Filmmusikanalyse/-protokoll zu "23 Nichts ist so wie es scheint"


Ausarbeitung, 2008
11 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

1. Allgemeine Daten zum Film

Titel: 23 - Nichts ist so wie es scheint
Erscheinungsjahr: 1998 Regie: Hans-Christian Schmid Drehbuch: Michael Gutmann, Hans-Christian Schmid Produktion: Jakob Claussen, Thomas Wöbke Musik: Norbert Jürgen Schneider Kamera: Klaus Eichhammer Schnitt: Hansjörg Weißbrich Laufzeit Kino: 99 Minuten

Besetzung: August Diehl: Karl Koch

Fabian Busch: David

Dieter Landuris: Pepe

Jan Gregor Kremp: Lupo

Stephan Kampwirth: Maiwald

Lilly Marie Tschörtner: Beate

2. Kurze Zusammenfassung der Handlung

Der Film „23 Nichts ist so wie es scheint“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Er befasst sich mit Karl Koch, einem Hacker der 80er Jahre.

Karl Koch ist zu Beginn der Handlung 19 Jahre alt und besucht das Gymnasium. Er gehört der linken Antiatomkraftbewegung an und ist neben der Schülerzeitung auch unter anderem in Brockdorf aktiv.

Bereits als Kind erhält er von seinem Vater den Roman „Illuminatus. Der goldene Apfel“ von Robert Anton Wilson. Karl Koch wird durch dieses Buch in seinem weiteren Leben immer stark beeinflusst sein.

Illuminatus beschreibt eine „Verschwörung der Welt durch die Mächtigen“[1], welche durch Erhalt und Vorbehalt von Information ihre Macht aufrechterhalten. Eines der herausstechenden Merkmale der Illuminaten ist die Zahl 23 sowie deren Quersumme 5.

Durch den Tod seines Vaters, zu dem Karl ein sehr kompliziertes Verhältnis hatte, und dem daraus resultierenden Erbe, führt Karl zunächst ein unkompliziertes Leben.

Er bezieht mit einem Freund eine Wohnung und muss sich um Geld zunächst keine Sorgen machen. Durch das Buch inspiriert, leistet sich Karl seinen ersten Computer. Die noch in der Entstehung begriffenen ersten Chatrooms ermöglichen Karl einen Austausch mit gleichgesinnten Verschwörungstheoretikern und Computerfreaks.

Bei einem großen Treffen mit Computerbegeisterten und einem Vortrag Robert Anton Wilsons lernt er seinen später besten Freund David kennen.

Nach einem Fernsehinterview Karls wird Lupo, ein unscheinbarer Gauner, auf die beiden aufmerksam. Er stellt David und Karl Pepe vor und berichtet von dem Plan, für den KGB Informationen aus dem Internet zu spionieren.

Nach einiger Zeit entschließen sich Karl und David dazu, gemäß ihrem Hackerkodex- gleicher Informationszugang für alle- bei dem Plan mitzuarbeiten.

Trotz der teilweise großzügigen Zahlungen des KGB für die gelieferte Ware kommt Karl durch seinen starken Kokainkonsum und großzügigen Lebensstil zunehmend in finanzielle Bedrängnis. Dadurch lässt er sich mit einem Journalisten ein, der einen Hack vor laufender Kamera initiiert. Diese Aufnahmen werden aber zunächst nicht veröffentlicht.

Begünstigt durch seinen starken Kokainkonsum, den vorherrschenden politischen Veränderungen und Geschehnissen, wird Karl zunehmend paranoider. Schließlich fühlt sich Karl für den Supergau in Tschernobyl verantwortlich. Ein Klinikaufenthalt wir unumgänglich.

Bereits einige Zeit vom Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt beobachtet, von der Presse verraten und unter Druck gesetzt, stellt sich Karl schließlich und tritt als Kronzeuge auf.

Karl Koch kommt am 23.05.1989 aus noch heute ungeklärten Gründen in einem Waldstück ums Leben.

3. Soundtrack

1. Deep Purple: Child in time
2. Killing Joke: Eighties
3. Iggy Pop: The Passenger
4. Ton Steine Scherben: Rauchhaussong
5. 39 Clocks: Dns
6. Flying Lizards: Money
7. Dave Pike: Mathar
8. Roxy Music: Love Is The Drug
9. Freundeskreis: Halt Dich An Deiner Liebe Fest
10. Enjott Schneider: Time Flies
11. Enjott Schneider: Illuminatus
12. Enjott Schneider: Am Winterfeldplatz
13. Enjott Schneider: Vom BKA verfolgt
14. Enjott Schneider: Freundschaft
15. Enjott Schneider: Abschied
16. Enjott Schneider: Die letzte Fahrt

[...]


[1] Aus dem Film zitiert

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Filmmusikanalyse/-protokoll zu "23 Nichts ist so wie es scheint"
Hochschule
Universität Siegen
Note
2,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
11
Katalognummer
V128093
ISBN (eBook)
9783640355624
Dateigröße
392 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Filmmusikanalyse/-protokoll, Nichts
Arbeit zitieren
Katrin Geier (Autor), 2008, Filmmusikanalyse/-protokoll zu "23 Nichts ist so wie es scheint", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128093

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