsorientiertem Kraftausdauertraining und Ausdauereinheiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt den PWC130-Test zur Leistungsbestimmung sowie die Kraftausdauermethode (KA 1) zur Trainingssteuerung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Sachanalyse, die methodische Trainingsplanung sowie eine detaillierte Übungsanalyse inklusive alternativer Ausführungsvarianten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bluthochdruck, Kraftausdauer, Herz-Kreislauf-Training und Trainingssteuerung charakterisiert.
Welche Rolle spielt der PWC-Test in diesem Dokument?
Der PWC-Test dient zur objektiven Abschätzung der aeroben Leistungsfähigkeit und bildet die Basis für die individuelle Empfehlung der Trainingsintensität.
Warum wird gerade das Kraftausdauertraining empfohlen?
Das Kraftausdauertraining wird gewählt, da es gelenksschonend ist, die intermuskuläre Koordination schult und den aeroben Stoffwechsel zur Fettverbrennung positiv beeinflusst.
- Quote paper
- Manuel Schuck (Author), 2009, Trainingsplan für einen 45-jährigen Mann mit Übergewicht und Bluthochdruck, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128004