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Doing Space while Doing Gender. Am Beispiel von Miriam Cahn

Titel: Doing Space while Doing Gender. Am Beispiel von Miriam Cahn

Studienarbeit , 2022 , 20 Seiten , Note: 5.5

Autor:in: Alisha Zobrist (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll die Korrelation zwischen Geschlecht und Raum in Miriam Cahns Werk kritisch beleuchten und diskutieren, welche Elemente, betreffend der Ausstellung, zu Diskrepanzen innerhalb der Gruppe geführt haben. Dieser Arbeit liegt folgende Fragestellung zugrunde: Wie wird Geschlecht am Beispiel Miriam Cahn durch Raum hergestellt?

Im ersten Teil wird der Untersuchungsgegenstand veranschaulicht und auf die Wahrnehmung des Raumes näher eingegangen. Davon ausgehend wird ein theoretischer Hintergrund geschafft und vor allem auf Foucaults Arbeiten gestützt, der sich ins-besondere mit Raum und Architektur als wichtige Wirkmechanismen von Subjektivierungsprozessen oder Wissensregimes, auseinandergesetzt hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Problemstellung und Ziele

3. Untersuchungsgegenstand

4. Theoretische Ansätze

4.1. Raum als soziale Konstruktion

4.2. Geschlecht als soziale Konstruktion

4.3. Wechselverhältnis von Raum und Geschlecht

5. Methode

5.1. Diskursanalyse

6. Diskussion und Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesellschaftliche Problemstellung von „Doing Space while Doing Gender“ im Kontext des Kunstfeldes. Ziel ist es, am Beispiel der Ausstellung von Miriam Cahn im Kunstmuseum Basel aufzuzeigen, wie sich Raum und Geschlecht gegenseitig als soziale Konstruktionsprozesse bedingen und welche Machtstrukturen damit verbunden sind.

  • Wechselwirkung zwischen Raumordnung und Geschlechterordnung
  • Konzeption von Raum und Geschlecht als soziale Konstruktionen nach Foucault und anderen Theoretikern
  • Analyse von Machtstrukturen innerhalb musealer Ausstellungsarchitektur
  • Empirische Untersuchung der Ausstellungssituation von Miriam Cahn hinsichtlich Diskursen über Sichtbarkeit und Vermittlung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

«Als Kind wollte ich ‘Künstler’ werden. Ich hatte Bücher über Picasso. So wollte ich werden! Als Kind macht man die Unterscheidung zwischen den Geschlechtern nicht, und das finde ich wertvoll. Denn es geht um das, was man sieht: die Arbeit», war die Antwort von Miriam Cahn in einem Interview mit Der Standard im Jahr 2019. Ihre Bilder sind beliebter als je zuvor und könnten gleichzeitig nicht provokanter sein, Cahn kennt keine Grenzen und Themen wie Sex, Gewalt, Männer und Frauen kommen in ihrer Kunst ganz selbstverständlich zum Ausdruck. Sie verortet sich als Gerechtigkeitsfeministin und dies so lange Machtverhältnisse in unserer Gesellschaft (re)produziert werden (Vgl. Fessler 2019).

In der ersten Recherchephase bin ich immer wieder auf Foucault gestossen, der sich stark mit der Architektur und Ordnung von Räumen als Wirkmechanismus von Macht auseinandergesetzt hatte. Architektonisches Wissen ist stets mit anderen Wissensstrukturen (Regeln, Vorschriften, Normen) verknüpft, welche häufig aus anderen Bereichen stammen, jedoch durch bestimmte räumliche Anordnung zum Ausdruck kommt und insbesondere Macht ausübt (Vgl. Schörkhuber 2012, S. 4). ‘Kunstvermittler:innen und Teilnehmende von Vermittlungsangeboten entscheiden darüber, in welchen Räumen sie auf welche Weise agieren, wo sie verweilen oder wo sie stören möchten’ (Plegge 2022, S. 1). Ihre Verhaltensweisen sowie Handlungen im Raum sind grundlegend an die Regeln und Routinen des Raumes und der Institution gebunden. Die architektonische Gestaltung von Museen und damit auch die Sichtbarkeit von vielfältigen Ausstellungen und Künstler:innen wandelt sich seit 115 Jahren nur schleppend (Vgl. ebd.). Die vorliegende Arbeit widmet sich einer gesellschaftlichen Problemstellung von ‘Doing Space while Doing Gender’ mit ihren Auswirkungen auf das Kunstfeld, spezifisch auf die Ausstellung von Miriam Cahn.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Künstlerin Miriam Cahn ein und stellt die theoretische und gesellschaftliche Relevanz der Untersuchung von Machtstrukturen im Kunstraum dar.

2. Problemstellung und Ziele: Hier wird der Anlass der Arbeit – der Ausstellungsbesuch – erläutert, die Forschungsfrage „Wie wird Geschlecht am Beispiel Miriam Cahn durch Raum hergestellt?“ formuliert und das methodische Vorgehen skizziert.

3. Untersuchungsgegenstand: In diesem Teil wird die räumliche Situation der Ausstellung von Miriam Cahn im Kunstmuseum Basel detailliert beschrieben und um eine subjektive Wahrnehmungsanalyse ergänzt.

4. Theoretische Ansätze: Dieses Kapitel liefert das theoretische Fundament, indem es Raum und Geschlecht als soziale Konstruktionen definiert und deren Wechselverhältnis beleuchtet.

5. Methode: Hier wird die Diskursanalyse als methodischer Ansatz begründet und erläutert, wie diese zur Untersuchung von Machtverhältnissen im musealen Raum beiträgt.

6. Diskussion und Fazit: Das abschließende Kapitel analysiert die Ausstellung auf Basis der gewählten Methode, verifiziert die aufgestellten Thesen und zieht ein Fazit über die Notwendigkeit einer reflexiven Raumpraxis in Institutionen.

Schlüsselwörter

Doing Space, Doing Gender, Kunstmuseum Basel, Miriam Cahn, soziale Konstruktion, Diskursanalyse, Machtstrukturen, Geschlechterordnung, Raumordnung, Ausstellungsarchitektur, feministische Kunst, museale Vermittlung, Interaktionsstrukturen, Repräsentationssysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Der Fokus liegt auf der Verknüpfung von Raum- und Geschlechterordnung im Kontext des Kunstfeldes, illustriert am Beispiel einer spezifischen Ausstellung von Miriam Cahn.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die soziale Konstruktion von Raum und Geschlecht, die Funktionsweise von Macht in der Museumsarchitektur und die diskursive Analyse von Sichtbarkeit und Anerkennung im Kunstbetrieb.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Die Forschungsfrage „Wie wird Geschlecht am Beispiel Miriam Cahn durch Raum hergestellt?“ soll beantwortet werden, um aufzuzeigen, wie räumliche Anordnungen Geschlechterverhältnisse reproduzieren oder stabilisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt primär die Diskursanalyse, um sowohl die theoretischen Konzepte als auch die konkrete Ausstellungssituation kritisch zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil fundiert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der sozialen Konstruktion von Raum und Geschlecht sowie eine methodische Untersuchung, wie diese Konzepte in musealen Räumen wirksam werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Konzepte wie „Doing Space“, „Doing Gender“ und „Machtstrukturen“ sind essenziell, ergänzt durch Begriffe wie Diskursanalyse und institutionelle Raumgestaltung.

Inwiefern beeinflusst die Raumgestaltung des Kunstmuseums die Wahrnehmung der Werke von Miriam Cahn?

Die Arbeit argumentiert, dass die periphere Lage im Verbindungstrakt, fehlende Sitzgelegenheiten und das Fehlen natürlichen Lichts die Werke abwerten und die Künstlerin als weniger beachtet positionieren.

Zu welchem Schluss kommt die Autorin hinsichtlich der Institution „Museum“?

Die Autorin fordert eine kritische Reflexion musealer Ausstellungsformate, um hegemoniale Strukturen nicht weiter zu stützen und eine emanzipatorische Sichtbarkeit feministischer Kunst zu ermöglichen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Doing Space while Doing Gender. Am Beispiel von Miriam Cahn
Hochschule
Universität Basel
Note
5.5
Autor
Alisha Zobrist (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
20
Katalognummer
V1281550
ISBN (PDF)
9783346739728
ISBN (Buch)
9783346739735
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Genderstudies Kunst Raum Geschlecht Wissensstrukturen Architektur Raumordnung Kunstvermittlung Handlung Dispositiv Machtstrukturen Miriam Cahn Doing Space Doing Gender
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alisha Zobrist (Autor:in), 2022, Doing Space while Doing Gender. Am Beispiel von Miriam Cahn, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281550
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  20  Seiten
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