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Der Neubau der Peterskirche in Rom

Unter besonderer Berücksichtigung von Michelangelos Beitrag

Title: Der Neubau der Peterskirche in Rom

Term Paper , 2005 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: Katharina Kimpflinger (Author)

Art - Architecture / History of Construction
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Seit dem 4. Jahrhundert n.Chr. stand an der Stelle, wo der Sage nach der erste Bischof von
Rom begraben sein soll, eine Kirche. Kaiser Konstantin hatte sie erbauen lassen, um den Ort
des Petrusgrabes zu schützen und zu einer Pilgerstätte zu machen. Diese dreischiffige Basilika
wurde mehrmals erweitert und umgebaut, erfüllte jedoch mehr als tausend Jahre lang ihren
Zweck, bevor sie im 16. Jahrhundert durch die heutige Kirche S. Pietro in Vaticano ersetzt
wurde.
Schon mehr als fünfzig Jahre vor dem eigentlichen Baubeginn wurde erstmals der Plan
gefasst, die mehr als baufällig gewordene konstantinische Basilika zu stabilisieren und zu
erweitern, zum einen, weil sich die Wände des alten Gemäuers bedenklich zu neigen begonnen
hatten, zum anderen, um den stetig ansteigenden Pilgerscharen gerecht zu werden, die zum
Grab des Apostels strömten. Papst Nikolaus V fasste als erster das Projekt ins Auge und
betraute Leon Battista Alberti mit einer Bestandsaufnahme.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Die Baugeschichte von Sankt Peter von Rosselino bis Sangallo

2. Das Werk Michelangelos

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit analysiert die architektonische Entwicklungsgeschichte des Neubaus der Peterskirche in Rom mit einem besonderen Fokus auf den maßgeblichen Beitrag Michelangelos. Dabei wird untersucht, wie der Übergang zwischen verschiedenen architektonischen Konzepten, insbesondere dem Wechselspiel zwischen Zentral- und Longitudinalbau, die Gestaltung des heutigen Bauwerks prägte.

  • Historische Bauphasen von der konstantinischen Basilika bis zur Renaissance
  • Die architektonischen Entwürfe und Visionen bedeutender Baumeister wie Bramante, Raffael und Sangallo
  • Michelangelos kritische Auseinandersetzung mit seinen Vorgängern und seine eigene architektonische Formensprache
  • Die statischen und gestalterischen Herausforderungen bei der Umsetzung der Kuppel und des Grundrisses

Auszug aus dem Buch

2. Das Werk Michelangelos

Im Jahre 1546, nach dem Tod Sangallos kam endlich Michelangelo zum Zug. Seine Kritik an Sangallos Modell war hart; er erklärte öffentlich, „dass er es blind an Licht ausgeführt hat und dass es außen zu viele Säulenordnungen hat, eine über der anderen, und dass es mit so vielen Vorsprüngen, Zinnen und Tüfteleien sehr viel mehr von einem deutschen Werk an sich hatte als vom guten alten, oder von der anmutigen und schönen modernen Manier: und darüber hinaus, dass man 50 Jahre Zeit zu seiner Beendigung hätte sparen können und mehr als 300 000 Scudi Ausgaben zudem“.

Überhaupt ließ er kein gutes Haar an der Gruppe um Sangallo; bezeichnete sie alle als „Asini“. Er legte noch vor Ende des Jahres ein eigenes Tonmodell und ein Jahr später ein Holzmodell vor. Leider sind beide verschollen. Er verwarf die vorgelagerte Halle, die Türme und den Baukörper, der diese mit der Kirche verbinden sollte und kehrte zu einer kleineren Version des griechischen Kreuzes zurück. Die Westseite sollte durch einen Säulengang gekennzeichnet, aber sonst nicht weiter hervorgehoben werden, etwas durch Türme, um die einheitliche Wirkung nicht zu zerstören. Allerdings sind von der Westfassade keine endgültigen Pläne, sondern ausschließlich Skizzen erhalten, so dass man nicht genau sagen kann, wie Michelangelo die Frage endgültig gelöst hätte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Baugeschichte von Sankt Peter von Rosselino bis Sangallo: Dieses Kapitel zeichnet die komplexen Planungs- und Bauphasen der Peterskirche nach, beginnend bei den Vorarbeiten unter Nikolaus V. bis hin zu den verschiedenen Entwürfen von Bramante, Raffael und Sangallo.

2. Das Werk Michelangelos: Hier wird der entscheidende gestalterische Einfluss Michelangelos analysiert, der das Bauwerk durch eine anatomisch durchdachte Formensprache und eine klare Grundstruktur maßgeblich prägte.

Schlüsselwörter

Peterskirche, Michelangelo, Renaissance, Architektur, Baugeschichte, Bramante, Basilika, Zentralbau, Kuppel, Rom, Vatikan, Grundriss, Sangallo, St. Peter, Kirchenbau

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die baugeschichtliche Entwicklung des Petersdoms in Rom und beleuchtet dabei insbesondere den architektonischen Wandel vom frühen Neubauvorhaben bis hin zur maßgeblichen Gestaltung durch Michelangelo.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen die historische Planung des Neubaus, die unterschiedlichen architektonischen Entwürfe der Renaissance-Baumeister sowie die spezifischen gestalterischen und statischen Innovationen Michelangelos.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, Michelangelos Beitrag zur Peterskirche in den Kontext der wechselvollen Baugeschichte zu stellen und seinen Einfluss auf die finale architektonische Gestalt des Domes zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine kunsthistorische Analyse, die architektonische Entwürfe, zeitgenössische Quellen, Skizzen und erhaltene Modelle kritisch interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Bauphasen von Rosselino bis Sangallo und eine detaillierte Analyse der von Michelangelo eingeführten Änderungen am Entwurf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Peterskirche, Michelangelo, Renaissance, Zentralbau, Architekturmodell und Baugeschichte.

Warum kritisierte Michelangelo den Entwurf von Sangallo so scharf?

Michelangelo empfand Sangallos Entwurf als überladen, statisch unruhig und architektonisch inkonsequent, da dieser zu viele unharmonische Zierelemente und eine unklare Raumgliederung aufwies.

Welche Bedeutung hatte die Anhebung des Bodenniveaus um vier Meter?

Die Anhebung diente dem Ausgleich von Geländeunterschieden und trug statisch zur Stabilität bei, indem sie die Vierungspfeiler verkürzte; zudem entstanden dadurch die sogenannten Heiligen Grotten.

Welchen Einfluss hatte Michelangelo auf den Lichteinfall im Petersdom?

Durch die Neugestaltung der Tabernakelfenster und Öffnungen in der Attika lenkte er das Licht gezielt auf das Apostelgrab, um dieses als sakrales Zentrum hervorzuheben.

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Details

Title
Der Neubau der Peterskirche in Rom
Subtitle
Unter besonderer Berücksichtigung von Michelangelos Beitrag
College
University of Göttingen
Grade
2
Author
Katharina Kimpflinger (Author)
Publication Year
2005
Pages
13
Catalog Number
V128304
ISBN (eBook)
9783640414109
ISBN (Book)
9783640406432
Language
German
Tags
Neubau Peterskirche Unter Berücksichtigung Michelangelos Beitrag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Kimpflinger (Author), 2005, Der Neubau der Peterskirche in Rom , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128304
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