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Erziehung. Geschichte, Arten, Funktion und Ziele

Title: Erziehung. Geschichte, Arten, Funktion und Ziele

Essay , 2003 , 12 Pages , Grade: ohne Benotung

Autor:in: Jana Szabo (Author)

Pedagogy - General
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Ich möchte in meinem Essay nicht der Frage nachgehen, was Erziehung ist? Diese Frage kann in diesem Rahmen unter keinen Umständen ausreichend beantwortet werden. Vielmehr möchte ich versuchen einen Überblick über die Erziehung von gestern bis heute zu geben. Was wurde unter Erziehung früher verstanden, wie hat sie sich im Laufe der Zeit verändert und welche Rolle spielt Erziehung heute in der Gesellschaft?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Erziehung allgemein

Erziehung von gestern bis heute

Arten der Erziehung

Erziehung als Sozialisation

Erziehung als Pädagogischer Akt

Hauptfunktionen der Erziehung

Bedeutung der Erziehung

Erziehungsziele

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit bietet einen soziologischen Überblick über das Konzept der Erziehung, von dessen historischen Wurzeln bis hin zur gesellschaftlichen Relevanz in der modernen Welt. Ziel ist es, den Wandel der Erziehungsprozesse zu beleuchten, ihre Abgrenzung zur Sozialisation zu definieren und den pädagogischen Akt als notwendigen Teil einer komplexen Gesellschaft darzustellen.

  • Historische Entwicklung der Erziehung von der Antike bis heute
  • Differenzierung zwischen Erziehung und allgemeiner Sozialisation
  • Die Funktion der Erziehung im pädagogischen Dreieck
  • Bedeutung der Erziehung für die Überlebensfähigkeit des Menschen
  • Transformation traditioneller Erziehungsziele in der Moderne

Auszug aus dem Buch

Bedeutung der Erziehung

Bedarf der Mensch überhaupt der Erziehung? Anders gefragt: Warum erziehen wir?

Der Mensch ist ein „instinktreduziertes“ Wesen, d.h. er besitzt nicht genug Triebe, damit er sich seine Existenz sicher kann. Er besitzt aber Veranlagungen/Fähigkeiten , welche er durch lernen erst ausbilden muss, um sie für sich nutzen zu können z.B. ist die Veranlagung/Fähigkeit zum aufrechten Gang vorhanden, dass Laufen muss aber erst erlernt werden.

Der Mensch ist also dazu gezwungen seinen Verstand zu benutzen, damit er Entscheidungen treffen kann, welche ihm das Überleben sichern. Damit ist gemeint, dass er nicht in allen Fällen automatisch mit einem Trieb auf einen Reiz reagiert. Er muss eben in den meisten Fällen erst reflektieren/abwägen, was durchaus nicht immer bewusst geschieht, und dann erst beginnt er zu handeln. Dieses Reflektieren/Abwägen wird erst ermöglicht durch gesammelte Erfahrungen, vor allem aber dadurch das erlerntes, erfahrenes Wissen verknüpft und reflektiert/abwägt wird.

Auf die Instinktreduziertheit lässt sich auch zurückzuführen, dass der Mensch nicht fähig ist in der Natur zu leben, wie die Tiere. Es ist ihm nicht möglich ohne Hilfsmittel wie z.B. Werkzeuge in der Natur zu leben. Er erschafft sich deshalb Kultur, verändert seine Umwelt, um sozusagen ein Ordnungssystem zu erstellen durch das er erst Überlebensfähig wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Autorin legt dar, dass eine erschöpfende Definition von Erziehung den Rahmen der Arbeit sprengen würde und fokussiert sich stattdessen auf einen historischen und gesellschaftlichen Überblick.

Erziehung allgemein: Es werden gängige Definitionen vorgestellt, die Erziehung als planvolle Tätigkeit zur Formung junger Persönlichkeiten beschreiben.

Erziehung von gestern bis heute: Dieses Kapitel zeichnet den Wandel der Erziehung von religiösen Bräuchen über den autoritären Stil der Vergangenheit bis hin zur modernen Pädagogik nach.

Arten der Erziehung: Die Autorin differenziert zwischen verschiedenen Ansätzen wie der religiösen, autoritären und antiautoritären Erziehung.

Erziehung als Sozialisation: Hier wird Erziehung als der geplante, bewusste Teil des umfassenderen, oft ungeplanten Sozialisationsprozesses definiert.

Erziehung als Pädagogischer Akt: Basierend auf dem Modell von Wolfgang Sünkel wird das Zusammenspiel von Zögling, Erzieher und Unterrichtsinhalt als pädagogisches Dreieck erläutert.

Hauptfunktionen der Erziehung: Die Arbeit nennt vier Funktionen – Naturalisation, Sozialisation, Enkulturation und Spiritualisation –, die zur Personalisation des Individuums führen.

Bedeutung der Erziehung: Das Kapitel thematisiert die „Instinktreduziertheit“ des Menschen, die Erziehung als notwendige Voraussetzung für die kulturelle Überlebensfähigkeit macht.

Erziehungsziele: Abschließend werden die Befähigung zur Selbstständigkeit und die Anleitung zur Mündigkeit als zentrale Ziele erzieherischen Handelns hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Erziehung, Sozialisation, Pädagogik, Persönlichkeitsentwicklung, Autorität, Anthropologie, Instinktreduziertheit, Bildung, pädagogischer Akt, Gesellschaft, Mündigkeit, Kultur, Werteerziehung, Personalisation, Lernprozess.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit bietet einen einführenden Überblick über den Begriff und die Funktion von Erziehung aus soziologischer und pädagogischer Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen historische Erziehungsformen, die Abgrenzung zur Sozialisation, pädagogische Interaktionsmodelle sowie die notwendige Bedeutung von Erziehung für das Überleben in der Kultur.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Erziehung als geplanter Prozess den Menschen befähigt, in der Gesellschaft zu bestehen und eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine essayistische Literaturarbeit, die auf gängigen soziologischen und pädagogischen Standardwerken basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Entwicklung, die verschiedenen Typen von Erziehung und das Modell des pädagogischen Dreiecks.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Erziehung, Sozialisation, pädagogischer Akt, Mündigkeit und Instinktreduziertheit.

Warum spielt die „Instinktreduziertheit“ eine zentrale Rolle?

Da der Mensch biologisch nicht mit ausreichenden Instinkten für das Überleben ausgestattet ist, ist Erziehung zwingend erforderlich, um kulturelles Wissen und Verhaltensweisen zu erlernen.

Wie unterscheidet sich Erziehung von Sozialisation?

Während Sozialisation ein lebenslanger, oft unbewusster Prozess des Hineinwachsens in die Gesellschaft ist, wird Erziehung als der bewusste, zielgerichtete Teil dieses Prozesses verstanden.

Excerpt out of 12 pages  - scroll top

Details

Title
Erziehung. Geschichte, Arten, Funktion und Ziele
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Soziologie)
Grade
ohne Benotung
Author
Jana Szabo (Author)
Publication Year
2003
Pages
12
Catalog Number
V12806
ISBN (eBook)
9783638186094
Language
German
Tags
Erziehung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jana Szabo (Author), 2003, Erziehung. Geschichte, Arten, Funktion und Ziele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12806
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