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Die Strukturierung von anaphorischen Verweisen in universitären Prüfungstexten. Eine morpho-syntaktische und pragmatische Studie

Titel: Die Strukturierung von anaphorischen Verweisen in universitären Prüfungstexten. Eine morpho-syntaktische und pragmatische Studie

Masterarbeit , 2021 , 199 Seiten , Note: 1,35

Autor:in: Nelson Leroi Sofac Fogo (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Thema dieser Arbeit ist: "Die Strukturierung von anaphorischen Verweisen in universitären Prüfungstexten: Ein Versuch einer morpho-syntaktischen und pragmatischen Studie". Diese Arbeit geht von der Idee aus, dass es ein wiederkehrendes Phänomen bei der Verwendung von gesprochener oder geschriebener Sprache zur Kommunikation gibt. In der Tat stellen wir fest, dass der Autor eines Textes oder einer Rede zwangsläufig jedes Mal während seiner Rede oder seines Schreibens Informationen wieder aufgreifen muss, die zuvor in den vorangegangenen Teilen seines Textes oder seiner Rede hervorgerufen wurden (anaphorische Referenz). Diese Arbeit gehört daher zu einem der Forschungsbereiche der Textlinguistik und zielt daher in einem ersten Schritt darauf ab, die Art der verschiedenen Probleme zu ermitteln, auf die Germanistikstudenten (mit Deutsch als Fremdsprache) stoßen könnten, wenn sie anaphorische Verweise in Texten verwenden, die während der Abschlussprüfungen geschrieben werden. Diese Arbeit verfolgt in einem zweiten Schritt das Ziel, die Funktionsweise des anaphorischen Bezugs in der Textsorte Hochschulprüfungen darzustellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. KAPITEL: DIE EINFÜHRUNG

0.1. Motivationen

0.2. Themavorstellung

0.3. Problem- und Fragestellungen

0.4. Hypothesen

0.5. Forschungsstand

0.6. Zielsetzung der Arbeit

0.7. Theoretische und methodische Vorgehensweisen

0.8. Aufbau der Arbeit

1. KAPITEL: BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

1.1. Textlinguistik

1.2. Der Text

1.3. Textgrammatik: Kohäsion, Kohärenz und thematische Progression

2. KAPITEL: DIE ANAPHORIK

2.1. Begriffliche Erörterung

2.2. Anfänge der Forschungen zu Verweisphänomenen in der Textlinguistik

2.3. Direkte Anaphern

2.3.1. Direkte pronominale Anaphern

2.3.2. Die Adverbialanaphern

2.3.3. Die Nullanapher

2.3.4. Direkte Nominalphrasenanaphern

2.3.5. Pluralanaphern

2.3.6. Komplexe Anaphern

2.4. Indirekte Anaphern

3. KAPITEL: THEORIEN ZUR ANAPHERNRESOLUTION

3.1. Die klassische Centering-Theorie (CT)

3.2. Die Diskursrepräsentations-Theorie (DRT)

3.2.1. Diskursrepräsentationsstrukturen (DRSen) und die Auflösung von direkten Anaphern

3.3. Die Rhetorische Strukturtheorie (RST)

3.3.1. Allgemeines über die RST

3.3.2. Die RST und die Auflösung indirekter Anaphorik

4. KAPITEL: Quantitative Inhaltsanalyse, Untersuchungsrahmen und Datenerhebung

4.1. Zur quantitativen Inhaltsanalyse von Texten

4.1.1. Begriffliche Annährung

4.1.2. Die Schritte einer Inhaltsanalyse

4.2. Die methodische Vorgehensweise und der Untersuchungsrahmen

4.3. Datenerhebung, –Klassifizierung und -Analyse

4.3.1. Von Literaturstudierenden aufgebaute Anaphora

4.3.1.1. Direkte Anaphora

4.3.1.2. Indirekte Anaphora

4.3.1.2.1. Nominalphrasenanaphern

4.3.1.2.2. Pronominalanaphern

5. KAPITEL: Datenanalyse; –Auswertung und Hypothesenprüfung

5.1. Von Landeskundestudierenden aufgebaute Anaphora

5.1.1. Direkte Anaphora

5.1.2. Indirekte Anaphora

5.1.2.1. Nominalphrasenanapher

5.1.2.2. Pronominalanaphern

5.2. Von Linguistikstudierenden aufgebaute Anaphora

5.2.1. Direkte Anaphora

5.2.2. Indirekte Anaphora

5.2.2.1. Nominalphrasenanapher

5.3. Untersuchungsergebnisse und Hypothesenprüfung

6. KAPIITEL: SCHLUSSBEMERKUNGEN UND AUSBLICKE FÜR DIE AUSLANDGERMANISTIK

6.1. Schlussbetrachtung

6.2. Ausblicke für die Auslandgermanistik

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Strukturierung anaphorischer Verweise in Prüfungsarbeiten von Master-2-Studierenden der Deutschabteilung an der Universität von Jaunde 1. Ziel ist es, die syntaktischen und pragmatischen Kompetenzen der Studierenden im Hinblick auf den korrekten Gebrauch und die Auflösung von Anaphern zu analysieren sowie die zugrundeliegenden Schwierigkeiten zu identifizieren.

  • Anaphorische Konstruktionen und Textkohäsion
  • Syntaktische und pragmatische Textanalyse
  • Vergleich von direkten und indirekten Anaphern
  • Einfluss von Sprachkenntnissen auf die Textproduktion
  • Anwendung der Centering-Theorie und Diskursrepräsentationstheorie
  • Rhetorische Strukturtheorie zur Analyse indirekter Anaphorik

Auszug aus dem Buch

Die Diskursrepräsentations-Theorie (DRT)

Die Diskursrepräsentationstheorie (DRT) ist eine Theorie der formalen Semantik, die als Basis für eine der bekanntesten linguistischen Grammatikmodelle ist, nämlich die Phrasenstrukturgrammatik (PSG), noch unter dem Namen Konstituentenstrukturgrammatik (KSG) nach Chomsky bekannt. Die DRT wurde in Anlehnung an Arbeiten Irene Heims (1982) über File Change Semantics von Hans Kamp und Uwe Reyle entwickelt. Sie ist daher eine Erweiterung der klassischen Satz-Semantik und verweist somit auch auf eine graphische Sprache, die zwischen den sprachlichen Ausdrücken und deren Deutung (semantische Interpretation) vermittelt. Jedoch ist sie im Gegensatz zur satzsemantischen Theorien satzübergreifend und kümmert sie sich somit um semantische Interpretation von Texten, wobei der Schwerpunkt, je nach der DRT-Variante, auf die anaphorischen Bezüge innerhalb der Texte gesetzt wird. (Del Negro 2020: 18-20).

Wie gerade oben schon eingeführt, wurde die DRT erstmals von Kamp (1981) entworfen und später durch Kamp und Reyle (1984) breiter veröffentlicht. Daraus ergibt sich, die DRT ist eine Theorie, die zur Theorien der dynamischen Semantik angehört. Semantische Theorien dynamischer Art sind solche Theorien, die darauf abzielen Informationen und Wahrheitsgehalt, die sich jeweils aus der Bedeutung einer Aussage und der entsprechenden Sprechsituation gewinnen lassen, miteinander zu verbinden. Davon ausgehend lässt sich feststellen, dass die DRT auch die wechselseitigen Beziehungen, die zwischen Semantik und Pragmatik bestehen, untersucht (Ebd.: 18). Grob betrachtet, zielen dynamische semantische Theorien darauf ab, diese Gegenseitige Abhängigkeit zwischen Bedeutung einer Äußerung (sprachliche Bedeutung) und dem entsprechenden Äußerungskontext (Wahrheitsbedingungen) anhand formaler Sprache zu modellieren.(C. Unger 2006: 3).

Zusammenfassung der Kapitel

0. KAPITEL: DIE EINFÜHRUNG: Dieses Kapitel motiviert die Untersuchung, erläutert das Thema der Anaphorik in Prüfungsarbeiten und formuliert die zentralen Forschungsfragen und Hypothesen.

1. KAPITEL: BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Hier werden grundlegende fachwissenschaftliche Konzepte wie Textlinguistik, der Textbegriff und die Textgrammatik im Hinblick auf ihre Relevanz für die Anaphorik definiert.

2. KAPITEL: DIE ANAPHORIK: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über Verweisphänomene und klassifiziert verschiedene Arten direkter und indirekter Anaphern systematisch.

3. KAPITEL: THEORIEN ZUR ANAPHERNRESOLUTION: Die theoretischen Ansätze der Centering-Theorie, der Diskursrepräsentationstheorie sowie der Rhetorischen Strukturtheorie werden zur Analyse anaphorischer Ketten vorgestellt.

4. KAPITEL: Quantitative Inhaltsanalyse, Untersuchungsrahmen und Datenerhebung: Das Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Auswahl des Korpus aus Prüfungsarbeiten und die Datenerhebung der anaphorischen Strukturen.

5. KAPITEL: Datenanalyse; –Auswertung und Hypothesenprüfung: Hier werden die erhobenen Daten analysiert, ausgewertet und die im Vorfeld aufgestellten Hypothesen überprüft und diskutiert.

6. KAPIITEL: SCHLUSSBEMERKUNGEN UND AUSBLICKE FÜR DIE AUSLANDGERMANISTIK: Das Kapitel fasst die Untersuchung zusammen und gibt didaktische Empfehlungen für das Studium der Germanistik als Fremdsprache.

Schlüsselwörter

Anaphorik, Textlinguistik, Koreferenz, Indirekte Anaphern, Centering-Theorie, Diskursrepräsentations-Theorie, Rhetorische Strukturtheorie, Inhaltsanalyse, Kohäsion, Kohärenz, Sprachbeherrschung, Fremdsprachunterricht, Textproduktion, Diskursreferenten, Referenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von anaphorischen Verweisstrukturen in deutschen Texten, die von Studierenden kamerunischer Herkunft im Rahmen von Master-Prüfungen verfasst wurden.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Schwerpunkte sind die Textlinguistik, insbesondere die Mechanismen der Textkohäsion und Kohärenz, sowie die Frage, wie anaphorische Referenzen im Deutschen korrekt aufgebaut und aufgelöst werden.

Was ist die primäre Forschungsfrage oder das Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist zu überprüfen, ob auslandgermanistische Studierende die in der Literatur beschriebenen Parameter für einen korrekten Anapherngebrauch in ihrer Textproduktion berücksichtigen und welche Schwierigkeiten dabei auftreten.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Datenanalyse verwendet?

Es wird eine quantitative Inhaltsanalyse angewandt, unterstützt durch die theoretischen Analysewerkzeuge der Centering-Theorie (CT), der Diskursrepräsentationstheorie (DRT) und der Rhetorischen Strukturtheorie (RST).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block zur Anaphorik und den damit verknüpften Theorien sowie einen empirischen Teil, in dem konkrete Prüfungsarbeiten von Studierenden ausgewertet werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die behandelte Thematik?

Wichtige Fachbegriffe sind Anaphorik, Koreferenz, Diskursreferenten, Textproduktionsfähigkeit sowie die Konzepte von Kohäsion und Kohärenz innerhalb der germanistischen Sprachwissenschaft.

Warum ist die Analyse von Studenten-Klausuren als Textsorte besonders relevant?

Prüfungsarbeiten stellen eine spezifische Textsorte dar, in der die Kommunikativfähigkeit und das Sprachniveau unter Zeitdruck nachgewiesen werden müssen, was den Anapherngebrauch besonders herausfordernd macht.

Welches konkrete Ergebnis liefert die Studie bezüglich der Sprachbeherrschung?

Die Ergebnisse zeigen, dass Studierende teilweise Schwierigkeiten bei der Wahl des korrekten Referenzmittels (z.B. Pronomen vs. Nominalphrase) haben, wenn die Distanz zum Antezedenten zunimmt.

Welcher Ausblick wird für die Auslandsgermanistik gegeben?

Der Autor schlägt vor, die Vermittlung expliziter sprachwissenschaftlicher Kenntnisse über Anaphorik stärker in das Lehrcurriculum zu integrieren, um die kommunikative Kompetenz der Studierenden langfristig zu verbessern.

Ende der Leseprobe aus 199 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Strukturierung von anaphorischen Verweisen in universitären Prüfungstexten. Eine morpho-syntaktische und pragmatische Studie
Veranstaltung
Fakultät für Kunst und Philosophie
Note
1,35
Autor
Nelson Leroi Sofac Fogo (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
199
Katalognummer
V1281070
ISBN (PDF)
9783346747808
ISBN (Buch)
9783346747815
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Textlinguistik Textkohäsion Textkohärenz Anapher Centering-Theorie Diskursrepräsentationstheorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nelson Leroi Sofac Fogo (Autor:in), 2021, Die Strukturierung von anaphorischen Verweisen in universitären Prüfungstexten. Eine morpho-syntaktische und pragmatische Studie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281070
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Leseprobe aus  199  Seiten
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