Ziel dieser Arbeit ist es einen Überblick der Industrie 4.0 zu geben und die Auswirkungen auf die interne Logistik zu erläutern. Die vierte industrielle Revolution steht vor der Tür, zumindest redet zur Zeit jeder von Industrie 4.0. Nach der Automatisierung kommt nun die Digitalisierung. Es soll eine perfekte Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen erzeugt werden. Realität trifft auf Virtualität.
Hauptbestandteil der Digitalisierung sind Daten. Durch die weltweite Vernetzung der Menschen, fallen bei jedem Schritt, den wir machen, Daten an. Diese Daten helfen den Unternehmen zur Optimierung ihrer Geschäftsprozesse. Das Internet bietet hierbei die perfekte Plattform. Man spricht heute auch vom Internet der Dinge („Internet of Things – IoT).
Egal ob sie mit Freunden in Kontakt bleiben wollen, etwas online bestellen oder sich weiterbilden wollen. Das Internet ist überall. Im Zuge dieser Revolution könnten Unmengen an Arbeitsplätzen wegfallen und daraufhin eine gesellschaftliche Umstrukturierung stattfinden. Aber auch ganz neue Arbeitsplätze können geschaffen werden. Also nicht nur eine Herausforderung für Unternehmen, sondern auch für jeden einzelnen Menschen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Industrie 4.0
2.1 Digitalisierung
2.2 Big Data
2.3 Cyber-physische Systeme
3 Interne Logistik
3.1 Logistikbegriff
3.2 Supply Chain Management
3.3 Intralogistik
4 Auswirkungen
4.1 Verbesserung der Arbeitsabläufe
4.2 Rückgang der Beschäftigungszahl
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Konzepte der Industrie 4.0 und analysiert deren spezifische Auswirkungen auf die Prozesse und Strukturen der internen Logistik in Unternehmen.
- Grundlagen der Industrie 4.0 (Digitalisierung, Big Data, Cyber-physische Systeme)
- Definition und Konzepte der internen Logistik und des Supply Chain Managements
- Technologische Innovationen in der Intralogistik, wie z.B. fahrerlose Transportsysteme
- Optimierung von Arbeitsabläufen durch Automatisierung
- Sozioökonomische Folgen wie der Wandel auf dem Arbeitsmarkt
Auszug aus dem Buch
3.3 Intralogistik
Die Intralogistik, oder auch interne Logistik, bezeichnet die logistischen Abläufe innerhalb eines Unternehmens.
Durch die Veränderung des Bestellverhaltens der Kunden findet ein neuer Prozess in der Logistik statt. Kunden bestellen nur noch, wenn ein Bedarf vorliegt. Das heißt, die Anzahl der Lieferungen steigt deutlich. Verstärkt wird dieser Prozess, dadurch, dass immer mehr Menschen Zugang zum Internet haben und somit Bestellungen abgeben können.21
Durch den globalen Wandel stehen auch Unternehmen vor neuen Problemen, die gelöst werden müssen. Andererseits bieten diese Probleme auch Chancen zu neuen Innovationen.22
Ein Verfahren in der Intralogistik stellt das Kanban-Verfahren dar.23 Es beschreibt, dass der Fluss der Materialien vorwärtsgerichtet und der Fluss der Informationen rückwärtsgerichtet ist. Solange kein Material benötigt wird, werden auch keine Informationen zur Materialbeschaffung gesendet. Somit ist dieses Verfahren bedarfsgerecht. Es wurde in Japan von Toyota entwickelt.24
Eine weitere Möglichkeit zur Unterstützung der internen Logistik, sind Flurförderzeuge. Die Industrie 4.0 bietet in diesem Bereich neue Chancen. Hubwagen oder Gabelstapler könnten bald der Vergangenheit angehören. Durch intelligente Flurförderzeuge könnte eine Produktionshalle oder ein Lager bald einem vollautomatisierten Ameisenstaat gleichen. Durch die Anwendung flacher Hierarchien ist ein flüssiger Arbeitsprozess möglich. Jede Einheit ist miteinander verbunden. Somit kann jede Einheit auf äußere Einflüsse reagieren. Im Falle eines Fehlers, zum Beispiel in der Versorgungskette, können andere Einheiten darauf reagieren und mit Maßnahmen entgegenwirken. Somit bleibt der Arbeitsfluss bestehen und wird nicht unterbrochen.25
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die aktuelle Herausforderung der 4. industriellen Revolution ein und definiert das Ziel der Arbeit, einen Überblick über Industrie 4.0 und deren Auswirkungen auf die interne Logistik zu geben.
2 Industrie 4.0: Dieses Kapitel erläutert die technologischen Stützpfeiler der Industrie 4.0, insbesondere Digitalisierung, Big Data und cyber-physische Systeme.
3 Interne Logistik: Es werden die begrifflichen Grundlagen der Logistik, des Supply Chain Managements und der spezialisierten Disziplin der Intralogistik dargelegt.
4 Auswirkungen: Das Kapitel analysiert, wie die neuen Technologien Arbeitsabläufe optimieren und wie sie gleichzeitig den Wandel der Beschäftigungszahlen beeinflussen.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und schlussfolgert, dass die vierte industrielle Revolution die interne Logistik nachhaltig verändern und neue Werte schaffen wird.
Schlüsselwörter
Industrie 4.0, Digitalisierung, Intralogistik, Supply Chain Management, Big Data, Cyber-physische Systeme, Automatisierung, vernetzte Produktion, Smart Factory, Arbeitsabläufe, Wertschöpfungskette, Logistik, Innovation, Technologie, Effizienz
Häufig gestellte Fragen
Was ist das übergeordnete Thema dieser Studienarbeit?
Die Arbeit befasst sich mit dem Transformationsprozess durch die Industrie 4.0 und beleuchtet insbesondere, wie sich diese technischen Neuerungen auf die interne Logistik in Unternehmen auswirken.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Die Schwerpunkte liegen auf den technologischen Grundlagen der vierten industriellen Revolution, den theoretischen Definitionen der modernen Logistik sowie praktischen Anwendungsfeldern wie der Intralogistik und deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel der Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Komponenten der Industrie 4.0 zu geben und daraus resultierende Veränderungen und Optimierungsmöglichkeiten für innerbetriebliche logistische Prozesse aufzuzeigen.
Welcher methodische Ansatz wird verfolgt?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle wissenschaftliche Quellen und Fachliteratur zu den Themenfeldern Industrie 4.0 und Logistik ausgewertet und in Zusammenhang gebracht werden.
Was wird primär im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung der technologischen Basis, eine Definition der logistischen Begriffe sowie eine praktische Analyse der Auswirkungen auf Unternehmensprozesse und die Belegschaft.
Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Industrie 4.0, Digitalisierung, Cyber-physische Systeme, Intralogistik und Supply Chain Management definiert.
Wie verändert Industrie 4.0 die Arbeitsabläufe in der Logistik konkret?
Durch Automatisierung und vernetzte Systeme, wie beispielsweise intelligente Flurförderzeuge, können Arbeitsabläufe effizienter und transparenter gestaltet werden, wobei Prozesse in Echtzeit gesteuert und Fehlerquellen reduziert werden.
Welche Rolle spielen fahrerlose Transportsysteme in diesem Kontext?
Sie dienen als prominentes Beispiel für die technologische Aufwertung der Intralogistik, indem sie mittels Sensorik und digitaler Vernetzung Aufgaben in der Lagerlogistik autonom und fehlerfrei übernehmen können.
Wie bewertet der Autor die Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen?
Der Autor argumentiert, dass zwar einfache Arbeitsplätze wegfallen, jedoch durch den technologischen Wandel neue, qualifizierte Stellen im Bereich der Informatik und Cybersicherheit entstehen, was ein positives Gesamtfazit zulässt.
Ist Industrie 4.0 bereits vollständig in der Unternehmenspraxis angekommen?
Laut dem Fazit der Arbeit befindet sich die Integration in einem aufsteigenden Trend, ist jedoch noch nicht in allen Bereichen der Unternehmenswelt vollumfänglich abgeschlossen.
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- Anonym (Author), 2019, Auswirkungen der Industrie 4.0 auf die interne Logistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1282991