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Analyse des Gedichts "Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe

Título: Analyse des Gedichts "Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe

Trabajo Escrito , 2020 , 16 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Josefine Ulbricht (Autor)

Filología alemana - Otros
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Johann Wolfgang von Goethe war einer der bedeutendsten Schriftsteller Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts und ist es immer noch. Unter anderem verfasste er mehr als 3000 Gedichte. Mit einem davon befasst sich die vorliegende Arbeit. Es geht um die im Jahr 1782 veröffentlichte Ballade „Erlkönig“. Es ist einer der berühmtesten Gedichte der deutschen Lyrik. Spätestens im Unterricht sind wir diesem begegnet, denn es gehört in den meisten Schulen Deutschlands zur Pflichtlektüre, wenn es um Johann Wolfgang von Goethe geht.
Im Folgenden wird ein Überblick über die Entstehung und den Hintergrund der Ballade gegeben, ebenso über die Zeit, in der sie entstand. Zusammenhänge werden herausgearbeitet, ebenso wie die grundlegende Thematik, der Aufbau, der Klang und Informationen über die Ballade im Allgemeinen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. EINLEITUNG

II. HAUPTTEIL

2.1 ENTSTEHUNG

2.1.1 LYRIK DES ERSTEN WEIMARER JAHRZEHNTS

2.2 AUFBAU

2.2.1 KLANG

2.3 THEMATIK

2.4 ZUSAMMENHÄNGE

2.4.1 DER FISCHER

2.4.2 DAS PFERD

2.4.3 DIE FAMILIE

2.4.4 DER SCHAUERROMAN

2.4.5 DIE BALLADE

III. SCHLUSSTEIL

IV. LITERATURVERZEICHNIS

V. INTERNETQUELLEN

VI. ANHANG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende wissenschaftliche Studienarbeit analysiert Johann Wolfgang von Goethes berühmte Ballade „Erlkönig“ von 1782. Ziel der Arbeit ist es, die Entstehungsgeschichte, den formalen Aufbau, die thematische Ausrichtung sowie wichtige Interpretationsansätze zu erarbeiten und dabei auch die Parallelen zu anderen Werken sowie die Bedeutung des Natur-Mensch-Verhältnisses zu beleuchten.

  • Entstehungsgeschichte und literarischer Kontext
  • Formale Analyse von Klang und Metrik
  • Mensch-Natur-Beziehung als zentrales Motiv
  • Vergleichende Analyse mit dem Werk „Der Fischer“
  • Die Ballade als Gattung im 18. und 19. Jahrhundert
  • Familienstrukturen und Schauerromantik-Elemente

Auszug aus dem Buch

2.2.1 KLANG

Die Verse weisen einen Paarreim auf, der konstant vorzufinden ist. Dieser unterstützt den harmonischen Klang einer Ballade, die eine Geschichte erzählt. Beim ursprünglichen Singen der Ballade entsteht eine gewisse Rhythmik und Melodie. Die Ballade enthält zwei verschiedene Metren, den Jambus und den Daktylus. Während bei einem Jambus eine betonte Silbe auf eine unbetonte Silbe folgt, folgen bei einem Daktylus zwei unbetonte Silben auf eine betonte. Goethe hat sie also zusammengesetzt, z.B. direkt im ersten Vers, wenn es heißt: »Wer rei- tet- so spät durch Nacht und Wind?« Vorwiegend wird der Jambus bei Beschwichtigungen des Vaters gewählt: »Mein Sohn, es ist ein Ne-bel-streif« (V. 8). Das jambisch-daktylische Versmaß ist eine Mischung aus einem sehr rhythmisch klingendem Metrum, welches mit einem gleichmäßig galoppierenden Pferd verglichen werden kann, wie es ebenfalls in der Ballade vorkommt und einem tänzerisch, beschwingendem, das gut mit den Verführungsversuchen des Erlkönigs identifiziert werden kann.

Unabhängig von der metrischen Bestimmung der Verse, ist das gesamte Gedicht vierhebig. Das bedeutet in einem Vers sind jeweils vier Hebungen, also betonte Silben vorzufinden. Auch diese Gleichmäßigkeit erleichtert das Lesen und verschönert den Klang dieser Ballade. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es unabhängig vom Inhalt betrachtet, einen idyllischen, taktvollen Klang besitzt. Zum einen, weil es ursprünglich als Volkslied gesungen wurde und zum anderen, um die Ballade, als eine Geschichte wirken zu lassen, die einen Erzähler besitzt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. EINLEITUNG: Die Einleitung führt in die Bedeutung von Goethes Werk ein, stellt die Ballade „Erlkönig“ vor und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.

II. HAUPTTEIL: Der Hauptteil analysiert die Entstehung und den formalen Aufbau des Gedichts, beleuchtet die thematischen Schwerpunkte und setzt die Ballade in Bezug zu anderen Werken und Gattungsmerkmalen.

2.1 ENTSTEHUNG: Dieses Kapitel betrachtet die historischen Hintergründe der Ballade, ihre Einbettung in die Lyrik der Zeit und Goethes Quellen.

2.1.1 LYRIK DES ERSTEN WEIMARER JAHRZEHNTS: Hier wird die literarische Situation Goethes während seiner Zeit in Weimar und der Epoche des Sturm und Drangs beschrieben.

2.2 AUFBAU: Das Kapitel untersucht die äußere Form, die Erzählstruktur und die sprachliche Gestaltung des Gedichts.

2.2.1 KLANG: Dieser Abschnitt analysiert das Metrum, den Reim und die rhythmische Wirkung der Ballade.

2.3 THEMATIK: Dieses Kapitel widmet sich dem Mensch-Natur-Verhältnis und der Rolle der verschiedenen Figuren im Gedicht.

2.4 ZUSAMMENHÄNGE: Hier werden vergleichende Analysen zu verschiedenen Aspekten angestellt, die das Verständnis des „Erlkönigs“ vertiefen.

2.4.1 DER FISCHER: Ein Vergleich der inhaltlichen und strukturellen Parallelen zwischen der Ballade „Der Fischer“ und dem „Erlkönig“.

2.4.2 DAS PFERD: Die Analyse des Pferdes sowohl als Fortbewegungsmittel als auch als atmosphärisches Gestaltungselement.

2.4.3 DIE FAMILIE: Untersuchung der familiären Rollenbilder und deren Bedeutung für den Konflikt der Ballade.

2.4.4 DER SCHAUERROMAN: Betrachtung der düsteren Elemente und Schauplätze, die eine Nähe zur Schauerliteratur erzeugen.

2.4.5 DIE BALLADE: Charakterisierung der Ballade als literarische Gattung und Einordnung des „Erlkönigs“.

III. SCHLUSSTEIL: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die Ausgangsfrage nach dem richtigen Umgang des Menschen mit der Natur.

IV. LITERATURVERZEICHNIS: Aufzählung der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

V. INTERNETQUELLEN: Auflistung der genutzten digitalen Quellen.

VI. ANHANG: Dieser Teil enthält die Originaltexte der Balladen „Erlkönig“ und „Der Fischer“ zur Einsicht für den Leser.

Schlüsselwörter

Erlkönig, Johann Wolfgang von Goethe, Ballade, Sturm und Drang, Natur-Mensch-Verhältnis, Interpretation, Lyrik, Literaturwissenschaft, Naturmagie, Figurenkonstellation, Motivik, Gattungsanalyse, Aufklärung, Schauerromantik, Erzählstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse von Goethes Ballade „Erlkönig“ unter Berücksichtigung ihrer Entstehungsgeschichte, Form sowie zentraler Interpretationsaspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Felder sind die Mensch-Natur-Beziehung, der formale Aufbau der Ballade, die Gattungsbestimmung sowie der Vergleich mit Motiven der Schauerliteratur und anderen Werken Goethes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung der unterschiedlichen Sichtweisen von Vater und Sohn zu ergründen und die Frage nach einem respektvollen, ganzheitlichen Umgang mit der Natur zu beantworten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit bedient sich einer literaturwissenschaftlichen Analyse, die formale Kriterien (Klang, Metrik) mit inhaltlichen Interpretationen und kulturhistorischen Kontexten verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der Entstehung, des Aufbaus und der Thematik, ergänzt durch Vergleiche mit dem Gedicht „Der Fischer“ und eine Verortung in den Kontext der Balladengattung.

Welche Wörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Natur-Mensch-Verhältnis, Balladenanalyse, Interpretation, Goethes Lyrik und Sturm und Drang aus.

Warum wird der „Erlkönig“ oft mit dem Gedicht „Der Fischer“ verglichen?

Beide Werke weisen starke Gemeinsamkeiten auf, insbesondere das Thema der Verführung durch eine übernatürliche oder naturmagische Figur, was die Interpretation beider Texte erleichtern kann.

Welche Rolle spielt die Familie im „Erlkönig“?

Die Familie fungiert als Ankerpunkt für Sicherheit und Rationalität, wobei die Abwesenheit der Mutter und das Unverständnis des Vaters für die Wahrnehmungen des Sohnes den tragischen Konflikt verschärfen.

Welches Fazit zieht die Arbeit über den Umgang mit der Natur?

Die Arbeit resümiert, dass weder ein rein rationaler Ansatz noch eine rein emotionale Naturbeziehung ausreicht; vielmehr ist eine Vereinigung beider Sichtweisen notwendig, um der Natur respektvoll zu begegnen.

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Detalles

Título
Analyse des Gedichts "Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe
Universidad
University of Rostock
Calificación
1,0
Autor
Josefine Ulbricht (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
16
No. de catálogo
V1283833
ISBN (PDF)
9783346738776
ISBN (Libro)
9783346738783
Idioma
Alemán
Etiqueta
analyse goethe gedichtes erlkönig
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Josefine Ulbricht (Autor), 2020, Analyse des Gedichts "Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1283833
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