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Keltische Elemente im Französischen. Substrateinflüsse des Keltischen und Keltizismen

Titel: Keltische Elemente im Französischen. Substrateinflüsse des Keltischen und Keltizismen

Hausarbeit , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nick Hendle (Autor:in)

Französische Philologie - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Ausarbeitung wird untersucht, ob die Spuren, die das Gallische im Vulgärlatein hinterlassen hat, im heutigen Französisch wiederzufinden sind. Die Frage, welche keltischen Elemente noch heute in der französischen Sprache zu finden sind, soll beantwortet werden. Zunächst wird auf die theoretischen Grundlagen eingegangen, indem die Kelten und ihre Sprachen präsentiert werden, die Romanisierung Galliens erörtert wird und der Substratbegriff definiert wird. Anschließend werden die keltischen Elemente im Französischen dargestellt. Es wird auf die Substrateinflüsse des Keltischen eingegangen und Keltizismen im Französischen genannt. In der Zusammenfassung und dem Ausblick wird das Ergebnis der Ausarbeitung zusammengefasst und die oben genannte Fragestellung beantwortet.

Das Französische zählt zu den weltweit meistgesprochenen Sprachen. Rund 300 Millionen Menschen sprechen Französisch, darunter 77 Millionen Menschen als Muttersprache und weitere 200 Millionen als Zweitsprache. Doch das Französisch, was wir heute kennen, hat sich im Laufe der Zeit durch den Einfluss verschiedener Völker verändert. Der Ursprung des Französischen lässt sich bis in die römische Kaiserzeit zurückverfolgen. In dieser Zeit existierten das gesprochene Latein, also das Vulgärlatein und das Gallische, eine keltische Sprache, nebeneinander. Doch da das Gallische fast ausschließlich mündlich benutzt wurde, ersetzte das Vulgärlatein das Gallische als wichtigste Sprache der Region, jedoch nicht ohne einige Spuren zu hinterlassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Die Kelten und die keltischen Sprachen

2.2 Romanisierung der Kelten

2.3 Der Substratbegriff

3. Keltische Elemente im Französischen

3.1 Substrateinflüsse des Keltischen anhand von Fallstudien

3.2 Keltizismen im Französischen

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des gallischen Substrats auf die Entwicklung des heutigen Französischen. Ziel ist es, nachzuweisen, dass trotz der Dominanz des Vulgärlateins keltische Spuren in Form von spezifischen Lautmerkmalen und Wortschatzelementen bis in die moderne Sprache überdauert haben.

  • Historische Entwicklung der Kelten und ihre Romanisierung in Gallien
  • Definition und Wirkungsweise des sprachwissenschaftlichen Substratbegriffs
  • Phonologische Einflüsse wie Nasalierung und Palatalisierung
  • Analyse keltischer Wortursprünge (Keltizismen) anhand von Fallbeispielen
  • Etymologische Untersuchung ausgewählter Toponyme und Begriffe

Auszug aus dem Buch

3.1 Substrateinflüsse des Keltischen anhand von Fallstudien

Keltizismen werden in zwei große Wortgruppen unterteilt. Die erste Wortgruppe bilden Wörter, die vom allgemeinen Vulgärlatein zur Zeit des Römischen Reiches, entlehnt wurden. Die zweite Wortgruppe bilden Wörter, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches aufgenommen wurden, als sich die Sprachen schon getrennt hatten und somit nur im Französischen belegbar sind. Dies sind unter anderem die französischen Wörter borne („Grenzstein“) und chêne („Eiche“), deren Herkunft die keltischen Wörter budina und cassanos sind. Des Weiteren gibt es einige Toponyme (Ortseigennamen), Verben und alte französische Maßeinheiten keltischen Ursprungs. Aber auch in der Phonologie und Orthographie sind Einflüsse des Keltischen zu erkennen. Phonologische Merkmale sind die Nasalierung (nasale Aussprache eines an sich nicht nasalen Lautes) von Vokalen, die Palatalisierung (die stellungsbedingte Änderung eines Lautes durch Hebung des Zungenrückens in Richtung des harten Gaumens, der Laut wird dadurch weiter nach vorne verschoben) von Vokalen und Konsonanten und die Sonorisierung (die Umwandlung eines stimmlosen in einen stimmhaften Konsonanten) oder Verstummung der intervokalischen Verschlusslaute des Lateinischen. In der Orthographie ist die Änderung von lateinischen Wörtern von ct in it auffällig (vgl. L’héritage linguistique du substrat celtique, de la langue latine et du superstrat germanique dans la formation du français o. D.). Es folgen einige Beispiel der phonologischen und orthographischen Merkmale des keltischen Einflusses:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert den historischen Hintergrund des Französischen und die Forschungsfrage bezüglich der Nachweisbarkeit gallischer Spuren in der heutigen Sprache.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel behandelt die Geschichte der Kelten, ihre Romanisierung in Gallien und definiert grundlegende sprachwissenschaftliche Begriffe zur Substratwirkung.

3. Keltische Elemente im Französischen: Hier werden konkrete Auswirkungen der keltischen Sprache auf das Französische, unterteilt in phonologische Merkmale und spezifische Keltizismen, analysiert.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die linguistischen Ergebnisse zusammen und weist auf weitere Möglichkeiten für künftige Forschungsstudien hin.

Schlüsselwörter

Keltisch, Gallisch, Französisch, Etymologie, Substrat, Romanisierung, Vulgärlatein, Keltizismen, Phonologie, Palatalisierung, Nasalierung, Toponyme, Sprachgeschichte, Sprachwandel, Linguistik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der etymologischen und phonologischen Untersuchung keltischer Einflüsse, die nach der Romanisierung Galliens in der französischen Sprache verblieben sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung der keltischen Stämme, der Prozess der Romanisierung sowie die linguistische Analyse von Lehnwörtern und Lautverschiebungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll untersucht werden, inwieweit das gallische Substrat heute noch im französischen Sprachschatz und dessen Aussprache präsent ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Die Arbeit nutzt die etymologische Analyse von Einzelwörtern und Toponymen sowie den Vergleich phonologischer Merkmale zwischen dem Lateinischen und dem sich entwickelnden Galloromanischen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil ausführlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Substratwirkung und die praktische Anwendung an konkreten Fallstudien zu Lautmerkmalen und spezifischen Begriffen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit treffend?

Keltologie, französische Etymologie, Sprachgeschichte, Substrateinfluss und historische Linguistik beschreiben den Kern der Arbeit am besten.

Wie lassen sich keltische Einflüsse in der Lautbildung des Französischen belegen?

Die Arbeit belegt dies durch Phänomene wie die Nasalierung von Vokalen, die Palatalisierung sowie die Sonorisierung und Verstummung intervokalischer Verschlusslaute.

Was ist das besondere Ergebnis in Bezug auf die Keltizismen im ländlichen Raum?

Es wird festgestellt, dass viele französische Wörter keltischen Ursprungs einen Bezug zum bäuerlichen Leben oder zu landwirtschaftlichen Produkten aufweisen, da die lokale Bevölkerung diese Begriffe trotz der Latinisierung beibehielt.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Keltische Elemente im Französischen. Substrateinflüsse des Keltischen und Keltizismen
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,0
Autor
Nick Hendle (Autor:in)
Seiten
15
Katalognummer
V1282660
ISBN (PDF)
9783346740403
ISBN (Buch)
9783346740410
Sprache
Deutsch
Schlagworte
keltische elemente französischen substrateinflüsse keltischen keltizismen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nick Hendle (Autor:in), Keltische Elemente im Französischen. Substrateinflüsse des Keltischen und Keltizismen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1282660
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Leseprobe aus  15  Seiten
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