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Die Wahrnehmung des Ares in der antiken griechischen Welt

Title: Die Wahrnehmung des Ares in der antiken griechischen Welt

Term Paper , 2018 , 15 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Ove Frank (Author)

World History - Early and Ancient History
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Diese Arbeit geht der Frage nach, wie der griechische Kriegsgott Ares von den Menschen der antiken griechischen Welt gesehen wurde. Was hielten die Menschen von ihm? Wie wurde er verehrt? Wie war seine Repräsentation in der Kunst?
Diesen Fragen gehen wir hier auf dem Grund.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Ares in Mythen und in der antiken Literatur

Ares in der Kunst

Ares im Kultischen und Religiösen

Abschließende Einschätzung

Quellen

Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wahrnehmung des Kriegsgottes Ares in der antiken griechischen Welt, um zu klären, warum trotz seines Status als olympischer Gott vergleichsweise nur wenige Kulte und Mythen mit einer prominenten Rolle für ihn überliefert sind.

  • Analyse der literarischen Darstellung des Ares bei Homer und Hesiod
  • Untersuchung der ikonographischen Repräsentation des Gottes in der Kunst
  • Erforschung der kultischen Verehrung und lokaler Besonderheiten
  • Vergleichende Betrachtung der Wahrnehmung auf dem griechischen Festland und in Kleinasien
  • Einfluss römischer Adaptionen und lokaler Gottheiten auf das Ares-Bild

Auszug aus dem Buch

Ares in Mythen und in der antiken Literatur

Der Theogonie des Hesiod zur Folge ist Ares der eheliche Sohn des Zeus und der Hera sowie der Bruder der Hebe und der Eileíthyia. Mit der Liebesgöttin Aphrodite zeugte Ares unter anderem Phobos, die Furcht, und Deimos, den Schrecken. Darüber hinaus noch Harmonía, die Eintracht. Phobos und Deimos sind fortan stetige Begleiter des Ares, welche gar den Streitwagen ihres meist mit Harnisch, Helm, Schild und Speer gerüsteten Vaters ziehen. Auch Eris, die Personifikation des Streits, wird ihm als Begleiterin zugesprochen. So wird Ares vorwiegend mit negativen Konnotationen in Verbindung gebracht, welche in der breiten Wahrnehmung womöglich auf ihn abgefärbt haben könnte.

Als einer der zwölf olympischen Götter war Ares für die Menschen des griechischen Altertums eine vielerorts präsente Figur. Er ist, wie bereits erwähnt, der Gott des Krieges und des Blutbades. Sinnbildlich also für den Krieg stehend, gab es speziell in unruhigen Zeiten viele Berührungspunkte mit ihm.

Der Name Ares leitet sich augenscheinlich von einem abstrakten antiken Wort ab, welches ungefähr "Schlachtengetümmel" bzw. Krieg bedeutet. Ebenfalls denkbar ist eine Verwandschaft mit dem dorischen Wort ara (ionisch aré), welches Unheil, Verderben, Rache oder Strafe bedeutet. Auffällig ist hierbei die Adjektivform des Namens Ares: areios, ein unter den Göttern mehrfach auftauchender Beiname. So sind beispielsweise Zeus Areios, Athena Areia und Aphrodite Areia bekannt. Ebenfalls zu erwähnen ist, dass bei Homer das Wort "ares" auch als Synonym für eine Schlacht sowie als rhetorisches Stilmittel verwendet wird. Dies legt die Vermutung nahe, dass Ares auch als die Personifikation des Krieges angesehen wurde. Diese Vermutung wird dadurch gestützt, dass sich Ares mit seinen Söhnen Phobos, der personifizierten Furcht, und Deimos, dem personifizierten Schrecken, umgab. Für die Griechen mag Ares demnach der Krieg selbst gewesen sein.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Wahrnehmung des Ares und begründet die Untersuchung seiner Rolle anhand von Mythen, Literatur, Kunst und Religion.

Ares in Mythen und in der antiken Literatur: Dieses Kapitel analysiert die negative Konnotation des Gottes in literarischen Quellen wie Hesiod und der Ilias sowie seine Rolle als Personifikation des Krieges.

Ares in der Kunst: Hier wird die ikonographische Darstellung des Gottes beleuchtet, insbesondere seine Verbindung zu Aphrodite und seine Darstellung als jugendlicher Athlet.

Ares im Kultischen und Religiösen: Das Kapitel dokumentiert die spärlichen Tempelbefunde auf dem griechischen Festland und kontrastiert diese mit der intensiveren Verehrung und Orakelpraxis in Kleinasien.

Abschließende Einschätzung: Die Zusammenfassung resümiert, dass Ares auf dem griechischen Festland überwiegend negativ wahrgenommen wurde, während äußere Einflüsse und lokale Verschmelzungen andernorts zu einem differenzierteren Bild führten.

Quellen: Auflistung der verwendeten antiken Texte und deren digitale Verfügbarkeit.

Literatur: Verzeichnis der wissenschaftlichen Forschungsliteratur zur Einordnung der Thematik.

Schlüsselwörter

Ares, griechische Mythologie, antike Literatur, Kriegsgott, Kultstätten, Ikonographie, Homer, Hesiod, Areopag, Metropolis, Orakelwesen, antike Religionsgeschichte, Mars Ultor, Kleinasien, griechisches Festland

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Wahrnehmung und Verehrung des griechischen Kriegsgottes Ares in der Antike und untersucht, warum er trotz seines olympischen Rangs oft negativ konnotiert und kultisch selten verehrt wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der literarischen Analyse der Mythen, der archäologischen Perspektive auf Kultstätten und Tempel sowie der kunsthistorischen Darstellung des Gottes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen seinem Status als einer der zwölf Olympier und der auffälligen Zurückhaltung bei seiner kultischen Verehrung im antiken Griechenland zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geisteswissenschaftliche Analyse, die primär auf der Auswertung antiker literarischer Quellen, archäologischer Berichte und der einschlägigen Forschungsliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Ares in der Literatur, seine Darstellung in der bildenden Kunst und eine detaillierte Betrachtung seiner Kultorte und Heiligtümer.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ares, griechische Mythologie, Kultstätten, antike Literatur sowie die soziokulturelle Wahrnehmung göttlicher Figuren beschreiben.

Warum wird Ares in der Ilias so negativ dargestellt?

Der Autor argumentiert, dass Ares als Repräsentant von roher Gewalt und "barbarischer" Kriegsführung den griechischen Idealen von Besonnenheit, wie sie durch Athene verkörpert werden, scharf gegenübergestellt wird.

Welche Rolle spielt die Verehrung von Ares in Kleinasien im Vergleich zum Festland?

Im Gegensatz zum griechischen Festland war die Verehrung in Kleinasien deutlich ausgeprägter, wobei der Autor vermutet, dass dies auf eine Verschmelzung mit lokalen Gottheiten zurückzuführen ist.

Was besagt die Hypothese zum Orakel von Ares?

Die Arbeit legt dar, dass es in Kleinasien Anzeichen für Orakel des Ares gibt, was für den gesamten griechisch-römischen Raum eine außergewöhnliche und seltene Praxis darstellt.

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Details

Title
Die Wahrnehmung des Ares in der antiken griechischen Welt
College
University of Rostock  (Heinrich Schliemann-Institut für Altetrumswissenschaften)
Course
Kulte und Religionen in der griechisch-römischen Antike
Grade
2.0
Author
Ove Frank (Author)
Publication Year
2018
Pages
15
Catalog Number
V1281656
ISBN (PDF)
9783346735188
ISBN (Book)
9783346735195
Language
German
Tags
Ares Wahrnehmung Griechenland Griechische Welt Kult Gott des Krieges Kriegsgott
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ove Frank (Author), 2018, Die Wahrnehmung des Ares in der antiken griechischen Welt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281656
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