Die vorliegende Hausarbeit hat den Zweck, dem Leser das Thema Mobbing und Cybermobbing näher zu bringen und ihm aufzuzeigen, ab wann es tatsächlich Mobbing ist. Außerdem wird der Mobbingprozess erläutert und Präventionsmaßnahmen dagegen aufgezeigt. Im ersten Kapitel geht es um das Thema Mobbing. Dabei wird die Herkunft des Mobbingbegriffs und seine Entstehung nähergebracht.
Außerdem wird auf die Verbreitung allgemein, beruflich und geschlechtsspezifisch eingegangen. Anschließend werden die Kennzeichen von Mobbing erläutert, was hinsichtlich der von Leymann entwickelten fünf Gruppen, in die die 45 negativen (kommunikativen) Handlungen eingeteilt wurden, geschieht. Darauf folgen die Ursachen von Mobbing und ein typischer Mobbingprozess mit einem Beispiel aus dem Berufsalltag zur Verdeutlichung.
Im zweiten Kapitel geht es um Cybermobbing, auch hier wird vorerst auf die Definition und Verbreitung eingegangen, danach folgen die Kategorien und es werden Besonderheiten aufgezeigt. Zum Ende hin werden Präventionsmaßnahmen vorgestellt und ein Evaluationsdesign kreiert. Abschließend folgen Herausforderungen bei der Messung der Evaluation.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Mobbing
1.1 Definition
1.2 Kennzeichen von Mobbing
Angriffe auf die Möglichkeit sich mitzuteilen
Angriffe auf die soziale Beziehung
Auswirkungen auf das soziale Ansehen
Angriffe auf die Qualität der Lebens- und Berufssituation
Angriffe auf die Gesundheit
1.3 Ursachen
1.4 Mobbingprozess
Phase I: Tägliche Konflikte
Phase II: Mobbing manifestiert sich
Phase III: Rechtsbrüche der Personalverwaltung
Phase IV: Ausschluss aus dem Berufsleben
2. Cybermobbing
2.1 Definition und Verbreitung
2.2 Kategorien und Formen
2.3 Besonderheiten
Anonymität
Öffentlichkeitsgrad
Endlosigkeit
Schutzlosigkeit
2.4 Präventionsmaßnahmen
2.5. Evaluationsdesign
2.6. Herausforderungen bei der Messung
3. Diskussion und Ausblick
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, dem Leser ein grundlegendes Verständnis für die Phänomene Mobbing und Cybermobbing zu vermitteln. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Mobbing definiert ist, welche Verhaltensweisen einen Mobbingprozess charakterisieren und welche Möglichkeiten der Prävention sowie Evaluation in diesem Kontext existieren.
- Grundlagen und Definitionen von Mobbing und Cybermobbing
- Die psychologischen und sozialen Ursachen sowie der Verlauf des Mobbingprozesses
- Besonderheiten und spezifische Risikofaktoren von Cybermobbing
- Strategien und Maßnahmen zur Prävention im betrieblichen Umfeld
- Methodische Ansätze zur Evaluation und Messung von Interventionserfolgen
Auszug aus dem Buch
1.2 Kennzeichen von Mobbing
Mobbing äußert sich anhand einer Vielzahl von Attacken, Manipulationen, Ausgrenzungen, Verunsicherungen, Demütigungen und Diskriminierungen. Die Kombination der Menge, Dauer und Unausweichlichkeit der Attacken führt bei dem Mobbingopfer zu psychischer, sozialer und gesundheitlicher Zerrüttung.
Leymann teilte die negative kommunikative Handlung in fünf Gruppen auf:
1. Angriffe auf die Möglichkeiten sich mitzuteilen
2. Angriffe auf die soziale Beziehung
3. Auswirkungen auf das soziale Ansehen
4. Angriffe auf die Qualität der Lebens- und Berufssituation
5. Angriffe auf die Gesundheit
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Mobbing und Cybermobbing ein, erläutert die Relevanz der Begriffsabgrenzung nach Heinz Leymann und umreißt den Aufbau der Arbeit.
1. Mobbing: Dieses Kapitel definiert Mobbing, analysiert dessen Kennzeichen basierend auf Leymanns fünf Gruppen, beleuchtet Ursachen und beschreibt den eskalierenden Mobbingprozess in vier Phasen.
2. Cybermobbing: Hier werden Definition, Verbreitung und Besonderheiten wie Anonymität und Endlosigkeit analysiert sowie Präventionsmaßnahmen, Evaluationsdesign und Mess-Herausforderungen diskutiert.
3. Diskussion und Ausblick: Dieses Kapitel resümiert die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen in Unternehmen und fordert eine weitere Forschung zur richtigen Internetnutzung am Arbeitsplatz.
4. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Cybermobbing durch die ständige Erreichbarkeit eine besondere Gefahr darstellt und betont, dass Prävention zwar keine absolute Sicherheit bietet, aber das Risiko signifikant senken kann.
Schlüsselwörter
Mobbing, Cybermobbing, Psychoterror, Arbeitsplatz, Prävention, Evaluationsdesign, Sozialer Ausschluss, Konfliktmanagement, Personalverwaltung, Kommunikation, Stress, Gesundheit, Onlineplattformen, Fragebogen, Interventionsmaßnahmen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die wissenschaftliche Definition, den Verlauf und die Präventionsmöglichkeiten von Mobbing sowie das spezifische Phänomen Cybermobbing im beruflichen Kontext.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die Abgrenzung von Mobbing zu gewöhnlichen Konflikten, der psychologische Mobbingprozess nach Leymann, die Auswirkungen digitaler Medien (Cybermobbing) und Methoden zur Evaluation betrieblicher Hilfsangebote.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für Mobbingprozesse zu schaffen und zu zeigen, wie Unternehmen durch systematisches Evaluationsdesign ihre Präventionsmaßnahmen verbessern können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender Konzepte, wie dem Modell von Heinz Leymann und dem Vier-Stufen-Modell von Kirkpatrick, sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit empirischen Erhebungsmethoden wie Fragebögen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung von Mobbing, die Analyse von Cybermobbing-Besonderheiten und die Darstellung konkreter Präventions- sowie Evaluationsstrategien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mobbing, Cybermobbing, Prävention, Evaluation, psychische Belastung und betriebliches Gesundheitsmanagement.
Wie definiert der Autor den Mobbingprozess?
Basierend auf Heinz Leymann wird der Mobbingprozess als ein über mehrere Monate oder Jahre andauerndes Geschehen beschrieben, das meist aus kleinen Konflikten beginnt und in vier Phasen bis zum Ausschluss aus dem Berufsleben führen kann.
Welche Herausforderungen nennt der Autor bei der Messung von Präventionserfolgen?
Herausforderungen bei der Verwendung von Fragebögen sind unter anderem soziale Erwünschtheit, Akquieszenz (Zustimmungstendenz), die Tendenz zur Mitte sowie Verzerrungen durch die Reihenfolge der Fragen.
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- Jasmin Bog (Author), 2021, Der Mobbingprozess nach Heinz Leymann in Organisationen. Besonderheiten des Cybermobbings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1283081